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Cargo ist unser Lebensstil.

Penta Freight aus Indien hat sich in 25 Jahren den Ruf erworben, einer der besten Pharmaspediteure Indiens zu sein. Eine Erfolgsgeschichte, die eng verbunden ist mit der Airlinevergangenheit der beiden Gründer.

Auf dem YouTube-Kanal von Lufthansa Cargo können Sie sich ein Porträt von Penta Freight ansehen.

https://www.youtube.com/watch?v=iyKInKivbOw

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Weiß ist die dominierende Farbe des Großraumbüros, dazu viel Orange. Die soliden, wohlproportionierten Raumteiler mit abgerundeten Ecken erinnern an Apple-Design. Hier und da sind besondere Akzente gesetzt: ein historisches Aviation-Bild, eine farbig abgesetzte Tür, die Statue einer indischen Gottheit. Weiße Schreibtische und Bildschirme verstärken den Eindruck von Sauberkeit und Ordnung. Das passt gut zum Aktivitätsfeld der Menschen, die hier arbeiten – sie kümmern sich schwerpunktmäßig um den Luftfrachttransport von pharmazeutischen und chemischen Produkten.

Die Penta-Freight-Zentrale im 9. Stock des Times-Square-Hochhauses an der Andheri-Kurla Road in Mumbai hätte sehr gute Chancen, einen Innenarchitektur-Wettbewerb für Büroräume zu gewinnen. Alles ist clean und klar, ohne dabei steril zu sein. Auf intelligente Weise sind hier Tradition und Moderne miteinander verbunden. So entsteht eine Arbeitsatmosphäre, in der jeder Einzelne durchatmen kann und zugleich fest ins Team integriert ist.

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Die ebenso schlichten wie schicken Büros sind die vorläufige Krönung von 25 Jahren harter Arbeit in der Luftfrachtbranche. Als Shashi Narayan Kanchan und Prasannan Watson Kurup vor einem Vierteljahrhundert Penta Freight gründeten, teilten sie sich ein Minibüro in einem Lagerhaus. Mehr konnten sich die beiden Cargomanager, die für ihre berufliche Freiheit gute Stellungen bei etablierten Airlines aufgaben, anfangs nicht leisten. Heute arbeiten 140 Mitarbeiter für Penta Freight. Niederlassungen in den großen Hubs der indischen Pharmaindustrie sind entstanden. Und – das wichtigste Kapital der Firma – die extrem anspruchsvollen Verlader aus dieser Industrie vertrauen Penta Freight ihre Produkte an. Genauso wie einige der führenden Chemieunternehmen des Landes.

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„Ist es nicht fantastisch, welche Chancen die Luftfracht bietet“, sagt Prasannan Kurup. „Ohne diese voll auf Internationalität ausgerichtete Branche und Menschen, die den Cargo-Spirit in sich tragen, wäre unsere Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen.“ Sein Co-Geschäftsführer Shashi Kanchan ist ebenfalls begeistert: „Die Branche ist unser Zuhause geworden. Hier haben wir uns eine Existenz aufgebaut. Die Mitarbeiter gehören fast zur Familie. Viele sind schon 15 Jahre und länger bei uns.“

Penta Freight – das kommt von „penta“, griechisch für „fünf“. Der Name steht für die fünf Kernwerte, die das Unternehmen groß gemacht haben: Integrität, Verantwortung, Sorgfalt, Beharrlichkeit und Disziplin. Neben der vorbildlichen Arbeitsethik und den 25 Jahren Erfahrung hat die weltmarktstrategisch gut aufgestellte Pharmaindustrie Indiens bei der Erfolgsgeschichte von Penta Freight kräftig mitgeholfen. Stärke bezieht die Industrie allein schon durch die Größe ihres Heimatmarktes. Experten meinen, dass das Land mit seinen 1,3 Milliarden Menschen 2020 in die Top 3 der weltgrößten Pharmamärkte vorrücken wird. Zahlreiche Unternehmen stellen hier pharmazeutische Rohstoffe, Medikamente und Impfstoffe her. Nur in den USA gibt es noch mehr international zertifizierte Produktionsanlagen. Zudem herrscht kein Mangel an gut ausgebildeten Pharmakologen und Chemikern.

Mit dieser Power hat sich Indien beim Pharmaexport weltweit in der Spitzengruppe etabliert. Beispiel: Generika. Das sind günstige wirkstoffgleiche Nachahmerprodukte von Medikamenten, deren Patente abgelaufen sind.

In Indien gilt seit Jahrzehnten ein vergleichsweise lockeres Patentgesetz, damit auch die breite Bevölkerung frühzeitigen und finanzierbaren Zugang zu wichtigen Medikamenten hat. So konnte sich die indische Pharmaindustrie auf diesem Gebiet schon früh spezialisieren und Generika dank günstiger Produktionskosten zunehmend exportieren.

Seit 2011 hat dieses Wachstum noch einmal an Fahrt gewonnen, weil in den USA und Europa zahlreiche Patente erfolgreicher Arzneimittel abgelaufen sind, darunter Medikamente für Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Krebs. Parallel dazu wurden die Zollformalitäten für Ausfuhren vereinfacht. Indien hat so beim Export von Generika einen Weltmarktanteil von 30 Prozent erobert. Diese Erfolgsgeschichte ist allerdings nur durch eine leistungsfähige internationale Logistik möglich, wie sie Penta Freight seinen Kunden bietet.

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Das jüngst eröffnete Lagerhaus des Unternehmens in unmittelbarer Nähe des Chhatrapati Shivaji International Airport ist das einzige seiner Art in Mumbai und erinnert in seiner Ordnung und Klarheit sehr an das neue Headquarter von Penta Freight: weiße Wände, penible Sauberkeit und strikte Trennung der Shipments in – je nach Anforderung – unterschiedlich temperierte Räume. Hier lagern mehrere Dutzend der typischen blauen, vom Versender verplombten Transporttonnen mit entzündungshemmenden Wirkstoffen und Antibiotika, außerdem Gebinde mit Impfprodukten und kleinere Chargen mit Mustern und Zutaten für Krebsmedikamente. Die Labels auf den Sendungen geben Aufschluss über die wichtigsten Zielmärkte von Penta Freight: Rund 60 Prozent der Sendungen haben Zielorte in den USA, 20 Prozent in Europa, 10 Prozent in Lateinamerika und 10 Prozent in Afrika und Südostasien.

„Wir haben sehr viel in diese Räume investiert, um unser Qualitätslevel bei Transit-Sendungen weiter nach oben zu schrauben“, erzählt Prasannan Kurup. „Allerdings bringen wir die meisten Sendungen direkt vom Verlader just in time zum Flughafen, um schnell zu sein und eine Beeinträchtigung durch Handlingprozesse zu minimieren.“ Der Transport erfolgt durch die Penta-Freight-eigene Lkw-Flotte mit Kühllastern. Die Sendungen selbst werden mit Thermodecken und Datenschreibern zur Temperaturaufzeichnung versehen. Bei ihren Verhandlungen mit Airlines, Handlingagenten und Spediteuren stellt Penta Freight zudem sicher, dass sich die Shipments während des gesamten Prozesses nur in passend temperierten Umgebungen befinden.

