Sören Stark wird Operations-Vorstand bei Lufthansa Cargo

Dr. Karl-Rudolf Rupprecht nach 28 Jahren im Lufthansa Management vor Wechsel in Ruhestand

Sören Stark wird zum 1. April 2016 als Vorstandsmitglied die Leitung des Operations-Ressorts von Lufthansa Cargo übernehmen. Der 48-jährige Wirtschaftsingenieur leitet derzeit die Flugzeugüberholung bei Lufthansa Technik. In dieser Funktion ist er für alle Überholungsereignisse und Kabinenmodifikationen verantwortlich, die Lufthansa Technik weltweit durchführt.

Stark tritt die Nachfolge von Dr. Karl-Rudolf Rupprecht an, der das Operations-Ressort seit April 2011 leitet und Ende März in den Ruhestand treten wird. Der studierte Maschinenbauingenieur war in den vergangenen 28 Jahren in unterschiedlichen Managementfunktionen im Lufthansa Konzern tätig.

„Dr. Karl-Rudolf Rupprecht hat maßgeblich dazu beigetragen, Lufthansa Cargo als anerkannten Qualitätsführer zu positionieren“, sagte Harry Hohmeister, Lufthansa Konzernvorstand und Vorsitzender des Aufsichtsrates von Lufthansa Cargo. „Unter seiner Regie haben Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität für die Kunden von Lufthansa Cargo Rekordwerte erreicht. Er hinterlässt Sören Stark ein bestelltes Feld.“

Hohmeister ergänzte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Sören Stark einen erfahrenen Lufthanseaten als Vorstand Operations gewinnen konnten. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in der Logistik und der Führung großer operativer Bereiche wird er das Operations-Ressort weiter Richtung Zukunft führen und die Rolle von Lufthansa Cargo im harten Wettbewerb stärken.“

Als Vorstand Operations verantwortet Sören Stark künftig das Handling in Frankfurt, München und dem Lufthansa Cargo Service Center, sowie die Bereiche Global Handling Management, Flight Operations & Transport Management und Security & Environmental Management.

Vor seiner aktuellen Position als Leiter der Flugzeugüberholung war Stark rund sechs Jahre Geschäftsführer der Lufthansa Technik Logistik GmbH. Das Unternehmen ist als Tochtergesellschaft der Lufthansa Technik AG weltweit tätig und bietet Logistikdienstleistungen für die Luftfahrtindustrie. Schon in dieser Funktion war Sören Stark auf Dr. Karl-Rudolf Rupprecht gefolgt. Dieser hatte die Lufthansa Technik Logistik GmbH zwischen 2000 und 2004 als Geschäftsführer geführt, bevor er zum Leiter des Drehkreuzes Frankfurt der Deutschen Lufthansa ernannt wurde.

Sören Stark stieg im Jahr 2001 in den Lufthansa Konzern ein und übernahm bei der LSG Skychefs die Betriebsleitung in Frankfurt. Nach seinem Studium war er zunächst als Unternehmensberater tätig bevor er bei Schott-Glaswerke in Mainz verschiedene Führungspositionen im Logistikbereich inne hatte. 

 


Mobile Sendungsverfolgung mit der neuen App „Lufthansa Cargo eServices“

App ab sofort kostenfrei für Mobiltelefone und Tablets erhältlich.

Frankfurt, 10 December 2015

Die Frachttochter der Lufthansa hat ihre neue App „Lufthansa Cargo eServices“ veröffentlicht.

Sie bietet ab sofort eine umfassende Sendungsverfolgung sowie direkte Rückmeldemöglichkeiten per Mobiltelefon und Tablet inklusive innovativem Bild-Upload.
Nutzern erhalten ständig aktualisierte Informationen zu ihren Frachtsendungen, auf Wunsch zusätzlich per Push-Mitteilung. Die App bietet eine übersichtliche Darstellung aller laufenden Aufträge und ermöglicht durch eine optionale Anmeldung auch Zugriff auf Sendungen mit höheren Sicherheitsansprüchen.

Kunden können zudem Haftbarhaltungen, Reklamationen und Feedback inklusive Fotos schnell und gezielt an Lufthansa Cargo übermitteln – zum Beispiel schon direkt bei der Abholung. Mit dieser integrierten Funktionalität unterstreicht der Frachtkranich sein Qualitätsversprechen. „Nach dem Launch des ePortals im Sommer ist der Start der neuen, integrierten eServices-App ein weiterer Schritt bei der Digitalisierung der Luftfrachtabwicklung“, so Boris Hueske, Programmleiter eCargo der Frachtairline.

Die „Lufthansa Cargo eServices“ sind ab sofort kostenfrei über Google Play Store, Windows Phone Store und Apple App Store sowie über die Seite www.lufthansa-cargo.de verfügbar.


United und Lufthansa planen Fracht-Kooperation zwischen USA und Europa

Kunden profitieren vom erweiterten Netz und Serviceangeboten

Frankfurt / Chicago, 9. Dezember 2015
 
Logos of United Cargo and Lufthansa Cargo

United Airlines und Lufthansa planen ihre bestehende Kooperation um eine Zusammenarbeit von United Cargo und Lufthansa Cargo zu erweitern. Die Kooperation im Bereich Luftfracht soll Strecken zwischen den USA und Europa umfassen. Die Unternehmen planen in verschiedenen Bereichen zusammen zu arbeiten, um ihren Kunden ein gemeinsames Netz anbieten zu können. Dazu werden unter anderem die IT-Systeme und die Frachtabfertigung aufeinander abgestimmt.

Durch die geplante Kooperation von United Cargo und Lufthansa Cargo wird ein größeres und effizienteres transatlantisches Netzangebot entstehen, das Kunden viele Vorteile wie eine größere Auswahl an Flügen bieten wird. 

Die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen United und Lufthansa nach Finalisierung der vertraglichen Vereinbarungen steht unter dem Vorbehalt behördlicher und wettbewerbsrechtlicher Genehmigungen.


Lufthansa Cargo und ANA Cargo erweitern gemeinsames Netz in Japan

Industriemetropole Fukuoka setzt im Dezember den Auftakt

Frankfurt, 1. Dezember 2015

Zeitgleich mit dem ersten Jahrestag ihrer Kooperation beginnen Lufthansa Cargo und All Nippon Airways (ANA) mit einer weiteren Ausbaustufe ihres gemeinsamen Netzes zwischen Europa und Japan: Dafür werden nach und nach Anschlussziele in Japan ins Netz aufgenommen – zunächst Fukuoka auf der Hauptinsel Kyushu im Süden Japans, später Sapporo auf der Nordinsel. Ab dem 1. Dezember sind Anschlussflüge der ANA von Tokio-Haneda zum Fukuoka Airport (FUK) über die Systeme beider Partner buchbar.
„Dank des Joint Ventures können wir das breite europäische Zubringernetz der Lufthansa Cargo mit den Direktverbindungen beider Partner nach Japan sowie den Anschlussflügen der ANA in Japan verbinden“, erklärt Carsten Wirths, Area Manager Europa und Afrika bei Lufthansa Cargo. „Davon profitieren Kunden beider Airlines in Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien und Österreich.“
„Wir verbessern unser Angebot für Branchen, die wesentlich von Luftfracht profitieren, denn Fukuoka und seine Region sind wichtige Zentren der Stahl- und Automobilbranche sowie der Halbleiter-, Elektronik-, Umwelt- und Biotechnologie“, sagt Yutaka Terao, Projektleiter Cooperations, ANA Cargo.


Kinderfüße schmücken Frachter

Lufthansa Cargo präsentiert fliegende Botschafterin für Hilfsorganisation Cargo Human Care

Frankfurt, 27. November 2015

Mit den Abdrücken von insgesamt 24 Kinderfüßen auf dem Rumpf fliegt ab sofort das Frachtflugzeug mit der Kennung D-ALCH der Lufthansa Cargo um die Welt. Die Airline hat die MD-11F damit zur fliegenden Botschafterin für die Hilfsorganisation Cargo Human Care gemacht. Das farbenfrohe Design wurde am Donnerstag auf dem Flughafen von Nairobi (Kenia) vorgestellt. Es symbolisiert das Motto „Step by step. Giving children a future“. Die bunten Fußabdrücke auf dem 61 Meter langen Rumpf stammen von Mädchen und Jungen, die aktuell von Cargo Human Care betreut werden.

Unweit der kenianischen Hauptstadt betreibt der Verein ein Waisenhaus für rund 120 Kinder und unterhält zudem ein medizinisches Zentrum. An Bord der Frachtflugzeuge von Lufthansa Cargo werden regelmäßig deutsche Ärzte nach Nairobi geflogen, die für kostenlose medizinische Behandlung von Notbedürftigen sorgen.

Um den Waisenkindern auch im heranwachsenden Alter eine stabile und sichere Umgebung zu bieten, hat Cargo Human Care ebenfalls in dieser Woche ein neues Wohnheim für 18 bis 24-jährige eingeweiht. In der John Kaheni Residence, die nach einem mit nur  20 Jahren an einer Herzerkrankung verstorbenen Bewohner der Cargo Human Care Einrichtung benannt ist, werden mehr als 20 junge Frauen und Männer wohnen. Sie haben kürzlich die Schule erfolgreich beendet und befinden sich derzeit in ihrer Berufsausbildung. Finanziert wurde die John Kaheni Residence zu einem Großteil durch die Spenden-Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Fokko Doyen, Gründer von Cargo Human Care und Flugkapitän sowie Flottenchef bei Lufthansa Cargo sagte bei der Eröffnung: „Wir danken den F.A.Z.-Lesern, allen Mitgliedern von Cargo Human Care und auch Lufthansa Cargo für die großartige Unterstützung. Wir machen einen Riesenschritt nach vorne. Durch die John Kaheni Residence können wir die Jugendlichen nun noch nachhaltiger betreuen. Die Berufsausbildung wird durch Patenschaften finanziert und ermöglicht ihnen eine gesicherte Zukunft.“

Dr. Martin Schmitt, Vorstand Finanzen und Personal bei Lufthansa Cargo unterstrich in Nairobi: „Lufthansa Cargo und Cargo Human Care verbindet seit der Gründung eine sehr enge Partnerschaft. Wir sind stolz, einen kleinen Teil zu dem beitragen zu können, was Cargo Human Care ausmacht und leistet. Unser neu und farbenfroh gestaltetes Frachtflugzeug symbolisiert nicht nur diese enge Partnerschaft. Das bunte Design soll auch Mut machen und die positive Energie, die Cargo Human Care erzeugt, weitertragen.“

 

Grußwort von Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen

Weitere Informationen zu Cargo Human Care

 


Vietnam nun fest im Netz von Lufthansa Cargo

Frachterservice von und nach Ho-Chi-Minh-Stadt erfolgreich gestartet

Vietnam wird mit dem neuen Winterflugplan fester Teil des Streckennetzes der Lufthansa Cargo. Nach einer erfolgreichen Testphase über die Sommermonate fliegt der Frachtkranich Ho-Chi-Minh-Stadt (SGN) künftig wöchentlich mit einer Boeing 777F an.


Der Frachter startet künftig jeden Donnerstag ab Frankfurt (FRA) über Mumbai (BOM) nach Ho-Chi-Minh-Stadt und fliegt anschließend nach Hong-Kong (HKG) weiter. Frank Naeve, seit 1. August Vice President Asia-Pacific der Lufthansa Cargo, zeigt sich erfreut über die stabile Nachfrage aus Vietnam: „Wir sind stolz darauf, hervorragende Beziehungen zu unseren Kunden in Vietnam aufgebaut zu haben, die wir nun mit der festen Frachterverbindung weiter pflegen. Mit unserer flexiblen Netzsteuerung können wir der Nachfrage auf beste Weise entsprechen. Wir arbeiten beständig daran, unser Netz im Raum Asien-Pazifik für unsere Kunden noch attraktiver zu gestalten.“


Joint Venture von Lufthansa Cargo und ANA Cargo startet in Belgien

Ab 25. Oktober täglicher Direktflug der ANA von Brüssel nach Tokio

Ab dem Winterflugplan können Kunden in Belgien erstmals ihre Fracht direkt von Brüssel nach Japan senden: Ab dem 25. Oktober bietet All Nippon Airways (ANA) eine tägliche Verbindung mit einer Boeing 787-8 zwischen Brüssel und Tokio-Narita an. Der Dreamliner startet in der belgischen Hauptstadt um 20.50 Uhr und kommt in Narita um 16.10 Uhr am Folgetag an. Der Rückflug startet um 11.15 Uhr in Narita und endet in Brüssel am gleichen Tag um 15.15 Uhr (Alle Angaben sind Ortszeiten).


Damit profitieren auch Kunden in Belgien von der Kooperation zwischen ANA Cargo und Lufthansa Cargo, die ihnen mehr und schnellere Verbindungen, mehr Kapazität, Flexibilität und Zeitersparnis auf Routen zwischen Europa und Japan bietet. Auf den Joint Venture-Strecken stehen Kunden in Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien und nun auch in Belgien über 90 wöchentliche Direktflüge sowie ausgewählte Zubringer- und Anschlussflüge zur Verfügung. Ab dem Winterflugplan umfasst das gemeinsame Netz elf Flughäfen. Dazu zählen Frankfurt, München, Düsseldorf, London-Heathrow, Paris-Charles-de-Gaulle, Wien und Brüssel sowie Tokio-Narita, Tokio-Haneda, Nagoya und Osaka. Zudem wird die Fracht an zahlreichen Stationen in Europa und Japan in gemeinsamen Lagern oder durch gemeinsame Dienstleister abgefertigt.


Schnelle Hilfe aus der Luft für Flüchtlinge

Mehr als 15.000 Feldbetten haben das Deutsche Rote Kreuz und Lufthansa Cargo in diesen Tagen aus Nordamerika  nach Deutschland geflogen.

Am 22. September landete der Lufthansa Flug LH419 aus Washington nach 6:50 Stunden Flugzeit  überpünktlich um 07.23 Uhr am Drehkreuz der Airline in Frankfurt. An Bord der Boeing 747-8 befanden sich rund 1.000 Feldbetten. Bereits in den Vortagen waren, verteilt auf insgesamt zwölf Flüge, die restlichen Betten nach Frankfurt befördert worden. Die Frachtairline führte den Transport zum Selbstkostenpreis durch. Das Gesamtvolumen der Ladung umfasste knapp 120 Tonnen, verteilt auf 271 Paletten. Die Betten werden für Flüchtlinge, die in Notunterkünften vom DRK betreut werden, dringend gebraucht und werden sowohl vom Kanadischen als auch vom Amerikanischen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt. Akut werden in Deutschland tausende Feldbetten benötigt,  da alle in Europa verfügbaren Betten bereits im Einsatz sind.

„Derzeit betreut das DRK bundesweit mehr als 288 Notunterkünfte für insgesamt rund 82.000 Flüchtlinge. Zusätzlich werden wir die Bundesregierung bei der Bereitstellung von weiteren Unterbringungsplätzen für Flüchtlinge unterstützen. Da sind schnelle Logistiklösungen, wie wir sie nun mit Lufthansa Cargo umsetzen konnten, unverzichtbar“, sagte der DRK-Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes Christian Reuter.

Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo ergänzte: „Wir sind sehr froh, einen kleinen Beitrag zur wertvollen Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes leisten zu können. In Situationen, wie wir sie derzeit erleben, ist schnelle und unkomplizierte Hilfe gefordert. Nur durch den Transport per Flugzeug war es möglich, die mehr als 15.000 Feldbetten innerhalb weniger Tage dorthin zu bringen, wo sie so dringend benötigt werden.“


Lufthansa Cargos Triple Seven „Hallo Germany“ wird zum Filmstar

PilotsEYE.tv zeigt die Herstellung, Abholung und Überstellung der fabrikneuen Boeing 777F

Frankfurt, 15. September 2015
 
Cockpit view Boeing 777FDrei Monate begleitete das Filmteam um Regisseur Thomas Aigner die Geburt von Lufthansa Cargos fünfter Boeing 777 mit der Kennung D-ALFE. Der Film zeigt das Frachtflugzeug aus faszinierenden Perspektiven: von der Fabrikation über den Verkauf bis zum Überführungsflug von den Boeing-Werften in Seattle zum neuen Heimatflughafen in Frankfurt. Seit dem 9. September ist die DVD mit dem Film und zahlreichen Bonus Features im Handel erhältlich.
 
Claus Richter, Triple Seven Chefpilot bei Lufthansa Cargo, und sein Kollege Manfred Schridde, technischer Pilot der B777 Flotte bei Lufthansa Cargo, sind die (menschlichen) Protagonisten des Films. Die beiden Flugkapitäne erklären die wichtigsten Stationen auf dem Weg zum neuen Flugzeug.
 
„Wir freuen uns, mit Lufthansa Cargo bereits zum zweiten Mal Teil dieser großartigen Produktion zu sein“, sagt Claus Richter. Die D-ALFE war bereits die dritte Triple Seven, die er frisch aus der Fabrik nach Frankfurt geflogen hat. Im Zuge des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“ hat der Frachtkranich insgesamt fünf neue Triple Seven bestellt, die in Sachen Ökoeffizienz mit geringeren Lärm- und Treibstoffemissionen punkten und dabei wirtschaftlicher als alle anderen Frachter ihrer Klasse sind. Im November 2013 hatte die erste Boeing 777F ihren Dienst beim Frachtkranich angetreten. 
 
„PilotsEYE.tv. macht die ,Faszination Fliegen‘ für jeden erlebbar“, erläutert Thomas Aigner, Geschäftsführer von AignerMEDIA, das Konzept hinter seiner Filmreihe. Fluggäste, Luftfahrtfans und alle anderen, die sich wünschen, einen Flug im Cockpit endlich einmal selbst mitzuerleben, kommen dabei auf ihre Kosten. So nah wie nie zu vor.
 

 

Preis und Verfügbarkeit DVD und Blu-ray 
PilotsEYE.tv No. 16 „SEATTLE – A Plane’s birth – Coming to Earth” ist als DVD und Blu-ray für 29,90 Euro erhältlich. Direkt über http://pilotseye.tv, Amazon.de und Amazon.uk, in Flughafen-Shops in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München sowie im Aviation- und Buchfachhandel. 
DVD: EAN 4260139480265 • ISBN 978-3-943781-26-7 • ASIN B00ZSVDTN6
BD: EAN 4260139480364 • ISBN 978-3-943781-36-6 • ASIN B00ZSVDTP4
UNTERTITEL:  ENGLISCH •  DEUTSCH •  FRANZÖSISCH•  SPANISCH
 
Pressebilder erhalten Sie auf Anfrage unter presse@pilotseye.tv


Neue Preisstruktur bei Lufthansa Cargo und Swiss WorldCargo

Frachtairlines führen neue „Airfreight Surcharge“ zum Winterflugplan ein

Lufthansa Cargo und Swiss WorldCargo passen ihre Preisstruktur zum Wechsel auf den Winterflugplan (25. Oktober) an. Ab diesem Zeitpunkt werden beide Airlines nur noch zwei Preis- Komponenten erheben: eine Nettorate sowie eine angepasste „Airfreight Surcharge“. Damit entfallen die bislang unterschiedlichen Zuschläge für Treibstoff und Sicherheit. Die neue Airfreight Surcharge wird dabei deutlich niedriger ausfallen als die Summe der derzeit erhobenen Zuschläge. Die Nettoraten werden entsprechend angepasst, sodass aus der Umstellung der Preisstruktur keine Veränderung der Gesamtraten erfolgt.


„Die neue Preisstruktur wird einfacher und macht uns angesichts der veränderten Marktgegebenheiten zukunftsfähig“, betonte Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt & Vertrieb von Lufthansa Cargo. „Wir haben unseren Kunden zugehört. Die Nettorate wird deutlich aufgewertet und durch die niedrigere Airfreight Surcharge reduzieren wir Sonderprozesse wie etwa Negativraten deutlich. Das macht uns unkomplizierter und schneller.“
 

Oliver Evans, Chief Cargo Officer von SWISS ergänzte: „Die neue Airfreight Surcharge reflektiert die Volatilität externer und nicht beeinflussbarer Kostenfaktoren wie Treibstoff, Währung oder Flughafengebühren. Die Airfreight Surcharge wird angepasst, wenn sich diese Kostenkomponenten spürbar ändern. So werden notwendige Preisanpassungen transparent dargestellt. Bei einer All-In-Rate, deren Einführung beide Airlines umfassend geprüft haben, wäre dies nicht der Fall gewesen, ein solches System wäre zudem deutlich weniger transparent.“ Um dem Kundenwunsch nach Preisstabilität bei Langfristverträgen entgegen zu kommen, wird es künftig die Möglichkeit geben, den Gesamtpreis über die Laufzeit bestimmter Verträge gegen eine Absicherungsgebühr festzuschreiben.
 

Die angepasste Struktur gilt ab dem 25. Oktober in den meisten Märkten weltweit. Lediglich in Ländern, die einer staatlichen Regulierung unterliegen (z.B. Japan oder Hongkong) wird die derzeitige Surcharge-Struktur aus rechtlichen Gründen beibehalten.


20 Jahre fliegende Frische

Das Perishable Center Frankfurt feiert sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Lufthansa Cargo gratuliert.

Ob Spargel aus Peru, Fleisch aus Argentinien oder Blumen aus Kenia: Auf 9.000 Quadratmetern Fläche werden im europaweit größte Zentrum für temperaturgeführte Logistik seit zwei Jahrzehnten täglich bis zu 700 Tonnen Frischwaren abgefertigt. Für die perfekte Lagerung der verderblichen Ware stehen insgesamt 20 Temperaturbereiche zur Verfügung, die sich von -24 Grad Celsius bis +24 Grad Celsius regulieren lassen. Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen Sorge dafür, dass die sensible Fracht auf schnellstem Weg direkt vom Flieger in die Hallen gelangt und von dort ihre Weiterreise nach ganz Europa antritt. 96 Prozent der Ware verlassen das PCF noch am selben Tag wieder.

Mit dem Perishable Center steht Lufthansa Cargo damit ein idealer Partner zur Seite, um hochwertige Frischprodukte in kürzester Zeit zu ihren Kunden zu bringen. Als einzige Airline ist der Frachtkranich mit einem eigenen Competence Team im PCF vertreten, das den Verladeprozess koordiniert und sich für maximale Qualität der Waren einsetzt. „Seit 2012 besteht diese intensivierte Zusammenarbeit“, blickt Oliver Blum, Head of Operations Fresh/td, zurück.

Zahlreiche Projekte konnten in Vergangenheit gemeinschaftlich realisiert werden. Zuletzt die Einführung des Vakuumskühlers, der Blumen auf effektive Weise schnell abkühlt und länger haltbar macht. Bestmögliche Qualität ist das Ziel, das man verfolgt. Und auch der Wunsch, den Standort Frankfurt zu stärken und voranzubringen ist einer der Vorsätze, den man in Zusammenarbeit angehen möchte. „Ich freue mich auf die kommenden Jahre und wünsche dem Perishable Center eine weiterhin erfolgreiche Zukunft“, sagt Oliver Blum und ergänzt: „mit Lufthansa Cargo an der Seite.“


Frachtmengen bei Lufthansa Cargo stabil

Airline setzt in anspruchsvollem Marktumfeld auf flexible Angebotssteuerung

Lufthansa Cargo hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 811.000 Tonnen Fracht- und Postsendungen befördert. Dies ist ein Zuwachs von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit bewährt sich die führende europäische Frachtairline in einem herausfordernden Marktumfeld. Die Auslastung der Frachträume erreichte 67,6 Prozent, ein Rückgang um 2,5 Prozentpunkte. Deutliche Frachtzuwächse um vier Prozent erzielte Lufthansa Cargo auf den Amerika- und Afrika-Strecken, in Europa und Asien sank der Verkauf dagegen leicht.

„Nach einem außergewöhnlich guten Start in das Jahr 2015 haben wir im zweiten Quartal er-neut die herausfordernde Marktlage gespürt. Wir beobachten den Markt sehr aufmerksam und reagieren mit unserem Streckenangebot flexibel und zügig auf Nachfrageänderungen. So können wir den Wünschen unserer Kunden gerecht werden und gleichzeitig die Profitabilität der einzelnen Verbindungen sicherstellen“, so der Vorsitzende des Vorstandes, Peter Gerber. Unter anderem hat Lufthansa Cargo die brasilianische Stadt Natal in ihr Netz integriert und bietet im Sommer einen zusätzlichen Service von und nach Vietnam an.

Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten sechs Monate des Jahres wird am 31. Juli bekannt gegeben.


Neue Verantwortlichkeiten im Vertrieb von Lufthansa Cargo

Krüger-Lorenzen, Naeve und von Boxberg übernehmen ab 1. August 2015 neue Aufgaben bei Frachtairline

Lufthansa Cargo besetzt in diesem Sommer mehrere Managementpositionen im Vorstandsressort Product & Sales neu. Frank Naeve wird als Vice President die Verantwortung für das Area Management Asia/Pacific übernehmen. Naeve leitet derzeit das Programm eCargo, ein zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie Lufthansa Cargo 2020. In der Vergangenheit hatte er bereits verschiedene Führungspositionen in Asien inne, unter anderem als Geschäftsführer der chinesischen Frachtairline Jade Cargo International.
 
Naeve folgt in seiner Position auf Helge Krüger-Lorenzen, der Vice President Capacity Management bei Lufthansa Cargo wird. Seit 1987 ist der Diplom-Kaufmann im Lufthansa- Konzern tätig und seit September 2010 für die Geschäfte in der Region Asien-Pazifik verantwortlich. Zuvor leitete er das Global Sales Steering. In seiner neuen Aufgabe wird er für die Bereiche „Market & Network Planning“ sowie für das „Revenue Management“ verantwortlich sein. Boris Hueske, der den Bereich Capacity Management derzeit interimistisch leitet, wird bei Lufthansa Cargo die Verantwortung für ein neues Aufgabenfeld übernehmen. Weitere Details dazu werden demnächst bekanntgegeben.
 
Der Bereich „Capacity Management“ wurde im Rahmen einer Neuorganisation des Produkt & Vertriebsressorts in diesem Frühjahr neu geschaffen. Dies gilt auch für den Bereich Global Sales Management, der künftig von Dorothea von Boxberg geleitet wird. Von Boxberg ist seit September 2007 im Lufthansa Konzern und verantwortet derzeit den Bereich Customer Experience bei Lufthansa Passage. Zuvor hat sie dort unter anderem die Strategieabteilung geleitet. In ihrer neuen Funktion wird sie als Vice President für das weltweite Pricing sowie die Vertriebsstrategie und -steuerung der Frachtairline verantwortlich sein.
 
 
 


Lufthansa Cargo erweitert Südamerika-Netzwerk

Frachtairline nimmt erfolgreich neue Verbindung nach Natal auf

Seit dem 7. Juni ist die brasilianische Metropole Natal neues Flugziel im Netz von Lufthansa Cargo. Immer sonntags fliegt der Frachtkranich die „Stadt der Sonne“ an. „Die Destination fügt sich hervorragend in die bereits bestehende Route nach Frankfurt über Viracopos ein“, erläutert Achim Martinka, Vice President The Americas bei Lufthansa Cargo.

Nur wenige Grad südlich des Äquators gelegen, befindet sich Natal an der nordöstlichen Spitze Brasiliens und bietet ideale Bedingungen für den Anbau von Obst. Ob Papaya, Melone, Banane, Mango oder Ananas, das Angebot an Früchten ist dank des tropischen Klimas groß. Importseitig unterstützt Lufthansa Cargo mit dem neuen Frachterservice den wachsenden lokalen Automobilsektor mit benötigten Teilen aus Europa. „Das Angebot für unsere Kunden in Brasilien wird durch die neue Verbindung noch attraktiver“, so Achim Martinka.

Die neue Frachtverbindung mit der Flugnummer LH8259 und einer Ladekapazität von rund 90 Tonnen, verbindet Natal von Süden kommend mit der brasilianischen Stadt Viracopos über Dakar mit Frankfurt.


„Mehr Logistik mit weniger CO2” – Vierte Umweltkonferenz von Lufthansa Cargo in Frankfurt

Auch nach Effizienzrekord will Lufthansa Cargo beim Klimaschutz führend bleiben

Lufthansa Cargo hat am heutigen Mittwoch ihre vierte Umweltkonferenz eröffnet. Rund 150 Logistikexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft beraten im Frankfurter Städel-Museum unter dem Titel „Mehr Logistik mit weniger CO2“ über Umweltstrategien in der Luftfrachtbranche. „Von unserem Ziel, die spezifischen CO2-Emissionen bis 2020 um 25 Prozent zu senken, haben wir bei Lufthansa Cargo schon heute mehr als die Hälfte erreicht. Moderne Flugzeuge, hohe Auslastung und enge Kooperation mit unseren Kunden machen uns zuversichtlich, dass wir unser Ziel auch ganz erreichen“, so Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations der Lufthansa Cargo AG.

„Gerade weil wir für den Umwelt- und Klimaschutz bereits viel erreicht haben, wollen wir noch besser werden. Der offene und auch kritische Austausch auf unserer heutigen Konferenz wirkt in unsere gesamte Branche hinein und unterstreicht, dass wir unsere Verantwortung wahrnehmen“, sagt Bettina Jansen, Leiterin des Umweltmanagements von Lufthansa Cargo.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen alternative Kraftstoffe für den Luftverkehr sowie die Rolle der Kunden und Konsumenten für die klimafreundliche Luftfracht. Impulse geben Dr. Franziska Müller-Langer vom Deutschen Biomasseforschungszentrum, Prof. Dr. Lucia Reisch, renommierte Professorin für internationale Konsumforschung und  politik von der Copenhagen Business School, Dr. Ingo Schoenheit, Geschäftsführender Gesellschafter der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH und Dr. Robert Meisner, Earth Observation Communication Programme Officer der ESA.

Zum Abschluss der Veranstaltung werden die diesjährigen „Cargo Climate Care Awards“ verliehen. Unter dem Motto „Mehr Ideen für weniger Emissionen“ zeichnet die Frachtairline Kunden und Mitarbeiter aus, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz engagieren.


