Asset-Herausgeber

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Always state of the art - unser ARTcube Frankfurt

Im Juni 2022 haben wir unser neues Kunstlager am Hub Frankfurt eröffnet. Mit 155 Quadratmetern bietet der ARTcube im Lufthansa Cargo Center unseren Kunden nun doppelt so viel Platz für die sichere und professionelle Lagerung von hochwertiger Kunst aller Art.

"Der moderne ARTcube verbindet optimale Handlingprozesse mit höchsten Sicherheitsmerkmalen. Damit können wir den besonderen Anforderungen von sensiblen Kunstobjekten gerecht werden und maßgeschneiderte Lösungen für die Lagerung von Kunst in unserem Hub anbieten", erklärt Thomas Rohrmeier, Leiter Handling Frankfurt. "Mit dem Neubau haben wir unseren qualitativen Fokus auf dieses spezielle Produkt weiter geschärft und so erhalten Kuratoren und Kunstsammler bei uns die besten Lagerbedingungen für ihre Fine Arts-Sendungen."

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Kunstsendungen profitieren künftig von einem Speziallager mit moderner technischer Ausstattung, in dem eine Lüftungsanlage mit Heiz- und Kühlfunktion eine gezielte Temperatursteuerung ermöglicht. Vertikale Fensterbänder an der Fassade ermöglichen eine natürliche Belichtung, die durch ein unterstützendes Beleuchtungssystem optimiert wird. Speziell geschultes Abfertigungspersonal garantiert optimal abgestimmte Abläufe. Der Zugang zum Speziallager wird durch sensible Sicherheitstechnik gesteuert und überwacht. Als Add-on Service ist es möglich, für Kunstsendungen einen individuellen Betreuer zu buchen, insbesondere am Boden.
Lufthansa Cargo fliegt regelmäßig hochwertige und berühmte Kunstwerke von bedeutenden Künstlern zu renommierten Ausstellungen in aller Welt. Mit dem Produkt „Vulnerables" hat die Airline spezielle Transportlösungen auf die Bedürfnisse dieser Branche zugeschnitten und garantiert so Sicherheit, professionelles Handling und lückenlose Überwachung für die Kunstlogistik.

Der Neubau dieses Speziallagers ist Teil des modular geplanten Infrastrukturprogramms "LCCevolution" am Heimat-Hub Frankfurt, dessen Kernstück unter anderem der Neubau des zentralen Hochregallagers im Lufthansa Cargo Center und eine schrittweise Kernsanierung der logistischen Infrastruktur ist. Die komplette Modernisierung des Lufthansa Cargo Centers soll im Jahr 2029 abgeschlossen sein.

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Null-Fehler Toleranz

"Alle unsere Sendungen sind sehr zeitsensibel und erfordern eine Null-Fehler-Toleranz bei der Handhabung von Gefahrgut während der gesamten Lieferkette. Deshalb brauchen wir einen starken Partner und vertrauen auf Lufthansa Cargo."

Anna Hutter, Deputy Commercial Director, Institute of Isotopes Co., Hungary.

Das Institut für Isotope Co. Ltd. spielt an der Spitze der Radioisotopentechnologie eine wichtige Rolle. Ihre Erfahrung geht auf das Jahr 1971 zurück, als sie ihre ersten Schritte in der radiopharmazeutischen Produktion machten. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem renommierten Experten für die Herstellung von radiopharmazeutischen Produkten für die Nuklearmedizin entwickelt, und trägt somit weltweit zur Genesung von Patienten bei.

"Wir verschicken nicht nur unsere lebensrettenden Medikamente in die ganze Welt, sondern nutzen auch Gefahrgut-Luftfrachtdienste, um unsere organischen Verbundstoffe, die für pharmakologische bioaktive Verbindungen verwendet werden, sicher zu transportieren. Diese Substanzen sind sehr zeitkritisch und erfordern optimale Zuverlässigkeit unter strengsten Sicherheitsanforderungen in der gesamten Lieferkette. Lufthansa Cargo bietet genau das. Wir sind sehr froh, einen so starken und vertrauenswürdigen Partner zu haben", sagt Anna Hutter, stellvertretende kaufmännische Leiterin des Institute of Isotopes Co. Ltd. in Ungarn.

Lufthansa Cargo freut sich über die Zusammenarbeit und darauf, dabei zu helfen, diese lebensrettenden Sendungen in die Welt zu bringen.

Das Institut für Isotope Co. Ltd. spielt an der Spitze der Radioisotopentechnologie eine wichtige Rolle. Ihre Erfahrung geht auf das Jahr 1971 zurück, als sie ihre ersten Schritte in der radiopharmazeutischen Produktion machten. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem renommierten Experten für die Herstellung von radiopharmazeutischen Produkten für die Nuklearmedizin entwickelt, und trägt somit weltweit zur Genesung von Patienten bei.

"Wir verschicken nicht nur unsere lebensrettenden Medikamente in die ganze Welt, sondern nutzen auch Gefahrgut-Luftfrachtdienste, um unsere organischen Verbundstoffe, die für pharmakologische bioaktive Verbindungen verwendet werden, sicher zu transportieren. Diese Substanzen sind sehr zeitkritisch und erfordern optimale Zuverlässigkeit unter strengsten Sicherheitsanforderungen in der gesamten Lieferkette. Lufthansa Cargo bietet genau das. Wir sind sehr froh, einen so starken und vertrauenswürdigen Partner zu haben", sagt Anna Hutter, stellvertretende kaufmännische Leiterin des Institute of Isotopes Co. Ltd. in Ungarn.

Lufthansa Cargo freut sich über die Zusammenarbeit und darauf, dabei zu helfen, diese lebensrettenden Sendungen in die Welt zu bringen.

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Vietnam – kleines Land mit großer Zukunft

Vietnam hat nicht nur landschaftlich viel zu bieten. Das südostasiatische Land ist ein aufstrebender Markt mit enormem Potenzial. Als ein boomender Produktionsstandort zeigte Vietnam während der Pandemie seine Widerstandsfähigkeit und Wachstumsstärke. Besonders im verarbeitenden Gewerbe gewinnt Vietnam weltweit immer mehr an Bedeutung und verzeichnete in den letzten Jahren das höchste Wachstum in diesem Sektor. Ausländische Investitionen haben sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Die Wichtigsten kommen aus Asien und Europa. 

Der Anteil des vietnamesischen BIP am weltweiten BIP ist innerhalb der letzten zehn Jahre um das Doppelte gewachsen (von : 0,2% im Jahr 2011 auf 0,4% im Jahr 2021). Dabei ist der Außenhandel einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren. Von Vietnams Gesamtausfuhren gehen 29% in die USA und 12% in die EU. Die wichtigsten Exportgüter sind Elektronik und Textilien – Güter, für die Luftfracht eine große Rolle spielt. Es ist davon auszugehen, dass die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in den kommenden Jahren ein signifikantes Luftfrachtwachstum verspricht und die Nachfrage nach Luftfracht weiter steigen lässt. Auch der Boom des online Handels trägt zu einem Anstieg der Nachfrage in Vietnam bei.

Wir bei Lufthansa Cargo sind gut darauf vorbereitet, das Angebot an Luftfrachtkapazität auf dem vietnamesischen Markt und nach Asien zu erweitern. Allein auf Asienrouten stehen 38 wöchentliche Verbindungen zu attraktiven Zielen zur Auswahl. NEU in unser Angebot haben wir die Destination Hanoi aufgenommen. Ab Anfang November fliegen wir die Hauptstadt zweimal wöchentlich von Frankfurt aus an - mit einem Zwischenstopp in Mumbai/Indien in Richtung Osten. Nach Ho-Chi-Minh-Stadt (SGN) fliegen wir bereits zwei Mal wöchentlich von Frankfurt via Bangkok (BKK). Somit haben wir unser Frachterangebot in Vietnam verdoppelt.

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„Schnell in die Welt.“

Jede vierte Getränkeflasche weltweit wird auf Maschinen von Krones hergestellt oder abgefüllt. Um in allen Ländern mit Krones-Maschinen schnell mit Bau- und Ersatzteilen vor Ort zu sein, setzen die Bayern auf td.Flash.