„Mit Lufthansa Cargo arbeiten wir bereits seit zwei Jahrzehnten eng zusammen“, erzählt Shashi Kanchan. „Servicequalität, konstant verfügbare Kapazitäten und volle Transparenz bei Unwägbarkeiten sind die entscheidenden Pluspunkte der Airline.“ Über 4.500 Tonnen Fracht schickt Penta Freight pro Jahr mit Lufthansa Cargo auf die Reise. „Wir nutzen in erster Linie td.Pro und td.Flash. Aber auch Cool-Passive und Cool-Active, wenn es um die präzise Temperaturführung während des Transports geht. Wir vertrauen dabei voll auf Lufthansa Cargo und ihre hohe Qualität der Services“, so Prasannan Kurup.

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Während in den Stadtteilen rund um den Flughafen das pralle und chaotische indische Straßenleben tobt, behält man hier bei Penta Freight stets einen kühlen Kopf und setzt seinen Weg des Wachstums und der Qualität konsequent fort. Nächster Schritt soll die Eröffnung eigener Büros in den USA und später auch in Europa sein. Shashi Kanchan: „Wir wollen weiter ganz oben in diesem Segment mitmischen. Auch nach 25 Jahren liegt das Beste noch vor uns!“

http://www.pentafreight.com/

Fotos: Ritam Banerjee

Planet 1/2018


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Mister Fresh.

Able Freight bringt die Delikatessen Kaliforniens an nahezu jeden Ort der Welt. Erdbeeren beispielsweise gelangen in nur 72 Stunden vom Feld in den USA in die Supermärkte Singapurs.

Hohes Innovationstempo.

Hohes Innovationstempo.

Eines hab ich ganz früh verstanden: Jeder muss essen“, erklärt Orlando Wong. Deshalb gründete der in Hongkong geborene, inzwischen 55-jährige Selfmademan vor mehr als 20 Jahren den Perishables-Spezialisten Able Freight in Los Angeles. Wong lernte außerdem: Der weltweite Transport von Frischware ist ein hochkomplexes Feld. Denn beim Lebensmittelversand zählt jede Stunde: „Mit dem global ansteigenden Lebensstandard vor allem in Asien wollen immer mehr Menschen die frischestmöglichen Lebensmittel. Aber leicht verderbliche Waren wie zum Beispiel Beeren überstehen keinen Seetransport“, sagt Wong. Seine Antwort auf die gestiegenen Frischeansprüche ist eine Zahlenkombination: 24/7/365.

Mit 300 Mitarbeitern ist Able Freight an sechs Standorten rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar. In Los Angeles, San Francisco, Honolulu, Kona, Guadalajara und Mexiko-Stadt halten die Able-Freight-Profis engen Kontakt zu den großen Obst- und Gemüseproduzenten, den Farmern und den Exporteuren, für die sie die weltweite Ausfuhr von Perishables organisieren. In Santa Maria bei Los Angeles steht er zum Beispiel in engem Kontakt mit David Medina vom Beerenproduzenten Driscoll’s. Nach dem Pflücken wird die Qualität der Erd-, Him- und Blaubeeren sofort kontrolliert. Anschließend werden sie verpackt, für den Transport vorgekühlt und dann von Able-Freight-Mitarbeitern im Kühllagerhaus in Luftfrachtcontainer geladen. Spätestens 72 Stunden nach der Ernte in Kalifornien werden die frischen Früchte bereits in einem Supermarkt in Singapur angeboten. Für diese hohe Geschwindigkeit hat Wong ein enges internationales Netz an Perishables-Profis, seine „local heroes“, aufgebaut, die an allen weiteren Stationen eine nahtlose Lieferkette bis in den Handel sicherstellen.

Able Freight liefert weltweit, mit Asien als einem der Hauptmärkte. 98 Prozent aller Lieferungen erfolgen per Luftfracht, zum Beispiel mit Fresh/td in gekühlten Frachträumen und temperaturgeführten Containern von Lufthansa Cargo. Die Herausforderungen sind so vielfältig wie die Waren in den Kühlcontainern: Während der Kirschsaison von Mai bis Juli in Kalifornien und Washington gilt es, große Volumenkapazitäten für den Transport ins südkoreanische Incheon bereitzustellen – „zur Not mit komplett gecharterten Flugzeugen“, sagt Wong. Höchste Priorität hat dabei die Erfüllung der strengen Vorgaben, der Performance Qualifications (PQ), der großen Kunden. 

 

Während das US-Militär ein exaktes Mischungsverhältnis der Salat-Zutaten für Militärstützpunkte in Japan, Südkorea und Guam einfordert, geben die großen Supermarktketten hohe Transportstandards vor, um die Haltbarkeit und damit Verkaufszeit im Regal zu verlängern. Eine weitere Herausforderung sind die strikten Kontrollvorschriften der amerikanischen Transportation Security Administration (TSA), nach denen 100 Prozent der Ware nach festgeschriebenen Security-Verfahren gecheckt werden müssen. „Das kostet nicht nur wertvolle Zeit, sondern verlangt von Perishables-Transporteuren auch einen enormen Aufwand beim Aufbau einer geeigneten Infrastruktur und bei der Schulung und Einstellung qualifizierter Mitarbeiter für die Sicherheits-Checks“, erklärt Orlando Wong.

Da jede Transportstunde von der Lagerungszeit im Supermarkt und beim Endverbraucher – dem „shelf life“ – abgezogen werden muss, setzt Wong konsequent auf innovative Technologien, um Lieferzeiten weiter zu verkürzen. Schon jetzt nutzt Able Freight, wo es möglich ist, den eAWB. 

„Informationsaustausch per Electronic Data Interchange (EDI) ist viel schneller und detaillierter als per E-Mail oder Telefon. Unsere Branche muss moderner werden“, sagt Wong. Das heißt für den Unternehmer, dass auch die Nachverfolgung von Waren durch lückenlose Tracking-Technologien weiter verbessert werden muss. „Wir analysieren, inwieweit ein höherer Automatisierungsgrad Personal einsparen und – noch wichtiger – menschliche Fehler reduzieren kann.“ Entscheidend hierfür sei auch ein automatisiertes Fehlermanagement. Zudem werde in zehn Jahren Business Intelligence, also die Auswertung von Big Data aus dem täglichen Datenstrom von Able Freight, für die kurz- und mittelfristige Steuerung des Unternehmens eine viel größere Rolle spielen, glaubt Wong.

Mit Lufthansa Cargo hat Wong einen Partner mit im Boot, der das hohe Innovationstempo von Able Freight mitgehen kann. Orlando Wong: „Lufthansa Cargo überzeugt uns nicht nur durch das gute Netz und die tollen Mitarbeiter, die die Wichtigkeit von richtiger Temperatur verstanden haben, sondern vor allem durch die große Aufgeschlossenheit für neue Technologien.“

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Lösungen für Frische-Profis.

