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Wine on wings.

Südafrikas Weine besitzen einen unverwechselbaren Charakter. Um ihn beim Transport von Kapstadt nach San Francisco zu bewahren, fliegen sie mit Lufthansa Cargo.

Wein aus Südafrika genießt weltweit einen exzellenten Ruf.

Die hochwertigen Weine vom Kap haben sich in den letzten Jahren als eigenständige Kategorie unter dem Siegel „Wine of Origin“ positioniert. Was sie vielfach auszeichnet, ist die fruchtige Eleganz bei den Weißweinen und dass die gehaltvollen Rotweine bereits in jungen Jahren mit einer angenehmen Trinkreife beeindrucken. Wein ist ein lebendes und atmendes Produkt. Eine lange Reise würde die feine Geschmacksnuancen verfälschen. Aus diesem Grund nehmen die edlen Tropfen aus Südafrika den Flieger für ihren Weg um den Globus. Das Regenbogenland an der Südspitze Afrikas blickt mit Stolz auf seine moderne und qualitätsbewusste Weinwirtschaft, deren Anbaufläche mittlerweile rund 102.000 Hektar umfasst. 

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Die Geschichte des Kapweins begann bereits 1655, als holländische Siedler auf Anordnung der Niederländischen Ostindien-Kompa nie die ersten Reben am Fuß des Tafelbergs pflanzten. Der Wein war als Proviant für die Seefahrer der Kompanie auf ihren langen Fahrten zwischen Europa und Ostindien gedacht – Wein blieb länger trinkbar als Frischwasser. Auch wenn die ersten Fässer wohl eher von zweifelhafter Qualität waren – bei den holländischen Siedlern handelte es sich schließlich um Seefahrer – notierte Jan van Riebeeck, der erste Gouverneur Kapstadts, am 2. Februar 1659 eine euphorische Meldung in sein Tagebuch: „Heute, Gott sei Dank, ist zum ersten Male Wein aus Kaptrauben gemacht worden, und der frische Most wurde direkt aus dem Fass gekostet.“ Nach den Holländern kamen Hugenotten ans Kap der Guten Hoffnung. Sie brachten aus Frankreich Fachwissen und Erfahrung im Weinbau mit. Zu den ältesten und zugleich berühmtesten Weinanbaugebieten Südafrikas zählt Stellenbosch, rund 50 Kilometer östlich von Kapstadt.

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Die mehr als 120 Weingüter der Region

sind berühmt für den Export von besonders erstklassigem Wein. Der wird regelmäßig von Weinhändlern rund um den Globus nachgefragt – selbst im mehr als 16.500 Kilometer entfernten San Francisco. Zwar liegt das Napa Valley, eines der Hauptanbaugebiete für kalifornischen Wein, direkt vor den Toren der Metropole am Pazifik. Dessen ungeachtet schwören viele Kenner auf die Erzeugnisse vom Kap. Von den Weingütern rund um Stellenbosch gehen sie per Lkw über staubige Pisten auf die rund 50 Kilometer lange Reise nach Kapstadt. Im Lager von Lufthansa Cargo auf dem Gelände des Cape Town International Airport (CPT) findet sich stets ein exakt temperiertes Plätzchen für die auserlesene Fracht. Fünf Tage pro Woche fliegt ein Lufthansa Airbus A340-600, Flugnummer LH575, von Südafrika ins knapp elfeinhalb Stunden entfernte München – mitsamt den als td.Pro-Sendung verladenen Weinkisten.

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Am Flughafen Franz Josef Strauß wird die exquisite Ladung dann in den Frachtraum einer Maschine des gleichen Typs mit Flugnummer LH458 umgeladen. Ziel diesmal: San Francisco (SFO). Weitere zwölfeinhalb Stunden später, nach einem Flug über den Atlantik, Island, Grönland und weite Teile Kanadas, erreichen die Weinkisten vom Kap ihr Ziel in Kalifornien. Es folgt die obligatorische Kontrolle durch den Zoll und die für Lebensmittelsicherheit in den Vereinigten Staaten zuständige Food and Drug Administration. Die Seefahrer der Ostindien-Kompanie hätten für solch eine weite Reise gewiss viele Monate benötigt. Im leistungsfähigen Lufthansa Cargo Netzwerk gelangt die hochwertige Fracht vom Kap in der Regel binnen zweier Tagen einmal um die halbe Welt.