Es ist laut. In Höchstgeschwindigkeit rauschen die Flaschen über die Laufbänder. Schon bekommt die nächste das Etikett aufgeklebt. Und die nächste, die nächste, die nächste...

Bis zu 80.000 Flaschen pro Stunde schaffen die Maschinen von Krones – in Tibet auf 5.000 Meter Höhe, in der Mongolei, den USA oder während der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

Doch wenn der hochpräzise Ablauf durch eine Fehlermeldung zum Erliegen kommt und kein Bier oder Softdrink mehr das Werk verlässt, dann klingelt in Neutraubling, südöstlich von Regensburg, das Telefon. Der Ort in der Oberpfalz ist Hauptsitz der Krones AG. Dort werden neben den kompletten Maschinen auch die Ersatzteile und Nachrüstungen gefertigt, die die Krones-Maschinen bei Getränkeherstellern auf der ganzen Welt permanent in Gang halten. 

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„Jede vierte Getränkeflasche weltweit ist auf einer unserer Maschinen abgefüllt oder produziert worden“, sagt Christine Raab, Vice President CPL Forwarding/Travel bei Krones. Durch die umfangreiche Nutzung des Express-Services td.Flash haben Krones und Lufthansa Cargo über die Jahre eine intensive Partnerschaft entwickelt: „td.Flash von Lufthansa Cargo ist für uns viel mehr als nur ein Express-Service. Lufthansa Cargo ist mit diesem Angebot für uns genauso wichtig wie eine unserer Fertigungsmaschinen – ohne geht es nicht“, erklärt Raab.

Denn der große Erfolg ist gleichzeitig eine gewaltige Herausforderung für die Servicekette des Weltmarktführers. Etwa sieben Millionen verschiedene Bau- und Ersatzteile hat Krones im Portfolio. Ein Großteil von ihnen wird komplett in Neutraubling hergestellt. Und von dort aus müssen sie schnell in die Welt.

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Um sein Serviceversprechen weltweit einzuhalten, benötigt Krones ein ebenso schnelles wie verlässliches Express-Netzwerk: „Unsere Kunden kaufen bei uns nicht nur eine Maschine, sondern zugleich eine Leistung ein. Wenn eine von uns installierte Maschine durch einen auf uns zurückzuführenden Fehler stillsteht, dann kommen Ausfallzahlungen auf uns zu. Wie hoch die bei Maschinen sein können, die bis zu 80.000 Flaschen in der Stunde abfüllen, kann sich jeder ausrechnen“, erläutert Raab. Gerade in der Getränkebranche ist Zeit Geld. Die termingerechte Fertigstellung der Anlagen hat oberste Priorität.

Aber das ist nicht ganz einfach: Fast jede Krones-Maschine ist eine Sonderanfertigung, die nach den individuellen Anforderungen des Kunden – abzufüllendes Produkt, Behälter, Leistung, aber auch Raumgröße – konstruiert und gebaut wird. Entsprechend speziell sind die Ersatzteile. Und die müssen immer wieder mal nachgeliefert werden. Die weltweite Wartung der Hochleistungsanlagen erfordert den ­raschen Nachschub von Ersatzteilen. Und wenn es doch einmal zu einem Ausfall kommt, ist bei Krones blitzschnelles Handeln gefragt. 

Entscheidendes Element des Geschäftserfolgs von Krones ist deshalb der 24/7 Notfallservice: „Dort sind rund um die Uhr Experten erreichbar, die mit dem Kunden am Telefon diagnostizieren, wo der Fehler liegt, und wissen, welches Ersatzteil im Zweifel vor Ort benötigt wird.“ Immer dann kommt td.Flash ins Spiel: „Servicefälle oder Material­nachlieferungen werden bei uns standardmäßig mit td.Flash versendet. Zeit ist in unserem Fall bares Geld, und die Expresskosten nehmen wir in Kauf, weil es sonst deutlich teurer werden kann“, erklärt Raab. 

Das Express-Prinzip ist dabei so tief in der Firmenstrategie verwurzelt, dass sich die Krones AG und ihre Spediteure im vergangenen Jahr als „Bekannter Versender“ zertifizieren ließen: „Ohne die Zertifizierung wäre der Express-Vorteil durch die dann notwendigen Nachkontrollen verloren gegangen“, sagt Raab. 

Auf die steigenden Anforderungen von Kundenseite hat Lufthansa Cargo reagiert: „Die Krones-Sendungen reichen vom kleinen Paket mit Flanschen bis hin zur kompletten Maschine. 

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Da ist es wichtig, dass wir durch die Investition in neue Frachter wie die Boeing 777F auch große Volumina transportieren können“, sagt Karin Prasch, Krones-Ansprechpartnerin und Leiterin Vertrieb Nürnberg bei Lufthansa Cargo. „Unsere speziellen td.Flash-Einsatzteams kümmern sich außerdem um die Express-Sendungen im Transitbereich“, ergänzt sie. „Natürlich tauschen wir uns auch mit unseren Produktentwicklern aus, wie wir Lösungen wie td.Flash noch effektiver gestalten können“, erklärt Prasch weiter.

Neben der Kapazitätsgarantie profitiert Krones durch td.Flash von der Möglichkeit, die Sendungen bis 90 Minuten vor Abflug anliefern zu können: „So haben wir etwas mehr Zeit, ein benötigtes Teil zu produzieren und es am selben Tag an die Airline oder an den Spediteur zu übergeben“, sagt Raab. Die Möglichkeit, die Sendung bereits zwei Stunden nach der Landung in Empfang zu nehmen, beschleunigt zudem die Prozesse auf der Destinationsseite.

Doch auch die beste Express-Lösung ist wertlos, wenn die Flieger nicht dort landen, wo das Material benötigt wird: „Natürlich haben wir auch schon Express-Services anderer Airlines ausprobiert, aber das enge Destinationsnetz von Lufthansa Cargo hat sich für uns als das beste herausgestellt“, so Raab.

Die sechs weiteren Life Cycle Service (LCS) Center der Krones AG neben Neutraubling befinden sich in Brasilien, USA, China, Südafrika, Thailand und Russland. Die fünf Hauptziele, über die der Maschinenbauer die meiste Fracht versendet, sind von München aus Chicago, São Paulo, Bangkok und Lagos sowie von Frankfurt aus Schanghai. Auch wenn im Segment des Sondermaschinenbaus nie mit letzter Gewissheit gesagt werden kann, wohin die nächste Lieferung geht, gibt es in der weltweiten Getränkebranche erkennbare Zyklen: „Die Nachfrage unserer großen Kunden hängt sehr von Mega-Trends wie dem Wirtschaftswachstum und Mega-Events, beispielsweise der Fußball-WM in Brasilien oder Olympia, ab. Mal schauen, was als Nächstes kommt“, blickt Raab mit Vorfreude voraus. Denn egal, welche Herausforderungen dort auf Krones warten – die zuverlässige Express-Lösung per td.Flash und Lufthansa Cargo ist bereits perfekt eingespielt.


www.krones.com

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Direct Ramp.

Eigentlich war Markus Rudolph ins Lufthansa Cargo Center nach Frankfurt gekommen, um dort im Flughafen-Ambiente seinen neuesten Lkw fotografieren zu lassen. Doch dann kam dem Aircargo-Trucking-Unternehmer plötzlich Ramona Pieper mit dem mittlerweile branchenweit bekannten Qualitäts-Q von Lufthansa Cargo entgegen. 

Rudolphs Lkw, ein imposanter, schwarzer Mercedes-Benz Actros, bot genau die richtige Kulisse, um ihre Botschaft fotografisch unter die Leute zu bringen: Denn auf Initiative von Pieper und ihrem Team arbeitet Lufthansa Cargo seit Anfang 2013 als eine von nur wenigen Airlines weltweit mit einem IT-gestützten Rampen- und Slot-Managementsystem zur Steuerung der landseitigen Kunden- und Systemverkehre.

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Mit „Direct Ramp“ erhalten die Kunden feste Slots zur Anlieferung oder Abholung, sodass alle Prozesse perfekt vorbereitet werden können und sich die Wartezeiten der Lkw an den Rampen verkürzen. Auch Spediteur Markus Rudolph freut sich über diese Qualitätssteigerung und ließ sich gleich noch über seine Erfahrungen als Aircargo-Trucker vom planet-Filmteam für die App-Ausgabe interviewen.

