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Traumhaft kooperieren.

Das Joint Venture von All Nippon Airways (ANA) und Lufthansa Cargo ist erfolgreich gestartet. planet sprach mit Managern beider Partner in Düsseldorf und begleitete die Entladung eines 787 Dreamliners, der Fracht von beiden Gesellschaften an Bord hatte. Freitagnachmittag im Februar: Flug NH 941 landet pünktlich auf dem Düsseldorfer Flughafen. Zwölf Stunden zuvor war die Boeing 787-8 der All Nippon Airways (ANA) in Tokio-Narita gestartet – mit 134 Passagieren und 15,4 Tonnen Fracht an Bord.

Die Maschine transportiert in ihren Frachträumen nicht nur die Koffer der Passagiere des Dreamliners, sondern auch wertvolle, dringend benötigte Waren. Das geschieht im Rahmen eines Joint Ventures, mit dem ANA Cargo und Lufthansa Cargo seit Ende des vergangenen Jahres neue Wege gehen. 

Was am 2. Dezember mit der ersten Lieferung – drei Pakete mit einem Gewicht von 153 Kilogramm – begann, hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit entwickelt. Allein nach Düsseldorf, das die ANA täglich mit der 787 bedient, werden pro Monat rund 360 Tonnen Fracht geflogen.In der ersten Phase des Joint Ventures wollen beide Partner die vorhandene Frachtkapazität von ANA und Lufthansa Cargo auf Flügen von Japan nach Europa gemeinsam vermarkten.

Das hat Vorteile für die Kunden beider Gesellschaften: ANA-Kunden erhalten Zugriff auf die zahlreichen Frachtflüge der Lufthansa Cargo von Japan nach Europa. Sie können so auch große und extrem sperrige Güter nach Europa transportieren.

Güter, die aus rechtlichen Gründen nur in Frachtern geflogen werden dürfen, können ANA-Kunden nun ebenfalls problemlos auf die Reise schicken. 

Lufthansa Cargo Kunden wiederum profitieren von den Frachtkapazitäten auf den ANA-Direktflügen mit Widebody-Passagiermaschinen zu den großen europäischen Flughäfen.

Ohne die Fracht im Transit über das Hub Frankfurt leiten zu müssen, können sie ihre Sendungen direkt nach Paris, London oder eben Düsseldorf schicken.

Das spart nicht selten wertvolle Stunden. Ab Sommer 2015 wird ebenfalls der gemeinsame Verkauf der Frachtkapazität von Europa nach Japan beginnen. 

Auch von Europa aus profitieren Kunden dann vom erweiterten Flugnetz zwischen Japan und Europa mit mehr Direkt­flügen, größeren Kapazitäten und gemeinsamem Handling. „Wir sind extrem happy mit der importseitigen Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo am Standort Düsseldorf“, sagt Naheel Wafa Dajany.

Die ANA-Stationsleiterin am Düsseldorfer Flughafen begrüßt den Dreamliner auf dem Vorfeld immer persönlich und überwacht das Handling. „Wir sind davon überzeugt, bald auch den Frachtexport nach Japan gemeinsam erfolgreich zu vermarkten!“, so Dajany.
    
Kooperation als Antwort auf die Herausforderungen aus dem Mittleren Osten.

Ihr Pendant auf der Seite von Lufthansa Cargo ist Thomas Dettmer. Der Deutsche, der in Südafrika aufgewachsen ist, schaut sich an diesem Tag ebenfalls den Turnaround der 787 aus der Nähe an.

Der Chef von 55 Mitarbeitern – Düsseldorf ist nach Frankfurt und München die drittgrößte Niederlassung von Lufthansa Cargo in Deutschland – unterstreicht die strategische Bedeutung des Joint Ventures.

„Der Markt für Luftfracht ist hart umkämpft. Besonders die Konkurrenz der vom Staat gestützten Airlines aus dem Mittleren Osten hat ihre Kapazitäten massiv erhöht und setzt diesen Kurs weiter fort. Dahinter steckt eine Strategie, die auf die Zeit nach dem Öl ausgerichtet ist.“

In einem stark regulierten Markt wie dem europäischen haben wir diese Möglichkeiten des Kapazitätsaufbaus nicht. Da ist die Kooperation mit einem Top-Partner wie der ANA eine sehr gute Option, Kapazitäten und Netzwerk zu stärken und den Kunden ein noch besseres Angebot zu machen, ohne dass man alle Verbindungen selbst fliegen muss.

