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Tasten und Schwingen.

Jeder ist ein handgearbeitetes Meisterstück – und weltweit begehrt. Ihr Ziel erreichen viele Flügel von Steinway & Sons mit td.Pro.

Es war Liebe auf den ersten Ton für den chinesischen Pianisten: das Holz, der Glanz und vor allem dieser Klang, der bei Musikliebhabern und Konzerthäusern in der ganzen Welt einen überragenden Ruf genießt. Im Hamburger Auswahlsaal von Steinway & Sons – in dem sich die großen Pianisten unserer Zeit und die Experten der Konzerthäuser die Klinke oder besser die Tasten in die Hand geben – hat er sich für „seinen“ D-274 entschieden. 

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Klavierbaumeister Erhart Steinhauß, der das Instrument zuvor ein letztes Mal gestimmt hat, schließt die Tastenklappe und bringt das „Selected“-Schild an. Rund ein Jahr betrug die Bauzeit des D-274, nun wird er Hamburg in Richtung China verlassen – als Standardfracht mit td.Pro an Bord einer Maschine von Lufthansa Cargo. Auf eisernen Transportbeinen wird der Flügel behutsam in den Fahrstuhl zur Versandabteilung geschoben. Der Weg nach unten wird begleitet vom sirrende Vibrieren der Saitenspinnmaschine und dem vielstimmigen Summen angeschlagener Saiten aus einem der lichtdurchfluteten Produktionssäle im ersten Stock. Dann öffnet sich der Fahrstuhl im Keller und das Versandteam um Martin Lewis übernimmt.

Td.Pro ist ideal für Flügel: Schonend und schnell

Ein letztes Mal durchläuft der D-274 mehrere optische Qua litätsprüfungen. Falls doch einmal erforderlich, ist dies der Platz zum Nachpolieren und Nachlackieren. Genau wie in der Produktion dominieren Handarbeit, Akribie und Hingabe: „Wir arbeiten im gesamten Haus nur mit Hand und Ohr“, sagt Lewis.
Seit elf Jahren ist der Engländer aus Liverpool bei Steinway & Sons in Hamburg. Er und sein Team bedienen die ganze Weltkarte der Konzertflügel: Von Hamburg aus beliefert Steinway & Sons Europa, Australien, Afrika und den Boommarkt Asien. „Asien hat sich in den vergangenen Jahren deutlich zum Markt mit den stärksten Wachstumszahlen entwickelt. Vor allem in China liebt man das Klavier und damit auch unsere Flügel“, sagt Lewis. Allein der amerikanische Markt wird aus der New Yorker Produktion von Steinway beliefert – eine Regel mit Ausnahmen. Instrumente von Steinway & Sons sind weltweit begehrt: In der Konzertsaison 2015/2016 wählten 96,5 Prozent der Konzertsolisten Steinway. Die Flügel des 1853 vom deutschstämmigen USA-Auswanderer Heinrich Engelhard Steinweg nach seiner Namensänderung in Henry Engelhard Steinway gegründeten Unternehmens stehen in den wichtigsten Konzerthäusern der Welt – in der Carnegie Hall genauso wie im Sydney Opera House und der Elbphilharmonie.
Für ihren Weg auf die Bühnen der Welt und zu den Pianisten und Musikliebhabern – aber auch zurück ins Hamburger Werk für große Reparaturen – sind die Schwingen des Frachtkranich unentbehrlich. „40 Prozent der Instrumente versenden wir per Luftfracht“, so Lewis. Das hat vor allem einen Grund: Der Lufttransport ist um ein Vielfaches schonender als ein Seetransport.
Georges Ammann, einer der hoch spezialisierten Konzerttechniker, der auf jedem Kontinent für Steinway-Pianisten wie Mitsuko Uchida oder Lang Lang die Instrumente vorbereitet, erklärt: „Die Jungs von Lufthansa Cargo machen da einen richtig guten Job, auch was den Umgang mit den Instrumenten angeht. In einem Schiff sind die Flügel dagegen über Wochen starken Vibrationen und großen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Das sind enorme Belastungen für das Instrument.“ Eine weitere Rolle spielt der Zeitfaktor. „Die Kunden wollen ihr Instrument möglichst schnell haben. Luftfracht nimmt drei bis vier Tage in Anspruch, Seefracht oft mehr als sechs Wochen“, weiß Martin Lewis. Vor dem Lufttransport wird der D-274 mit drei Schichten aus antistatischer Folie und Papier umhüllt und auf einen hölzernen Transportschlitten geschraubt. Das Pedalsystem und die Beine werden in Extrakartons verpackt. Ein mit Shockwatch-Aufklebern ausgestatteter Umkarton verhüllt den Flügel dann vollends. Der Stoßindikator verrät zuverlässig, ob das Instrument innerhalb der Erschütterungs-Toleranzen transportiert wurde.