Qualitätsverbesserung: Das Team um Ramona Pieper, hier mit Lufthansa Cargo-Q im Lkw, hat ein neues IT-gestütztes Rampen- und Slot-Managementsystem eingeführt. Es verbessert die Steuerung der landseitigen Kunden- und Systemverkehre.

Klares Votum.
Das ifo Institut München wertete für die Berechnung des Geschäftsklimaindexes im vergangenen Jahr über 6.800 Antworten von deutschen Unternehmen aus. Ergebnis: Für 73 Prozent der Industrieunternehmen ist Luftverkehr „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. Insbesondere die Segmente, die überdurchschnittlich wachsen, sind angewiesen auf erstklassige Luftverkehrsverbindungen. Dazu zählen der Maschinenbau, die Pharmaindustrie und der Automobilsektor. Die Umfrage erstreckte sich sowohl auf die Passa-gierluftfahrt als auch auf die Luftfracht, die in Deutschland zwar nur für zwei Prozent der im- und exportierten Tonnage, aber 30 Prozent der im- und exportierten Werte steht. Das entspricht ungefähr 204 Milliarden Euro pro Jahr. Trotz der überragenden Bedeutung des Luftverkehrs für den Erfolg des „Exportweltmeisters“ Deutschland hat die Branche mit extrem erschwerten Rahmenbedingungen zu kämpfen. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) kritisiert in diesem Zusammenhang unter anderem die Luftverkehrssteuer, restriktive Nachtflugregelungen und den Emissionshandel.

„Wie wichtig ist der Luftverkehr für Ihr Unternehmen?“.
Das fragte das ifo Institut drei Schlüsselbranchen des Exportweltmeisters Deutschland. Ergebnis: Deutschlands Industrie braucht den Luftverkehr

89,6 % Maschinenbau
85,9 % Pharmazeutische Industrie 
79,6 % Fahrzeugbau

4. Sicherheitskonferenz.
Die diesjährige Lufthansa Cargo Security Conference hat branchenweit ein beein­druckendes Echo gefunden. Experten aus zahlreichen europäischen Ländern und aus allen Bereichen der Industrie waren in die Commerzbank Arena Frankfurt geströmt, um sich auszutauschen über die aktuellen Entwicklungen, darunter die Lösungen für die ACC3-Regelungen zu Fracht aus Drittländern außerhalb der EU und der USA. Keynote-Sprecher war Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, der die Konferenz­teilnehmer über die internationale ­Sicherheitslage und ihren Einfluss auf die weltweiten Lieferketten informierte.
    
cd.Solutions USA.
Ab sofort bietet Lufthansa Cargo ihr Spezialprodukt cd.Solutions auch für To-Door-Sendungen in die USA an. Mehr als 30 Städte können nun über die drei großen Gateways Atlanta, New York City und Chicago bedient werden. Bereits seit einem Jahrzehnt gibt es cd.Solutions für Importe nach Deutschland und ins übrige Europa. Die direkte Zustellung spart Zeit und Geld und bietet den Kunden die Gewissheit einer optimal geplanten Logistikkette. Die USA sind für Lufthansa Cargo der zweitgrößte Markt, das Netzwerk an Road Feeder Services ist seit Jahren extrem breit aufgestellt.

Doppel-Auszeichnung.
Das Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ überzeugt die Logistikbranche: Bei den renommierten Air Cargo Excellence Awards wurde Lufthansa Cargo im Rahmen des World Cargo Symposiums 2014 in Los Angeles mit dem Platinum Award ausgezeichnet und punktete in zahlreichen Kategorien. Der amerikanische Logistikdienstleister Expeditors International würdigte Lufthansa Cargo darüber hinaus mit dem 2013 Award of Excellence. Mit milliardenschweren Investitionen in die Zukunft des Luftfrachtgeschäfts hat Lufthansa Cargo begonnen, ihre führende Rolle in der Industrie zu festigen und auszubauen. Sichtbarstes Zeichen dieser Zukunfts­strategie sind fünf fabrikneue Boeing 777-Frachter, von denen bereits drei ihren Dienst für den Fracht-Kranich angetreten haben. Wesentliche Beiträge leisten aber auch die IT-Investitionen, die fortschreitende Digitalisierung aller Luftfrachtpapiere sowie das neue Logistikzentrum am Hub Frankfurt.

Cargo-Welt als App.
Erfahren Sie die Lufthansa Cargo-Welt als App. Kunden und Interessierten steht ab sofort eine neue App zur Verfügung. Nach der Tracking-App und der planet-App lädt die neue Unternehmens-App ein, die Welt des Fracht-Kranichs neu zu entdecken. Die Unternehmens-App ist für jeden Interessierten kostenlos im iTunes Store und bei Google Play verfügbar.

 

Fotos:

Matthias Aletsee

Klares Votum.
Das ifo Institut München wertete für die Berechnung des Geschäftsklimaindexes im vergangenen Jahr über 6.800 Antworten von deutschen Unternehmen aus. Ergebnis: Für 73 Prozent der Industrieunternehmen ist Luftverkehr „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. Insbesondere die Segmente, die überdurchschnittlich wachsen, sind angewiesen auf erstklassige Luftverkehrsverbindungen. Dazu zählen der Maschinenbau, die Pharmaindustrie und der Automobilsektor. Die Umfrage erstreckte sich sowohl auf die Passa-gierluftfahrt als auch auf die Luftfracht, die in Deutschland zwar nur für zwei Prozent der im- und exportierten Tonnage, aber 30 Prozent der im- und exportierten Werte steht. Das entspricht ungefähr 204 Milliarden Euro pro Jahr. Trotz der überragenden Bedeutung des Luftverkehrs für den Erfolg des „Exportweltmeisters“ Deutschland hat die Branche mit extrem erschwerten Rahmenbedingungen zu kämpfen. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) kritisiert in diesem Zusammenhang unter anderem die Luftverkehrssteuer, restriktive Nachtflugregelungen und den Emissionshandel.

„Wie wichtig ist der Luftverkehr für Ihr Unternehmen?“
Das fragte das ifo Institut drei Schlüsselbranchen des Exportweltmeisters Deutschland. Ergebnis: Deutschlands Industrie braucht den Luftverkehr

89,6 % Maschinenbau
85,9 % Pharmazeutische Industrie 
79,6 % Fahrzeugbau

4. Sicherheitskonferenz.
Die diesjährige Lufthansa Cargo Security Conference hat branchenweit ein beein­druckendes Echo gefunden. Experten aus zahlreichen europäischen Ländern und aus allen Bereichen der Industrie waren in die Commerzbank Arena Frankfurt geströmt, um sich auszutauschen über die aktuellen Entwicklungen, darunter die Lösungen für die ACC3-Regelungen zu Fracht aus Drittländern außerhalb der EU und der USA. Keynote-Sprecher war Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, der die Konferenz­teilnehmer über die internationale ­Sicherheitslage und ihren Einfluss auf die weltweiten Lieferketten informierte.

cd.Solutions USA.
Ab sofort bietet Lufthansa Cargo ihr Spezialprodukt cd.Solutions auch für To-Door-Sendungen in die USA an. Mehr als 30 Städte können nun über die drei großen Gateways Atlanta, New York City und Chicago bedient werden. Bereits seit einem Jahrzehnt gibt es cd.Solutions für Importe nach Deutschland und ins übrige Europa. Die direkte Zustellung spart Zeit und Geld und bietet den Kunden die Gewissheit einer optimal geplanten Logistikkette. Die USA sind für Lufthansa Cargo der zweitgrößte Markt, das Netzwerk an Road Feeder Services ist seit Jahren extrem breit aufgestellt.