“Noch bevor der Flieger zum Stehen kommt, bringen sich Menschen und Maschinen in Position. Ein Tanklaster mit 60.000 Litern Kerosin steht bereit.“

Was am 2. Dezember mit der ersten Lieferung – drei Pakete mit einem Gewicht von 153 Kilogramm – begann, hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit entwickelt. Allein nach Düsseldorf, das die ANA täglich mit der 787 bedient, werden pro Monat rund 360 Tonnen Fracht geflogen.In der ersten Phase des Joint Ventures wollen beide Partner die vorhandene Frachtkapazität von ANA und Lufthansa Cargo auf Flügen von Japan nach Europa gemeinsam vermarkten.

Das hat Vorteile für die Kunden beider Gesellschaften: ANA-Kunden erhalten Zugriff auf die zahlreichen Frachtflüge der Lufthansa Cargo von Japan nach Europa. Sie können so auch große und extrem sperrige Güter nach Europa transportieren.

Güter, die aus rechtlichen Gründen nur in Frachtern geflogen werden dürfen, können ANA-Kunden nun ebenfalls problemlos auf die Reise schicken. 

Lufthansa Cargo Kunden wiederum profitieren von den Frachtkapazitäten auf den ANA-Direktflügen mit Widebody-Passagiermaschinen zu den großen europäischen Flughäfen.

Ohne die Fracht im Transit über das Hub Frankfurt leiten zu müssen, können sie ihre Sendungen direkt nach Paris, London oder eben Düsseldorf schicken.

Das spart nicht selten wertvolle Stunden. Ab Sommer 2015 wird ebenfalls der gemeinsame Verkauf der Frachtkapazität von Europa nach Japan beginnen. 

Auch von Europa aus profitieren Kunden dann vom erweiterten Flugnetz zwischen Japan und Europa mit mehr Direkt­flügen, größeren Kapazitäten und gemeinsamem Handling. „Wir sind extrem happy mit der importseitigen Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo am Standort Düsseldorf“, sagt Naheel Wafa Dajany.

Die ANA-Stationsleiterin am Düsseldorfer Flughafen begrüßt den Dreamliner auf dem Vorfeld immer persönlich und überwacht das Handling. „Wir sind davon überzeugt, bald auch den Frachtexport nach Japan gemeinsam erfolgreich zu vermarkten!“, so Dajany.

Kooperation als Antwort auf die Herausforderungen aus dem Mittleren Osten.

Ihr Pendant auf der Seite von Lufthansa Cargo ist Thomas Dettmer. Der Deutsche, der in Südafrika aufgewachsen ist, schaut sich an diesem Tag ebenfalls den Turnaround der 787 aus der Nähe an.

Der Chef von 55 Mitarbeitern – Düsseldorf ist nach Frankfurt und München die drittgrößte Niederlassung von Lufthansa Cargo in Deutschland – unterstreicht die strategische Bedeutung des Joint Ventures.

„Der Markt für Luftfracht ist hart umkämpft. Besonders die Konkurrenz der vom Staat gestützten Airlines aus dem Mittleren Osten hat ihre Kapazitäten massiv erhöht und setzt diesen Kurs weiter fort. Dahinter steckt eine Strategie, die auf die Zeit nach dem Öl ausgerichtet ist.“

In einem stark regulierten Markt wie dem europäischen haben wir diese Möglichkeiten des Kapazitätsaufbaus nicht. Da ist die Kooperation mit einem Top-Partner wie der ANA eine sehr gute Option, Kapazitäten und Netzwerk zu stärken und den Kunden ein noch besseres Angebot zu machen, ohne dass man alle Verbindungen selbst fliegen muss.

“Noch bevor der Flieger zum Stehen kommt, bringen sich Menschen und Maschinen in Position. Ein Tanklaster mit 60.000 Litern Kerosin steht bereit.“

 

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Wenige Stunden nur dauert der Aufenthalt der Boeing 787.