Joint Venture von Lufthansa Cargo und ANA Cargo ab August auch von Europa nach Japan

Kunden profitieren vom erweiterten und schnelleren Netz

Lufthansa Cargo and ANA tailsigns

Mehr und schnellere Verbindungen, mehr Kapazität, Flexibilität und Zeitersparnis – davon profitieren ab dem 3. August auch die europäischen Kunden von Lufthansa Cargo und ANA Cargo. Beide Fluglinien erweitern dann ihr Joint Venture für Frachtsendungen auf Verbindungen von Europa nach Japan. Dadurch steht auch europäischen Kunden das gemeinsame Netz beider Airlines aus über 90 wöchentlichen Direktflügen zwischen Europa und Japan zur Verfügung. Zunächst können Kunden in Deutschland, Österreich, Frankreich und Großbritannien von der Partnerschaft profitieren. Alle anderen europäischen Länder werden Schritt für Schritt einbezogen. Flüge von Lufthansa Cargo und ANA Cargo verbinden derzeit Frankfurt, München, Düsseldorf, London-Heathrow, Paris-Charles-de-Gaulle und Wien mit Tokio-Narita, Tokio-Haneda, Nagoya und Osaka. 

Lufthansa Cargo und ANA Cargo starteten das erste Fracht-Joint Venture seiner Art im vergangenen Dezember zunächst auf Flügen von Japan nach Europa. Beide Partner bieten ihre Flüge auf den Kooperations-Routen in einem gemeinsamen Netz an. Zudem findet die Abfertigung auf zahlreichen Stationen in Japan und Europa in gemeinsamen Frachtzentren statt. „Unsere Kunden sparen wertvolle Zeit durch viele zusätzliche Direktverbindungen und schnelle Transitzeiten. Die Nachfrage ist seit Beginn der Partnerschaft ungebrochen hoch“, sagt Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Bis Ende April wurden mehr als 800 zusätzliche Sendungen mit einem Gesamtvolumen von rund 940 Tonnen befördert.“

„Die Zusammenarbeit hat sich bereits in den ersten Monaten bewährt“, sagt Akira Okada, CEO von ANA Cargo. „Der Start für Sendungen aus Europa nach Japan ist ein wichtiger Meilenstein, um einem erweiterten Kundenkreis die attraktiven Angebote zu unterbreiten.“


Verbindung nach Aschgabat erfolgreich aufgenommen

Turkmenische Hauptstadt neues Flugziel im Netz von Lufthansa Cargo

Boeing 777F engine close-upLufthansa Cargo zeigt sich sehr zufrieden mit der erfreulichen Entwicklung der neuen Verbindung nach Aschgabat (ASB). Die turkmenische Hauptstadt wurde kürzlich dem Frachtnetzwerk von Lufthansa Cargo hinzugefügt und seit dem 29. März 2015 mit einer Boeing B-777F angeflogen. Die Maschine wird von AeroLogic, einem Joint-Venture von DHL-Express und Lufthansa Cargo, betrieben.

„Diese Direktverbindung zwischen Deutschland und Turkmenistan unterstreicht die engen Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern. Inzwischen können wir auf einen breit wachsenden Kundenstamm aus allen Bereichen weltweit blicken und freuen uns sehr über diese Entwicklung in den ersten zehn Wochen seit Eröffnung der Strecke. Unsere Frachtkapazitäten werden hauptsächlich für Güter der Pharma-, Öl-, und Gasbranche sowie für Lebensmittel und Tiertransporte genutzt“, so Christian Becker, Regionaldirektor Russland und GUS der Lufthansa Cargo.

Die neue Frachtverbindung mit Flugnummer LH 8082 wurde mit dem Start des Sommerflugplans aufgenommen und verbindet Frankfurt am Main, Aschgabat und Hong Kong mit einer Ladekapazität von über 100 Tonnen.


Lufthansa Cargo ist beste Frachtfluggesellschaft 2014 in Italien

Frachtkranich in Mailand gleich dreifach ausgezeichnet


Lufthansa Cargo ist mit der höchsten Auszeichnung als beste Frachtfluggesellschaft 2014 in Italien vom Verband der italienischen Luftfrachtspediteure (ANAMA) ausgezeichnet worden. Der „Quality Award for Overall Performance“ honoriert das Engagement der Fluggesellschaft rund um die Luftfracht in Italien. In den Kategorien „Innovation“ und „Safety & Security“ holte der Frachtkranich vergangene Woche in Mailand ebenfalls den ersten Platz. In der Kategorie „Customer Service“ erreichte das Team um Thomas Egenolf, Director Italy & Malta bei Lufthansa Cargo, Platz zwei.
ANAMA-Präsidentin Marina Marzani hob die Beweggründe für die Ehrung hervor: „Lufthansa Cargo hat sich die Auszeichnung als beste Frachtairline redlich verdient. Durch die Professionalität ihres Customer Service Teams, ihr Commitment und die Unterstützung der Luftfrachtindustrie Italiens, ihre hohe Kompetenz in allen Belangen der Luftfracht und ihre fantastische Arbeit unter den aktuell schwierigen Marktbedingungen hat uns Lufthansa Cargo besonders überzeugt.“
Für Thomas Egenolf war es ein besonderer Moment, zum ersten Mal überhaupt wurde dieser begehrte Award an Lufthansa Cargo in Italien vergeben: „Wir haben seit Jahren darauf hingearbeitet, die beste Frachtairline im Land zu werden und dieses Mal nehmen wir den Preis tatsächlich mit nach Hause. Wir sind glücklich und stolz, dass unsere Arbeit in dieser Form gewürdigt wird. Wir wollen weiter besser werden und für unsere Kunden der verlässlichste Partner sein.“
Der Verband der italienische Luftfrachtspediteure (ANAMA) vergibt jedes Jahr die „Quality Awards“ an ihre Industriepartner. General Sales Agents, Handling Agenten und Airlines werden im Rahmen einer Gala geehrt. Für die Airlines werden Prämierungen vorgenommen, die den Einsatz der Gesellschaften in verschiedenen Kategorien honorieren. Daneben werden herausragende Persönlichkeiten der Branche geehrt und der begehrte „Quality Award for Overall Performance“ vergeben.



Lufthansa Cargo und Werkstätten für Behinderte feiern 30jährige Zusammenarbeit

Partnerschaft sichert Arbeitsplätze für rund 100 Menschen mit Behinderung


 

Auf den Flügen von Lufthansa und Lufthansa Cargo sind die leuchtend gelben Spanngurte, die täglich zu hunderten die Produktionsstätten der Werkstätten für Behinderte Rhein-Main e.V. verlassen, unverzichtbar. Mit den Ladehilfsmitteln aus den Werksstandorten Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim und Biebesheim werden die rund 1,8 Millionen Tonnen Luftfracht, die die Kranichtochter im Jahr befördert, zuverlässig gesichert.

Seit mittlerweile 30 Jahren bezieht Lufthansa Cargo neben anderen Produkten auch jährlich mehr als 200.000 Spanngurte ausschließlich von den Werkstätten für Behinderte. Der Verein bietet derzeit rund 400 Menschen mit Behinderung in der Rhein-Main Region berufliche Qualifizierung und einen sichereren Arbeitsplatz. Diese besondere und intensive Partnerschaft mit Lufthansa Cargo feierten die Mitarbeiter des Vereins und des Unternehmens heute bei einem gemeinsamen Fest in Mörfelden.

„Die Werkstätten für Behinderte Rhein-Main sind für Lufthansa Cargo weit mehr als ein Lieferant, der sich durch höchste Produktqualität auszeichnet“, sagte Peter Gerber, Vorstand Finanzen und Personal der Frachtairline. „In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich eine echte Partnerschaft und Freundschaft zwischen den Mitarbeitern in den Werkstätten und den Cargo Lufthanseaten entwickelt.“

Für Ernst Brands, Geschäftsführer der Werkstätten für Behinderte Rhein-Main, ist die Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo ein wesentlicher Eckpfeiler für den Erfolg des Vereins: „Allein in Mörfelden-Walldorf sind rund 100 Menschen mit Behinderung ausschließlich für Lufthansa Cargo tätig. Die Fluggesellschaft ist damit unser größter und wirtschaftlich wichtigster Kunde.“ Brands betonte den nachhaltigen Charakter, den die Kooperation habe: „Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Lufthansa Cargo immer ein verlässlicher Partner und Kunde geblieben. Die Identifikation aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Unternehmen ist daher ausgesprochen hoch. Hierzu haben auch die Besuche bei Lufthansa Cargo am Frankfurter Flughafen beigetragen.“

Peter Gerber betonte, die gute Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren in bewährter Form fortzuführen zu wollen: „Mit steigender Frachtmenge wächst auch die Nachfrage nach den Produkten der Werkstätten für Behinderte. Die Partnerschaft wird weiterhin ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements sein.“



Expeditors gewinnt erneut „Planet Award of Excellence“ von Lufthansa Cargo

Frachtairline zeichnet US-Logistikkonzern für herausragende Zusammenarbeit aus


Erneuter Erfolg für Expeditors beim Global Partner Council, dem jährlichen Spitzentreffen der größten Kunden von Lufthansa Cargo und dem Top Management von Europas führender Frachtairline: Erstmals seit dem Jahr 2007 gewann ein Unternehmen die Auszeichnung „Planet Award of Excellence“ zweimal in Folge. Wie im Vorjahr ging der Preis an den US-Logistikdienstleister Expeditors. Lufthansa Cargo würdigte damit die erneut herausragenden Leistungen von Expeditors bei der weltweiten Zusammenarbeit und bestätigte die Ausnahmestellung des Unternehmens in der globalen Logistikindustrie. Grund für die Titelverteidigung war unter anderem die starke gemeinsame Weiterentwicklung der Kooperation und ein deutlicher Anstieg der Luftfrachttonnage. Zudem haben die intensive Zusammenarbeit bei der Beförderung temperatursensibler Güter und das herausragende weltweite Engagement, Prozesse zu digitalisieren, überzeugt.
„Expeditors ist seit 2007 Teil des  Global Partnership Programms von Lufthansa Cargo und die Zusammenarbeit ist so erfolgreich wie nie zuvor“, sagte Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt & Vertrieb von Lufthansa Cargo. „Beide Unternehmen teilen die Philosophie, Prozesse kontinuierlich und miteinander abzustimmen und so das gemeinsame Geschäft zu optimieren. Das stärkt die Qualität, steigert die Nutzung digitaler Prozesse und macht Expeditors und Lufthansa Cargo zu einem besonders erfolgreichen Team“.
Für Expeditors nahm José Ubeda, Senior Vice President Air Cargo, den Award entgegen. „Wir sind sehr stolz,  den Planet Award of Excellence zum zweiten Mal in Folge zu erhalten. Diese Auszeichnung von einer der führenden Airlines weltweit zu bekommen, ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.“
Das Lufthansa Cargo Global Partnership Programm ist eine wichtige Plattform für nachhaltiges Wachstum von Lufthansa Cargo und ihren wichtigsten Kunden. Die elf Global Partner, zu denen neben Expeditors auch die Firmen Agility, CEVA, DACHSER, DB Schenker, DHL Global Forwarding, Hellmann, Kühne+Nagel, Panalpina, UPS und UTi gehören, stehen für rund die Hälfte des Umsatzes von Lufthansa Cargo.



Lufthansa Cargo im Austausch mit dem hessischen Ministerpräsidenten

Mitarbeitervertreter und Vorstand von Lufthansa Cargo im Austausch mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

 

 

Betriebsratsvorsitzender Ralf Müller: „Ohne Nachtflüge in Frankfurt haben die Mitarbeiter Angst um ihre Arbeitsplätze“. 
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der hessische Minister für Bundesangelegenheiten Michael Boddenberg haben sich mit den Arbeitnehmervertretern sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Cargo, Karl Ulrich Garnadt, über die Folgen eines Nachtflugverbotes am Frankfurter Flughafen ausgetauscht. Dabei erklärten die Unternehmensvertreter vor allem die Ängste der Lufthansa Cargo und ihrer Mitarbeiter bei einem strikten Nachtflugverbot.

Im Rahmen des Gesprächs mit dem Ministerpräsidenten machte der Betriebsrat der Lufthansa Cargo noch einmal auf die Konsequenzen eines absoluten Nachtflugverbots am Flughafen Frankfurt aufmerksam. „Die Lufthansa Cargo braucht den Mix zwischen Frachtern und den Frachtkapazitäten an Bord der Passagiermaschinen. Ohne diesen Mix hat unser Geschäftsmodell in Frankfurt keine Zukunft. Unsere Mitarbeiter haben Angst um ihre Arbeitsplätze“, so der Vorsitzende des Betriebsrates, Ralf Müller.

Die Mitglieder des Betriebsrates des Bodenpersonals, die Personalvertretung des Fliegenden Personals sowie der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Cargo betonten gegenüber Bouffier und Boddenberg erneut, dass der Flughafen Hahn keine Alternative für nächtliche Frachtflüge biete: Zu groß sei der Zeitverlust, wenn die Fracht mit LKW zwischen Frankfurt und dem Flughafen Hahn befördert werden müsste. Die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen seien angesichts zehntausender zusätzlicher LKW-Fahrten nicht zu verantworten, so Personalvertreter und Management von Deutschlands größter Frachtairline.

In dem Gespräch mit den Landespolitikern unterstrichen die Cargo-Lufthanseaten, dass für eine globalisierte Produktion eine Just in Time Belieferung, auch in der Nacht, unverzichtbar sei. Entscheidend sei bei vielen Transporten der so genannte Nachtsprung, bei dem die Zeitverschiebung ausgenutzt wird. Eine Sendung von Europa in die USA kann so über Nacht befördert werden und steht dem Empfänger am frühen Morgen des nächsten Arbeitstages zur Verfügung.

Arbeitnehmervertreter und Vorstand betonten die Bedeutung des Frankfurter Flughafens als eines der wichtigsten Luftfrachtdrehkreuze der Welt. „Ein Nachtflugverbot würde den Standort Rhein-Main erheblich schwächen. Es ist zu erwarten, dass viele Produktions- und Logistikunternehmen ihre Aktivitäten ins europäische Ausland verlagern“, sagte Lufthansa Cargos Vorstandsvorsitzender Garnadt. Die Auswirkungen für die Beschäftigten wären immens. Gerade in der Luftfrachtindustrie und auch bei Lufthansa Cargo arbeiteten viele Menschen, deren Ausbildung es ihnen nicht erlaube, ohne Weiteres einen neuen Arbeitsplatz in einer anderen Branche zu finden.

Abschließend machten alle Beteiligten deutlich, dass es gelingen müsse, eine für alle Beteiligten vertretbare Lösung zu finden. Dabei gelte es die Lärmbelastung weiter zu reduzieren und so den Interessen der vom Lärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger Rechnung zu tragen.

 



Quick Cargo Service gewinnt Quality Award von Lufthansa Cargo

Speditionen und Fluggesellschaft steigern Qualität erneut

Mit knappem Vorsprung hat die QCS-Quick Cargo Service GmbH den Qualitätspreis der Lufthansa Cargo im Jahr 2011 gewonnen. Im Rahmen der diesjährigen Tagung des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) in Frankfurt übergab J. Florian Pfaff, Leiter Area Management Deutschland von Lufthansa Cargo, den Preis an die Spedition aus Mörfelden-Walldorf. Im engen Wettbewerb mit anderen Speditionen überzeugte QCS durch die höchste Anlieferqualität. Berücksichtigt bei der Vergabe des Quality Awards wurden Qualitätsparameter wie die Einhaltung von Lieferumfängen, die Pünktlichkeit und die Handlingqualität.