Doppel-Auszeichnung.
Das Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ überzeugt die Logistikbranche: Bei den renommierten Air Cargo Excellence Awards wurde Lufthansa Cargo im Rahmen des World Cargo Symposiums 2014 in Los Angeles mit dem Platinum Award ausgezeichnet und punktete in zahlreichen Kategorien. Der amerikanische Logistikdienstleister Expeditors International würdigte Lufthansa Cargo darüber hinaus mit dem 2013 Award of Excellence. Mit milliardenschweren Investitionen in die Zukunft des Luftfrachtgeschäfts hat Lufthansa Cargo begonnen, ihre führende Rolle in der Industrie zu festigen und auszubauen. Sichtbarstes Zeichen dieser Zukunfts­strategie sind fünf fabrikneue Boeing 777-Frachter, von denen bereits drei ihren Dienst für den Fracht-Kranich angetreten haben. Wesentliche Beiträge leisten aber auch die IT-Investitionen, die fortschreitende Digitalisierung aller Luftfrachtpapiere sowie das neue Logistikzentrum am Hub Frankfurt.

Cargo-Welt als App.
Erfahren Sie die Lufthansa Cargo-Welt als App. Kunden und Interessierten steht ab sofort eine neue App zur Verfügung. Nach der Tracking-App und der planet-App lädt die neue Unternehmens-App ein, die Welt des Fracht-Kranichs neu zu entdecken. Die Unternehmens-App ist für jeden Interessierten kostenlos im iTunes Store und bei Google Play verfügbar.

 

 

Fotos:

Matthias Aletsee

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Kaltstart!

Die Pharmabranche ist eine wachsende Industrie mit hohen Qualitätsanforderungen an die ­Logistikdienstleister. In diesem Segment hat Dachser Know-how aufgebaut und will weitere Marktanteile gewinnen – auch durch Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo.

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Christoph Honermann ist bei Dachser Air & Sea Logistics für die Entwicklung des Life-Sciences-Geschäfts zuständig. „Bis 2015 laufen Patente von Arzneimitteln im geschätzten Wert von 150 Milliarden US-Dollar aus“, sagt er. Mit dem Ende des Patentschutzes werden diese Medikamente im direkten Wettbewerb zu günstigeren Generika-Produkten stehen. Da Generika gerade in den Schwellenländern immer stärker nachgefragt werden, wird das Transportvolumen aus den Produktionsländern steigen.

Doch nicht nur Generika sind der Grund dafür, dass die Pharmabranche, deren wertvolle Produkte häufig als Luftfracht verschickt werden, wächst und weiter steigende Transportvolumina zu erwarten sind: Die Pro-Kopf-Ausgaben für Medikamente gehen fast überall kontinuierlich nach oben, fortlaufend werden neue Therapien entwickelt, und weltweit haben immer mehr Menschen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen.

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In den Vereinigten Staaten liegen die jährlichen Arzneimittelausgaben pro Kopf bei über 850 US-Dollar. In Indien hingegen sind es noch unter zehn US-Dollar. Das zeigt schon, wie stark der Nachholbedarf in einigen Ländern ist“, erklärt Christopher Dehio, Senior Manager Global Key Accounts Temperature Control bei der Lufthansa Cargo. Dachser hat bereits mehrere Jahrzehnte Erfahrung mit Pharma-Transporten. Aber die Entscheidung, Life Sciences als einen von fünf gesonderten vertikalen Märkten zu etablieren, liegt erst zwei Jahre zurück. Bei der globalen Expansionsstrategie des Unternehmens erleichtert die stärkere ­Strukturierung der Geschäftsbereiche Prozessstandardisierungen und Wissensmanagement, was bei komplexen Logistikprodukten unverzichtbar ist. Außerdem wird auch für Außenstehende ersichtlich, dass Dachser für die speziellen Anforderungen von Pharma-Transporten gewappnet ist.

„Für uns als Logistikdienstleister ist es wichtig, dass wir uns auf die Bedürfnisse unserer Kunden einstellen und Lösungen anbieten, die qualitativ hochwertig, zuverlässig und wiederholbar sind“, sagt Honermann. Unter dem Dach von Life Sciences differenziert Dachser fünf Produktgruppen: originale Arzneimittel, Generika, Biotech, Medizintechnik und Diagnostik. Die unterschiedlichen Produkte stellen teilweise sehr spezielle Anforderungen an den Transport. Zahlreiche Wirkstoffe sind heute komplexer und anfälliger, als es noch vor wenigen Jahren der Fall war.

„Bei vielen Präparaten ist die Temperaturführung das kritischste Element. Bei Betäubungsmitteln oder sehr hochwertigen Produkten müssen außerdem umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden“, so Honermann. Deshalb achtet Dachser penibel darauf, dass entlang der Transportkette nur absolut verlässliche Partner mit Transport und Handling betraut werden.

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„Bei Lufthansa Cargo hat man das Wissen und die Erfahrung. Das ermöglicht eine sehr produktive Zusammenarbeit“, sagt Honermann. Dachser Air & Sea Logistics ist zurzeit in 30 Ländern aktiv. Das Life-Sciences-Segment soll mit einheitlichen Qualitätsstandards bis Ende des Jahres auf neun Märkten eingeführt sein. Dazu muss jeder Markt ein Roll-out-Prozedere durchlaufen. Die speziellen Gegebenheiten und Vorschriften des jeweiligen Landes müssen berücksichtigt werden.

Mitarbeiter in den Niederlassungen und in der Abfertigung erhalten Schulungen. Multiplikatoren nehmen an Trainings der Dachser Academy teil. Schließlich bestätigt eine Akkreditierung durch Envirotainer die Qualifikation im Umgang mit Kühlcontainern gemäß den Richtlinien der Good Distribution Practice.

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Fachgerecht gekühlt in über 100 Länder.

Die Lufthansa Cargo kann mit ihrem weitreichenden Stations-Netzwerk fast überall auf der Welt fachgerecht temperatursensible Sendungen abwickeln. Die Angebote der Frachtfluglinie im Bereich Kühltransport werden unter dem Namen Cool/td zusammengefasst.

Dachser und Lufthansa Cargo arbeiten weltweit als globale Partner zusammen. So läuft auch ein großer Teil der Dachser-Pharmasendungen am Frankfurter Flughafen durch das Lufthansa Cargo Cool Center (LCCC). Hier gibt es sowohl die nötige Infrastruktur als auch qualifiziertes Personal. „Was wir von einem Carrier in der Pharmalogistik benötigen, passiert nur zum Teil in der Luft. Wesentliche Abschnitte der Door-to-door-Kühlkette werden am Boden abgewickelt“, erklärt Honermann.

Im LCCC am Frankfurter Flughafen gibt es Hallen unterschiedlicher kontrollierter Temperaturbereiche, die Bandbreite reicht von –40 bis +25 Grad Celsius. Darüber hinaus werden alle gängigen Behälter und Verpackungsmaterialien für passiv und aktiv gekühlte Sendungen abgefertigt.

Überall wachen digitale Temperaturanzeigen über den Temperaturverlauf. Beladene Paletten mit silberner Isolierfolie werden zum Transport fertig gemacht und Gabelstapler bringen die Kühlcontainertypen Uni- und Opticooler zur Verladung.

„Die Sendungen gehen alle mit Sensoren raus, damit nachgewiesen werden kann, dass der zulässige Temperaturbereich eingehalten wurde“, erklärt Christopher Dehio. Honermann und Dehio kommen zur selben Prognose, dass der Kostendruck in der Branche steigen wird. Seefracht wird bei länger haltbaren Präparaten wichtiger werden. Jedoch sei nicht zu erwarten, dass das Transportvolumen zurückgehen wird. „Der Druck des Marktes bestärkt uns nur in unserer Überzeugung, mit Partnern zu kooperieren, mit denen absolut effiziente Zusammenarbeit möglich ist“, sagt Honermann.

www.dachser.com

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Ralf Kreuels

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Im Zweifel kein Pardon.

Rainer Gross ist einer von 18 Gefahrgut-Spezialisten bei Lufthansa Cargo in Frankfurt. Die Experten setzen die zahllosen Regularien kompromisslos in der täglichen Praxis um. Ergebnis: Bis heute gab es noch kein „Vorkommnis“ an Bord eines Flugzeugs, das den Kranich trägt. Das Buch ist eine ordentliche Schwarte: 910 Seiten im Format DIN A4. Hier hat die International Air Transport Association (IATA) einmal aufgelistet, was beim Transport von gefährlichen Gütern in Flugzeugen beachtet werden muss. „Das Ding hier“, sagt Rainer Gross und blickt auf das fünf Zentimeter dicke Regelwerk, „ist meine Bibel.“

In den „Dangerous Goods Regulations“ (DGR) ist akribisch aufgelistet, welche Stoffe und Chemikalien beim Lufttransport als gefährlich eingestuft sind und wie sie verpackt, gekennzeichnet und verladen werden müssen. Die DGR sind in neun Gefahrenklassen aufgeteilt. Dazu gehören explosive, entzündbare, toxische und auch ätzende Stoffe.