Wenn Orlando Wong mit David Medina vom Beerenproduzent Driscoll’s Inc. in Santa Maria, CA, spricht, geht es oft darum, wie die Früchte noch schneller und schonender in die Supermarktregale gelangen können. Produkt der Wahl für leicht verderbliche Waren, die sogenannten Perishables, ist bei Lufthansa Cargo Fresh/td. Mit einer temperaturkontrollierten Umgebung während Flug und Einlagerung sowie dem Einsatz von speziell geschultem Personal bietet der Frachtkranich beste Bedingungen für den zügigen Transport empfindlicher Güter. Bei allen Shipments kann der Kunde entscheiden, ob sie als Standardfracht oder extraschnell ankommen sollen und deshalb zwischen td.Pro oder td.Flash wählen.

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Ein Großteil der Able-Freight-Ware geht nach Asien, fast immer als Luftfracht. So können sich die Käufer auf frisches Obst freuen: Nur drei Tage liegen zwischen Ernte und Supermarktregal.

Fotos:
Edward Carreon, iStock – XiXinXing
Planet 2/2017


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Frische ist eine Sache der Familie.

Dank Luftfracht landen frische Waren das ganze Jahr über auf dem Teller der Verbraucher. Die Kuehlewinds aus Kalifornien haben daraus ein florierendes, globales Geschäft gemacht.

Sein Vater machte Geschäfte noch per Handschlag. Heute können die Kunden von Wes Kuehlewind ihre Fracht digital in Echtzeit um den Globus verfolgen. Zwei Dinge bleiben auch in zweiter Generation bei Commodity Forwarders Inc. (CFI) wichtig: Vertrauen und Verlässlichkeit. Ob kanadischer Lachs, Blaubeeren aus Oregon oder mexikanischer Spargel – was CFI transportiert, ist frisch.

Und muss frisch bleiben. Jede Ware hat ihre ganz individuellen Ansprüche. Wes Kuehlewind kennt sie und ist stolz auf diese Expertise. 

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Den Anspruch hat Kuehlewind von seinem Vater übernommen. Alfred Kuehlewind war einer der Pioniere für den Transport von Perishables aus Kalifornien in alle Welt. „Ich erinnere mich gut, wie viel Zeit und Energie mein Vater damals in das Unternehmen gesteckt hat.“

Schon zur Highschoolzeit startete Wes Kuehlewind im Lager des Familienbetriebs mit dem Beladen von Containern. Eines Tages die Firma zu leiten ist ihm damals noch gar nicht in den Sinn gekommen. Dass er in seinem ersten Job nach dem Wirtschaftsstudium bei einer Perishables-Spedition für den Transport von Obst und Gemüse verantwortlich war? Zufall. Später erwies sich der Schritt ins Familienunternehmen als ein konsequenter.

Mittlerweile kommt eine andere Beschäftigung für den zweifachen Vater nicht mehr infrage. Ebenso wie sein Bruder arbeitet er nun seit mehr als 15 Jahren bei CFI. Und das mit Ehrgeiz: „Wenn wir etwas machen, wollen wir darin auch die Besten sein.“ Eines hat er dabei immer im Hinterkopf: „Aus einem Ein-Mann-Betrieb hat mein Vater ein Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern gemacht. Das ist natürlich eine Leistung“, sagt Kuehlewind. „Und eine Erfolgsgeschichte, die ohne Luftfracht gar nicht und ohne Lufthansa Cargo nur eingeschränkt denkbar gewesen wäre.“

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Lufthansa Cargo ist für CFI ein wertvoller Partner auf den Märkten Europa und Mittlerer Osten. Vor allem schätzt Kuehlewind die verlässliche und außergewöhnlich gut dokumentierte Kühlkette.

Perishables-Logistik ist ein anspruchsvolles Geschäft. Deshalb ist Kuehlewind die enge Verbindung auch zu den Mitarbeitern wichtig, von denen einige schon seit mehr als 30 Jahren für CFI arbeiten. „Wir haben ein unglaubliches Team, das sich seinen Aufgaben sehr gewissenhaft widmet“, sagt Kuehlewind. So ein Team ist unverzichtbar, weil es immer schnell gehen muss. Und alles muss sorgfältig vorbereitet und überwacht sein: „Wenn wir die Ware nicht ordentlich verpacken und beschildern oder die Transportdokumente nicht einwandfrei sind, dann gefährden wir am Ende die strategischen Ziele des Kunden. Wir müssen alle erdenklichen Faktoren einplanen“, sagt Kuehlewind.

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Das bedeutet: CFI muss Gesetze und Vorschriften der unterschiedlichen Zielländer und -märkte genau kennen und die Abwicklung ständig effizienter machen. Die 14 Standorte in den Vereinigten Staaten liegen jeweils nicht weiter als acht Kilometer von Flughäfen entfernt. Aus gutem Grund: „Luftfracht ist eine Säule unseres Erfolgs.“ 99 Prozent der Waren transportiert CFI per Flugzeug. Vor allem mit Fresh von Lufthansa Cargo. Diese Verlässlichkeit schätzen die Kunden, mitunter seit 40 Jahren: „Teilweise haben unsere Väter schon Geschäfte miteinander gemacht. Und nun arbeitet die nächste Generation zusammen.“

Seit 2017 ist CFI Teil des weltweit aktiven Großlogistikers Kühne+Nagel. An der Vision des Firmengründers Alfred Kuehlewind ändert das nichts, vielmehr lassen sich seine Ziele durch Zugang zu einem weltweiten Netzwerk und einer erweiterten Service-Palette noch leichter erreichen. Auch die zweite Kuehlewind-Generation hat das Ziel, mit individuellen Lösungen im weltweiten Transport für Perishables ein Partner zu bleiben, auf den sich die Kunden jederzeit verlassen können.

Fotos: Edward Carreon

Planet 1/2018


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Kaufrausch.

Zum neunten Mal geriet China am 11. November 2017 in einen kollektiven Kaufrausch. Nach dem Vorbild von „Black Friday“ und „Cyber Monday“ in den Vereinigten Staaten feiern die Chinesen den sogenannten Singles’ Day. Was als „Junggesellentag“ begann, ist heute dank zahlreicher Schnäppchen der umsatzstärkste Tag der Welt. Allein der größte Onlinehändler Chinas, Alibaba, erwirtschaftete bei dieser Gelegenheit einen Rekordumsatz von 25,38 Milliarden US-Dollar – kaum zu fassende 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Internationale Marken sind in China zunehmend gefragt. 

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Mehr als ein Drittel der chinesischen Konsumenten kaufte Produkte von Unternehmen aus Japan, den USA, Südkorea, Australien und natürlich auch aus Deutschland. Für die beteiligten Logistiker wie Hermes Germany ist das eine gewaltige Aufgabe. Schon drei Monate im Voraus nehme man – gemeinsam mit dem Tochterunternehmen BorderGuru und der chinesischen Alibaba-Tochter Cainiao – den großen Tag in den Blick, so Carsten Riedel, Head of Branches Frankfurt und Leipzig bei Hermes Germany.