Stephan Haltmayer, Geschäftsführer QCS-Quick Cargo Service, zeigte sich erfreut über den Award: „Dieser Qualitätspreis ist eine Auszeichnung für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter von QCS. Gemeinsam mit unseren Partnern engagieren wir uns täglich für höchste Qualität. Diese Auszeichnung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und motiviert uns, weiterhin hart an dieser Entwicklung zu arbeiten und unsere Ziele konsequent weiterzuverfolgen.“

Bei seiner ersten DSLV-Tagung als Leiter des Area Managements Deutschland hob J. Florian Pfaff vor mehr als 140 Spediteuren besonders das knappe Ergebnis des Quality-Awards 2011 hervor: „Noch nie war der Wettbewerb so eng. Das zeigt uns, dass die Qualitätsinitiative Früchte trägt, und nicht nur bei Lufthansa Cargo das Thema Qualität höchste Priorität hat."

Die drei ersten Unternehmen beim Quality-Award 2011 lagen nur um 0,2 Prozentpunkte auseinander. Den zweiten Rang in der Jahreswertung belegte die Spedition Interfracht Air Service GmbH vor dem letztjährigen Sieger Streck Logistik GmbH. Im Rahmen der DSLV-Tagung 2012 wurden auch die Preise in zwei weiteren Kategorien vergeben. Im Bereich Spedition mit „mehr als 10.000 AWBs“ belegte Dachser Air & Sea Logistics erneut den Spitzenplatz. In der Kategorie „Beste Entwicklung“  konnte sich Kühne + Nagel gegen die anderen Unternehmen durchsetzen.

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Mit einem Transportvolumen von rund 1,9 Mio. Tonnen Fracht- und Postsendungen sowie 9,5 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2011 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 4500 Mitarbeiter weltweit. Der Schwerpunkt von Lufthansa Cargo liegt im Airport-Airport-Geschäft. Das Streckennetz umfasst rund 300 Zielorte in über 100 Ländern, wobei sowohl Frachtflugzeuge als auch die Frachtkapazitäten der Lufthansa und Austrian Airlines Passagiermaschinen sowie LKW genutzt werden. Der Großteil des Cargo-Geschäftes wird über den Flughafen Frankfurt umgeschlagen. Lufthansa Cargo ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG.

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Lufthansa Cargo landet leiser in Frankfurt

Neues Anflugverfahren verspricht Entlastung für weite Teile des Rhein-Main Gebietes

 

Lufthansa Cargo testet ab sofort neue Nacht-Anflugverfahren für den Frankfurter Flughafen. Der sogenannte „Segmented Approach“ („geknickter Anflug“) ist Teil des Maßnahmenpakets zum aktiven Schallschutz am Frankfurter Flughafen. Ziel ist, das Potenzial der Lärmminderungen zu ermitteln und operationelle Erfahrungen mit dem neuen Verfahren zu sammeln.

Bislang wird der geradlinige Endanflug rund 19 Kilometer vor dem Flughafen begonnen. Beim Segmented Approach wird erst bei einer Entfernung von rund neun Kilometern in einer Flughöhe von 2000 Fuß (rund 600 Meter) Richtung Landebahn eingedreht. Davor ist mit Unterstützung des Satellitenpositionssystems GPS ein anderer Flugweg möglich, der den Flug über dichtbesiedelte Gebiete vermeidet.

Mit diesem neuen Verfahren, das gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) entwickelt wurde, werden Hanau und Offenbach bei westlicher Betriebsrichtung und die südlichen Stadtteile von Mainz bei östlicher Betriebsrichtung entlastet.

Die neuen Anflüge werden ab sofort in der Zeit von 23:00 bis 5:00 Uhr erprobt. Die Nacht ist eine der wesentlichen Verkehrszeiten von Lufthansa Cargo am Frankfurter Flughafen. Der Flugbetrieb der Frachtairline wird die Navigationssysteme ihrer MD-11-Frachtflugzeuge entsprechend programmieren und alle Piloten mit den notwendigen Karten ausstatten.

„Wir sind uns unserer hohen Verantwortung gegenüber den Anwohnern in der Rhein-Main Region bewusst“, betonte Karl-Heinz Köpfle, Vorstand Operations von Lufthansa Cargo. „Durch das neue Anflugverfahren Segmented Approach wollen wir die Beeinträchtigungen durch den Fluglärm weiter reduzieren. Es ist für uns deshalb eine Selbstverständlichkeit, das Verfahren so früh wie möglich zu testen, um gerade in der Nacht für weitere Entlastungen zu sorgen.“

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Lufthansa Cargo: Verlagerung von Frachtflügen auf den Flughafen Hahn weiterhin undenkbar

Verlegung der Frachterflotte wäre ökologisch und ökonomisch absurd /Nachtflüge bleiben notwendig

 

Lufthansa Cargo hat die Darstellungen des Kasseler Logistikprofessors Richard Vahrenkamp deutlich zurückgewiesen. Dieser hatte gestern im Auftrag der Frankfurter Fluglärmkommission eine Analyse zu den Auswirkungen des Nachtflugverbotes vorgestellt und erklärt, eine Verlagerung der nächtlichen Frachtflüge auf den Flughafen Hahn sei für Lufthansa Cargo ohne größere Probleme darstellbar.

„Die vorgestellte Analyse zeigt die erschreckende Unkenntnis eines so genannten Experten. Die Behauptungen von Professor Vahrenkamp ignorieren alle Faktoren, die Lufthansa Cargo zur erfolgreichsten Frachtairline der Welt gemacht haben“, betonte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Die enge Verzahnung der Passage- und Frachtflugzeuge am Frankfurter Flughafen ist unverzichtbare Grundlage für die Leistungs-, Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens.“ Keinesfalls sei es so, dass bei Lufthansa Cargo nachts keine eilbedürftige Express-Fracht umgeschlagen werde. Vielmehr stünden Express-Sendungen wie dringend benötigte Ersatzteile, Impfstoffe oder Medizintechnik für einen bedeutenden Teil des Geschäfts von Lufthansa Cargo.

Auch die Behauptung, dass bei Transitfracht Umladezeiten von 24 Stunden die Regel wären, sei auf die größte deutsche Frachtfluggesellschaft bezogen schlichtweg falsch. „Luftfracht ist teuer und deshalb wird per Luftfracht nur befördert, was aus Termingründen wirklich fliegen muss. Unser Expressprodukt hat in Frankfurt Umladezeiten von bis zu 180 Minuten, die Anlieferung der Kunden für Abflüge aus Frankfurt kann bis zu 90 Minuten vor dem Start erfolgen“, so Garnadt.

Der Lufthansa Cargo-Chef unterstrich, dass Vahrenkamp für seine Analyse nicht ein einziges Mal mit der Frachtairline gesprochen habe. „Analysen zu Auswirkungen des Nachtflugverbotes zu veröffentlichen, ohne vorher Kontakt zu betroffenen Unternehmen zu suchen, ist wissenschaftlich höchst unseriös. Es ist erschreckend, dass die vorgestellte Analyse das Geschäftsmodell der mit Abstand größten Frachtairline am Standort Frankfurt vollkommen außen vor lässt.“

Garnadt weiter: „Offensichtlich wurde versucht, ein Unternehmen öffentlich zu diskreditieren und die Kritik an der Luftverkehrsbranche insgesamt zu schüren. Unsere Industrie mit ihrer Volatilität, mit immensem Wettbewerbsdruck und fast wöchentlich neuen Herausforderungen ist weit davon entfernt, es sich an einem Standort bequem zu machen. Nur durch Flexibilität, Innovationskraft und Engagement ist es Lufthansa Cargo gelungen, zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor und zum Jobmotor in der Rhein-Main-Region zu werden.“

Karl Ulrich Garnadt verwies darauf, dass Lufthansa Cargo in der Vergangenheit bereits mehrfach den Bedarf für Nachtflüge in Frankfurt belegt habe. „Zahlreiche Gutachten, die von anerkannten Logistikwissenschaftlern stammen, haben die Notwendigkeit für eine begrenzte Anzahl von Flügen umfassend belegt.“ Luftfracht sei per se ein Transportmittel für eilige Güter und speziell für Flüge in die USA seien Abflüge in der Nacht häufig zwingend notwendig. Nur so könne durch den Nachtsprung die Auslieferung am gleichen Kalendertag erreicht werden. Böte Frankfurt diesen Nachtsprung nicht an, würden Kunden auf andere Flughäfen wie Paris oder Amsterdam ausweichen. Diese Abwanderung sei bereits im ersten Monat mit einem Nachtflugverbot deutlich spürbar gewesen.

Eine Verlagerung der nächtlichen Frachtflüge zum Flughafen Hahn schließt das Unternehmen weiter aus. „Nur in Frankfurt gibt es die benötigte Vernetzung von Passagier- und Frachtflugzeugen, die ein Kernelement unseres Geschäftsmodells ist“, unterstrich Garnadt. Lufthansa Cargo befördert rund die Hälfte der Fracht an Bord der Passagierflugzeuge von Lufthansa und Austrian Airlines. Mehr als die Hälfte der Fracht, die nach Frankfurt geflogen wird, ist Transitfracht und geht anschließend auf weitere Flüge an ihren Bestimmungsort. „Eine räumliche Trennung unserer Passagier- und Frachtflüge ist ökologisch wie ökonomisch absurd und weltfremd“, stellte Garnadt klar. Allein die Straßen würden durch eine Verlagerung der Lufthansa Cargo-Frachtflugzeuge mit rund 50.000 LKW-Fahrten zwischen Frankfurt und dem Flughafen Hahn durch zusätzlichen Lärm und Emissionen belastet. „Eine solche Lösung kann niemand ernsthaft in Betracht ziehen, erst recht kein Logistiker.“

Garnadt weiter: „Ein Logistikexperte, der noch vor kurzem den Bau eines  Gemeinschaftsflughafens Kassel/Marburg vorgeschlagen hat – und öffentlich den Neubau eines zweiten Großflughafens „Frankfurt 2“ in der Wetterau oder in Rheinland-Pfalz forderte, muss damit rechnen, dass an seiner fachlichen Kompetenz und seiner Glaubwürdigkeit Zweifel bestehen.“  

Lufthansa Cargo hatte in dieser Woche die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen durch ein absolutes Nachtflugverbot erneut bekräftigt. Jährlich wäre ein wirtschaftlicher Schaden im signifikanten zweistelligen Millionenbereich zu erwarten. „Dies fehlt dann für Investitionen in die Erneuerung unserer Flotte und die Infrastruktur hier am Standort Frankfurt. Das gefährdet nicht nur die Zukunftsperspektiven für Lufthansa Cargo und die mehr als 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland, sondern auch für den Logistikstandort Rhein-Main insgesamt“, so Karl Ulrich Garnadt. Die Sorge in der Belegschaft wachse, so der Vorstandschef. „Wir haben aber eine Verantwortung für unser Unternehmen und vor allem für unsere Mitarbeiter, die hier einen sicheren Arbeitsplatz mit Perspektiven und in den meisten Fällen auch ihren Wohnort haben. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit aller Kraft einsetzen.“

Garnadt lud Vahrenkamp zudem ein, die Abläufe im größten Luftfrachtzentrum Deutschlands vor Ort kennen zu lernen. „Im Lufthansa Cargo Center schlägt das Herz der deutschen Luftfrachtindustrie. Wir sind nach wie vor offen für eine konstruktive Diskussion und überzeugt, dass ein Besuch vor Ort für Professor Vahrenkamp zu neuen Erkenntnissen führen wird.“

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Lufthansa Cargo ist „Beste Europäische Cargo Airline“

Frachtkranich erhält renommierten Award auf Basis von weltweiter Kundenbefragung


Ganz vorne mit dabei war Lufthansa Cargo wieder bei der Verleihung der „Cargo Airline of the Year Awards“: In der Kategorie „Best European Cargo Airline“ belegte das Luftfrachtunternehmen mit Sitz in Frankfurt den ersten Platz. Mit dem prestigeträchtigen Preis, den die britische Air Cargo Media Gruppe seit mehr als 30 Jahren verleiht und mit dem Lufthansa Cargo wiederholt ausgezeichnet wurde, bestätigten die weltweit befragten Kunden aus der Logistikbranche ihre Wertschätzung für Deutschlands größte Frachtfluggesellschaft. Zu den Bewertungskriterien gehören unter anderem Qualität, Innovation, Effizienz, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit sowie die Unternehmensvision.

 

Stolz nahm Thomas Egenolf, Director Italy, Malta, UK & Ireland bei Lufthansa Cargo, den Award bei der Verleihung in London am 25. April entgegen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung – vor allem vor dem Hintergrund des starken weltweiten Wettbewerbsdrucks. Auch die Nominierung für den Titel ,Cargo Airline of the Year‘ ist eine besondere Ehre“, sagte Egenolf. „Auf dem Award werden wir uns natürlich nicht ausruhen, sondern wir nehmen ihn zum Anlass, in den Bereichen Kundenservice, Produkte, Netzwerk und Qualität noch besser zu werden und unsere Kunden auch weiterhin zu überzeugen.“

 

Für Carsten Wirths, Vice President Europe & Africa bei Lufthansa Cargo, ist vor allem die starke Nähe zu den Kunden in der Logistikindustrie ein Grund für die Auszeichnung. „Wir bieten mit mehr als 100 Stationen in ganz Europa das attraktivste Netz an Verbindungen in und aus allen relevanten Luftfrachtmärkten und befinden uns mit unserem Heimatstandort Frankfurt mitten im Zentrum des Geschehens. Dank unserer intensiven Kundenbetreuung und der kundenindividuellen Lösungen können wir Unternehmen aller Branchen stets helfen, dass ihre dringend benötigte Fracht sicher, pünktlich und wie geplant ihr Ziel erreicht.“



Lufthansa verschiebt Bau des neuen Frachtzentrums

Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ wird mit voller Kraft umgesetzt


Lufthansa wird die geplante Investition der Lufthansa Cargo in das neue Frachtzentrum („LCCneo“) am Frankfurter Flughafen um mindestens zwei Jahre verschieben. Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG wurde in seiner gestrigen Sitzung über diese Entscheidung des Vorstands der Lufthansa Gruppe informiert.

„Die Luftfracht ist für uns ein Kerngeschäft und Lufthansa Cargo ein wichtiger und erfolgreicher
Differenzierungsfaktor unserer Unternehmensgruppe“, sagt Harry Hohmeister, Mitglied des
Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG.
„Gleichwohl haben wir entschieden, diese Investition um mindestens zwei Jahre zurückzustellen. Wir sehen, dass Lufthansa Cargo nach notwendigen Ertüchtigungen mit der bestehenden Infrastruktur noch einige Jahre erfolgreich weiterarbeiten kann, während wir durch die Verschiebung des ‚LCCneo‘ das solide Finanzprofil der Lufthansa Gruppe mit unserem Investment Grade Rating stärken können.“

Die Notwendigkeit einer modernen Frachtinfrastruktur am Standort Frankfurt wurde von Vorstand
und Aufsichtsrat der Lufthansa Gruppe ausdrücklich bestätigt. Der Neubau eines Frachtzentrums
für die Lufthansa Cargo wird weiterhin als sinnvolle und rentable Investition betrachtet, über deren
Umsetzung aber frühestens in zwei Jahren entschieden werden soll.

„Das ‚LCCneo‘ ist ein wichtiger Baustein unserer Zukunftsstrategie ‚Lufthansa Cargo 2020‘“, sagt
Peter Gerber, Vorsitzender des Vorstands der Lufthansa Cargo AG, „das Programm wird
weiterhin mit voller Energie umgesetzt.“ Fünf moderne Boeing 777-Frachter fliegen bereits für
Lufthansa Cargo, die Modernisierung der IT-Landschaft im Handling wird in diesem Jahr
abgeschlossen und mit der japanischen ANA Cargo wurde eine enge Kooperation auf Strecken
zwischen Japan und Europa gestartet. Zudem treibt Lufthansa Cargo im Rahmen des
Strategieprogramms die Digitalisierung aller Prozesse weiter voran und stärkt gemeinsam mit
anderen Vertretern der Logistikindustrie den Luftfrachtstandort Frankfurt.