Dass radioaktives Material unter die DGR fällt, war zu erwarten. Dass aber auch Haarspray, Auto-Airbags, Erfrischungstücher, das zum Blondieren verwendete Wasserstoff-Peroxid und ein simpler Feuerlöscher Gefahrgut sind, wird den einen oder anderen überraschen. Manchmal ist auch von Land zu Land verschieden, was als gefährlich gilt: In den USA dürfen Lithium-Metall-Batterien grundsätzlich nur in Frachtflugzeugen und nicht im Frachtraum von Passagiermaschinen transportiert werden. In Deutschland dagegen ist der Transport dieser Knopfzellen, die mit Vorliebe in Uhren und Kameras Verwendung finden, an Bord von Passagierjets erlaubt – wenn die Menge fünf Kilogramm pro Packstück nicht übersteigt. Andernfalls heißt es auch hier: ab in den Frachtflieger! 

Es ist eine kleine Wissenschaft, was im Flugzeug befördert werden darf und wie es verpackt werden muss.

Allein 144 Seiten auf blauem Papier benötigt das IATA-Regelwerk, um alle relevanten Gefahrgüter aufzuführen.

Noch umfangreicher sind die Verpackungsvorschriften. Auf gelbem Papier ist zwischen den Seiten 353 und 552 nachzulesen, wie welches Produkt verpackt werden muss – ob in Kisten, Fässern oder Kanistern – und welche Materialien dabei zu verwenden sind. Das reicht von Pappe über Holz und Kunststoff bis zu Stahl. Manchmal werden auch Kombi-Verpackungen vorgeschrieben. Jede Substanz bekommt hier „ihre“ Verpackung zugewiesen.
    
„Bei uns gibt es keine Kompromisse“,

unterstreicht Rainer Gross, einer von 18 Spezialisten für Dangerous Goods am Hub Frankfurt von Lufthansa Cargo: „Sicherheit ist das oberste Gebot. Das ist im Interesse der Hersteller, der Spediteure und nicht zuletzt der Airlines.“

Im separaten Lager für Gefahrgüter inspiziert Rainer Gross jedes der 85 Fässer mit Druckfarben, die heute von Frankfurt nach Johannesburg geflogen werden sollen. Gibt es Beulen, Beschädigungen, Leckagen? Ein paar Meter weiter prüft er danach Kartons mit Batterien für China: Die Kisten tanzen durch seine Hände.

Für Sekunden fixieren die Augen jede der sechs Seiten. Die Maxime der Gefahrgut-Spezialisten nämlich lautet: Jeder Karton hat sechs Seiten und jede Seite könnte beschädigt sein. Also wird auch jede Seite begutachtet.

„Alle Sendungen“, sagt Gross, „werden physisch und dokumentarisch auf Vollständigkeit, Unversehrtheit und korrekte Kennzeichnung überprüft. Auch die Angaben im Luftfrachtbrief und der Shipper’s Declaration for Dangerous Goods müssen übereinstimmen.“

Finden die Lufthansa-Spezialisten hier sicherheitsrelevante Beschädigungen der Fracht oder Fehler in der Dokumentation und Markierung der Packstücke, gibt es kein Pardon. Dann muss der Versender nachbessern. Sonst geht die Fracht nicht an Bord. „Was auf den ersten Blick vielleicht wie Bürokratie aussehen mag, ist in Wirklichkeit unsere kompromisslose Sicherheitsphilosophie“, betont Gross. Das zahlt sich aus. Der DGR-Spezialist kann sich nicht daran erinnern, „wann wir an Bord einer Lufthansa-Maschine Probleme mit Gefahrgütern hatten“. Mit der Globalisierung boomt das Geschäft mit Dangerous Goods bei Lufthansa Cargo. Im vergangenen Jahr wurden rund 47.000 Tonnen geflogen.

Im laufenden Jahr dürften es am Ende noch mehr geworden sein. Ob Spezialchemikalien, Farben, Düngemittel, radioaktive Isotope für die Krebstherapie an Universitätskliniken oder Airbags und Gurtstraffer für die Autoindustrie – die Liste der als gefährliche Güter eingestuften Sendungen ist lang. Trotzdem bleibe das Risiko überschaubar, so Rainer Gross: „Wenn die Sendung nach den IATA- Vorgaben ordentlich deklariert, dokumentiert und verpackt ist, gibt es keine Probleme.“ Dafür sorgen er und seine 17 Kollegen.

Fotos:

Stefan Wildhirt

In den „Dangerous Goods Regulations“ (DGR) ist akribisch aufgelistet, welche Stoffe und Chemikalien beim Lufttransport als gefährlich eingestuft sind und wie sie verpackt, gekennzeichnet und verladen werden müssen. Die DGR sind in neun Gefahrenklassen aufgeteilt. Dazu gehören explosive, entzündbare, toxische und auch ätzende Stoffe.

Dass radioaktives Material unter die DGR fällt, war zu erwarten. Dass aber auch Haarspray, Auto-Airbags, Erfrischungstücher, das zum Blondieren verwendete Wasserstoff-Peroxid und ein simpler Feuerlöscher Gefahrgut sind, wird den einen oder anderen überraschen. Manchmal ist auch von Land zu Land verschieden, was als gefährlich gilt: In den USA dürfen Lithium-Metall-Batterien grundsätzlich nur in Frachtflugzeugen und nicht im Frachtraum von Passagiermaschinen transportiert werden. In Deutschland dagegen ist der Transport dieser Knopfzellen, die mit Vorliebe in Uhren und Kameras Verwendung finden, an Bord von Passagierjets erlaubt – wenn die Menge fünf Kilogramm pro Packstück nicht übersteigt. Andernfalls heißt es auch hier: ab in den Frachtflieger! 

Es ist eine kleine Wissenschaft, was im Flugzeug befördert werden darf und wie es verpackt werden muss.

Allein 144 Seiten auf blauem Papier benötigt das IATA-Regelwerk, um alle relevanten Gefahrgüter aufzuführen.

Noch umfangreicher sind die Verpackungsvorschriften. Auf gelbem Papier ist zwischen den Seiten 353 und 552 nachzulesen, wie welches Produkt verpackt werden muss – ob in Kisten, Fässern oder Kanistern – und welche Materialien dabei zu verwenden sind. Das reicht von Pappe über Holz und Kunststoff bis zu Stahl. Manchmal werden auch Kombi-Verpackungen vorgeschrieben. Jede Substanz bekommt hier „ihre“ Verpackung zugewiesen.

„Bei uns gibt es keine Kompromisse“,

unterstreicht Rainer Gross, einer von 18 Spezialisten für Dangerous Goods am Hub Frankfurt von Lufthansa Cargo: „Sicherheit ist das oberste Gebot. Das ist im Interesse der Hersteller, der Spediteure und nicht zuletzt der Airlines.“

Im separaten Lager für Gefahrgüter inspiziert Rainer Gross jedes der 85 Fässer mit Druckfarben, die heute von Frankfurt nach Johannesburg geflogen werden sollen. Gibt es Beulen, Beschädigungen, Leckagen? Ein paar Meter weiter prüft er danach Kartons mit Batterien für China: Die Kisten tanzen durch seine Hände.

Für Sekunden fixieren die Augen jede der sechs Seiten. Die Maxime der Gefahrgut-Spezialisten nämlich lautet: Jeder Karton hat sechs Seiten und jede Seite könnte beschädigt sein. Also wird auch jede Seite begutachtet.

