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Glasklar.

Vier Kartons sind es, auf denen die Argusaugen von Serdar Katilmis ruhen. Der Inhalt der Boxen wird Hunderten Menschen beste Sicht garantieren: Brillengläser von Zeiss Vision Care. Im Belly einer Boeing 747-8 der Lufthansa sind sie soeben aus Übersee in Frankfurt angekommen. Wenige Stunden später wird es per Airbus A320neo weitergehen nach Mailand – und von dort per Kurier zu Optikern in ganz Italien.

Serdar Katilmis überwacht, dass der Transit in Frankfurt wie am Schnürchen läuft. „Ich habe die Ware gerade auf Beschädigungen gecheckt und die Daten des AWB überprüft, alles in Ordnung!“ Dafür hat er keine Brille benötigt. Aber ein eigenes Vorfeldfahrzeug von time:matters, der Lufthansa Cargo Tochter für High Performance und Special Speed Logistics. Zeiss nutzt deren Dienste seit 2016 umfangreich.

Als einer der weltweit führenden Hersteller verkauft Zeiss pro Jahr mehr als 100 Millionen Brillengläser. Ein beträchtlicher Teil davon sind „Rezeptgläser“. Sie entstehen nach präzisen Vorgaben von Augenärzten oder Optikern und darüber hinaus oft auch nach den individuellen Wünschen der Käufer. „Die Produktvielfalt bei diesen Gläsern ist potenziell unendlich. Letztlich sind das Unikate, sodass wir von Losgröße eins ausgehen“, sagt Jürgen Schwenk, Leiter Global Logistics & Distribution. Gefertigt werden die Gläser in Zeiss-eigenen, hochautomatisierten Werken in Deutschland und der ganzen Welt.

Hier kommen Serdar Katilmis und seine Kollegen vom time:matters Courier Terminal am Frankfurter Flughafen ins Spiel: time:matters stellt sicher, dass Gläser aus den drei Übersee-Werken blitzschnell nach Frankfurt gelangen – und von dort ebenso zu Optikern in ganz Europa. Selbst aufwendigste Anfertigungen sind schon wenige Tage nach der Bestellung am Ziel. Ehe sich Zeiss für eine Zusammenarbeit mit den Speed-Spezialisten entschied, dauerte es im Schnitt einen Tag länger.

 

Als einer der weltweit führenden Hersteller verkauft Zeiss pro Jahr mehr als 100 Millionen Brillengläser. Ein beträchtlicher Teil davon sind „Rezeptgläser“. Sie entstehen nach präzisen Vorgaben von Augenärzten oder Optikern und darüber hinaus oft auch nach den individuellen Wünschen der Käufer. „Die Produktvielfalt bei diesen Gläsern ist potenziell unendlich. Letztlich sind das Unikate, sodass wir von Losgröße eins ausgehen“, sagt Jürgen Schwenk, Leiter Global Logistics & Distribution. Gefertigt werden die Gläser in Zeiss-eigenen, hochautomatisierten Werken in Deutschland und der ganzen Welt.

Hier kommen Serdar Katilmis und seine Kollegen vom time:matters Courier Terminal am Frankfurter Flughafen ins Spiel: time:matters stellt sicher, dass Gläser aus den drei Übersee-Werken blitzschnell nach Frankfurt gelangen – und von dort ebenso zu Optikern in ganz Europa. Selbst aufwendigste Anfertigungen sind schon wenige Tage nach der Bestellung am Ziel. Ehe sich Zeiss für eine Zusammenarbeit mit den Speed-Spezialisten entschied, dauerte es im Schnitt einen Tag länger.

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Direkter Vorfeldzugang.

Für Zeiss ist diese Ersparnis enorm wichtig: „Angesichts von Onlineshopping mit Same-day-delivery wird die Zeit, die die Kunden bereit sind, auf eine Brille zu warten, immer kürzer“, erklärt Jürgen Schwenk. „Sie können die besten Gläser der Welt herstellen, aber wenn der Optiker sie nicht schnell genug bekommt, bestellt er nicht wieder bei Ihnen.“ Die Fertigungszeit lasse sich nur begrenzt weiter verkürzen. Deshalb gilt es, entlang der Supply Chain zu beschleunigen.

Wie schafft time:matters das? Durch den Zugriff auf das weltweit dichte Streckennetz von Lufthansa Cargo und 20 weiteren Partnerairlines, über das die Zeiss Rezeptwerkstätten angebunden sind. So gelangen alle Lieferungen für Zeiss direkt nach Frankfurt – etwa über Bangalore, Hongkong und Los Angeles. 

Die Transporte erfolgen über den globalen time:matters Service Sameday Air, kombiniert mit dem Lufthansa Cargo Expressprodukt „Courier.Solutions“. So ist neben Geschwindigkeit jederzeit der nötige Kapazitätszugang gesichert. „Die Sendungen genießen besonders hohe Ladepriorität“, sagt Christian Schenk, als Global Key Account Manager bei time:matters erster Ansprechpartner für Zeiss. „Das heißt, die Fracht ist an unserem Hub in Frankfurt 60 Minuten nach Ankunft verfügbar und wird 90 Minuten vor dem Abflug noch angenommen.“

Verladung und Transport auf dem Vorfeld erledigen geschulte Groundhandling-Mitarbeiter, die exklusiv für time:matters im Einsatz sind. „Die Kollegen erkennen Sendungen von Zeiss von Weitem und wissen, worauf es ankommt“, erklärt Schenk. Break-down und Build-up sowie das erneute Sichermachen der Ware finden im time:matters Courier Terminal statt, das direkte Anbindung ans Vorfeld hat. Die Ware wird weder mit anderer Fracht konsolidiert noch gemeinsam verladen.