„Auch wenn wir den Neubau gerne zeitnah realisiert hätten, werden wir auch mit dieser
Entscheidung unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen können“, so Peter Gerber.

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Frachtairline mit Zukunftsprogramm "Lufthansa Cargo 2020" weiter auf Kurs


Lufthansa Cargo hat im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit konnte sich die Frachtairline gegenüber dem Vorjahr (79 Millionen Euro*) deutlich verbessern. Der Vorstandsvorsitzende Peter Gerber präsentierte in Frankfurt ein im Wettbewerbsvergleich starkes Jahresergebnis, das in einem anspruchsvollen Marktumfeld erzielt wurde. Das Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ wird weiterhin konsequent umgesetzt. Für das laufende Jahr rechnet Lufthansa Cargo erneut mit einem Ergebnisplus.

Während die weltweite Luftfrachtnachfrage 2014 leicht anstieg, entwickelte sich die Verkehrsleistung bei Lufthansa Cargo zunächst rückläufig und konnte damit die Erwartungen vom Jahresbeginn nicht ganz erfüllen. Gegen Jahresende verbesserte sich jedoch die Nachfragesituation in einem guten Weihnachtsgeschäft.

Peter Gerber, seit 1. Mai 2014 Cargo-Vorstandschef, betonte: „Wir haben unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis erreicht. Neben einem starken Fokus auf Top-Qualität, leistungsstarken Produkten und einem flexiblen Kapazitätsmanagement hat auch die Vertriebsstärke der Lufthansa Cargo maßgeblich dazu beigetragen.“

Der CEO von Europas führender Cargo-Airline ergänzte mit Blick auf die kommenden Jahre: „Luftfracht ist und bleibt ein Wachstumsmarkt“. Die Wachstumsraten seien zwar etwas kleiner geworden als in der Vergangenheit, doch bleibe für bestimmte Güter Luftfracht dauerhaft die einzig sinnvolle Transportmöglichkeit. Vor allem exportstarke Regionen wie Deutschland seien langfristig eine hervorragende Basis für das Luftfrachtgeschäft.

„Frankfurt liegt im Zentrum der europäischen Industrie – und damit geografisch wesentlich günstiger als etwa London oder Paris. Für unsere Kunden – die großen internationalen Spediteure – ist die Rhein-Main-Metropole die wichtigste Drehscheibe Europas. Hier haben sie ihre größten Konsolidierungszentren errichtet, hier haben wir als Airline einen idealen Standort, in den wir weiter investieren wollen“, unterstrich Gerber. Lufthansa Cargo wolle die Chancen dieses Standortvorteils nutzen und ihre Marktposition in Europa weiter ausbauen.

„Unser Programm ‚Lufthansa Cargo 2020‘ ist dabei die Antwort auf die strategischen Herausforderungen der Zukunft“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende. Mit insgesamt neun ambitionierten Projekten mache sich Lufthansa Cargo fit für die Zukunft. „Seit Frühjahr 2015 fliegt die fünfte treibstoffeffiziente Boeing 777F in unserer Flotte. Die Triple Seven ist das beste Flugzeug ihrer Klasse und überzeugt mit geringem Treibstoffverbrauch, hervorragender Reichweite und bester Zuverlässigkeit“, erläuterte Gerber die Vorteile des Flugzeugmusters.

Mitten in der Umsetzung befindet sich zudem die Einführung eines modernen IT-Systems für die Frachtabfertigung basierend auf einer bereits bewährten Industrielösung. Der Roll-Out soll bis Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden.

Auch das strategische Projekt eCargo, das die Digitalisierung aller wesentlichen Prozesse im Unternehmen zum Ziel hat, nehme weiter Fahrt auf, so Gerber: „Wir optimieren Prozesse, verbessern den Datenaustausch und werden so unsere Qualität und Geschwindigkeit weiter steigern können.“ Am Standort Frankfurt werden die Vorbereitungen für die Erneuerung des Luftfrachtterminals, weiter mit großer Energie umgesetzt. Gemeinsam mit anderen Partnern am Frankfurter Flughafen wurde zudem die „Air Cargo Community Frankfurt“ gegründet, die unternehmensübergreifende Themen vorantreibt und so die Attraktivität des Luftfrachtstandorts nachhaltig steigern soll. Ein besonderes Augenmerk legte Gerber auf die Kooperation mit der japanischen Airline ANA Cargo: „Das Joint Venture ist ein großes Plus für unsere Kunden. Sie profitieren schon heute von mehr Flügen und einem dichteren Netzwerk auf Strecken von Japan nach Europa.“ Im Sommer dieses Jahres sollen Verbindungen in östlicher Richtung in das Joint Venture integriert werden. Zudem plant die Frachtairline, im Laufe des Jahres eine weitere Partnerschaft einzugehen.

Dr. Martin Schmitt, Finanz- und Personalvorstand von Lufthansa Cargo, unterstrich die Bedeutung eines erfolgreichen Kostenmanagements für das ehrgeizige Zukunftsprogramm. „Wir investieren ambitioniert in unsere Zukunft – dafür benötigen wir eine langfristig solide Ertragsbasis.“ Ein Hebel, der im vergangenen Jahr den Ergebnissprung maßgeblich förderte, sei das Ergebnisverbesserungsprogramm SCORE gewesen. Insgesamt wurde im Rahmen von SCORE ein Ergebnisbeitrag von 116 Millionen Euro erzielt. „Wir werden weiterhin mit voller Energie an unserer Kostenposition arbeiten und gleichzeitig Möglichkeiten finden, unsere Erlöse zu steigern“, gab Schmitt eine klare Linie vor, mit der Lufthansa Cargo Ergebnis und Rendite in den kommenden Jahren weiter verbessern will. Entsprechend rechnet Lufthansa Cargo auch für 2015 mit einem Ergebnisplus. In einem Umfeld mit soliden Wachstumsraten soll das Ergebnis am Jahresende leicht über dem von 2014 liegen.

Das Geschäftsjahr 2014 in Zahlen*:

Lufthansa Cargo   2014 2013* Veränderungen in %
Umsatzerlöse In Mio. EUR 2.435,3 2.443,3 -0,3
Operatives Ergebnis In Mio. EUR 100,3 79,3 26,6
Operative Marge In Prozent 4,1 3,2 0,9P.
Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl 4.663 4.659 0,1
Fracht und Post In Mio. t 1.669 1.715 -2,7
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer In Mio. 12.354 12.490 -1,1
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer In Mio. 8.612 8.731 -1,4
Nutzladefaktor In Prozent 69,9 69,6 -0,2P.

*Vorjahreswerte aufgrund von Erstanwendung IFRS 11 angepasst.



Streck Transport gewinnt Quality Award von Lufthansa Cargo

Speditionen und Fluggesellschaft erhöhen gemeinsam Qualität

 

Die Spedition Streck Transport ist der Sieger des von Lufthansa Cargo vergebenen Quality Awards. Jürgen Siebenrock, Leiter des Area Management Deutschlands der Frachtairline, verlieh die Auszeichnung vergangene Woche in Frankfurt. Der mittelständische Transport- und Logistikdienstleister Streck Transport überzeugte im Jahr 2010 durch die insgesamt höchste Anlieferqualität aller am Wettbewerb teilnehmenden Speditionen. Berücksichtigt wurden Qualitätsparameter wie etwa die Einhaltung von Lieferumfängen, Pünktlichkeit oder Sorgfalt im Handling. Den zweiten Rang in der Jahreswertung belegte EMO Trans gefolgt von Dachser.

Jürgen Siebenrock betonte den Erfolg des im vergangenen Jahr erstmals ausgerufenen Qualitätspreises: „Höchste Qualität kann nur im Zusammenspiel zwischen Spedition und Airline erreicht werden. Alle Beteiligten der Transportkette haben von den gemeinsamen Anstrengungen profitiert. Auch in diesem Jahr wollen wir die Qualität zusammen weiter steigern und den Quality Award für das Jahr 2011 erneut ausschreiben.“

Alex Witzigmann, Leiter Luftfracht von Streck Transport Freiburg, der die Auszeichnung entgegen nahm, freute sich über den Gesamtsieg. „Der Preis ist die Anerkennung für unsere stetigen Bemühungen, die Qualität auf höchstem Niveau zu halten. Der Ansatz des Quality Awards ist genau der richtige: Nur wenn alle Prozessbeteiligten Hand in Hand arbeiten, können wir unseren Kunden die beste Leistung bieten.“

Neben der Gesamtwertung des Quality Awards wurden in dieser Woche auch die Gewinner in zwei weiteren Kategorien sowie die Sieger für das vierte Quartal 2010 ausgezeichnet. In der Kategorie der Großspeditionen mit mehr als 10.000 Luftfrachtbriefen pro Jahr belegte der Logistikdienstleister Dachser den Spitzenplatz. In der Kategorie „Best Development“ wurde Agility Logistics für die höchste Qualitätsverbesserung im Laufe des Jahres 2010 ausgezeichnet.

Die vorderen Plätze in der Wertung des vierten Quartals machten die drei Unternehmen unter sich aus, die auch in der Jahreswertung vorne lagen. EMO Trans behauptete sich im Zeitraum Oktober bis Dezember dabei mit knappen Vorsprung vor Streck Transport und Dachser.

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Lufthansa Cargo landet erstmals mit Boeing 777F in Asien

Indische Metropole Mumbai begrüßt Flaggschiff der Lufthansa Cargo


 

Gut sieben Wochen nach dem Erstflug der Boeing 777F bei Lufthansa Cargo landete das neue Flaggschiff der Frachtairline erstmals in Asien. Im indischen Mumbai erreichte die „Triple Seven“ nach einem siebenstündigen Flug am Donnerstag um 03:08 Uhr Ortszeit sicher ihr Ziel. Der Frachter war mit rund 90 Tonnen Fracht fast voll ausgelastet.

 

Im Linienbetrieb wird die Boeing 777F derzeit vor allem im Verkehr zwischen Europa und Nordamerika eingesetzt. Dazwischen steuern die Flugzeuge aber auch regelmäßig andere Destinationen an, um die aufwändigen Ausbildungsflüge für die neu geschulten Piloten im Linieneinsatz von Lufthansa Cargo darzustellen.

 

Zwei der insgesamt fünf bestellten Boeing 777-Frachter sind bereits bei Lufthansa Cargo im Einsatz. Der Erstflug ging am 19. November nach New York und Atlanta. Die neuen Flugzeuge sind leiser, emissionsärmer und wirtschaftlicher als alle anderen Frachter ihrer Klasse. Bei voller Nutzlast von 103 Tonnen ist das Flugzeug in der Lage, zehneinhalb Stunden in der Luft zu bleiben. Dabei schafft es eine Strecke von mehr als 9.000 Kilometern nonstop, was Lufthansa Cargo zum Beispiel Direktflüge mit voller Beladung von Frankfurt nach Schanghai ermöglicht. Die chinesische Metropole wird voraussichtlich ab März täglich mit der „Triple Seven“ angeflog



Lufthansa Cargo grüßt Indien mit „Namaste“

MD-11 Frachter wird fliegender Botschafter


Ein MD-11 Frachtflugzeug von Lufthansa Cargo trägt künftig den Namen "Namaste India" ("Guten Tag Indien") durch die Welt. Das Flugzeug mit der Kennung D-ALCJ wurde auf dem Indira Gandhi International Airport in Delhi/Indien von Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt und Vertrieb von Lufthansa Cargo, sowie Seiner Exzellenz, Shri Ashok Gajapathi Raju Pusapati, Honourable Union Minister of Civil Aviation, in einer feierlichen Zeremonie getauft. Gemäß der indischen Tradition wurde dazu eine Kokosnuss geöffnet und das Flugzeug mit dem in Indien üblichen Getränk beträufelt.

Der Taufname des Flugzeugs, "Namaste India", symbolisiert die Bedeutung Indiens als einer der wichtigsten Märkte im weltweiten Luftfrachtverkehr. Dr. Alexis von Hoensbroech sagte: "Die Begrüßungsformel 'Namaste India' steht für die enge Verbindung zwischen Lufthansa Cargo und Indien. Wir sind stolz, der führende europäische Carrier bei Luftfrachttransporten zwischen Indien und Europa zu sein."

Lufthansa Cargo ist seit 1959 für die Kunden in Indien im Einsatz, seit den 1970er Jahren wird das Land mit eigenen Frachtflugzeugen angesteuert. Heute bietet Lufthansa Cargo ihren Kunden 59 wöchentliche Verbindungen zwischen Indien und Europa inklusive der Verbindungen der Lufthansa Passage Airlines und Austrian Airlines.

Die "Namaste India" ist bereits das achte Flugzeug von Lufthansa Cargo, das in den vergangenen Monaten neu getauft wurde. Die Namen der Frachter orientieren sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte 2013 ausgeschrieben hatte. Aus den mehr als 40.000 potenziellen Flugzeugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury für die Leitidee "Say hello around the world". Entsprechend werden alle Frachter der Lufthansa Cargo Flotte fortan auf Begrüßungsformeln in rund 20 Sprachen getauft.



Lufthansa Cargo erzielt Gewinnsprung

Frachtairline mit Zukunftsprogramm "Lufthansa Cargo 2020" weiter auf Kurs


Lufthansa Cargo hat im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit konnte sich die Frachtairline gegenüber dem Vorjahr (79 Millionen Euro*) deutlich verbessern. Der Vorstandsvorsitzende Peter Gerber präsentierte in Frankfurt ein im Wettbewerbsvergleich starkes Jahresergebnis, das in einem anspruchsvollen Marktumfeld erzielt wurde. Das Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ wird weiterhin konsequent umgesetzt. Für das laufende Jahr rechnet Lufthansa Cargo erneut mit einem Ergebnisplus.

Während die weltweite Luftfrachtnachfrage 2014 leicht anstieg, entwickelte sich die Verkehrsleistung bei Lufthansa Cargo zunächst rückläufig und konnte damit die Erwartungen vom Jahresbeginn nicht ganz erfüllen. Gegen Jahresende verbesserte sich jedoch die Nachfragesituation in einem guten Weihnachtsgeschäft.

Peter Gerber, seit 1. Mai 2014 Cargo-Vorstandschef, betonte: „Wir haben unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis erreicht. Neben einem starken Fokus auf Top-Qualität, leistungsstarken Produkten und einem flexiblen Kapazitätsmanagement hat auch die Vertriebsstärke der Lufthansa Cargo maßgeblich dazu beigetragen.“

Der CEO von Europas führender Cargo-Airline ergänzte mit Blick auf die kommenden Jahre: „Luftfracht ist und bleibt ein Wachstumsmarkt“. Die Wachstumsraten seien zwar etwas kleiner geworden als in der Vergangenheit, doch bleibe für bestimmte Güter Luftfracht dauerhaft die einzig sinnvolle Transportmöglichkeit. Vor allem exportstarke Regionen wie Deutschland seien langfristig eine hervorragende Basis für das Luftfrachtgeschäft.