„Alle Sendungen“, sagt Gross, „werden physisch und dokumentarisch auf Vollständigkeit, Unversehrtheit und korrekte Kennzeichnung überprüft. Auch die Angaben im Luftfrachtbrief und der Shipper’s Declaration for Dangerous Goods müssen übereinstimmen.“

Finden die Lufthansa-Spezialisten hier sicherheitsrelevante Beschädigungen der Fracht oder Fehler in der Dokumentation und Markierung der Packstücke, gibt es kein Pardon. Dann muss der Versender nachbessern. Sonst geht die Fracht nicht an Bord. „Was auf den ersten Blick vielleicht wie Bürokratie aussehen mag, ist in Wirklichkeit unsere kompromisslose Sicherheitsphilosophie“, betont Gross. Das zahlt sich aus. Der DGR-Spezialist kann sich nicht daran erinnern, „wann wir an Bord einer Lufthansa-Maschine Probleme mit Gefahrgütern hatten“. Mit der Globalisierung boomt das Geschäft mit Dangerous Goods bei Lufthansa Cargo. Im vergangenen Jahr wurden rund 47.000 Tonnen geflogen.

Im laufenden Jahr dürften es am Ende noch mehr geworden sein. Ob Spezialchemikalien, Farben, Düngemittel, radioaktive Isotope für die Krebstherapie an Universitätskliniken oder Airbags und Gurtstraffer für die Autoindustrie – die Liste der als gefährliche Güter eingestuften Sendungen ist lang. Trotzdem bleibe das Risiko überschaubar, so Rainer Gross: „Wenn die Sendung nach den IATA- Vorgaben ordentlich deklariert, dokumentiert und verpackt ist, gibt es keine Probleme.“ Dafür sorgen er und seine 17 Kollegen.

 

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Stefan Wildhirt

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Der Wert der Rose.

Fair gehandelte Blumen: Lufthansa Cargo fliegt sie für den Importeur Omniflora von Ostafrika nach Frankfurt – und damit über eine enorme Distanz. Die Klimabilanz ist erstaunlich gut.

Soll es die rote Furiosa sein oder lieber die Athena in Weiß? Oder alle beide und noch etliche Sorten mehr? Omniflora hat Hunderte verschiedene Premiumrosen im Programm. Das Unternehmen aus Neu-Isenburg bei Frankfurt beliefert in erster Linie die großen Ketten, aber auch Fachgroßhändler. Die Blumen stammen aus Kenia und Tansania in Ostafrika. Fast alle werden fair gehandelt.

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Von Kenias Hauptstadt Nairobi aus gelangt ein beträchtlicher Teil der Rosen mit MD-11-Frachtern von Lufthansa Cargo nach Deutschland. „Wir bevorzugen es, mit Lufthansa Cargo zu verladen“, sagt Omniflora-Geschäftsführer Klaus W. Voss.

„Derzeit gibt es fünf Flüge pro Woche von Nairobi nach Frankfurt, bei jedem haben wir Ware an Bord.“ Im vergangenen Jahr importierte das 1994 gegründete Unternehmen mit heute 75 Mitarbeitern rund 4.300 Tonnen Blumen aus Ostafrika.

Tendenz steigend:

Die Tonnage hat sich in den letzten Jahren jeweils um 10 bis 20 Prozent erhöht. Der Flug vom Jomo Kenyatta International Airport nach Frankfurt dauert etwa acht Stunden. Während dieser Zeit – und auch beim Lkw-Transport von den Farmen nach Nairobi – lagert die empfindliche Ware in speziellen Luftfrachtkartons. „In einem aufwendigen Prozess vorgekühlt, ist sie so gut für den Transport konditioniert“, erklärt Voss.

Auch der Teil der Lieferkette, der an Land stattfindet, ist bis ins Letzte optimiert.

Auf afrikanischer Seite ist die Omniflora-Schwesterfirma Skytrain verantwortlich. „Das Verladen in Nairobi dauert etwa vier Stunden“, erläutert Voss. Die Blumen sind in diesem Moment ausgereift und haben bereits die richtige Farbe, sind aber noch geschlossen. Unmittelbar nach der Landung in Frankfurt wird die Fracht zum nahe gelegenen Frischezentrum von Omniflora transportiert.

In dieser Halle holen Mitarbeiter die Blumen aus den Luftfrachtkartons, schneiden sie an und verladen sie – in Eimern mit vorgekühltem Wasser und speziellen Frischhaltemitteln – auf sogenannte CC-Karren oder in Kartons auf Paletten. Dann ist die Ware bereit für den Lkw-Transport. Neben deutschen Abnehmern beliefert die Firma Kunden in Österreich, der Schweiz und Skandinavien. „Wir haben eigene Kühl-Lkw, arbeiten aber auch mit einer Spedition zusammen. Die Fahrten dauern 12 bis 24 Stunden“, so der Firmengründer.

Viel Aufwand für den Transport von Schnittblumen, die auch in Deutschland gedeihen.

Ökologisch sinnvoll ist der Import über Distanzen von mehreren Tausend Kilometern trotzdem, wie Voss erklärt: Wer hierzulande Rosen für den Handel im großen Stil anbauen möchte, muss sie in Gewächshäusern künstlich beheizen und beleuchten. „Dafür ist sehr viel Energie nötig.“

Das besorgt in Kenia und Tansania fast komplett die Sonne.

„Deshalb beträgt der CO2-Ausstoß beim Anbau in Ostafrika nur ein Siebtel der Menge, die in Deutschland entstünde. Und wohlgemerkt: Der Transport ist dabei schon berücksichtigt“, verdeutlicht Voss. Schädlinge bekämpfen die Farmer in vielen Fällen nach den Leitlinien des Integrated Pest Management: Sie lassen Nützlinge die Arbeit erledigen, für die man sonst Chemikalien bräuchte.

Die Blumen wachsen bei rund 20 Erzeugern.

Etwa ein Viertel der Betriebe gehört der James Finlay Limited, dem Mutterkonzern von Omniflora. Der Handel läuft mit den Farmen nach den Regeln der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) ab. Die Farmer haben dadurch Gewissheit, dass man ihnen die Ware zu einem angemessenen, festgelegten Preis abkauft. „Der wird immer für ein Jahr fest vereinbart“, so Voss.

„Im normalen Markt werden Blumen versteigert, die Preisschwankungen sind enorm.“

Im Rahmen der Fairtrade-Übereinkunft wird zudem eine Prämie in Höhe von zehn Prozent des „Free On Board“-Werts geleistet. „Das ist der Wert, den die Blume hat, wenn sie die Farm verlässt.“ Die Prämie geht an Projekte, die der Mitarbeiterrat der Farm auswählt.

Auf diesem Weg werden Krankenhäuser und Schulen vor Ort gefördert, oder Geld fließt in Kleinkredite für Farm-Mitarbeiter. „Durch unsere Blumen generieren wir pro Jahr 1,5 Millionen Euro an Fairtrade-Prämien“, sagt Voss. Was bei der Organisation keineswegs unbemerkt geblieben ist: Omniflora hat 2010 den „Fairtrade-Award“ in der Kategorie „Wirtschaft/Industrie“ der renommierten Organisation „Fairtrade Deutschland“ erhalten.

www.omniflora.com

Fotos:

Kai Hartmann

Tendenz steigend:

Die Tonnage hat sich in den letzten Jahren jeweils um 10 bis 20 Prozent erhöht. Der Flug vom Jomo Kenyatta International Airport nach Frankfurt dauert etwa acht Stunden. Während dieser Zeit – und auch beim Lkw-Transport von den Farmen nach Nairobi – lagert die empfindliche Ware in speziellen Luftfrachtkartons. „In einem aufwendigen Prozess vorgekühlt, ist sie so gut für den Transport konditioniert“, erklärt Voss.

Auch der Teil der Lieferkette, der an Land stattfindet, ist bis ins Letzte optimiert.

Auf afrikanischer Seite ist die Omniflora-Schwesterfirma Skytrain verantwortlich. „Das Verladen in Nairobi dauert etwa vier Stunden“, erläutert Voss. Die Blumen sind in diesem Moment ausgereift und haben bereits die richtige Farbe, sind aber noch geschlossen. Unmittelbar nach der Landung in Frankfurt wird die Fracht zum nahe gelegenen Frischezentrum von Omniflora transportiert.