Während die Passagiere den Dreamliner über die Gangway verlassen, öffnet sich der Bauch der Maschine, der zahlreiche Container und Luftfrachtpaletten aufgenommen hat. Von Computerteilen über Kleidung bis hin zu Zündkerzen sind die unterschiedlichsten Güter an Bord – insgesamt 469 Sendungen von Lufthansa Cargo Kunden und von Kunden der ANA. Zusätzlich zu den 169 Passagieren kann die 787 bis zu 20 Tonnen Fracht von Japan nach Deutschland transportieren. Der Laderaum des Widebodys nimmt Ladung mit maximal 1,60 Meter Höhe auf.

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Gemeinsam entwickelte Prozesse, harmonische Zusammenarbeit.

Das Ausladen der Fracht geht schnell. „In einer halben Stunde sind wir in der Regel fertig“, erzählt Katsuya Fukumoto. Er ist Manager Traffic and Operations bei der ANA in Düsseldorf. Die japanische Airline legt höchsten Wert darauf, dass jeder Handgriff sitzt und alle Tätigkeiten pünktlich ausgeführt werden, wenn die eigenen Maschinen abgefertigt werden. 

Katsuya Fukumoto schaut den Vorfeldarbeitern genau zu, wie sie die Container und Paletten über die Rollerbeds im Bauch der Maschine behutsam zu den mobilen Hebebühnen schieben, die schon an der Frachtraumtür warten. 

Manche der Sendungen tragen den Lufthansa Cargo Barcode, manche das Label der ANA. Wie immer sind die Paletten so gepackt, dass sie die Kontur ihrer Frachtraumposition ideal ausfüllen. Palettenbauer in der Luftfracht sind Fachkräfte!

Die Lademeister in Narita haben ebenfalls dafür gesorgt, dass die einzelnen „Units“ abhängig von ihrem Gewicht an dem jeweils idealen Ort im Frachtraum platziert wurden. „Je besser das Flugzeug ausbalanciert ist, desto weniger Kraftstoff verbraucht es im Flug“, erläutert Fukumoto.
    
Perfekt vorbereitet werden mussten auch die kaufmännischen und organisatorischen Abläufe, die hinter einem solchen Luftfrachttransport stehen. Schon vor dem Startschuss des Joint Ventures haben sich die Mitarbeiter der beiden Partner in Düsseldorf wie auch an anderen Standorten in Europa und Japan miteinander abgestimmt.

Unter anderem wurden die IT-Systeme von Lufthansa Cargo und ANA optimiert und für einen reibungslosen Datenaustausch untereinander konfiguriert. Auch die Angestellten wurden geschult – nicht nur in der Abarbeitung der neuen Prozesse, sondern auch in der Kommunikation.

Manche der Sendungen tragen den Lufthansa Cargo Barcode, manche das Label der ANA. Wie immer sind die Paletten so gepackt, dass sie die Kontur ihrer Frachtraumposition ideal ausfüllen. Palettenbauer in der Luftfracht sind Fachkräfte!

Die Lademeister in Narita haben ebenfalls dafür gesorgt, dass die einzelnen „Units“ abhängig von ihrem Gewicht an dem jeweils idealen Ort im Frachtraum platziert wurden. „Je besser das Flugzeug ausbalanciert ist, desto weniger Kraftstoff verbraucht es im Flug“, erläutert Fukumoto.

Perfekt vorbereitet werden mussten auch die kaufmännischen und organisatorischen Abläufe, die hinter einem solchen Luftfrachttransport stehen. Schon vor dem Startschuss des Joint Ventures haben sich die Mitarbeiter der beiden Partner in Düsseldorf wie auch an anderen Standorten in Europa und Japan miteinander abgestimmt.

Unter anderem wurden die IT-Systeme von Lufthansa Cargo und ANA optimiert und für einen reibungslosen Datenaustausch untereinander konfiguriert. Auch die Angestellten wurden geschult – nicht nur in der Abarbeitung der neuen Prozesse, sondern auch in der Kommunikation.

 

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In Düsseldorf mussten die Kollegen, die bei der Luftfracht bislang Konkurrenten waren, sich erst einmal kennenlernen. „Wir und unsere Kollegen in Japan hatten für die finale Implementierung des Joint Ventures in Düsseldorf knapp drei Monate Zeit“, erinnert sich Thomas Dettmer. Im September vergangenen Jahres gab es die kartellrechtliche Freigabe, im Dezember wurde die erste Sendung verschickt.

