Lufthansa Cargo drückt bei eFreight aufs Tempo

Fluggesellschaft unterzeichnet weltweiten Vertrag über Nutzung von elektronischen Luftfrachtbriefen mit Airlineverband IATA


 

Lufthansa Cargo forciert die Nutzung des elektronischen Luftfrachtbriefes (eAWB): In dieser Woche unterzeichnete die Frachtairline eine Vereinbarung des internationalen Luftfahrtverbandes IATA. Dadurch können elektronische Luftfrachtbriefe künftig deutlich einfacher und effizienter genutzt werden.

Der papierlose Luftfrachttransport wird vor allem für die Kunden von Lufthansa Cargo unkomplizierter. Spediteure, die den eAWB nutzen möchten, brauchen nur noch eine Vereinbarung zur Anerkennung von elektronisch übermittelten AWB Daten mit der IATA zu unterzeichnen. Alle teilnehmenden Airlines sind dann automatisch in diese Vereinbarung mit eingeschlossen. Klare Nutzungsstandards werden vorgegeben, aufwendige bilaterale Definitionen von rechtlichen Rahmenbedingungen und Schnittstellen fallen weg. 

Die Initiative hat Lufthansa Cargo maßgeblich voran getrieben und bereits seit November im Rahmen der Testphase ausführlich auf Praxistauglichkeit geprüft. „Diese branchenweite Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zu einem komplett papierlosen Luftfrachttransport“, betonte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Sowohl unsere Kunden als auch wir als Airline profitieren von einer einfacheren Nutzung des eAWB sowie effizienteren und schnelleren Prozessen.“ Bis 2015 plant Lufthansa Cargo die ausschließliche Verwendung des eAWB. Bereits in diesem Jahr soll der eAWB auf allen deutschen Stationen für alle Zielorte im Lufthansa Cargo Netzwerk Standard sein. 

Lufthansa Cargo ist seit mehreren Jahren Vorreiter auf dem Weg zur papierlosen Luftfracht. Bis heute konnten schon mehr als 60 Kunden weltweit für die Nutzung des eAWB gewonnen werden.



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