In dieser Halle holen Mitarbeiter die Blumen aus den Luftfrachtkartons, schneiden sie an und verladen sie – in Eimern mit vorgekühltem Wasser und speziellen Frischhaltemitteln – auf sogenannte CC-Karren oder in Kartons auf Paletten. Dann ist die Ware bereit für den Lkw-Transport. Neben deutschen Abnehmern beliefert die Firma Kunden in Österreich, der Schweiz und Skandinavien. „Wir haben eigene Kühl-Lkw, arbeiten aber auch mit einer Spedition zusammen. Die Fahrten dauern 12 bis 24 Stunden“, so der Firmengründer.

Viel Aufwand für den Transport von Schnittblumen, die auch in Deutschland gedeihen.

Ökologisch sinnvoll ist der Import über Distanzen von mehreren Tausend Kilometern trotzdem, wie Voss erklärt: Wer hierzulande Rosen für den Handel im großen Stil anbauen möchte, muss sie in Gewächshäusern künstlich beheizen und beleuchten. „Dafür ist sehr viel Energie nötig.“

Das besorgt in Kenia und Tansania fast komplett die Sonne.

„Deshalb beträgt der CO2-Ausstoß beim Anbau in Ostafrika nur ein Siebtel der Menge, die in Deutschland entstünde. Und wohlgemerkt: Der Transport ist dabei schon berücksichtigt“, verdeutlicht Voss. Schädlinge bekämpfen die Farmer in vielen Fällen nach den Leitlinien des Integrated Pest Management: Sie lassen Nützlinge die Arbeit erledigen, für die man sonst Chemikalien bräuchte.

Die Blumen wachsen bei rund 20 Erzeugern.

Etwa ein Viertel der Betriebe gehört der James Finlay Limited, dem Mutterkonzern von Omniflora. Der Handel läuft mit den Farmen nach den Regeln der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) ab. Die Farmer haben dadurch Gewissheit, dass man ihnen die Ware zu einem angemessenen, festgelegten Preis abkauft. „Der wird immer für ein Jahr fest vereinbart“, so Voss.

„Im normalen Markt werden Blumen versteigert, die Preisschwankungen sind enorm.“

Im Rahmen der Fairtrade-Übereinkunft wird zudem eine Prämie in Höhe von zehn Prozent des „Free On Board“-Werts geleistet. „Das ist der Wert, den die Blume hat, wenn sie die Farm verlässt.“ Die Prämie geht an Projekte, die der Mitarbeiterrat der Farm auswählt.

Auf diesem Weg werden Krankenhäuser und Schulen vor Ort gefördert, oder Geld fließt in Kleinkredite für Farm-Mitarbeiter. „Durch unsere Blumen generieren wir pro Jahr 1,5 Millionen Euro an Fairtrade-Prämien“, sagt Voss. Was bei der Organisation keineswegs unbemerkt geblieben ist: Omniflora hat 2010 den „Fairtrade-Award“ in der Kategorie „Wirtschaft/Industrie“ der renommierten Organisation „Fairtrade Deutschland“ erhalten.

www.omniflora.com

 

Fotos:

Kai Hartmann

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Cool ­connection.

Ein großer Teil der weltweiten Generika-Produktion stammt aus Indien. Einer der wichtigsten Hersteller ist Dr. Reddy’s ­Laboratories aus der Pharma-Hochburg Hyderabad. Seit Jahren lässt das Unternehmen temperaturempfindliche Fracht von Lufthansa Cargo transportieren.

Neonröhren tauchen die Halle in eisiges Licht. 20,1 Grad Celsius zeigt das digitale Thermometer an. Das ist nicht gerade arktisch. Allerdings liegt die Außentemperatur hier auf dem Flughafen von Hyderabad im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh bei mehr als 37 Grad. Daran gemessen ist es im Inneren der ausschließlich Medikamenten vorbehaltenen Pharma Zone zumindest kühl.

Vor allem aber: In der Halle herrschen exakt die richtigen Bedingungen für Fracht wie die insgesamt 2,4 Tonnen Kapseln, die lose in blauen Behältern lagern. Bestimmt für Magen-Darm-Patienten, müssen sie sich jederzeit in einer Umgebung zwischen 15 und 25 Grad befinden. Nur dann ist ihre volle Wirksamkeit garantiert. In wenigen Stunden werden die Kapseln als Teil einer 80-Tonnen-Lieferung in eine MD-11 von Lufthansa Cargo verfrachtet. Dann wird ein Transportbehälter für die korrekte und konstante Temperatur sorgen: der Unicooler.

Die Kapseln in den blauen Eimern stammen vom Hersteller Dr. Reddy’s Laboratories.

Mit der MD-11 gelangen sie nach Frankfurt – und von dort aus weiter zu etlichen Destinationen in Europa und den USA. Dr. Reddy’s hat seinen Hauptsitz nur wenige Dutzend Kilometer vom Flughafen entfernt. Ebenso wie viele weitere Unternehmen der Branche: Die Millionen-Metropole Hyderabad gilt als Indiens Pharma-Hauptstadt. Mit einem Umsatz von zwei Milliarden US-Dollar (etwa 1,6 Milliarden Euro) im ­Finanzjahr 2012 ist Dr. Reddy’s einer der größten Pharmahersteller des Subkontinents – und gleichzeitig einer der weltweit wichtigsten Produzenten von Generika. Das globale Business mit den preisgünstigen und wirkstoff­gleichen Äquivalenten zu Markenmedikamenten nach Ablauf von deren Patentschutz floriert. Und vor allem indische Anbieter profitieren von der zunehmenden Nachfrage in Schwellen- und Entwicklungsländern, aber auch in den Industriestaaten.

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USA, Indien und Deutschland im Fokus von Generika-Anbietern.

„Unsere Fokus-Märkte sind die USA, Russland, Deutschland, Großbritannien und Indien“, sagt Dr. Ravi Prakash Mathur, bei Dr. Reddy’s verantwortlich für Supply Chain Management und Logistik. Schwerpunkte im Produktportfolio des Unternehmens sind neben Magen-Darm-Präparaten auch Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Beschwerden sowie solche für Diabetiker oder Krebspatienten.

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In Deutschland vertreten ist Dr. Reddy’s durch die 2006 übernommene Betapharm Arzneimittel GmbH. Zudem gaben die Inder und der deutsche Pharmakonzern Merck in diesem Juni bekannt, künftig gemeinsam sogenannte Biosimilars entwickeln zu wollen. „Unsere Erlöse stammen zu 80 Prozent aus dem internationalen Geschäft“, sagt Mathur. Dementsprechend ist es für den Hersteller von entscheidender Bedeutung, dass der Export auf dem Luftweg reibungslos verläuft.

Vermarktet werden sowohl Marken- als auch No-Name-Produkte. 1984 von Dr. Kallam Anji Reddy gegründet, hat das Unternehmen heute rund 15.000 Angestellte, davon etwa zwei Drittel in Indien. Weitere Standorte unterhält es unter anderem in Mexiko und den USA.

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Ideales Transport Equipment: Unicooler und Opticooler.

Dafür stellt Lufthansa Cargo zuverlässig genau das richtige Transport­equipment bereit: Die Magen-Darm-Kapseln und viele weitere temperaturempfindliche Produkte gehen im Unicooler auf die Luftreise.

Die Temperatur im Inneren des Frachtcontainers lässt sich auf Werte zwischen –20 bis +30 Grad Celsius einstellen. Ein autonomes Kühlsystem hält die Werte jederzeit konstant. Dadurch kann selbst Hitze von fast 40 Grad wie beim Treffen mit Mathur in Hyderabad der Ware nichts anhaben – und auch nicht Minusgrade an irgendeinem Flugziel.

Darüber hinaus steht mit dem Opticooler eine Weiterentwicklung bereit. Hier werden zur Kühlung statt Trockeneis Kompressoren verwendet. Beide Container-Varianten werden im Rahmen des Produkts Cool/td-Active eingesetzt.

Hinzu kommt: Speziell auf dem Flughafen der „Pharma-City“ ­Hyderabad, über den Dr. Reddy’s einen beträchtlichen Teil seiner Exporte abwickelt, greift Lufthansa Cargo auf modernste Infrastruktur zurück: Der Fracht-­bereich existiert in seiner heutigen Form erst seit 2008, die Pharma Zone wurde sogar erst 2011 eröffnet. Von rund 20 Medikamenten-Herstellern wird hier regelmäßig Ware umgeschlagen. Neben dem Bereich für ­15-bis-25-Grad-Produkte wie die Magen-Darm-Kapseln gibt es einen für noch empfindlichere Produkte, die man bei Werten zwischen zwei und acht Grad Celsius aufbewahren und befördern muss. Darüber hinaus gibt es jeweils eine sterile Zone.

