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Flexibilität und Qualität verbinden!

Statements von Stephan Haltmayer, Geschäftsführer von QCS-Quick Cargo Service.

Exzellentes Teamwork: Stephan Haltmayer (l.), Geschäftsführer von QCS-Quick Cargo Service, und sein Lufthansa Cargo-Verkäufer Christopher Biaesch suchen stets den direkten Draht, um ihre Kunden zufriedenzustellen.

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Flughafen Frankfurt am Main, Vorfeld, 2. März, 11.30 Uhr.

Stephan Haltmayer hat die Ruhe weg. In gut drei Stunden geht sein Flieger nach Bangkok. Dort trifft der Geschäftsführer von QCS-Quick Cargo Service auf einer regionalen Logistiktagung wichtige asiatische Partner und Kunden. Drei Tage später geht es für den Chef der mittelständischen Spedition aus Mörfelden bei Frankfurt weiter nach São Paulo – Verkaufsgespräche. „Ich muss auch noch Koffer packen“, schmunzelt Haltmayer, trotz des engen Zeitplans ziemlich gelassen. 

Jetzt nimmt er sich erst einmal die Zeit, mit Christopher Biaesch, seinem Verkäufer bei Lufthansa Cargo, die Fragen des planet-Reporterteams zum Thema Qualität zu beantworten und der Fotos wegen eine QCS-Sendung zum Frachter nach Schanghai auf das Vorfeld zu begleiten. „Qualität hat in unserer Industrie immer auch etwas damit zu tun, in hektischen Phasen die Ruhe zu bewahren“, sagt Haltmayer.

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Der Spediteur ist ein guter Gesprächspartner, wenn es um Qualität in der Luftfrachtbranche geht. Denn sein Unternehmen hat den Lufthansa Cargo Quality Award 2011 gewonnen. „Das Luftfrachtgeschäft läuft rasant und erfordert eine Menge Flexibilität“, erzählt Haltmayer. „Aber wenn Sie keine Leute haben, die präzise arbeiten, ist die ganze Schnelligkeit nichts wert.“ 

QCS konnte sich bei dem Qualitätswettbewerb der Lufthansa Cargo vor allem dank seiner guten Anlieferqualität durchsetzen. Konkret heißt das: QCS hielt die avisierten Lieferumfänge so gut wie immer exakt ein und stellte seine Sendungen stets pünktlich inklusive aller erforderlichen Papiere zur Verfügung. Der Grund dafür, dass Lufthansa Cargo den Quality Award ins Leben gerufen hat, ist keineswegs uneigennützig: „Unsere Analysen haben ergeben, dass unsere eigene Qualität zu rund 30 Prozent von der Vorleistung der Spediteure abhängt“, verrät Cargo-Lufthanseat Christopher Biaesch.

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Die Qualität der Airline wird laufend erfasst, und zwar mit dem „Notification for Delivery“-Wert (NFD). Damit Lufthansa Cargo hier Qualitätsführer sein kann, braucht die Airline von den Spediteuren zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt saubere Buchungsdaten, keine No-Shows (das sind Sendungen, die gebucht, aber dann nicht angeliefert werden) sowie die Erfüllung des IATA-Kriteriums „Ready for Carriage“. Das ist der Fall, wenn Fracht und Dokumente der Airline ordnungsgemäß übergeben wurden – Bedingung dafür, den Transport Airport-to-Airport überhaupt zuverlässig abwickeln zu können.

„Gute Prozesse sind die Voraussetzung für gute Qualität“, weiß auch Stephan Haltmayer. „Das ist bei Lufthansa Cargo so, das ist auch bei uns so. Aber der Faktor Mensch ist ebenfalls entscheidend für den Erfolg. Den Quality Award haben sich in erster Linie unsere Mitarbeiter mit ihrem Know-how und ihrem Engagement verdient.“

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QCS gehört zu den zehn größten inhabergeführten IATA-Speditionen in Deutschland. Das Unternehmen hat sich als zuverlässiger Logistikdienstleister für die mittelständische Exportindustrie einen Namen gemacht. Maschinenbauer, Autozulieferer, Stahl-, Pharma- und Chemiefirmen stehen auf der Kundenliste. „Der Mittelstand arbeitet gern mit dem Mittelstand“, sagt Haltmayer.

„Hier denken auch die Mitarbeiter unternehmerisch.“ Unter keinen Umständen will er sich von einzelnen Großkunden abhängig machen. An allen wichtigen deutschen Flughafenstandorten ist QCS mit eigenen Niederlassungen vertreten. Weltweit kooperiert man mit anderen lokal ansässigen, mittelständischen Spediteuren. Ein wichtiges Erfolgsrezept dabei: „Wir arbeiten nur mit handverlesenen, finanziell gesunden Partnern zusammen, die wir persönlich kennen und denen unsere Kunden vertrauen können“, so Stephan Haltmayer. „Das ist fester Bestandteil unserer Qualitätsphilosophie.“

Monatlich wird vor Ort über die Prozesse des Netzwerks gesprochen.