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„Die Vorbereitung startet mit dem Buchen der Kapazitäten bei Lufthansa Cargo und endet mit dem Planen der Mitarbeiterschichten“, so Carsten Riedel weiter. „Normalerweise fertigen wir am Standort Kelsterbach in der Nähe des Frankfurter Flughafens (FRA) zwischen 800 und 1.000 Pakete am Tag ab“, sagt der Logistikmanager. „Nach dem Singles’ Day 2017 waren es in der Spitze 22.000 Pakete und im Schnitt  20.000 Pakete pro Tag.“ Um der Masse Herr zu werden, stellt Hermes bereits im Vorfeld und für etwa 14 Tage nach dem Event auf den Dreischichtbetrieb um. Die heiße Phase hält sich ungefähr zehn Tage, geht dann aber nahtlos über in den „Black Friday“, gefolgt von einem ähnlichen Alibaba-Event am 12. Dezember. „Schlussendlich planen wir mit einem fortdauernden großen Volumen bis Weihnachten“, erläutert Riedel. Bisher traten neben Kleidung und IT-Produkten vor allem Kosmetik und Babynahrung ihre Reise nach China, zum Beispiel über Schanghai (PVG), an. „Zukünftig könnten Lebensmittel, aber auch Tiernahrung wachsende Branchen sein. Generell gehen wir aber von Wachstum in allen Bereichen aus“, so Riedel. Dem nächsten Rekord steht also nichts im Wege.

Fotos: Hermes, iStock

Planet 1/2018


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Logistik am laufenden Band.

Jeder kennt sie. Bunt bedruckte, silbern glänzende Päckchen, in die man gekonnt einen orangefarbenen Strohhalm einsteckt. Jeder hat schon einmal versucht, laut schlürfend den letzten Tropfen aus der Packung zu ziehen. Doch wieso ist Capri-Sun weltbekannt? Jedes Jahr werden schon fast so viele Beutel verkauft, wie es Menschen auf dem Planeten gibt: sechs Milliarden. In mehr als 100 Ländern trinkt man aus den 200-Milliliter-Beuteln. Deren Ursprung liegt in Eppelheim, nahe Heidelberg. Hier werden nicht nur die Getränke in den Sorten Orange bis Monsteralarm hergestellt, sondern auch die Verpackungen. Bis heute ist Capri-Sun die einzige Getränkemarke, die sowohl Abfüllung als auch Verpackung von der Pike auf selbst entwickelt.

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Von Eppelheim aus wird der europäische Markt bedient. Auch die Lizenznehmer in Übersee erhalten die Grund- und Rohstoffe zur Herstellung des leckeren Trunks aus der Kleinstadt am Neckar. „Wir produzieren und distribuieren für mehr als 100 Länder in aller Welt. Das funktioniert nur, wenn alles Hand in Hand läuft“, erzählt Harald Rohatsch, Director Logistics bei Capri-Sun. Die logistische Meisterleistung fängt schon in den Eppelheimer Produktionshallen an. Die Abfüllung in die silbernen Päckchen erfolgt auf wenigen Metern. Ein Mitarbeiter belädt die Maschine mit Beuteln, diese werden maschinell geöffnet und mit 82 Grad Celsius heißer Capri-Sun befüllt. Nicht mal zwei Meter weiter wird der Beutel bereits luftdicht verschlossen und im Wasserbad gekühlt.

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Danach erhält die kleine Capri-Sun den typischen Trinkhalm – große Beutel den Schraubverschluss –, bevor sie vollautomatisch verpackt werden. Über einen Tunnel geht es aus dem Produktionsgebäude in die Logistikhalle. Hier spielen gelbe Greifarme Tetris. Haargenau stellen sie die Pappkisten auf ein Fließband, das vollautomatisch eine Palette packt. Dann folgt ein Bruch in der Automatikkette.

„Unsere Lkw werden von unseren Mitarbeitern mit dem Gabelstapler beladen“, erklärt Rohatsch. „Die sind schneller als jede Maschine. Wir schaffen das durchschnittlich in einer Viertelstunde. Das schnellste Verladesystem, das uns bis jetzt vorgestellt wurde, brauchte 30 Minuten.“ Rohatsch kennt die Stärken seiner Logistik. „Ich wollte immer einmal ein Lager von Anfang an mit aufbauen. Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen.“

Das 2015 eröffnete Warehouse ist ein Referenzprojekt. Hochkomplex und auch digital auf dem neuesten Stand. „In der Lebensmittelherstellung ist die jährliche IFS-Zertifizierung das Maß aller Dinge. Sie kam zügig nach der Eröffnung des Lagers, und die Logistik hat mit 100 Prozent bestanden“, erzählt Rohatsch stolz. Das zeigt den Anspruch, den Capri-Sun an sich hat, aber auch an die Partner. Nachdem die Beutel in den Lkw geladen sind, übernimmt Logistikdienstleister EMO-TRANS. 

„Lebensmitteltransporte unterliegen immer besonderen Bedingungen. Hier müssen wir uns hundertprozentig verlassen können“, so Nicole Ahrensfeld, Key Account Managerin für temperatursensible Transporte bei EMO-TRANS. „Muss es schnell gehen, kommt die Luftfracht ins Spiel.“ Das trifft im Fall von Capri-Sun vor allem auf Engpässe beim Rohstoffnachschub oder bei Sonderauflagen und Marketingaktionen zu.

„Sehr typische Ziele für Capri-Sun sind Dubai, Korea und China. Da passt das hochfrequente Netzwerk von Lufthansa Cargo perfekt“, sagt Harald Rohatsch. „Wir expandieren aber weiterhin in neue Märkte und möchten noch mehr von der Welt erobern. Hier kommt uns zugute, dass Lufthansa Cargo auch exotischere Ziele anfliegt.“

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Aber nicht nur die Reichweite ist ein wichtiges Argument für den Frachtkranich. „Eine verlässliche und transparente Kühlkette ist für den Lebensmitteltransport das A und O“, erläutert Nicole Ahrensfeld. „Versenden wir die Grundstoffe von Capri-Sun, dann verlassen wir uns auf das Fresh- oder Cool-Produkt.“ Geht es um die Nachlieferung von Maschinen oder Verpackungsmaterialien, dann fliegen die Sendungen als td.Pro oder in besonders eiligen Fällen als td.Flash. „Es ist ein tolles Gefühl, daran beteiligt zu sein, ein so bekanntes Produkt in die ganze Welt zu bringen. Egal in welchem Land ich ein Kind mit einer Capri-Sun sehe, ich muss sofort schmunzeln“, so die Logistik-Managerin. Rohatsch kann da nur lachend beipflichten.

Fotos: Matthias Aletsee

Planet 1/2018


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Asparagus meets the Big Apple.