„Die ging zwar von Tokio direkt nach London, aber wir in Düsseldorf sind trotzdem stolz darauf, dass wir, was das importseitige Handling betrifft, sozusagen Pilotstation waren.“Auch Naheel Wafa Dajany hebt die besondere Rolle der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt für die Aktivitäten von ANA hierzulande hervor. „Düsseldorf hat die größte japanische Gemeinde in Deutschland und ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum“, so die ANA-Stationsleiterin.

„Die Japaner fühlen sich am Rhein sehr wohl, und die Stadt profitiert von der kulturellen Bereicherung und natürlich auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Davon zeugt das jahrzehntelange harmonische Zusammenleben von Deutschen und Japanern. Das nehmen wir uns als Vorbild für unsere weitere Zusammenarbeit!“ANA-Handling-Manager Katsuya Fukumoto bestätigt dies.

Nicht nur die Arbeit am Joint Venture in Düsseldorf bereitet ihm viel Freude. „Beide Unternehmen haben ganz unterschiedliche Heimatmärkte, es vereint sie aber ein starker Fokus auf Qualität, Sicherheit und Kundenzufriedenheit. Damit passen sie als Partner perfekt zusammen!“ Auch privat fühlt sich der Japaner, der in Düsseldorf lebt, sehr wohl.

So hat er sich den letzten Rosenmontagszug durch die Stadt nicht entgehen lassen. Sportlich kann er sich ebenfalls ausleben. Er hat bereits an einem Softball-Turnier in Düsseldorf teilgenommen, das zweimal im Jahr von der japanischen Gemeinde organisiert wird. „Gerade als ich auf dem Platz stand, konnte ich sehen, wie eines unserer Flugzeuge über uns hinwegflog“, erinnert sich Katsuya-san.

„Die Japaner fühlen sich am Rhein sehr wohl, und die Stadt profitiert von der kulturellen Bereicherung und natürlich auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Davon zeugt das jahrzehntelange harmonische Zusammenleben von Deutschen und Japanern. Das nehmen wir uns als Vorbild für unsere weitere Zusammenarbeit!“ ANA-Handling-Manager Katsuya Fukumoto bestätigt dies.

Nicht nur die Arbeit am Joint Venture in Düsseldorf bereitet ihm viel Freude. „Beide Unternehmen haben ganz unterschiedliche Heimatmärkte, es vereint sie aber ein starker Fokus auf Qualität, Sicherheit und Kundenzufriedenheit. Damit passen sie als Partner perfekt zusammen!“ Auch privat fühlt sich der Japaner, der in Düsseldorf lebt, sehr wohl.

So hat er sich den letzten Rosenmontagszug durch die Stadt nicht entgehen lassen. Sportlich kann er sich ebenfalls ausleben. Er hat bereits an einem Softball-Turnier in Düsseldorf teilgenommen, das zweimal im Jahr von der japanischen Gemeinde organisiert wird. „Gerade als ich auf dem Platz stand, konnte ich sehen, wie eines unserer Flugzeuge über uns hinwegflog“, erinnert sich Katsuya-san.
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Leise und effizient:

Die modernen, extrem sparsamen 787-Triebwerke von Rolls-Royce sind an der gezackten Außenhülle gut zu erkennen. Die Zacken gewährleisten eine lärmmindernde Mischung der heißen Abgase mit der Außenluft.

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Das Joint Venture.

Der Start für das Joint Venture von All Nippon Airways (ANA) und Lufthansa Cargo fiel auf den 1. Dezember 2014. In einem ersten Schritt werden die Frachtkapazitäten beider Gesellschaften auf den Flügen von Japan nach Europa gemeinsam verkauft. Das Joint Venture bietet Kunden ein umfangreicheres und dichteres Netzwerk, das mehr Direktflüge, Flugziele und Frequenzen zur Verfügung stellt. Durch die Zusammenlegung der Frachtabfertigung beider Frachtfluggesellschaften an zentralen Stationen wie den Flughäfen Tokio-Narita, Tokio-Haneda und Nagoya in Japan sowie Düsseldorf, München und Frankfurt in Deutschland profitieren die Kunden vor Ort von kürzeren Wegen. Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis, da die Kunden bei der Anlieferung ihrer Exportsendungen und Abholung ihrer Importfracht nur noch eine Frachtabfertigung anfahren müssen. 