„Frankfurt liegt im Zentrum der europäischen Industrie – und damit geografisch wesentlich günstiger als etwa London oder Paris. Für unsere Kunden – die großen internationalen Spediteure – ist die Rhein-Main-Metropole die wichtigste Drehscheibe Europas. Hier haben sie ihre größten Konsolidierungszentren errichtet, hier haben wir als Airline einen idealen Standort, in den wir weiter investieren wollen“, unterstrich Gerber. Lufthansa Cargo wolle die Chancen dieses Standortvorteils nutzen und ihre Marktposition in Europa weiter ausbauen.

„Unser Programm ‚Lufthansa Cargo 2020‘ ist dabei die Antwort auf die strategischen Herausforderungen der Zukunft“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende. Mit insgesamt neun ambitionierten Projekten mache sich Lufthansa Cargo fit für die Zukunft. „Seit Frühjahr 2015 fliegt die fünfte treibstoffeffiziente Boeing 777F in unserer Flotte. Die Triple Seven ist das beste Flugzeug ihrer Klasse und überzeugt mit geringem Treibstoffverbrauch, hervorragender Reichweite und bester Zuverlässigkeit“, erläuterte Gerber die Vorteile des Flugzeugmusters.

Mitten in der Umsetzung befindet sich zudem die Einführung eines modernen IT-Systems für die Frachtabfertigung basierend auf einer bereits bewährten Industrielösung. Der Roll-Out soll bis Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden.

Auch das strategische Projekt eCargo, das die Digitalisierung aller wesentlichen Prozesse im Unternehmen zum Ziel hat, nehme weiter Fahrt auf, so Gerber: „Wir optimieren Prozesse, verbessern den Datenaustausch und werden so unsere Qualität und Geschwindigkeit weiter steigern können.“ Am Standort Frankfurt werden die Vorbereitungen für die Erneuerung des Luftfrachtterminals, weiter mit großer Energie umgesetzt. Gemeinsam mit anderen Partnern am Frankfurter Flughafen wurde zudem die „Air Cargo Community Frankfurt“ gegründet, die unternehmensübergreifende Themen vorantreibt und so die Attraktivität des Luftfrachtstandorts nachhaltig steigern soll. Ein besonderes Augenmerk legte Gerber auf die Kooperation mit der japanischen Airline ANA Cargo: „Das Joint Venture ist ein großes Plus für unsere Kunden. Sie profitieren schon heute von mehr Flügen und einem dichteren Netzwerk auf Strecken von Japan nach Europa.“ Im Sommer dieses Jahres sollen Verbindungen in östlicher Richtung in das Joint Venture integriert werden. Zudem plant die Frachtairline, im Laufe des Jahres eine weitere Partnerschaft einzugehen.

Dr. Martin Schmitt, Finanz- und Personalvorstand von Lufthansa Cargo, unterstrich die Bedeutung eines erfolgreichen Kostenmanagements für das ehrgeizige Zukunftsprogramm. „Wir investieren ambitioniert in unsere Zukunft – dafür benötigen wir eine langfristig solide Ertragsbasis.“ Ein Hebel, der im vergangenen Jahr den Ergebnissprung maßgeblich förderte, sei das Ergebnisverbesserungsprogramm SCORE gewesen. Insgesamt wurde im Rahmen von SCORE ein Ergebnisbeitrag von 116 Millionen Euro erzielt. „Wir werden weiterhin mit voller Energie an unserer Kostenposition arbeiten und gleichzeitig Möglichkeiten finden, unsere Erlöse zu steigern“, gab Schmitt eine klare Linie vor, mit der Lufthansa Cargo Ergebnis und Rendite in den kommenden Jahren weiter verbessern will. Entsprechend rechnet Lufthansa Cargo auch für 2015 mit einem Ergebnisplus. In einem Umfeld mit soliden Wachstumsraten soll das Ergebnis am Jahresende leicht über dem von 2014 liegen.

Das Geschäftsjahr 2014 in Zahlen*:

Lufthansa Cargo   2014 2013* Veränderungen in %
Umsatzerlöse In Mio. EUR 2.435,3 2.443,3 -0,3
Operatives Ergebnis In Mio. EUR 100,3 79,3 26,6
Operative Marge In Prozent 4,1 3,2 0,9P.
Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl 4.663 4.659 0,1
Fracht und Post In Mio. t 1.669 1.715 -2,7
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer In Mio. 12.354 12.490 -1,1
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer In Mio. 8.612 8.731 -1,4
Nutzladefaktor In Prozent 69,9 69,6 -0,2P.

*Vorjahreswerte aufgrund von Erstanwendung IFRS 11 angepasst.



Lufthansa Cargo gewinnt Platin

Air Cargo World belohnt Frachtkranich mit dem "Air Cargo Excellence Award"


Das US-amerikanische Branchenmagazin Air Cargo World hat Lufthansa Cargo mit dem renommierten "Air Cargo Excellence Award" ausgezeichnet. Auf dem World Cargo Symposium der IATA in Schanghai erhielt der Frachtkranich am Dienstag die Auszeichnung in der Kategorie der Airlines mit mehr als einer Million Tonnen beförderter Fracht. Damit behauptete sich Lufthansa Cargo gegen zahlreiche andere renommierte Carrier.

Thilo Schäfer, Vice President Global Handling von Lufthansa Cargo, nahm den Preis stellvertretend in Schanghai entgegen und kommentierte: "Das ist eine tolle Auszeichnung für das gesamte Unternehmen - vor allem für alle Kolleginnen und Kollegen, die im täglichen Kundenkontakt alles für besten Service und höchste Qualität geben."



Lufthansa Cargo begrüßt fünfte Boeing 777F in Frankfurt

Modernisierung der Flotte im Zuge von „Lufthansa Cargo 2020“ geht weiter voran


Die Modernisierung der Flotte von Lufthansa Cargo nimmt weiter Form an: Heute (12. Februar 2015) landete die fünfte Boeing 777F der Frachtairline mit der Kennung „D-ALFE“ um 9:51 Uhr lokaler Zeit erstmals in Frankfurt. Die Crew um Chefpilot Claus Richter brachte die „Triple Seven“ auf dem rund neunstündigen Überführungsflug aus Everett bei Seattle sicher an ihren neuen Heimatflughafen. 

Im Zuge des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“ hat der Frachtkranich insgesamt  fünf neue Triple Seven bestellt, im November 2013 hatte die erste ihren Dienst angetreten. Darüber hinaus hat Lufthansa Cargo Optionen für fünf weitere Boeing 777F mit gestaffelten Auslieferungszeitpunkten bis September 2020 erworben. „Die Boeing Triple Seven ist aus unserer Sicht das beste Flugzeug für unsere Flottenstruktur. Mit ihrer Performance hat sie bereits im vergangenen Jahr unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. 

Die Boeing 777F punktet bei der Ökoeffizienz dank hochmoderner Triebwerke mit geringeren Lärm- und Treibstoffemissionen und ist dabei wirtschaftlicher als alle anderen Frachter ihrer Klasse. Im Linienbetrieb werden die Frachter derzeit vor allem im Verkehr zwischen Europa und Nordamerika eingesetzt, auch ein täglicher Flug nach Shanghai steht auf dem Flugplan. Mit dem Neuzugang wird ab März Hongkong mit der B777F angeflogen werden.

Der fünften im Bunde wird zudem die ganz besondere Ehre zu Teil, als Botschafterin Deutschlands Städte, Länder und Kontinente zu verbinden: „Hallo Germany" steht auf dem Rumpf des fabrikneuen Fliegers. Über den Wettbewerb „Name the plane“ hatte Lufthansa Cargo  im Jahr 2013 zur kreativen Namensgebung für die gesamte Flotte aufgerufen. Die Wahl  fiel schließlich auf den Vorschlag, die wichtigsten Zielländer der Frachtairline in der Landessprache zu begrüßen. „Good Day, USA“, „Jambo Kenya“, „Ni Hao, China“ und „Olá Brazil" – so senden die anderen Triple Seven Frachter von Lufthansa Cargo täglich ihre Grüße in alle Welt.



Rosen auf Reisen

Lufthansa Cargo fliegt zum Valentinstag Millionen roter Rosen


 

„Blumen sind die schönsten Worte“, schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. Zum Valentins-tag am Samstag lassen Menschen weltweit die Rose zu ihren Lieben sprechen. Damit die lang-stieligen Blumen rechtzeitig und in voller Pracht in Vasen in ganz Europa erblühen, füllt Lufthansa Cargo in diesen Tagen komplette Frachtflugzeuge mit Rosen. 

Insgesamt transportiert der Frachtkranich in diesem Jahr rund 1.500 Tonnen der sensiblen Ware, deren Reise zumeist in Kenia und Südamerika beginnt. In diesen Ländern herrschen ganzjährig ideale klimatische Anbaubedingungen, die beste Wachstumsvoraussetzungen bieten.

Eine ausgefeilte Logistik sorgt dafür, dass die Rosen so schnell und behutsam wie möglich aus den Anbauländern an ihren Zielort gelangen: Auf den Blumenfarmen werden die Rosen mehr-mals täglich geerntet, anschließend umgehend ins Wasser gestellt und gekühlt. Nach dem Sor-tieren und Verpacken geht es für die Blumen auf direktem Weg zum Flughafen und in den Laderaum der Frachtflugzeuge.

Mehrmals pro Woche verbindet Lufthansa Cargo die Blumen-Länder mit dem Drehkreuz Frank-furt. Um die hohe Nachfrage zum Valentinstag zu bedienen, stockt Lufthansa Cargo jährlich um diese Zeit den regulären Flugplan mit speziellen Charterflügen auf. Eigens für den Transport verderblicher Ware wie Blumen und Lebensmittel hat die Frachtairline das Spezialprodukt Fresh/td entwickelt.

Der Aufenthalt am Frankfurter Flughafen ist kurz. Von der Stadt am Main geht es für die Rosen nach der Landung innerhalb weniger Stunden weiter nach ganz Europa. 

Dass es umweltfreundlicher ist, Rosen auf Reisen zu schicken, als sie in der Heimat zu züchten,  bestätigt eine Studie der britischen Cranfield University:  Der Transport per Flugzeug verursacht weniger CO2,  als die künstliche Bewässerung und zusätzliche Wärmezufuhr, die bei einem Anbau in Europa benötigt würden.



Lufthansa Cargo fliegt solide durch herausforderndes Jahr

Frachtairline befördert 1,7 Millionen Tonnen Fracht und Post


 

Lufthansa Cargo war in den vergangenen zwölf Monaten mit gut gefüllten Flugzeugen unterwegs. Trotz eines leichten Rückgangs der beförderten Frachtmenge hat Deutschlands größte Frachtairline die Auslastung ihrer Flugzeuge im vergangenen Jahr mit einem Nutzladefaktor von 

69,7 Prozent stabil gehalten (2013: 69,9 Prozent). Die Frachtairline beförderte in einem ange-spannten Wettbewerbsumfeld rund 1,7 Millionen Tonnen Fracht und Post im Jahr 2014. Dies ist eine leichte Verringerung von -2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte Lufthansa Cargo erfolgreich auf eine flexible und nachfra-georientierte Steuerung des eigenen Angebotes, mit dem Ziel die Durchschnittserlöse zu stärken. Gleichzeitig investierte der Frachtkranich für seine Kunden in das eigene Netzwerk. Unter anderem wurden Mailand in Italien, Lagos in Nigeria und die tunesische Hauptstadt Tunis in das Streckennetz aufgenommen. Zudem rückte Lufthansa Cargo das Geschäft mit Schlüsselbranchen wie der Öl- und Gasindustrie stärker in den Mittelpunkt. Seit November verbindet eine Boeing 777F samstags mit einem Direktflug Houston (USA) und Stavanger (Norwegen) zwei der weltweit wichtigsten Standorte der Öl- und Gasindustrie.

„Das vergangene Jahr war erneut von einem sehr wettbewerbsintensiven Markt geprägt“, sagte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Dass wir in diesem Umfeld mit unverändert hohen Auslastungen fliegen, zeigt den Erfolg unserer Netzsteuerung sowie die Stärke unseres weltweiten Angebotes und Vertriebs.“ 

In das kommende Jahr blickt Gerber vorsichtig optimistisch: „Trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen hat Lufthansa Cargo im abgelaufenen Geschäftsjahr das Zukunftspro-gramm Lufthansa Cargo 2020 mit großer Entschlossenheit vorangetrieben.“ Ein neues IT-System für die Frachtabfertigung werde weltweit ausgerollt, die Vermarktung lukrativer Ex-pressprodukte werde weiter verstärkt und die Vorbereitungen für das neue Luftfrachtterminal in Frankfurt, LCCneo, liefen auf Hochtouren. Ein weiterer Meilenstein im Rahmen von Lufthansa Cargo 2020 sei zudem der Abschluss des strategischen Joint Ventures mit All Nippon Airways (ANA) auf Routen zwischen Japan und Europa. Dieses soll auf den wichtigen Strecken zwischen den beiden bedeutenden Wirtschaftsräumen für zusätzliches Wachstum sorgen.

Das wirtschaftliche Ergebnis des Jahres 2014 wird im März dieses Jahres bekannt gegeben. 

Wie bereits im dritten Zwischenbericht 2014 angekündigt, geht Lufthansa Cargo weiterhin von einer Steigerung des operativen Ergebnisses über Vorjahr aus.



Luftfracht-Joint Venture zwischen ANA und Lufthansa Cargo erfolgreich gestartet

Kunden profitieren von größerem Netzwerk


 

All Nippon Airways (ANA), Japans größte Airline, und Lufthansa Cargo AG, eine der führenden Luftfrachtgesellschaften weltweit, haben ihr Joint Venture auf Strecken von Japan nach Europa erfolgreich gestartet. Am 1. Dezember haben beide Fluggesellschaften planmäßig mit dem gemeinsamen Verkauf von Sendungen auf Flügen zwischen Japan und Europa begonnen.

Schon am 2. Dezember wurde die erste Sendung von ANA mit Flugnummer NH 277 von Tokio nach London transportiert. Zuvor hatte sie die Spedition Schenker-Seino Co. Ltd über Lufthansa Cargo gebucht. Die Sendung bestand aus drei Einzelstücken und wog 153 Kilogramm. Dank der direkten Flugverbindung von ANA zwischen den beiden Metropolen konnte der Kunde seine Sendung rund 16 Stunden früher am Zielort in Empfang nehmen als über die Umsteige-verbindung via Frankfurt. 
Am selben Tag transportierte erstmals eine Frachtmaschine von Lufthansa Cargo mit Flugnummer LH 8385 eine über ANA gebuchte Sendung.  Die Palette war 1,8 Tonnen schwer. Dank des Zugriffs auf Kapazitäten an Bord von Frachtern der Lufthansa Cargo können Kunden von ANA jetzt auch großvolumige Fracht  sowie Sendungen, die ausschließlich auf  Frachtern befördert werden dürfen, direkt von Tokio nach Frankfurt versenden. 

Das Joint Venture bietet Kunden ein umfangreicheres und dichteres Netzwerk mit mehr Direktflügen, Flugzielen und Frequenzen.  Durch die Zusammenlegung der Frachtabfertigung beider Frachtfluggesellschaften an zentralen Stationen wie den Flughäfen Tokio/Narita und Nagoya in Japan sowie Düsseldorf und Frankfurt in Deutschland, profitieren die Kunden vor Ort von kürzeren Wegen.