„Trotz seines Siegeszugs durch die Küchen Europas ist weißer Spargel in den USA relativ unbekannt“, sagt Irene Fuchs, Senior Manager Events bei der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in New York. „Daher sind die Eintrittskarten für unser Spargel-Galadinner immer heiß begehrt.“ Jedes Frühjahr lädt die Deutsch-Amerikanische Handelskammer Mitglieder und Gäste zu dem exklusiven Event mit traditionell deutscher Küche ein. Dieses Jahr findet es über den Dächern New Yorks im angesagten Tribeca Rooftop statt. Der weiße Spargel, den die Gäste mit Blick über den Big Apple genießen dürfen, stammt vom Spargelhof Schulze in Weisenheim am Sand, 20 Kilometer westlich von Mannheim. „Meist bestellen wir zwischen 220 und 270 Kilogramm. Der Transport zum Flughafen Frankfurt (FRA) wird von EMO-TRANS abgewickelt“, erklärt Irene Fuchs. „Lufthansa Cargo fliegt den Spargel dann als Fresh-Sendung zum New Yorker Flughafen John F. Kennedy.“ Der Frachtkranich setzt auf der 6.200 Kilometer langen Strecke, je nach Wochentag, Frachter des Typs Boeing 777F oder MD-11F ein. Mit ihnen gelangt Spargel, der noch am Morgen in Weisenheim geerntet wurde, pünktlich zum Sonnenuntergang auf die Dachterrasse in New York.

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Spargel ist ein Gemüse mit adligem Siegel: Es heißt, Sonnenkönig Louis XIV hätte ihn geliebt. „Weißes Gold“ und „essbares Elfenbein“ wird er genannt. In Deutschland ist weißer Spargel das Gemüse Nummer eins: Über mehr als 27.000 Hektar erstreckt sich die Anbaufläche für den unangefochtenen Spitzenreiter. Die jährliche Erntemenge in der Bundesrepublik liegt bei rund 120.000 Tonnen. Spargel wurde bereits in der Antike von den Ägyptern und Griechen geschätzt, die noch wild wachsende Pflanzen ausgruben. Mit dem Feldanbau begannen die Römer in der Gegend von Ravenna. 

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Wenn er auch für Jahrhunderte in Vergessenheit geriet: Ab der Renaissance verbreitete sich die Vorliebe für die weißen Stangen von Italien aus über ganz Europa. Als besondere Frühlingsdelikatesse, die nur kurz zur Verfügung steht, war Spargel besonders beim Adel beliebt und wurde zu festlichen Anlässen aufgetragen. Heute endet die Spargelsaison in Deutschland regelmäßig am 24. Juni. Danach müssen sich Fans des exquisiten Gemüses wieder fast ein Jahr gedulden. So lange braucht die Pflanze, um sich zu erholen. Denn Spargel wird nicht jedes Jahr neu gepflanzt, sondern kann über mehrere Jahre gestochen werden.

Fotos: iStock

Planet 1/2018


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Unikate unterwegs.

Die Geschichte der weltberühmten Kuckucksuhren beginnt mit einem Souvenir. Schwarzwälder Glasträger brachten im 17. Jahrhundert ein ungewöhnliches Mitbringsel von einer ihrer Wanderungen mit nach Hause: eine kleine Wanduhr. Historiker vermuten, dass sie aus Böhmen oder dem Rheinland stammte. Fest steht, sie inspirierte die Schwarzwälder, die bis dato ihre Werkzeuge des täglichen Bedarfs aus Holz fertigten, dazu, eigene Uhren zu bauen. Mit einem von zwei Blasebälgen betriebenen Kuckuck werden sie zum Verkaufsschlager und Symbol für den Schwarzwald. Weil die Kuckucksuhren zunächst komplett aus Holz sind, kosten sie weniger als Exemplare mit Metallwerken. Das machte sie auch für einfache Bürger erschwinglich. Zunächst nehmen Glasträger die Uhren auf ihren Rückentragen mit in die Ferne. Doch schließlich vermarkten die Uhrenhersteller ihre Ware selbst. Wirklich in Schwung kommt die Schwarzwälder Uhrmacherei im 18. Jahrhundert. Ende des 20. Jahrhunderts gibt es allerdings nur noch wenige Kuckucksuhrenmanufakturen. Mit Beginn des neuen Jahrtausends steigt die Nachfrage nach hochwertigen Einzelanfertigungen „Made in Germany“ jedoch wieder. Besonders beliebt sind Kuckucksuhren in Asien.

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Zum Beispiel in der Metropole Kuala Lumpur. Im Showroom der Uhrenexperten von Siew Cheong in der Mid Valley Megamall tummeln sich täglich zahlreiche Kuckucksuhrenfans aus ganz Malaysia. Seit mehr als 60 Jahren steht der Name des Unternehmens für exklusive und hochwertige mechanische Uhren aus der ganzen Welt. „Bei Siew Cheong Clocks verkaufen wir nur die besten Kuckucksuhren. Jeder Zeitmesser wird von den renommiertesten Herstellern in Deutschland ausgewählt. Qualität und hochwertige Verarbeitung jeder Uhr, die wir unseren Kunden anbieten, sind für uns das A und O“, sagt Ke Phon, Managing Director.

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Damit die Kunden nicht allzu lange auf ihr neues Schmuckstück warten müssen, gelangen die Uhren als Luftfracht aus dem Schwarzwald nach Südostasien. Zunächst gehen die Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald ab Stuttgart (STR) per Road Feeder Service zum Flughafen Köln/Bonn. Von dort bringt täglich ein Eurowings-Airbus sonnenhungrige Thailand-Urlauber ins 9.400 Kilometer entfernte Phuket. Im Belly der A330 reisen die Uhren als td.Pro-Sendung mit. Von Phuket aus fährt ein Truck die wertvolle Fracht nach Kuala Lumpur (KUL). Den Showroom von Siew Cheong erreichen die Kuckucksuhren nach nur rund drei Tagen Reisezeit.

Fotos: Justin Tiew

Planet 1/2018


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Für uns sind Himmel und Meer eine Einheit.

Ganze 3.054 Inseln gehören zu Griechenland. Das sind 82 Prozent aller Inseln im Mittelmeer. Die meisten Eilande sind nur über den Seeweg erreichbar. Ohne regelmäßige Fährverbindungen wären sie abgeschnitten von der Außenwelt. Damit die Versorgung der Menschen und das Wirtschaftsleben der Insulaner nicht zum Erliegen kommt, ist Luftfracht unabdingbar. Das erfuhr Alexis von Hoensbroech, Vorstand für Produkt und Vertrieb bei Lufthansa Cargo, auf seinem jüngsten Besuch in Griechenland.

Gastgeber von Hoensbroechs war Kostis Achladitis, Geschäftsführer von Golden Cargo, einem der führenden griechischen Schiffsersatzteillogistiker mit Hauptsitz in Piräus.

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Achladitis ist beinahe zufällig zur Logistik gekommen. Nach seinem Studium in London war er im Einkauf von Golden Union Shipping tätig, einer Reederei, die mit einer Flotte von mehreren Massengutfrachtern weltweit aktiv ist.

