Papierlose Fracht im Fokus der Luftfahrtindustrie

150 Teilnehmer bei Erster Deutscher eFreight Konferenz von Lufthansa Cargo


 

Ein deutliches Plädoyer für die Forcierung der papierlosen Luftfracht war heute auf der Ersten Deutschen eFreight Konferenz von den rund 150 Teilnehmern zu vernehmen. Lufthansa Cargo hatte die Konferenz in Frankfurt zusammen mit der deutschen Organisation der IATA (International Air Transport Association) ausgerichtet. Der Vorstandsvorsitzende der Frachtairline, Carsten Spohr, unterstrich die Bedeutung von eFreight für die internationale Luftfrachtindustrie: „eFreight ist ein überfälliger Schritt zur Professionalisierung unserer Industrie. Die Umstellung auf elektronische Dokumentation stellt eine Grundlage für weitere Innovationssprünge dar.“

Die Entwicklung von eFreight wurde von der IATA initiiert, die Einführung fand im Jahr 2007 statt. Lufthansa Cargo schickte als Lead Carrier in Deutschland bereits im Jahr 2008 die erste papierlose Sendung aus Frankfurt auf den Weg nach Seoul. Frederic Leger, Head of Cargo Process & Standards der IATA, machte auf der Konferenz deutlich, wie die Luftfahrtindustrie von eFreight profitiere. Neben der deutlichen Ersparnis von Papier - die jährlich produzierten Frachtpapiere könnten 80 Boeing 747-400 füllen - ermöglicht eFreight zudem schnellere und kostengünstigere Prozesse für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette. Auch die Versender und Spediteure betonten die Vorteile der papierlosen Prozesse und äußerten den klaren Wunsch an die Airlines, eFreight flächendeckend verfügbar zu machen. Diesem Ziel ist Lufthansa Cargo in den vergangenen Wochen ein gutes Stück näher gekommen. Mit der Erweiterung um die Flughäfen Leipzig und Stuttgart bietet die Frachtfluggesellschaft ihren Kunden seit Anfang des Monats nun an insgesamt sechs deutschen Stationen den papierlosen Luftfrachttransport an.

Lufthansa Cargos Vorstandschef Carsten Spohr betonte, dass es noch großer Anstrengungen der Luftfahrtindustrie bedürfe, bis den Kunden ein wirklich flächendeckendes Angebot gemacht werden könne. „Unsere Branche hat hier noch deutlichen Nachholbedarf. Wir müssen bei der Implementierung von eFreight schneller werden. Komplexe Dokumentenprozesse, die parallel zum Transport der Waren verlaufen, passen nicht in das 21. Jahrhundert.“

 

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26. Mai 2010

 



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