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Gold Rush.

Vor mehr als 150 Jahren befand sich der Westen Nordamerikas im Goldrausch. Im 19. Jahrhundert starteten Tausende für das wertvolle Material in ein neues Leben, gaben ihre Jobs auf, siedelten um und setzten alles auf eine Karte. Die große Euphorie ist schon lange verflogen – an manchen Orten geht die Suche dennoch weiter. In den „Mountain States“ Colorado und Utah stoßen hoch professionalisierte Goldgräber heute immer noch auf Gold. Und wenn sie fündig werden, haben sie es eilig. Fehlt dann das notwendige Equipment, drohen signifikante Umsatzverluste. So benötigte im Frühjahr dieses Jahres eine amerikanische Mine dringend eine Kettenradbaugruppe für eine Bergbaumaschine. Das Teil musste umgehend vom Hersteller aus dem nordchinesischen Tianjin nach Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah gelangen. Erste Etappe: Für die Sendung wurde ein Lkw-Transport aus der Hafenstadt zum Flughafen Peking (PEK) arrangiert.

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Als das Shipment bereits unterwegs war, fanden die Goldgräber in den USA überraschend eine neue Lagerstätte. Das Equipment wurde nun noch schneller benötigt. Dazu kam, dass der Salt Lake International Airport als Zielflughafen nicht länger optimal war. Während des Straßentransports vom Airport zur neu entdeckten Goldlagerstätte wäre wertvolle Zeit verstrichen. Das Customer Solutions Team der Lufthansa Cargo leitete deshalb die Sendung an den näher gelegenen Denver International Airport (DEN) um. Neue Dokumente wurden ausgestellt und eine „td.Flash“-Lieferung für den Kunden gesichert. Um 3.20 Uhr morgens startete eine Boeing 777F, Flugnummer LH8431, von Peking nach Frankfurt. Die Flugzeit: rund zehn Stunden. In der Main-Metropole angekommen, ging es für das Shipment nach kurzem Aufenthalt im Frachtraum einer Boeing 747 mit dem Direktflug LH446 weiter nach Denver und von dort ohne Umwege zum Einsatz in der Goldmine.

Planet 2/2019

Fotos iStock

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