„Eines Tages wurde ein Schiffsteil aus Japan dringend in Griechenland benötigt“, erzählt Achladitis. „Der Preis für den Transport war genauso hoch wie der des Ersatzteils. Da habe ich mir gedacht, die Logistik von Ersatzteilen scheint ja ein lukratives Geschäft zu sein. Bekommen wir das selbst nicht günstiger hin?“

Das war der Start von Golden Cargo und ist annähernd 30 Jahre her. Zunächst nahm Kostis Achladitis nur den Transport von Ersatzteilen in die Hand, die sein Arbeitgeber selbst brauchte. Über die Jahre kamen weitere Kunden aus der Schifffahrt hinzu. Heute bedient der Logistiker mehr als 2.500 Schiffe weltweit und ist Auftragslogistiker für große Produzenten von Schiffsersatzteilen. 70 Prozent der Sendungen schickt Golden Cargo per Luftfracht auf die Reise.

Nahezu unplanbar.

„Logistikdienstleistungen in der maritimen Industrie sind ein anspruchsvolles Geschäft. Man muss wissen, wie diese Branche funktioniert, um erfolgreich zu sein. Wir kennen die Bedürfnisse der Reedereien ganz genau. Unsere Wurzeln sind unser Wettbewerbsvorteil“, erklärt Achladitis. „Hinzu kommen Fleiß und Hartnäckigkeit sowie Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeiter.“

Herausfordernd ist vor allem die Unberechenbarkeit. Schiffe sind permanent unterwegs, und Reedereien betreiben ihre Schiffe über Charterverträge. Es kommt oft vor, dass sie bis kurz vorher nicht wissen, welchen Hafen ihre Schiffe in den nächsten ein oder zwei Wochen anlaufen werden. Daher wird nicht nur ein unvorhersehbarer Ausfall kompliziert, sondern auch die standardmäßige Wartung.

Damit nicht genug: Die entsprechenden Ersatzteile sind weltweit bei verschiedenen Herstellern zu beschaffen. In Griechenland werden die besten Taue hergestellt, Maschinenteile häufig in Korea, Japan, China und Europa.

Digitales Kartenmaterial und Steuerungselemente stammen oft aus Europa. Die Schiffe, die darauf angewiesen sind, warten aber womöglich mehrere 10.000 Kilometer davon entfernt auf See oder in einem Hafen. „Unter diesen Voraussetzungen brauchen die Reedereien einen flexiblen und zuverlässigen Partner“, so Kostis Achladitis. „Mit Lufthansa Cargo haben wir ein Konzept entwickelt, dass es uns möglich macht, innerhalb kürzester Zeit zu entscheiden, von wo und wie wir ein benötigtes Ersatzteil fliegen können.“ „Vertrieb macht bei uns jeder“.

„Unser Netz bedient die wichtigsten Hotspots der Seeschifffahrt überall auf der Welt“, erläutert Alexis von Hoensbroech. „Große Häfen sind in der Regel auch Produktions- und Handelsorte für Ersatzteile. Hier verbinden wir die Hersteller von Ersatzteilen und die Reedereien dank des intensiven Austausches mit den Experten von Golden Cargo.“

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Die spezialisierte Belegschaft von Golden Cargo ist mittlerweile auf 120 Mitarbeiter angewachsen. Das Unternehmen rekrutiert dabei nur wenige Quereinsteiger vom Markt. Vielmehr werden neue Mitarbeiter meist von der Pike auf ausgebildet. Die Fluktuation ist minimal. Auch der Kundenkontakt ist von einer besonderen Nähe geprägt. „Es gibt keine dedizierte Vertriebsabteilung bei uns. Jeder macht Vertrieb. Dadurch haben alle eine enge Bindung zum Kunden und zu der Fracht, die wir gerade bewegen. Das ist ein besonderes Arbeiten“, so Kostis Achladitis.

 

Gleiches gilt für die Partner: „Wir wollen maritime Logistiker wie Golden Cargo bei ihrem globalen Geschäft bestmöglich unterstützen“, definiert Alexis von Hoensbroech die Rolle der Airline. „Deswegen gibt es bei Lufthansa Cargo eine Reihe perfekt auf diese Kunden zugeschnittene Produkte und ein Team, das sich bestens auskennt mit den Anforderungen der Schifffahrt.“

Kostis Achladitis ergänzt: „Wir haben eine enge Beziehung mit dem lokalen Lufthansa Cargo Team in Athen. Bei Lufthansa Cargo erhalten wir stets eine Antwort. Rund um die Uhr ist jemand erreichbar, und so gibt es immer eine Möglichkeit, die Probleme unseres Kunden zu lösen.“

Dank dieser Fähigkeit wächst Golden Cargo jährlich um 15 bis 20 Prozent. Und das trotz der immer noch nicht bewältigten Griechenland-Krise. „Wir waren von der Krise kaum betroffen, weil unser Geschäft global ist und wir zu den wenigen griechischen Wirtschaftszweigen gehören, die international wettbewerbsfähig sind“, erklärt Achladitis. „Ich hoffe sehr darauf, dass andere Branchen in Griechenland bald wieder international den Anschluss schaffen. Hoch motivierte Menschen, die das umsetzen wollen, gibt es in diesem Land genug. Das zeigt unser Beispiel!“

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Global ist sein Berufsleben, gleichzeitig ist Achladitis lokal fest verwurzelt. Er stammt von einer der vielen griechischen Inseln: Chios, in der östlichen Ägäis gelegen. „Wenn es nach Hause geht, dann nehme ich natürlich die Fähre!“ Als Insulaner weiß er aus erster Hand, wie lebenswichtig eine zuverlässige Schiffsverbindung ist. „Die Schiffe bringen den Tourismus auf die Inseln, sie bringen Güter, sie bringen alles, was wir für den Alltag brauchen. Wenn die Fähre anlegt, beginnt das Leben. Es ist schön, dass wir bei Golden Cargo auch dafür einen Beitrag leisten.“ 

www.goldencargo.gr

Das Interview mit Kostis Achladitis sehen Sie in der iPad-Ausgabe, gratis erhältlich im App Store, und auf dem YouTube-Kanal.

www.youtube.com/user/LHCargoAG

 

Fotos: Matthias Aletsee

Planet 1/2018


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Koreas Türöffner.

Woojung Air Consolidation aus Südkorea wickelt für eine Vielzahl von Spediteuren vorrangig Exporte ab. Zentraler Service: die Fracht mehrerer Forwarder konsolidieren und mit Master Air Waybill auf den Weg bringen.

Mit einer beherzten Armbewegung schwingt der Groundhandling-Mitarbeiter die Abdeckplane aus durchsichtigem Kunststoff über die Palette – und erinnert dabei an einen Fischer, der sein Netz auswirft. Wesentlicher Unterschied: Die „Beute“ ist hier, in einem Warehouse an Südkoreas größtem Flughafen Incheon, schon eingefahren. In Kartons verpackte Ware von verschiedenen Absendern – bestimmt für ebenso viele Empfänger in Europa. Verantwortlich für das Zusammenführen der Kartons auf der Palette zur einer „Shipper Mixed Unit“ ist Woojung Air Consolidation Inc. In wenigen Stunden wird die Sammel-Sendung in einer Boeing 777F von Lufthansa Cargo in Richtung Frankfurt starten.