Allein deswegen müssen Haltmayer und sein Management-Team so viel reisen. Bei den Meetings geht es aber auch immer um die Kundenakquise.

Schließlich sind es häufig genug die Empfänger, die die Transport- und Logistikleistungen bezahlen müssen und deshalb auch die Dienstleister bestimmen dürfen. Das erstreckt sich ebenso auf die Auswahl der Carrier.

„Wir empfehlen in vielen Fällen Lufthansa Cargo“, bekennt Haltmayer. „Mit ihrem starken Netzwerk gibt es aus Deutschland heraus verlässliche hochfrequente Anbindungen an alle Märkte, die für uns wichtig sind.“

Dazu zählen besonders Indien, USA und zuletzt wieder Brasilien. „Natürlich ist auch China wichtig, obwohl hier durch die immer stärker werdende Währung und steigende Lohnkosten zuletzt ein verlangsamtes Wachstum festzustellen war.“

Auch beim eBooking und beim „Troubleshooting“ sieht Haltmayer die Lufthansa Cargo vorn im Wettbewerb. „Da ist sie wieder, die Kombination aus intelligenten Abläufen und persönlichem Engagement“, sagt Haltmayer.

„Unsere Mitarbeiter haben das Kümmerer-Gen.“

„Auf der Airline-Seite brauchen wir Partner, die genauso ticken.“ Sagt’s und klopft Christopher Biaesch auf die Schulter. „Wir geben uns eben nicht mit halben Sachen zufrieden“, meint der selbstbewusst. „Da ist dann manchmal auch ein bisschen Extraeinsatz gefragt.“

Zum Beispiel, als QCS den Transport der Kronjuwelen des letzten russischen Zaren von St. Petersburg zu einer Ausstellung nach Miami zu organisieren hatte.

Oder als eines Freitagabends in letzter Minute ein tonnenschweres Ersatzteil für einen Fertigungsroboter eines Automobilwerks in Mexiko versendet werden musste. „Die Maschine schien zunächst überbucht.

Aber wir haben dann eine Lösung gefunden. Am Sonntag war der Job erledigt“, erinnert sich Biaesch. „Das Wichtigste dabei war, dass wir ständig den kurzen Draht hatten“, ergänzt Haltmayer.

„Quasi stündlich hat der Kunde bei uns angerufen, und wir konnten ihm jedesmal guten Gewissens sagen, dass die Sache klappen wird.“ 

Der Druck bei diesem Auftrag war enorm, weil ein Bandstillstand drohte. Haltmayer konnte trotzdem der ihm eigenen Gelassenheit treu bleiben.

„Ich wusste: Bei Lufthansa Cargo wird man nicht hektisch, sondern managt die Sache bis zum Ende professionell.“

Monatlich wird vor Ort über die Prozesse des Netzwerks gesprochen.

Allein deswegen müssen Haltmayer und sein Management-Team so viel reisen. Bei den Meetings geht es aber auch immer um die Kundenakquise.

Schließlich sind es häufig genug die Empfänger, die die Transport- und Logistikleistungen bezahlen müssen und deshalb auch die Dienstleister bestimmen dürfen. Das erstreckt sich ebenso auf die Auswahl der Carrier.

„Wir empfehlen in vielen Fällen Lufthansa Cargo“, bekennt Haltmayer. „Mit ihrem starken Netzwerk gibt es aus Deutschland heraus verlässliche hochfrequente Anbindungen an alle Märkte, die für uns wichtig sind.“

Dazu zählen besonders Indien, USA und zuletzt wieder Brasilien. „Natürlich ist auch China wichtig, obwohl hier durch die immer stärker werdende Währung und steigende Lohnkosten zuletzt ein verlangsamtes Wachstum festzustellen war.“

Auch beim eBooking und beim „Troubleshooting“ sieht Haltmayer die Lufthansa Cargo vorn im Wettbewerb. „Da ist sie wieder, die Kombination aus intelligenten Abläufen und persönlichem Engagement“, sagt Haltmayer.

„Unsere Mitarbeiter haben das Kümmerer-Gen.“

„Auf der Airline-Seite brauchen wir Partner, die genauso ticken.“ Sagt’s und klopft Christopher Biaesch auf die Schulter. „Wir geben uns eben nicht mit halben Sachen zufrieden“, meint der selbstbewusst. „Da ist dann manchmal auch ein bisschen Extraeinsatz gefragt.“

Zum Beispiel, als QCS den Transport der Kronjuwelen des letzten russischen Zaren von St. Petersburg zu einer Ausstellung nach Miami zu organisieren hatte.

Oder als eines Freitagabends in letzter Minute ein tonnenschweres Ersatzteil für einen Fertigungsroboter eines Automobilwerks in Mexiko versendet werden musste. „Die Maschine schien zunächst überbucht.

