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Frische ist eine Sache der Familie.

Dank Luftfracht landen frische Waren das ganze Jahr über auf dem Teller der Verbraucher. Die Kuehlewinds aus Kalifornien haben daraus ein florierendes, globales Geschäft gemacht.

Sein Vater machte Geschäfte noch per Handschlag. Heute können die Kunden von Wes Kuehlewind ihre Fracht digital in Echtzeit um den Globus verfolgen. Zwei Dinge bleiben auch in zweiter Generation bei Commodity Forwarders Inc. (CFI) wichtig: Vertrauen und Verlässlichkeit. Ob kanadischer Lachs, Blaubeeren aus Oregon oder mexikanischer Spargel – was CFI transportiert, ist frisch.

Und muss frisch bleiben. Jede Ware hat ihre ganz individuellen Ansprüche. Wes Kuehlewind kennt sie und ist stolz auf diese Expertise. 

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Den Anspruch hat Kuehlewind von seinem Vater übernommen. Alfred Kuehlewind war einer der Pioniere für den Transport von Perishables aus Kalifornien in alle Welt. „Ich erinnere mich gut, wie viel Zeit und Energie mein Vater damals in das Unternehmen gesteckt hat.“

Schon zur Highschoolzeit startete Wes Kuehlewind im Lager des Familienbetriebs mit dem Beladen von Containern. Eines Tages die Firma zu leiten ist ihm damals noch gar nicht in den Sinn gekommen. Dass er in seinem ersten Job nach dem Wirtschaftsstudium bei einer Perishables-Spedition für den Transport von Obst und Gemüse verantwortlich war? Zufall. Später erwies sich der Schritt ins Familienunternehmen als ein konsequenter.

Mittlerweile kommt eine andere Beschäftigung für den zweifachen Vater nicht mehr infrage. Ebenso wie sein Bruder arbeitet er nun seit mehr als 15 Jahren bei CFI. Und das mit Ehrgeiz: „Wenn wir etwas machen, wollen wir darin auch die Besten sein.“ Eines hat er dabei immer im Hinterkopf: „Aus einem Ein-Mann-Betrieb hat mein Vater ein Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern gemacht. Das ist natürlich eine Leistung“, sagt Kuehlewind. „Und eine Erfolgsgeschichte, die ohne Luftfracht gar nicht und ohne Lufthansa Cargo nur eingeschränkt denkbar gewesen wäre.“

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Lufthansa Cargo ist für CFI ein wertvoller Partner auf den Märkten Europa und Mittlerer Osten. Vor allem schätzt Kuehlewind die verlässliche und außergewöhnlich gut dokumentierte Kühlkette.

Perishables-Logistik ist ein anspruchsvolles Geschäft. Deshalb ist Kuehlewind die enge Verbindung auch zu den Mitarbeitern wichtig, von denen einige schon seit mehr als 30 Jahren für CFI arbeiten. „Wir haben ein unglaubliches Team, das sich seinen Aufgaben sehr gewissenhaft widmet“, sagt Kuehlewind. So ein Team ist unverzichtbar, weil es immer schnell gehen muss. Und alles muss sorgfältig vorbereitet und überwacht sein: „Wenn wir die Ware nicht ordentlich verpacken und beschildern oder die Transportdokumente nicht einwandfrei sind, dann gefährden wir am Ende die strategischen Ziele des Kunden. Wir müssen alle erdenklichen Faktoren einplanen“, sagt Kuehlewind.

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Das bedeutet: CFI muss Gesetze und Vorschriften der unterschiedlichen Zielländer und -märkte genau kennen und die Abwicklung ständig effizienter machen. Die 14 Standorte in den Vereinigten Staaten liegen jeweils nicht weiter als acht Kilometer von Flughäfen entfernt. Aus gutem Grund: „Luftfracht ist eine Säule unseres Erfolgs.“ 99 Prozent der Waren transportiert CFI per Flugzeug. Vor allem mit Fresh von Lufthansa Cargo. Diese Verlässlichkeit schätzen die Kunden, mitunter seit 40 Jahren: „Teilweise haben unsere Väter schon Geschäfte miteinander gemacht. Und nun arbeitet die nächste Generation zusammen.“

Seit 2017 ist CFI Teil des weltweit aktiven Großlogistikers Kühne+Nagel. An der Vision des Firmengründers Alfred Kuehlewind ändert das nichts, vielmehr lassen sich seine Ziele durch Zugang zu einem weltweiten Netzwerk und einer erweiterten Service-Palette noch leichter erreichen. Auch die zweite Kuehlewind-Generation hat das Ziel, mit individuellen Lösungen im weltweiten Transport für Perishables ein Partner zu bleiben, auf den sich die Kunden jederzeit verlassen können.

Fotos: Edward Carreon

Planet 1/2018