Agenten wie Woojung, deren zentraler Service das Konsolidieren von Shipments und das anschließende Erstellen des Master Air Waybill (M-AWB) für die konsolidierten Sendungen ist, spielen in Südkorea eine große Rolle – im Gegensatz zu fast allen anderen nationalen Luftfrachtmärkten. Ein Faktor, der diesen hohen Grad an Spezialisierung ermöglicht hat: Südkoreas Volkswirtschaft, laut der Rangliste 2016 des Internationalen Währungsfonds die weltweite Nummer elf, ist in hohem Maß auf den Außenhandel per Luftfracht angewiesen. Schließlich hat der auf einer Halbinsel gelegene Staat keine passierbare Landgrenze.

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400 Forwarder in der Kundendatei.

Doch nicht nur deshalb sind Spezialisten wie Woojung gefragt: Ihre Auftraggeber sind Forwarder, oft kleine und mittelgroße Anbieter. Und deren Zahl ist in Südkorea nach einer Lockerung der entsprechenden Zulassungsbestimmungen 1992 deutlich gestiegen. „Seither hat der große Einfluss von Konsolidierern wie uns weiter zugenommen“, erklärt Andrew Yim, Präsident und CEO von Woojung. Rund 400 Forwarder umfasst seine Kundenkartei inzwischen.

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Langjährige Kooperation: Woojung-Präsident Andrew Yim (M.) und Yunjin Shin (r.) von Lufthansa Cargo arbeiten bereits seit 2003 zusammen. Links: Klaus Hagenkord, Head of Sales and Handling Korea bei Lufthansa Cargo

Andrew Yim und sein 65-köpfiges Team haben zwar keinen direkten Kontakt zu den Shippern, wissen aber dennoch, mit welcher Art Fracht sie es zu tun haben. So entfallen die größten Tonnageanteile bei Woojung auf Mobilfunk- und andere Elektronikgeräte, Autoteile, Kunststoffe, Kleidung und Produkte der in Südkorea traditionell starken Halbleiterindustrie. Die meisten Sendungen sind Exporte. Wohin der Flug auch geht: Woojung hat weltweit, in mehr als 190 Ländern, Partnerdienstleister, die die Sendungen dekonsolidieren und auf Wunsch weitertransportieren.
Vorteil dieses „typisch koreanischen“ Modells für die Forwarder und damit auch die Shipper: Die Dienstleister können den Airlines vergleichsweise hohe Frachtmengen garantieren und bekommen dafür günstigere Konditionen. „Unser wichtigster Carrier ist Lufthansa Cargo“, sagt Andrew Yim. 1999 gegründet, bucht sein Unternehmen schon seit kurz nach der Jahrtausendwende regelmäßig Kapazitäten beim Frachtkranich. Dabei profitiere man vom dichten Netzwerk in der fuür Woojung wichtigsten Zielregion Europa, aber auch auf anderen Kontinenten, erklärt Andrew Yim. 

Zudem hebt der CEO die inzwischen täglichen Flüge mit der Boeing 777F von Incheon nach Frankfurt hervor – und die „Triple Seven“ selbst: „Ihre hohe Kapazität kommt uns sehr zugute.“ All das schlägt sich in steigenden Tonnagen nieder. „Im Vorjahr haben wir über 1.600 Tonnen fuür Woojung transportiert – fast 50 Prozent mehr als 2015“, so Yunjin Shin, Senior Sales Representative bei Lufthansa Cargo und seit 2003 für den Kunden verantwortlich. Im ersten Halbjahr 2017 waren es mehr als 1.000 Tonnen, abermals eine kräftige Steigerung. „Ein weiteres Plus sind die gut designten Produkte, insbesondere mit Blick auf den entscheidenden Faktor Zeit“, sagt Yim. So habe Lufthansa Cargo mit td.Basic, td.Pro und td.Flash für jede Dringlichkeitsstufe das passende Angebot. Zuletzt würden aber auch vermehrt Kapazitäten für Ware nachgefragt, die gekühlt oder bei kontrollierter Temperatur geflogen werden muss. „Hier helfen uns die Spezialprodukte Cool/td und Fresh/td immer wieder, Aufträge zu bekommen.“

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Tendenz steigend: Im ersten Halbjahr 2017 hat Lufthansa Cargo schon 1.000 Tonnen Fracht für Woojung transportiert. Im gesamten Vorjahr waren es gut 1.600 Tonnen

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Starke Carrier wie Lufthansa Cargo ermöglichen dem Dienstleister somit weiteres Wachstum – und halten ihm den Rücken für neue Projekte frei. Deshalb konsolidiert Woojung die Shipments am Incheon Airport mittlerweile im eigenen Warehouse. Dort werden auch alle Zollformalitäten geregelt. Hierfür verfügt das Unternehmen zum Beispiel über den Status des Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten, der Shipments in die Europäische Union erleichtert.
An Bord eigener Lkw bringt Woojung auf Wunsch Ware aus ganz Südkorea zum Luftfracht-Hub Incheon – und nimmt den Forwardern damit weitere Arbeit ab. „Dafür haben wir im Mai 2017 eine Transport-Division gegründet“, sagt Andrew Yim. Und: Mehr und mehr kümmern sich die Südkoreaner auch um Importe. Dabei machen sie sich ihr weltweites Partnernetzwerk zunutze – und ihren bevorzugten Carrier Lufthansa Cargo.

Fotos:
Ben Weller


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Marstomaten.

Die Lufthansa Cargo fliegt einen Satelliten nach Kalifornien, in dem Tomaten in der Erdumlaufbahn gezogen werden sollen. Ziel des Projekts „Eu:CROPIS“ ist es unter anderem, irgendwann Menschen auf Mond und Mars ernähren zu können.

Wir schreiben das Jahr 2045: In der kargen, roten Landschaft wird den Bewohnern der Marsstation das Abendessen serviert – unter einem funkelnden Sternenhimmel, in dem der Geübte auch den Heimatplaneten der Wissenschaftler ausmachen kann, die Erde. Auf dem Tisch: Tomatensalat! Das ist gesund für die Weltraumfahrer, sind Tomaten doch Lieferant wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Das Gemüse – und das macht es so besonders – wurde nicht etwa mit einem Frachtshuttle der Lufthansa Cargo auf den Mars gebracht. Die Tomaten sind dort gewachsen.

Der Weg bis zur Selbstversorgung einer bemannten Marsmission mit Gemüse ist noch lang. Bereits heute jedoch beginnt die Grundlagenforschung dafür. 

Eu:CROPIS.

Eu:CROPIS.

Unter dem Namen Eu:CROPIS wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Anfang 2018 einen Satelliten mit besonderer Ladung in den Weltraum senden: Tomatensamen, Einzeller, künstlicher Urin und ein Rieselfilter. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt und Vertrieb der Lufthansa Cargo und promovierter Astrophysiker, war vor Ort in Bremen, um den Satelliten während des „planet“- Ortstermins selbst unter die Lupe zu nehmen.