Akira Okada, CEO von ANA Cargo, sagte: „Ich freue mich sehr über das erste Joint Venture dieser Art in der Luftfrachtindustrie.  Diese Partnerschaft wird dank der größeren Streckenauswahl und des vielseitigeren Dienstleistungsangebots das Serviceangebot für unsere gemeinsamen Kunden erweitern.“

Zudem werden die Kunden von zusätzlichen Vorteilen profitieren wie verbesserter Qualität und größerer Flexibilität. Hinzu kommt die Zeitersparnis, da die Kunden bei der Anlieferung ihrer Sendungen nur noch eine Frachtabfertigung anfahren müssen.  „Dank des Joint Ventures

werden beide Fluggesellschaften ihre Position im globalen Wettbewerb stärken und die Auslastung ihrer Frachtkapazitäten weiter optimieren können“, unterstrich Okada.

Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, sagte: „Diese Partnerschaft ist ein großes Plus für unsere Kunden. Sie werden von einem attraktiveren Netzwerk profitieren. Wir freuen uns schon darauf, unsere Zusammenarbeit mit ANA zu vertiefen. Zweifellos handelt es sich um einen weiteren Meilenstein in der Zusammenführung der Wirtschaftsräume in Japan und Europa.“

ANA hatte nach Einreichung eines entsprechenden Antrags im Frühling 2014 Anfang September vom japanischen Ministerium für Landesinfrastruktur und Transportwesen die kartellrechtliche Freigabe für das Joint Venture erhalten. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit von externen Rechtsprüfern hinsichtlich der Einhaltung der relevanten EU Anti-Trust-Richtlinien mit positivem Ergebnis bewertet.

 

ANA
All Nippon Airways (ANA) ist nach Umsatz die achtgrößte Airline weltweit (2013) und nach Passagieraufkommen und Frachttonnage die größte Airline in Japan. Im Jahr 1952 gegründet, fliegt ANA heute zu 36 internationalen und 51 nationalen Zielen mit einer Flotte von 242 Flugzeugen. ANA beschäftigt derzeit rund 14.000 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr 2013 beförderte sie 49 Millionen Passagiere sowie 1,2 Millionen Tonnen Luftfracht und konnte einen Umsatz von 1,6 Milliarden Yen verbuchen. ANA ist seit 1999 ein Kernmitglied von Star Alliance und hat Joint Ventures mit United Airlines für transpazifische Routen. Weiterhin bestehen Joint Ventures mit Lufthansa, Swiss International Airlines und Austrian Airlines für Flüge zwischen Japan und Europa. ANA wurde 2013 vom Air Transport World Magazin zur Fluggesellschaft des Jahres gewählt. Des Weiteren erhielt ANA 2013 und 2014 fünf Sterne von SKYTRAX, der weltweit führenden Bewertungsseite für Fluggesellschaften und Flughäfen. ANA hat weltweit als erste Airline den Boeing 787 Dreamliner eingeführt und betreibt die größte Dreamliner-Flotte. Vor kurzem hat ANA die Frachtsparte, ANA Cargo, neu aufgestellt. Mit einem fokussierteren Blick auf den Frachtverkauf, - marketing und -abfertigung kann das Unternehmen mit ihren zehn Boeing 767 Frachtern aus ihrem Luftfrachtdrehkreuz in Okinawa expandieren.

Lufthansa Cargo AG
Mit einem Transportvolumen von rund 1,7 Mio. Tonnen Fracht- und Postsendungen sowie 8,7 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2013 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 4.600 Mitarbeiter weltweit. Der Schwerpunkt von Lufthansa Cargo liegt im Airport-Airport-Geschäft. Das Streckennetz umfasst mehr als 300 Zielorte in rund 100 Ländern, wobei sowohl Frachtflugzeuge als auch die Frachtkapazitäten der Lufthansa und Austrian Airlines Passagiermaschinen sowie LKW genutzt werden. Der Großteil des Cargo-Geschäftes wird über den Flughafen Frankfurt umgeschlagen. Lufthansa Cargo ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG.



Lufthansa Cargo feiert 20. Geburtstag

Frachtkranich entwickelt sich in zwei Jahrzehnten zur führenden Cargo-Airline in Europa


 

Europas führende Cargo-Airline wird 20 Jahre alt. Am 30. November vor zwei Jahrzehnten bündelte die Deutsche Lufthansa AG ihr Frachtgeschäft in einer eigenen Gesellschaft: Die Geburtsstunde von Lufthansa Cargo. Der Transport von Luftfracht war schon immer von Bedeutung für Lufthansa und ihre Vorgängergesellschaften. Doch der Stellenwert des Cargo-Geschäfts erhöhte sich drastisch mit der Schaffung einer eigenständigen Aktiengesellschaft. In diese ging nicht nur die Frachtabteilung der Deutschen Lufthansa auf. Auch der Betrieb der Frachtflugzeuge, den zuvor erst German Cargo und im Anschluss die Lufthansa Cargo Airlines GmbH übernommen hatten, wurde eine wesentliche Säule des Geschäfts. 

 

Die Mannschaft um den ersten Vorstandsvorsitzenden von Lufthansa Cargo Wilhelm Althen konnte ihren Kunden damit alle Frachtkapazitäten des Konzerns anbieten – egal ob an Bord der eigenen Frachtflugzeuge oder in den Cargodecks der Passagierflieger.

 

Wenige Wochen nach der offiziellen Gründung startete Lufthansa Cargo im Januar 1995 ihren Betrieb mit fünf Maschinen des Typs McDonnell Douglas DC8, zehn Boeing 747-200F und zwei Boeing 737-Frachtern. 20 Jahre später setzt Lufthansa Cargo neben MD-11-Frachtern auch auf fabrikneue B777F-Flugzeuge. Die Jets mit einer Nutzlast von 103 Tonnen sind leiser, emissionsärmer und wirtschaftlicher als alle anderen Frachter ihrer Klasse. Doch nicht nur die Flugzeugmuster wandelten sich im Laufe der Jahre. Lufthansa Cargo avanciert zum digitalen Vorreiter der Branche: Die Frachtairline investiert in neueste IT und forciert das Ziel, bis 2020 mit allen Teilnehmern der Transportkette von der Buchung bis zur Auslieferung digital vernetzt zu sein. 

 

„Mit der Gründung von Lufthansa Cargo als eigenständige Gesellschaft wurde in den 90er Jahren die Voraussetzung für eine bis dahin nicht gekannte Professionalisierung der Luftfracht geschaffen“, betont Peter Gerber, heute Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Fracht wurde vom Nebenprodukt zum Kerngeschäft, das mittlerweile rund zehn Prozent des Umsatzes der Lufthansa Group erwirtschaftet.“

 

Für die Zukunft ist Lufthansa Cargo mit ihrem Strategieprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ bestens gewappnet. „Wir machen mit dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte von Lufthansa Cargo unser Unternehmen fit für die Zukunft“, unterstreicht Peter Gerber, die Bedeutung der Strategie. Die Kunden der Frachtairline würden von den Investitionen in neue, effiziente Flugzeuge, eine zeitgemäße IT, digitale Prozesse und nicht zuletzt in das modernste Logistikzentrum der Luftfrachtbranche profitieren.

 

Ausgewählte Meilensteine in der Geschichte von Lufthansa Cargo:

November 1994
Die Lufthansa Cargo AG wird als 100%ige Tochter der Lufthansa AG gegründet. Den Vorstand bilden Wilhelm Althen, Rainer Butz und Walter Gehl. 

Juni 1998

Die erste MD-11F kommt zu Lufthansa Cargo. 


März 2001

Einmal um die ganze Welt: Der Round-the-world-Frachter mit Zwischenstopps unter anderem in Chicago, Honolulu, Auckland, Melbourne, Kuala Lumpur und Sharjah startet.


April 2008
Lufthansa Cargo eröffnet mit der Frankfurt Animal Lounge die weltweit modernste Flughafentierstation.


Juni 2009

Die Frachtfluggesellschaft „AeroLogic“, eine Tochtergesellschaft von DHL Express und Lufthansa Cargo, nimmt ihren Flugbetrieb auf.


Dezember 2011

Das neue Lufthansa Cargo Cool Center wird in Frankfurt eröffnet. 


Februar 2013

Gemeinsam schneller helfen: Lufthansa Cargo startet eine enge Kooperation mit dem Nothilfebündnis Aktion Deutschland Hilft.


November 2013

Frankfurt heißt den ersten der fünf bestellten Boeing 777-Frachter von Lufthansa Cargo willkommen. 


Dezember 2014

All Nippon Airways (ANA) und Lufthansa Cargo starten ein strategisches Joint Venture auf Routen zwischen Japan und Europa.

 


Lufthansa Cargo fliegt erstmals mit Frachtern nach Stavanger

Frachtairline bindet norwegisches Öl-Zentrum noch besser an weltweites Netz an


 

Die norwegische Stadt Stavanger wird erstmals in den Frachterflugplan von Lufthansa Cargo aufgenommen. Ab dem 8. November verbindet eine Boeing 777F des Frachtkranichs immer samstags Houston und Stavanger, zwei der weltweit wichtigsten Standorte der Öl- und Gasindustrie, mit einer Direktverbindung.

 

„Sowohl in Houston als auch Stavanger wird insbesondere zeitkritische Technologie für die Offshore- und Untersee-Ölförderung produziert“, erläutert Alexander Kohnen, Director Sales & Handling Nordic and Baltic bei Lufthansa Cargo. „Geschwindigkeit beim Transport ist zumeist oberstes Gebot. Mit unserer Frachter-Direktverbindung erreichen kritische Expresssendungen nun in 24 Stunden fast jeden Punkt der Welt.“

 

Insgesamt bedient Lufthansa Cargo im kommenden Winterflugplan mehr als 300 Ziele in rund 100 Ländern. 45 Stationen werden durch die Frachterflotte angeflogen.



Dr. Alexis von Hoensbroech wird neuer Vorstand für Produkt und Vertrieb von Lufthansa Cargo

Derzeitiger Leiter „Commercial Frankfurt“ der Lufthansa Passage folgt auf Dr. Andreas Otto


 

Neuer Produkt- und Vertriebsvorstand der Lufthansa Cargo AG wird Dr. Alexis von Hoensbroech. Damit hat sich der Aufsichtsrat der Frachtairline für einen Lufthansa-internen Nachfolger von Dr. Andreas Otto entschieden. Von Hoensbroech ist derzeit als „Leiter Commercial Frankfurt“ der Lufthansa Passage für das Netzmanagement, die Buchungssteuerung sowie die kaufmännische Leitung des Passagiergeschäfts am größten Drehkreuz der Airline verantwortlich. Der 44-jährige Manager tritt zum 1. Dezember die Nachfolge von Dr. Andreas Otto an. Dieser hatte das Produkt- und Vertriebsressort mehr als 14 Jahre geleitet und war zum 1. Oktober zum Chief Commercial Officer der Austrian Airlines AG ernannt worden.

„Ich freue mich sehr, dass mit Dr. Alexis von Hoensbroech ein erfahrener und versierter Manager aus den eigenen Reihen diese zentrale Position im Vorstand der Lufthansa Cargo übernehmen wird“, betonte Harry Hohmeister, Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. „Mit seiner umfangreichen Expertise im Airline-Management wird er die Zukunft von Lufthansa Cargo in einem anspruchsvollen Marktumfeld wesentlich mit gestalten.“

Neben dem weltweiten Vertrieb wird Dr. Alexis von Hoensbroech als Vorstand der Lufthansa Cargo auch für das Produktmanagement, das Margin Management, die Netzplanung & Vertriebssteuerung sowie das Plattformmanagement der Austrian Airlines und das strategische Projekt eCargo verantwortlich sein.

Dr. Alexis von Hoensbroech studierte Physik an der Universität Bonn und promovierte anschließend in einem Thema aus der Astrophysik am Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Von 1999 bis 2005 war er bei der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group in München und Tokio tätig, zuletzt als Projektleiter. Zu seinen Kunden zählten vor allem Unternehmen aus der Luftfahrtbranche. Im Jahr 2005 wechselte Dr. Alexis von Hoensbroech zur Deutschen Lufthansa AG und übernahm die Verantwortung für den Bereich „Strategie und Beteiligungen“ der Lufthansa Passage. 2009 wurde er zum „Projektleiter Integrationsmanagement Airlines“ ernannt und verantwortete in dieser Funktion die Integration mehrerer Airlines wie Austrian Airlines und Brussels Airlines in die Lufthansa Group. Seit Juli 2010 ist der Manager „Leiter Commercial Frankfurt“ der Lufthansa Passage.

Dr. Alexis von Hoensbroech ist verheiratet und Vater von vier Kindern.



Lufthansa Cargo grüßt mit Merhaba Turkey

Frachtairline tauft MD-11F in Istanbul


 

Lufthansa Cargo unterstreicht die Bedeutung der Türkei als wichtigen Luftfrachtmarkt und tauft eines ihrer Frachtflugzeuge auf den Namen „Merhaba Turkey“ („Hallo Türkei“). Am 14. Oktober wurde der MD-11F mit der Registrierung „D-ALCE“ bei einer Zeremonie auf dem Ataturk Flughafen von Istanbul der neue Taufname übertragen.

„Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der dynamischsten Luftfrachtmärkte weltweit entwickelt. Wir stehen in diesem Markt für höchste Qualität und bieten unseren Kunden schnellste Verbindungen von und zu vier verschiedenen Standorten im Land“, sagte Vorstandsmitglied Dr. Karl-Rudolf Rupprecht am Dienstag in Istanbul. „Dabei binden wir die wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes sowohl über zahlreiche Verbindungen unserer Passagierflugzeuge als auch über reine Frachterflüge an unser weltweites Streckennetz an.“ 

Zusätzlich transportiert Lufthansa Cargo in den Bäuchen der Passagiermaschinen von Lufthansa, Austrian Airlines und Sun Express Fracht aus der und in die Türkei. Sun Express, eine je 50-prozentige Tochter von Lufthansa und Turkish Airlines, fliegt über die Flughäfen von Izmir, Antalya und Ankara mehr als 20 Ziele in Deutschland und Europa an. Austrian Airlines verbindet das Drehkreuz Wien während des Sommerflugplans mit dem türkischen Markt.   

Die „Merhaba Turkey“ ist bereits das sechste Flugzeug von Lufthansa Cargo, das in den vergangenen zwölf Monaten neu getauft wurde. Die Namen der Frachter orientieren sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte 2013 ausgeschrieben hatte. Aus den mehr als 40.000 potenziellen Flugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury für die Leitidee „Say hello around the world“. Entsprechend werden alle Frachter der Lufthansa Cargo Flotte fortan auf Begrüßungsformeln in rund 20 Sprachen getauft. 

 


Lufthansa Cargo mit besseren Verbindungen nach Afrika

Kranichtochter nimmt Tunesien und Nigeria in ihr Frachternetz auf


 

Lufthansa Cargo stärkt im Winterflugplan 2014/2015 ihre Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent. Bereits seit Mitte September fliegt die Frachtairline Lagos in Nigeria zweimal wöchentlich mit der MD-11F an. Ende Oktober wird die tunesische Hauptstadt Tunis in das Streckennetz aufgenommen. Die Strecke wird jeweils dienstags mit der MD-11F bedient.