Schockwatch-geprüft

Ab hier übernimmt die Spedition A. Hartrodt. Deren Mitarbeiter sind mit diesen Aufträgen bestens vertraut: Der Reglementierte Beauftragte bringt die Flügel von Steinway & Sons seit vielen Jahren zu den Abflug-Airports. „Wir sind stolz, dass wir mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut sind“, sagt Sören Gräzuweit, Team Leader beim Airfreight Export Hamburg von A. Hartrodt. Im World Cargo Center am Hamburger Flughafen wird der als td.Pro deklarierte D-274 nach der Röntgenkontrolle auf die Luftfrachtpalette gesetzt. Im Hartrodt-Truck geht es dann meist nach Frankfurt, wo die Frachter von Lufthansa Cargo abheben. Mitarbeiter von A. Hartrodt sind es auch, die den Flügel in Hongkong in Empfang nehmen und an sein Ziel bringen. Und wieder folgt ein Stück liebevolle Handarbeit: Ein Steinway-Techniker überprüft das Instrument, stimmt es – und das Spiel mit dem perfekten Klang kann beginnen.

eu.steinway.com
www.hartrodt.com

td.Pro ist ideal für Flügel: Schonend und schnell

Ein letztes Mal durchläuft der D-274 mehrere optische Qua litätsprüfungen. Falls doch einmal erforderlich, ist dies der Platz zum Nachpolieren und Nachlackieren. Genau wie in der Produktion dominieren Handarbeit, Akribie und Hingabe: „Wir arbeiten im gesamten Haus nur mit Hand und Ohr“, sagt Lewis.
Seit elf Jahren ist der Engländer aus Liverpool bei Steinway & Sons in Hamburg. Er und sein Team bedienen die ganze Weltkarte der Konzertflügel: Von Hamburg aus beliefert Steinway & Sons Europa, Australien, Afrika und den Boommarkt Asien. „Asien hat sich in den vergangenen Jahren deutlich zum Markt mit den stärksten Wachstumszahlen entwickelt. Vor allem in China liebt man das Klavier und damit auch unsere Flügel“, sagt Lewis. Allein der amerikanische Markt wird aus der New Yorker Produktion von Steinway beliefert – eine Regel mit Ausnahmen. Instrumente von Steinway & Sons sind weltweit begehrt: In der Konzertsaison 2015/2016 wählten 96,5 Prozent der Konzertsolisten Steinway. Die Flügel des 1853 vom deutschstämmigen USA-Auswanderer Heinrich Engelhard Steinweg nach seiner Namensänderung in Henry Engelhard Steinway gegründeten Unternehmens stehen in den wichtigsten Konzerthäusern der Welt – in der Carnegie Hall genauso wie im Sydney Opera House und der Elbphilharmonie. 
Für ihren Weg auf die Bühnen der Welt und zu den Pianisten und Musikliebhabern – aber auch zurück ins Hamburger Werk für große Reparaturen – sind die Schwingen des Frachtkranich unentbehrlich. „40 Prozent der Instrumente versenden wir per Luftfracht“, so Lewis. Das hat vor allem einen Grund: Der Lufttransport ist um ein Vielfaches schonender als ein Seetransport.

Georges Ammann, einer der hoch spezialisierten Konzerttechniker, der auf jedem Kontinent für Steinway-Pianisten wie Mitsuko Uchida oder Lang Lang die Instrumente vorbereitet, erklärt: „Die Jungs von Lufthansa Cargo machen da einen richtig guten Job, auch was den Umgang mit den Instrumenten angeht. In einem Schiff sind die Flügel dagegen über Wochen starken Vibrationen und großen Temperaturunterschieden ausgesetzt. 

 

Das sind enorme Belastungen für das Instrument.“ Eine weitere Rolle spielt der Zeitfaktor. „Die Kunden wollen ihr Instrument möglichst schnell haben. Luftfracht nimmt drei bis vier Tage in Anspruch, Seefracht oft mehr als sechs Wochen“, weiß Martin Lewis. Vor dem Lufttransport wird der D-274 mit drei Schichten aus antistatischer Folie und Papier umhüllt und auf einen hölzernen Transportschlitten geschraubt. Das Pedalsystem und die Beine werden in Extrakartons verpackt. Ein mit Shockwatch-Aufklebern ausgestatteter Umkarton verhüllt den Flügel dann vollends. Der Stoßindikator verrät zuverlässig, ob das Instrument innerhalb der Erschütterungs-Toleranzen transportiert wurde.

Schockwatch-geprüft

Ab hier übernimmt die Spedition A. Hartrodt. Deren Mitarbeiter sind mit diesen Aufträgen bestens vertraut: Der Reglementierte Beauftragte bringt die Flügel von Steinway & Sons seit vielen Jahren zu den Abflug-Airports. „Wir sind stolz, dass wir mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut sind“, sagt Sören Gräzuweit, Team Leader beim Airfreight Export Hamburg von A. Hartrodt. Im World Cargo Center am Hamburger Flughafen wird der als td.Pro deklarierte D-274 nach der Röntgenkontrolle auf die Luftfrachtpalette gesetzt. Im Hartrodt-Truck geht es dann meist nach Frankfurt, wo die Frachter von Lufthansa Cargo abheben. Mitarbeiter von A. Hartrodt sind es auch, die den Flügel in Hongkong in Empfang nehmen und an sein Ziel bringen. Und wieder folgt ein Stück liebevolle Handarbeit: Ein Steinway-Techniker überprüft das Instrument, stimmt es – und das Spiel mit dem perfekten Klang kann beginnen.

eu.steinway.com
www.hartrodt.com

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Bevor die Handling-Profis von A. Hartrodt die wertvolle Fracht röntgen und für den Transport mit Lufthansa Cargo vorbereiten, wird sie noch bei Steinway & Sons aufwendig verpackt.

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Nach dem Verpacken wird der Karton mit einem Shockwatch-Sensor versehen – der Stoßindikator verfärbt sich nach starken Erschütterungen rot.

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Martin Lewis und sein Versandteam bei Steinway & Sons sorgen mit Folie, Transportschlitten und Kartonhaube für den optimalen Schutz der Flügel.

Fotos:
Sebastian Vollmert