Hohe, hermetisch abgeschottete Laborräume, die man nur über Galerien weit oben einsehen kann. Hinter jeder Glasscheibe verbirgt sich Zukunft: Roboterarme, die Landungen auf Himmelskörpern simulieren. Speziell ummantelte Gefäße, die das Verhalten von kryogenem Treibstoff in Tanks testen. Und hinter einer der quadratischen Panzerscheiben verbirgt sich das Projekt Eu:CROPIS. Oder ausführlich: Euglena and Combined Regenerative Organic-food Production in Space.

 

Die Ladung ist noch nicht vor Ort, aber der Satellit, der die Tomatenaufzucht im All beherbergen soll und den Raumfahrtingenieure hier zusammenbauen, ist schon fast fertig.

In ihm werden 16 Kameras überwachen, wie Pflanzen in zwei Gewächshäusern vom Keim bis zur Tomate reifen. Warum eigentlich Tomaten? „Ganz simpel. Tomaten sind auf den Aufnahmen am deutlichsten zu erkennen“, erklärt Hartmut Müller. Der erfahrene Projektleiter von Eu:CROPIS war bereits beim Columbus-Projekt dabei: Europas Beitrag zur internationalen Raumstation ISS, ein Mehrzwecklabor für die multidisziplinäre Forschung unter Schwerelosigkeit. Bei Eu:CROPIS sind entscheidende Helfer mit an Bord: Mikroorga nismen in einem Rieselfilter des DLR verwandeln den mitgeführten künstlichen Urin in Dünger und Wasser.

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In der Bremer Satellitenmanufaktur: DLR-Raumfahrtingenieur Sebastian Kottmeier erläutert Alexis von Hoensbroech die Aufgaben der verschiedenen Module des etwa einen Kubikmeter großen Satelliten im Reinraum.

Aus dem All in die Welt: Ein Kubikmeter Zukunft.

Aus dem All in die Welt: Ein Kubikmeter Zukunft.

Einzeller – sogenannte Euglena – der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg schützen das System vor Ammoniak und versorgen es zugleich mit Sauerstoff. LED-Lichter simulieren Tag und Nacht. Auf der Erde funktioniert das System bereits. Nun wollen die Forscher herausfinden, wie die Tomaten unter anderen Gravitationen gedeihen. Dazu muss die Erdanziehungskraft neutralisiert werden. Um das zu schaffen, werden die Experten des DLR die Mini-Gewächshäuser in einen Satelliten bauen, der fern der Erde und ihrer Anziehungskraft in 600 Kilometer Höhe um unseren Planeten kreisen soll. Ein halbes Jahr lang wird der Satellit mit 18 Drehungen in der Minute um seine eigene Achse rotieren. So stellen die Wissenschaftler die Gravitation des Mondes (0,16 G) nach. Im folgenden Halbjahr erhöhen sie die Drehzahl auf 30 pro Minute und erzeugen so 0,33 G, die Schwerkraft des Mars. „Wir sind die Ersten, die diese Untersuchungen anstellen“, so Müller.
Komplett in Sicherheitskleidung gehüllt steht Alexis von Hoensbroech im Reinraum und lässt sich von Sebastian Kottmeier die Technologie erklären. Der junge Raumfahrtingenieur ist im Projekt für die koordinierte Fertigstellung der verschiedenen Systeme zuständig. „Der Satellit und seine Bestandteile sind hochempfindlich.

 

 

Deswegen wollen wir äußere Einflussfaktoren auf ein Minimum reduzieren. Direkt am Satelliten arbeiten nur speziell geschulte Kollegen.“ Auch während des kompletten Transports zum Weltraumbahnhof Vandenberg in Kalifornien muss das System versiegelt sein. Noch im Reinraum wird der Satellit vollständig beladen. Auch die Erfüllung der Sicherheitsvorschriften ist eine Herausforderung: Das DLR ist nicht als „Sicherer Versender“ zertifiziert. Michael Aschmies, Vertriebsmitarbeiter der Lufthansa Cargo in Bremen, betreut den Transport zusammen mit dem Spediteur ILS und hat wegen der speziellen Anforderungen einen Sonderprozess mit dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA) vereinbart. Aus Frankfurt kommt ein zertifizierter Kollege mit einem mobilen Massenspektrometer, einem sogenannten Sniffer, und untersucht die Sendung auf Gefahrenstoffe, bevor sie versiegelt wird. Im luftgefederten Thermo- Truck geht es danach von Bremen nach Frankfurt. Dort wird der Eu:CROPIS-Satellit behutsam in den Frachter nach Los Angeles geladen und nach Kalifornien geflogen.

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Erst im Integrationsraum in Vandenberg werden die Siegel gebrochen und der Satellit entpackt. Bereits Anfang 2018 soll er mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All abheben. „Die ersten Ergebnisse erwarten wir noch während der Mission“, so Müller. Den Wissenschaftlern geht es dabei nicht nur um das Überleben im Weltall. Die Ergebnisse können auch für Bergwerke und Unterwasser - stationen interessant sein, für Habitate in der Arktis, strahlengeschützte Stationen in Katastrophengebieten oder auch einfach für Agrarwirtschaft und Trinkwasseraufbereitung. „Warum testen Sie das System nicht nur für den Mars, sondern auch für den Mond?“, interessiert von Hoensbroech. Müller: „Der Mond ist ebenfalls hochspannend. Viele Menschen glauben, dass wir ihn gut kennen, weil wir schon dort waren.“ In der Tat landeten sechs bemannte Apollo-Missionen der Amerikaner in den Sechzigern und Siebzigern auf dem Erdtrabanten. 

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„Das ist vergleichbar mit der Aussage, dass ich sechsmal auf der Erde gelandet bin und den ganzen Planeten kenne.“ Würde heute eine Mission auf den Mond starten, hätten unzählige Wissenschaftler Interesse: Geologen, Raumforscher, Geophysiker, Radioastronomen. „Der Mond ist ein geologisches Archiv, das bis zur Entstehung des Sonnensystems zurückreicht. Was uns hier auf der Erde verborgen bleibt, liegt dort auf der Oberfläche“, sagt Müller. Auch Radioastronomen bietet der Mond Chancen: „Es gibt Pläne, auf seiner Rückseite ein Teleskop mit 15 bis 20 Kilometer Durchmesser aufzustellen, das bis kurz vor den Urknall schauen kann. Die Rückseite des Mondes ist der einzige Platz, an dem das möglich ist, da das Teleskop dort vor irdischen Radiowellen komplett geschützt wäre.“

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Das Thema Energiegewinnung ist durch die Helium-3-Reserven auf dem Mond von ebenso großem Interesse wie der Weltraumtourismus. Außerdem könne der Mond durchaus auch als Basislager für Expeditionen zum Mars dienen. Müller glaubt, dass in den Dreißiger- oder Vierzigerjahren dieses Jahrhunderts Expeditionen auf dem Mars landen könnten. „Wir würden allerdings zuvor ein Gewächshaus aufbauen und für Nahrung sorgen.“ „Und wo sehen Sie die Luftfracht in dieser Zeit?“, möchte von Hoensbroech zum Abschluss seines Kundenbesuchs wissen. „Interkontinentale Zustellung im Stundentakt“, sagt Müller. Der Lufthansa Cargo Vorstand schmunzelt.

Fotos:
Bernhard Huber
DLR