Im Courier Terminal wird täglich so lange gearbeitet, wie Maschinen ankommen und starten: von 5.30 bis 23 Uhr, auch am Wochenende. Während dieser Zeit sind insgesamt vier Mitarbeiter fürs Vorfeld-Monitoring zuständig. Erkennen sie bei einer Sendung besonders hohen Tempobedarf, sorgen sie dafür, dass sie „tail to tail“ verladen wird: von Flieger zu Flieger. Das klappt mitunter in weniger als 60 Minuten. An den Destinationen ebenso wie an den Ausgangsflughäfen kooperiert time:matters eng mit Transport- und Kurierdienstleistern – und entlang der gesamten Lieferkette mit Zollagenten. So können über den reinen Airport-to-Airport-Transport neben der Verzollung auch die Abholung und Zustellung der Sendungen auf Wunsch mit angeboten werden.

 

Wie schafft time:matters das? Durch den Zugriff auf das weltweit dichte Streckennetz von Lufthansa Cargo und 20 weiteren Partnerairlines, über das die Zeiss Rezeptwerkstätten angebunden sind. So gelangen alle Lieferungen für Zeiss direkt nach Frankfurt – etwa über Bangalore, Hongkong und Los Angeles. 

Die Transporte erfolgen über den globalen time:matters Service Sameday Air, kombiniert mit dem Lufthansa Cargo Expressprodukt „Courier.Solutions“. So ist neben Geschwindigkeit jederzeit der nötige Kapazitätszugang gesichert. „Die Sendungen genießen besonders hohe Ladepriorität“, sagt Christian Schenk, als Global Key Account Manager bei time:matters erster Ansprechpartner für Zeiss. „Das heißt, die Fracht ist an unserem Hub in Frankfurt 60 Minuten nach Ankunft verfügbar und wird 90 Minuten vor dem Abflug noch angenommen.“

Verladung und Transport auf dem Vorfeld erledigen geschulte Groundhandling-Mitarbeiter, die exklusiv für time:matters im Einsatz sind. „Die Kollegen erkennen Sendungen von Zeiss von Weitem und wissen, worauf es ankommt“, erklärt Schenk.

Break-down und Build-up sowie das erneute Sichermachen der Ware finden im time:matters Courier Terminal statt, das direkte Anbindung ans Vorfeld hat. Die Ware wird weder mit anderer Fracht konsolidiert noch gemeinsam verladen.

Im Courier Terminal wird täglich so lange gearbeitet, wie Maschinen ankommen und starten: von 5.30 bis 23 Uhr, auch am Wochenende. Während dieser Zeit sind insgesamt vier Mitarbeiter fürs Vorfeld-Monitoring zuständig. Erkennen sie bei einer Sendung besonders hohen Tempobedarf, sorgen sie dafür, dass sie „tail to tail“ verladen wird: von Flieger zu Flieger. Das klappt mitunter in weniger als 60 Minuten. An den Destinationen ebenso wie an den Ausgangsflughäfen kooperiert time:matters eng mit Transport- und Kurierdienstleistern – und entlang der gesamten Lieferkette mit Zollagenten. So können über den reinen Airport-to-Airport-Transport neben der Verzollung auch die Abholung und Zustellung der Sendungen auf Wunsch mit angeboten werden.

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Auch Zuverlässigkeit zählt.

„Ebenso wichtig wie Tempo ist für uns Zuverlässigkeit“, sagt Jürgen Schwenk, Cheflogistiker bei Zeiss Vision Care. Gelangen die Kartons, deren Transit Serdar Katilmis an diesem Morgen überwacht, nicht auf die Maschine nach Mailand, steht am nächsten Morgen eine Reihe italienischer Optiker ohne die fest zugesagten Gläser da – und dafür mit enttäuschten Kunden. Und so fährt der Mitarbeiter pünktlich zur Beladung des Airbus A320neo wieder mit dem Auto vor und wacht darüber, dass alles glattgeht.

Mehr noch: Als der Groundhandling-Mann die Fracht aufs Förderband legt, das in den Belly des Passagierjets führt, fotografiert Katilmis das Shipment. „Das Bild maile ich ans Courier Terminal, als Bestätigung für den Kunden.“ Bei Zeiss weiß man so viel Service zu schätzen – und will ihn künftig noch stärker in Anspruch nehmen. Sind die Zielmärkte neben Italien bislang Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, kommen in den nächsten Monaten Benelux, Portugal, Skandinavien und mehrere Länder Osteuropas hinzu. 

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Sameday-Air-Netzwerk.

Mit dem Produkt Sameday Air ermöglicht time:matters seinen Kunden taggleiche Transporte zeitkritischer Sendungen. Über die europäischen Hubs Frankfurt, München, Wien und Brüssel werden mehr als 100 Stationen auf dem gesamten Kontinent sowie in Israel bedient. Hinzu kommen 16 Stationen in den USA und Mexiko. Doch damit nicht genug: In diesem Sommer wurde das Sameday-Air-Netzwerk erstmals auf Asien ausgeweitet. Es umfasst nun auch sieben Stationen in China: Schanghai, Shenyang, Peking, Nanjing, Qingdao, Chengdu und Guangzhou. Kunden in China werden durch die eigens gegründete Gesellschaft time:matters Shanghai International Freight Forwarding Ltd. betreut. Die weiteren asiatischen Stationen befinden sind in Tokio (NRT), Singapur und Thailands Hauptstadt Bangkok.

www.zeiss.com/vision-care

www.time-matters.com

Planet 2/2019

Fotos: Stefan Wildhirt

www.zeiss.com/vision-care

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Planet 2/2019

Fotos: Stefan Wildhirt