 

Dr. Reddy’s ist Schlüssel-Kunde.

„Innerhalb Indiens ist Dr. Reddy’s für uns ein Schlüsselkunde“, sagt der für das Unternehmen verantwortliche Lufthansa Cargo-Manager ­Koppireddy Venugopal Raju. „Und speziell hier in Hyderabad ist Dr. Reddy’s der tonnengemäßig größte Kunde.“ Rund 1.500 Tonnen wurden 2011 insgesamt für den Hersteller transportiert – Tendenz seit Jahren steigend. „Lufthansa Cargo ist einer unserer wichtigsten Carrier“, bestätigt Mathur. Die seit 2004 bestehende Geschäftsbeziehung erstrecke sich immer wieder auch auf den Transport besonders zeitkritischer Sendungen sowie von Produkten, die gerade ihre Markteinführung haben. „Qualität und Wirkung unserer Medikamente müssen zu 100 Prozent stimmen – dazu gehört, dass die Lagerung und der Transport absolut verlässlich sind“, erläutert Mathur. „Und bei Lufthansa Cargo hat man für unsere ­Bedürfnisse ein feines Gespür.“

 
www.drreddys.com

Fotos:

Sanjay Austa

Darüber hinaus steht mit dem Opticooler eine Weiterentwicklung bereit. Hier werden zur Kühlung statt Trockeneis Kompressoren verwendet. Beide Container-Varianten werden im Rahmen des Produkts Cool/td-Active eingesetzt.

Hinzu kommt: Speziell auf dem Flughafen der „Pharma-City“ ­Hyderabad, über den Dr. Reddy’s einen beträchtlichen Teil seiner Exporte abwickelt, greift Lufthansa Cargo auf modernste Infrastruktur zurück: Der Fracht-­bereich existiert in seiner heutigen Form erst seit 2008, die Pharma Zone wurde sogar erst 2011 eröffnet.

Von rund 20 Medikamenten-Herstellern wird hier regelmäßig Ware umgeschlagen. Neben dem Bereich für ­15-bis-25-Grad-Produkte wie die Magen-Darm-Kapseln gibt es einen für noch empfindlichere Produkte, die man bei Werten zwischen zwei und acht Grad Celsius aufbewahren und befördern muss. Darüber hinaus gibt es jeweils eine sterile Zone.

Dr. Reddy’s ist Schlüssel-Kunde.

„Innerhalb Indiens ist Dr. Reddy’s für uns ein Schlüsselkunde“, sagt der für das Unternehmen verantwortliche Lufthansa Cargo-Manager ­Koppireddy Venugopal Raju. „Und speziell hier in Hyderabad ist Dr. Reddy’s der tonnengemäßig größte Kunde.“ Rund 1.500 Tonnen wurden 2011 insgesamt für den Hersteller transportiert – Tendenz seit Jahren steigend.

„Lufthansa Cargo ist einer unserer wichtigsten Carrier“, bestätigt Mathur. Die seit 2004 bestehende Geschäftsbeziehung erstrecke sich immer wieder auch auf den Transport besonders zeitkritischer Sendungen sowie von Produkten, die gerade ihre Markteinführung haben. „Qualität und Wirkung unserer Medikamente müssen zu 100 Prozent stimmen – dazu gehört, dass die Lagerung und der Transport absolut verlässlich sind“, erläutert Mathur. „Und bei Lufthansa Cargo hat man für unsere ­Bedürfnisse ein feines Gespür.“


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Sanjay Austa

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Öl ist eine Mentalität.

CEVA Logistics in Houston hat einen besonderen Fokus auf den Energiesektor gelegt. Lufthansa Cargo hilft dabei, Öl- und Gasfirmen weltweit zuverlässig mit Equipment zu versorgen.

Wenn man auf dem Markt in Houston erfolgreich mitspielen will, spricht man besser als Erstes über Service – und erst danach über den Preis“, sagt Bruce Hulings, Vice President Energy Services von CEVA Logistics. So ticke die Öl- und Gasindustrie hier seit jeher.

Houston ist die Energiehauptstadt der USA und eines der wichtigsten Zentren der amerikanischen Wirtschaft überhaupt: 28 der 500 größten Unternehmen des Landes haben hier ihren Hauptsitz – mehr sind es nur in New York. Und mit einem Umsatz von 6,8 Milliarden Euro steht auch CEVA in der berühmten Fortune-Liste.

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„Vier der sechs größten Öl- und Gasfirmen sind unsere Kunden“, so Hulings. „Zusätzlich beliefern wir 400 der weltweit 700 Ölplattformen. Der Energiesektor macht insgesamt sechs Prozent unseres Umsatzes aus.“ Die Branche ist immer noch ein starker Wachstumstreiber für die US-Wirtschaft. Auch Lufthansa Cargo hat das Potenzial der texanischen Kapitale erkannt und bedient mit der AeroLogic seit April dieses Jahres den Houston Bush Intercontinental Airport. 

Im Juni kam noch eine MD-11-Verbindung hinzu. Auf das Geschäft von CEVA hat dieser Markteintritt durchaus positive Auswirkungen. „Dadurch, dass Lufthansa Cargo nun auch direkt von Houston aus operiert, sparen wir Zeit“, erklärt Bonnie Martin, Senior Logistics Manager. „Wir müssen jetzt beispielsweise nicht mehr unbedingt nach Dallas trucken.“ Und der Zeitfaktor spielt eine enorm wichtige Rolle.

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 „Wenn man die Größe und den Wert der Fracht betrachtet, die in der Branche benötigt wird, ist klar, dass diese an den Destinationen nicht auf Vorrat liegt“, erläutert Greg Weigel, Executive Vice President Global Airfreight bei CEVA. „Wenn dann ein Kunde sagt, dass er etwas innerhalb von 24 Stunden an einem bestimmten Ort haben muss, dann muss es auch zum genannten Zeitpunkt ankommen. Ansonsten kann seine Firma schon mal mehrere 100.000 Dollar am Tag verlieren.“

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Die spezielle Herausforderung dabei sind die eher ungewöhnlichen Destinationen. Equipment für die Öl- und Gasindustrie ist in der Regel eben nicht für die großen Hubs, sondern viel häufiger für Südamerika oder Westafrika bestimmt.

„Hier brauchen wir die Zuverlässigkeit von Lufthansa Cargo, damit unsere Fracht nicht nur pünktlich in Frankfurt ankommt, sondern auch rechtzeitig den Anschluss nach beispielsweise Ghana oder Äquatorialguinea bekommt“, unterstreicht Weigel.

Bruce Hulings fügt hinzu: „Wir brauchen einen Partner, der den Servicegedanken lebt, der zuhört und immer versucht, alles möglich zu machen. Denn das Ölbusiness ist eine Mentalität. Es ist nicht so, als würde ich in einen Laden gehen und eine Jeans kaufen wollen, und wenn die gerade nicht auf Lager ist, komme ich eben nächste Woche wieder. Lufthansa Cargo und CEVA teilen die gleichen Prinzipien von Service und Exzellenz – überall auf der Welt.“ 

CEVA Logistics in Zahlen.

Umsatz: 6.8 Milliarden Euro (2010)

Mitarbeiter: über 46,000

Ranking Logistikdienstleister: Platz 4 (weltweit)

Ranking IATA: Platz 4 (weltweit)

Standorte: 1,200 in über 170 Ländern

Lagerkapazität: 10 Millionen Quadratmeter

Fotos:

Bruce Benett

CEVA Logistics in Zahlen.

Umsatz: 6.8 Milliarden Euro (2010)
Mitarbeiter: über 46.000
Ranking Logistikdienstleister: Platz 4 (weltweit)
Ranking IATA:  Platz 6 (weltweit)
Standorte: 1,200 in über 170 Ländern
Lagerkapazität:

10 Millionen Quadratmeter

 

Fotos:

Bruce Benett