Ab Sommer auch gemeinsam ex Europa.

Ladung aus Europa nach Japan wird ab dem Sommer gleichfalls gemeinsam vermarktet. Neben der Modernisierung der Flotte durch bislang fünf Boeing 777F, einer rundum erneuerten IT sowie dem geplanten neuen Cargo-Center in Frankfurt ist die Entwicklung sinnvoller Kooperationen fester Bestandteil der Strategie „Lufthansa Cargo 2020“. Die All Nippon Airways ist am Umsatz gemessen die achtgrößte Airline weltweit. Nach Passagieraufkommen und Frachttonnage ist sie die größte Airline in Japan.

Die Gesellschaft beschäftigt derzeit rund 14.000 Mitarbeiter weltweit und fliegt mit einer Flotte von 235 Flugzeugen 187 nationale und internationale Destinationen an. Vor Kurzem hat die ANA ihre Frachtsparte, ANA Cargo, neu aufgestellt: Mit einem Fokus auf Verkauf, Marketing und Abfertigung expandiert das Unternehmen mit seinen zehn Boeing 767-Frachtern aus dem Luftfrachtdrehkreuz Okinawa heraus.

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Der Dreamliner.

Die 787 ist ein Langstreckenflugzeug des amerikanischen Herstellers Boeing, das zurzeit in zwei unterschiedlichen Längen als 787-8 und 787-9 in Betrieb ist, eine 787-10 ist in Planung. Der Rumpf des zweistrahligen Dreamliners besteht aus Kunststoff, der mit Kohlenstofffasern verstärkt ist.

Durch die Nutzung der Verbundwerkstoffe verringert sich das Gewicht der Boeing 787 im Vergleich zu Flugzeugen derselben Größenordnung um 20 Prozent. Eine verbesserte Aerodynamik sorgt zudem dafür, dass der Kerosinverbrauch gegenüber dem Vorgänger, der Boeing 767, noch einmal deutlich gesenkt werden konnte. Der CO2-Ausstoß des Dreamliners ist, verglichen mit ähnlichen Flugzeugtypen, um 20 Prozent geringer.
    
Zudem kann die 787 mit einem neuen, umweltfreundlichen Kraftstoff betrieben werden, der aus 85 Prozent Kerosin und 15 Prozent Biodiesel besteht. Die erste 787 wurde im April 2011 an ANA übergeben. Insgesamt hat die Fluglinie 80 Dreamliner bei Boeing geordert und betreibt damit die größte Flotte dieses Flugzeugtyps. In der Konfiguration, in der die 787-8 zurzeit nach Düsseldorf fliegt, kann sie bis zu 169 Passagiere und 20 Tonnen Fracht aufnehmen.

www.boeing.com

Fotos:

Joshua Liebermann, Ralf Kreuels

planet 1/2015

Durch die Nutzung der Verbundwerkstoffe verringert sich das Gewicht der Boeing 787 im Vergleich zu Flugzeugen derselben Größenordnung um 20 Prozent. Eine verbesserte Aerodynamik sorgt zudem dafür, dass der Kerosinverbrauch gegenüber dem Vorgänger, der Boeing 767, noch einmal deutlich gesenkt werden konnte. Der CO2-Ausstoß des Dreamliners ist, verglichen mit ähnlichen Flugzeugtypen, um 20 Prozent geringer.

Zudem kann die 787 mit einem neuen, umweltfreundlichen Kraftstoff betrieben werden, der aus 85 Prozent Kerosin und 15 Prozent Biodiesel besteht. Die erste 787 wurde im April 2011 an ANA übergeben. Insgesamt hat die Fluglinie 80 Dreamliner bei Boeing geordert und betreibt damit die größte Flotte dieses Flugzeugtyps. In der Konfiguration, in der die 787-8 zurzeit nach Düsseldorf fliegt, kann sie bis zu 169 Passagiere und 20 Tonnen Fracht aufnehmen.

www.boeing.com

 

Fotos:

Joshua Liebermann, Ralf Kreuels

planet 1/2015