Aber wir haben dann eine Lösung gefunden. Am Sonntag war der Job erledigt“, erinnert sich Biaesch. „Das Wichtigste dabei war, dass wir ständig den kurzen Draht hatten“, ergänzt Haltmayer.

„Quasi stündlich hat der Kunde bei uns angerufen, und wir konnten ihm jedesmal guten Gewissens sagen, dass die Sache klappen wird.“ 

Der Druck bei diesem Auftrag war enorm, weil ein Bandstillstand drohte. Haltmayer konnte trotzdem der ihm eigenen Gelassenheit treu bleiben.

„Ich wusste: Bei Lufthansa Cargo wird man nicht hektisch, sondern managt die Sache bis zum Ende professionell.“

 

5 Fragen an Stephan Haltmayer.

Was sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale Ihres Unternehmens?
Die Grundlage des QCS-Erfolgs sind unsere Mitarbeiter. Sie verfolgen dieselben Ziele wie die Geschäfts­leitung. Ansonsten heißt unser Motto: Qualität statt Quantität!

Was ist für Sie bei einer Luftfracht-Airline gute Qualität?
Eine Airline braucht eine moderne Infrastruktur, ein großes Streckennetz und gute Kundenbetreuung. Lufthansa Cargo hat das alles und ist Trendsetter im Cargomarkt.

Welches Produkt oder welche Leistung außerhalb der Cargo-Welt zeichnet sich durch besondere Qualität aus?
Mein Porsche, der Mittelstand und Deutschland.

Was bedeutet für Sie Lebensqualität?
Zeit sinnvoll zu nutzen. Dazu zähle ich ausdrücklich auch manchmal ein gutes Glas Rotwein am Kamin.

Welches sind Ihre ganz persönlichen Qualitäten?
Ich will mich immer verbessern und neue Wege gehen. Erfolg ist für mich etwas Langfristiges. Ausdauer und Zuversicht gehören ebenso zu meinen Qualitäten wie meine Risikobereitschaft, ohne die man nichts werden kann.

5 Fragen an Stephan Haltmayer.

Was sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale Ihres Unternehmens?
Die Grundlage des QCS-Erfolgs sind unsere Mitarbeiter. Sie verfolgen dieselben Ziele wie die Geschäfts­leitung. Ansonsten heißt unser Motto: Qualität statt Quantität!

Was ist für Sie bei einer Luftfracht-Airline gute Qualität?
Eine Airline braucht eine moderne Infrastruktur, ein großes Streckennetz und gute Kundenbetreuung. Lufthansa Cargo hat das alles und ist Trendsetter im Cargomarkt.

Welches Produkt oder welche Leistung außerhalb der Cargo-Welt zeichnet sich durch besondere Qualität aus?
Mein Porsche, der Mittelstand und Deutschland.

Was bedeutet für Sie Lebensqualität?
Zeit sinnvoll zu nutzen. Dazu zähle ich ausdrücklich auch manchmal ein gutes Glas Rotwein am Kamin.

Welches sind Ihre ganz persönlichen Qualitäten?
Ich will mich immer verbessern und neue Wege gehen. Erfolg ist für mich etwas Langfristiges. Ausdauer und Zuversicht gehören ebenso zu meinen Qualitäten wie meine Risikobereitschaft, ohne die man nichts werden kann.

 

3 Fragen an Christopher Biaesch.

Was sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale Ihres Unternehmens?
Ob bei Sicherheit, Performance, Kundenzufriedenheit, Produkt­diversifizierung oder Investitionen in die Belegschaft und die Infra­struktur – wir geben bei allen Themen Gas.

Was ist für Sie bei einer Luftfracht-Airline gute Qualität?
Die Qualität einer Airline ist messbar und erlebbar. Generell geht es darum, sich nicht mit halben Sachen zufriedenzugeben und immer 100 Prozent anzustreben. 

Welches Produkt oder welche Leistung außerhalb der Cargo-Welt zeichnet sich durch besondere Qualität aus?
Der Fahrstil von Sebastian Vettel. Er testet die Grenzen aus, überschreitet sie aber selten. Chapeau!

Fotos:

Volker Römer, Ralf Kreuels

planet 1/2012

3 Fragen an Christopher Biaesch.

Was sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale Ihres Unternehmens?
Ob bei Sicherheit, Performance, Kundenzufriedenheit, Produkt­diversifizierung oder Investitionen in die Belegschaft und die Infra­struktur – wir geben bei allen Themen Gas.

Was ist für Sie bei einer Luftfracht-Airline gute Qualität?
Die Qualität einer Airline ist messbar und erlebbar. Generell geht es darum, sich nicht mit halben Sachen zufriedenzugeben und immer 100 Prozent anzustreben.

Welches Produkt oder welche Leistung außerhalb der Cargo-Welt zeichnet sich durch besondere Qualität aus?

Der Fahrstil von Sebastian Vettel. Er testet die Grenzen aus, überschreitet sie aber selten. Chapeau!

 

Fotos:

Volker Römer, Ralf Kreuels

planet 1/2012