„Afrika nimmt als Wachstumsmarkt einen immer größeren Stellenwert ein“, unterstreicht Hermann Zunker, Director Africa bei Lufthansa Cargo, die Bedeutung des Kontinents. „Tunesien gilt inzwischen als eines der wettbewerbsfähigsten Länder Afrikas. Starke Importe von Konsumgütern sowie wachsende Exportnachfrage vor allem aus der Automobil- sowie Textilindustrie lassen die Nachfrage nach Luftfracht weiter steigen.“

Nigeria bietet vor allem Chancen für Importgüter. „Lagos ist der ‚Big Apple‘ Afrikas. Der Lebensstandard steigt und damit der Bedarf nach Konsumgütern. Traditionell ist auch die auf schnelle Luftfrachtverbindungen angewiesene Öl-und Gasindustrie in Nigeria ein wichtiger Kunde von Frachtairlines.“

Zudem werden All Nippon Airways (ANA), Japans größte Airline, und Lufthansa Cargo gegen Ende des Jahres ein strategisches Joint Venture auf Routen zwischen Japan und Europa und umgekehrt starten. Dies ist weltweit das erste Joint Venture dieser Art in der Luftfrachtindustrie. Kunden erhalten durch die Partnerschaft eine größere Streckenauswahl und mehr Service-Möglichkeiten. Die erste Sendung aus Japan ist für Anfang Dezember 2014 geplant. 

 

Bogotá wurde wieder neu in das Streckennetz aufgenommen und erweitert ab Januar 2015 das Streckennetz in Mittel- und Südamerika. In der kolumbianischen Hauptstadt füllen vor allem Frischwaren wie Blumen die Frachtflugzeuge.

 

Insgesamt bedient Lufthansa Cargo im kommenden Winterflugplan mehr als 300 Ziele in rund 100 Ländern. 44 Stationen werden durch die Frachterflottte angeflogen. In Europa befinden sich acht Frachterziele. Nach Asien und in den Mittleren Osten bietet Lufthansa Cargo 15 Frachterverbindungen. In Nordamerika werden sieben Städte mit Frachtern angeflogen, in Mittel- und Südamerika acht Metropolen. Der afrikanische Kontinent steht mit sechs Städten im Streckennetz von Lufthansa Cargo.



Lufthansa Cargo bleibt in anspruchsvollem Marktumfeld auf Kurs

Frachtairline stärkt Netzwerk


 

Lufthansa Cargo konnte in den ersten neun Monaten des Jahres ihre Flugzeuge gut ausgelastet in die Luft schicken. Zwar blieb auch im dritten Quartal das Marktumfeld herausfordernd. Dank eines flexiblen und nachfrageorientierten Kapazitätsmanagements erreichte die Frachtairline aber einen Nutzladefaktor von gut 69 Prozent – ein für die Branche sehr hoher Wert. Die Menge an beförderter Fracht und Post reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent.

 

„Lufthansa Cargo bleibt auch in einem anspruchsvollen Markt auf Kurs“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Frachtairline, Peter Gerber. „Hohe Flexibilität, Kundennähe und Top-Qualität haben sich auch im dritten Quartal des Jahres ausgezahlt.“ Beim Blick in das vierte Quartal zeigte sich Gerber vorsichtig optimistisch. Er erwarte eine weitere saisonale Belebung der Nachfrage zum Weihnachtsgeschäft.

 

Gezielt hat Lufthansa Cargo auch im vergangenen Quartal in das eigene Netzwerk investiert. Seit Mitte September fliegt die Frachtairline Lagos in Nigeria zweimal wöchentlich mit der MD-11F an. Weitere neue Strecken sollen in den kommenden Wochen folgen.

Zudem gestaltet Lufthansa Cargo durch das Joint Venture mit All Nippon Airways (ANA) auf den Strecken zwischen Japan und Europa das Angebot für ihre Kunden noch attraktiver. Ab Dezem-ber profitieren sie von dem kombinierten Netz der beiden Fluggesellschaften und haben dann die Auswahl aus wesentlich mehr Direktverbindungen.

 

Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten neun Monate des Jahres wird am 30. Oktober bekannt gegeben.



Lufthansa Cargo will trotz Streik komplettes Programm fliegen

Gute Nachrichten für die Kunden von Lufthansa Cargo: Keine Flugstreichungen


 

Gute Nachrichten für die Kunden von Lufthansa Cargo: Trotz der Ankündigung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit am Mittwoch und Donnerstag die Frachterflüge von Lufthansa Cargo ab Frankfurt zu bestreiken, plant die Frachtairline alle in diesen Zeitraum geplanten Flüge durchzuführen. Zwei Flüge werden zeitlich vorverlegt und starten so außerhalb des angekündigten Streikzeitraums.

Da zudem grundsätzlich etwa die Hälfte der Fracht von Lufthansa Cargo an Bord der Passagierflugzeuge von Lufthansa und Austrian Airlines befördert wird, gelingt es Lufthansa Cargo, die Auswirkungen für ihre Kunden sehr gering zu halten.

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.lufthansa-cargo.com. Dort werden im Laufe des Tages auch die angepassten Flugzeiten veröffentlicht.

Informationen zum Status von gebuchten Frachtsendungen sind jederzeit im TrackIT-System verfügbar.

 
 


Lufthansa Cargo vereinfacht Preismodelle für temperaturgeführte Sendungen

Frachtkranich ermöglicht taggenaue Abrechnung und verzichtet auf Mindestabnahme


 

Lufthansa Cargo gestaltet das Abrechnungsmodell für ihre Cool/td-Sendungen noch kundenfreundlicher. Der Versender kann die Zahl der benötigten Miettage nun frei wählen, die Anzahl der Zusatzgebühren wird erheblich reduziert und in einfache Strukturen überführt. Bisher war es Kunden in der gesamten Luftfrachtbranche nur möglich einen Kühlcontainer mindestens vier Tage am Stück zu mieten; bei kurzfristiger Buchung, Buchungsänderungen oder Verlängerung wurden weitere Gebühren aufgeschlagen.

„Das Ziel ist, möglichst flexibel auf die Belange der Kunden einzugehen und eine verlässliche sowie transparente Kalkulationsgrundlage zu geben“, erläutert Jörg Bodenröder, Director Competence Center Temperature Control bei Lufthansa Cargo. „Es entfällt die sonst übliche Mindestmietdauer und unser Kunde zahlt zukünftig nur noch die Tage, die er tatsächlich benötigt. Zudem haben wir unsere Zusatzgebühren deutlich gesenkt, damit der Kunde auch bei kurzfristigen Buchungsänderungen keinen Nachteil erfährt.“

 

Der Frachtkranich steht seit Jahren für höchste Kompetenz beim Transport sensibler, temperaturgeführter Fracht. Lufthansa Cargo hat ein dediziertes Competence Team für ihr Produkt Cool/td etabliert und betreibt an den Drehkreuzen in Frankfurt und Hyderabad marktführende Infrastruktur mit verschiedenen Temperaturzonen. 

Vor allem Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie sind auf zuverlässige Kühltransporte angewiesen. Medikamente, Impfstoffe oder auch Insulin müssen häufig in engen Temperaturkorridoren befördert werden, die während der gesamten Transportdauer strikt einzuhalten sind.

 


Lufthansa Cargo bringt iPads ins Cockpit

Navigationskarten und Handbücher per Fingerwisch


 

Lufthansa Cargo springt in ihren Cockpits in die nächste Technologie-Generation. Der Frachtkranich hat das 500 Gramm leichte iPad zum elektronischen Pilotenkoffer ("Electronic Flight Bag", EFB) weiterentwickelt. Der EFB enthält Navigationskarten, Handbücher und andere wichtige Dokumente – diese sind in Zukunft mit einem Fingerwisch erreichbar.

 

„Das iPad ist für uns die ideale Basis für moderne Kommunikation mit den Piloten und das digitale Arbeiten im Cockpit“, sagt Wolfgang Raebiger, Flugbetriebsleiter bei Lufthansa Cargo.

Auch die Umwelt kann sich freuen: Durch den Ausbau von Dockingstations und dicker Verkabelung kann Gewicht eingespart werden, sodass pro Flug weniger Kerosin verbraucht wird.

 

Natürlich gilt bei der Neueinführung „safety first“. „Wir können heute schon sicherstellen, dass mit dem iPad alle Funktionalitäten des aktuellen Laptop-EFBs erfüllt werden und bereiten so den Weg für die Integration zukünftiger Entwicklungen“, sagt Raebiger. 

 

Ende des Jahres soll die neueste iPad-Generation ausgerollt werden. Die Flugzeuge des Frachtkranichs werden – je nach Liefer- und Liegezeiten – ab dem Jahreswechsel umgerüstet. 



Dr. Andreas Otto wird neuer CCO bei Austrian Airlines

Produkt- und Vertriebsvorstand verlässt Lufthansa Cargo nach 14 Jahren


 

Dr. Andreas Otto (51), derzeit Produkt- und Vertriebsvorstand bei Lufthansa Cargo in Frankfurt, wird ab 1. Oktober 2014 neuer Chief Commercial Officer bei der Austrian Airlines AG. Das hat der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Dr. Otto folgt damit Karsten Benz (50), der ab 1. Oktober 2014 zum Lufthansa Konzern nach Frankfurt zurückkehrt. 

„Ich freue mich, dass wir mit Dr. Andreas Otto einen erfahrenen und erfolgreichen Airline-Manager aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. 14 Jahre lang hat er den Kurs der Lufthansa Cargo AG zu einer der weltweit profitabelsten Frachtairlines mitbestimmt“, sagte Harry Hohmeister, der Vorsitzender des Aufsichtsrates sowohl bei der Austrian Airlines als auch bei Lufthansa Cargo ist. Die personelle Neubesetzung sei „ein klares Bekenntnis der Lufthansa Group zur Weiterentwicklung der Austrian Airlines als Qualitäts-Airline am Standort Wien“, so Hohmeister. 

Dr. Andreas Otto wurde am 9. Oktober 1962 in Mettmann bei Düsseldorf geboren. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann begann er 1985 mit dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität in Köln. Während seines Studiums nahm Dr. Otto an einem Auslandsstipendium im Rahmen des Programms für Internationales Management in Stockholm teil. Nach Absolvierung diverser Praktika in London, Paris und New York beendete Dr. Otto 1991 sein Studium als Diplom-Kaufmann. 1994 erfolgte seine Promotion zum Dr. rer. pol.

Ebenfalls 1994 trat Dr. Otto als Projektmanager Logistik in die Rhenus AG & Co. KG in Dortmund ein. Nach der Ernennung zum Geschäftsführer der Rhenus Office Systems GmbH im Jahre 1996 wurde er zwei Jahre später Vertriebsleiter der Rhenus AG. 1999 erfolgte die Ernennung zum stellvertretenden Vorstandsmitglied für Marketing und Vertrieb des Logistikdienstleisters. Am 13. März 2000 folgte der Wechsel in den Vorstand der Lufthansa Cargo AG. Neben dem weltweiten Vertrieb und Handling verantwortete er dort das Margin Management, das Produktmanagement, das Zukunftsprojekt eCargo sowie den Bereich Global Network und Sales Steering. Dr. Andreas Otto ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Über eine Nachfolge der Vorstandsposition bei Lufthansa Cargo wird der Aufsichtsrat zeitnah entscheiden. Bis dahin übernimmt der Vorstandsvorsitzende und CEO Peter Gerber das Vorstandsressort Produkt und Vertrieb in Personalunion.

 


ANA und Lufthansa Cargo erhalten kartellrechtliche Freigabe für Japan-Europa Joint Venture

Kunden profitieren von umfangreicherem Angebot und mehr Flugverbindungen


 

All Nippon Airways (ANA), Japans größte Airline, und Lufthansa Cargo AG, eine der weltweit führenden Frachtairlines, starten ein strategisches Joint Venture auf Routen zwischen Japan und Europa und umgekehrt. Dies ist weltweit das erste Joint Venture dieser Art in der Luftfrachtindustrie. ANA hat heute die kartellrechtliche Freigabe vom japanischen Ministerium für Landesinfrastruktur und Transportwesen erhalten. Zuvor hatte sie im Frühling 2014 die Anfrage hierfür eingereicht. Weiterhin wurde das Joint Venture von einem externen Rechtsprüfer zwecks Einhaltung der relevanten EU Anti-Trust Richtlinien mit einem positiven Ergebnis bewertet.
 

Ab sofort können ANA und Lufthansa Cargo zusammen Aktivitäten wie Netzplanung, Preisgestaltung, Verkauf und Abfertigung auf allen japanisch-europäischen Routen und umgekehrt gemeinsam gestalten. Basierend auf einem Joint Venture Vertrag, welcher in den nächsten zwei Wochen unterschrieben wird, planen die beiden Fluggesellschaften die gemeinschaftliche Vorgehensweise für Sendungen aus Japan ab dem kommenden Winter  umzusetzen. Für Sendungen von Europa nach Japan ist eine Umsetzung ab Mitte 2015 geplant.
 

Kunden erhalten durch die Partnerschaft eine größere Streckenauswahl und mehr Service-Möglichkeiten. Sie profitieren besonders vom größeren und dichteren Netzwerk, welches mehr Direktflüge, mehr Flugziele und mehr Flugfrequenzen bietet. Indem die Fluggesellschaften an großen Flughäfen wie Tokio-Narita und Nagoya in Japan sowie Düsseldorf und Frankfurt die Frachtabfertigung zusammenlegen, werden Wege für die Kunden vor Ort noch kürzer.
 

Im Passagierverkehr verbindet  Lufthansa und ANA als Mitglieder des weltweit größten Airline-Netzwerkes Star Alliance eine lange Partnerschaft. Darüber hinaus haben die beiden Unternehmen 2012 ein Joint Venture auf Strecken zwischen Japan und Europa gestartet. Dabei profitieren Passagiere von effizienteren und abgestimmten Dienstleistungen beider Netzwerke. Das neue Luftfracht Joint Venture ergänzt die Zusammenarbeit, so dass sich die enge Partnerschaft der beiden Airlines nun auch für Cargo-Kunden lohnt.



Lufthansa Cargo neu mit Frachtern nach Lagos

Frachtairline stärkt Präsenz in Westafrika


 

Mit zwei wöchentlichen Frachterflügen bindet Lufthansa Cargo Lagos noch stärker an das eigene Netzwerk an. Jeweils montags und donnerstags startet ab dem 15. September ein MD-11-Frachter der Lufthansa Cargo von Frankfurt zu seinem Flug in die nigerianische Metropole.

Vor allem für die Öl- und Gasindustrie ist Lagos ein wichtiger Zielort. Dringend benötigte Ersatzteile oder Equipment für Ölförderanlagen können nun noch schneller und flexibler nach Nigeria transportiert werden. Insgesamt stehen den Kunden von Lufthansa Cargo ab September auf dieser Route wöchentlich 170 Tonnen Kapazität zur Verfügung.

Nach einer kurzen Bodenzeit fliegt der Frachter weiter nach Johannesburg, auf dem Rückweg nach Frankfurt erfolgt der Zwischenstopp in Nairobi. Zwei weitere wöchentliche Flüge von Frankfurt nach Johannesburg stoppen auch auf dem Hinflug in Nairobi.

„Mit der Aufnahme von Lagos in unser Frachternetzwerk stärken wir unser Engagement in Westafrika deutlich“, unterstreicht Carsten Wirths, Vice President Europe & Africa von Lufthansa Cargo. Allein in Nigeria bietet Lufthansa Cargo zu drei Zielorten Frachtkapazität an Bord der Flüge der Lufthansa Passage an. Neben Lagos werden auch Port Harcourt und Abuja von der Kranichlinie mit einem Airbus A330 angesteuert. Weitere Ziele in Westafrika sind Accra (Ghana), Malabo (Äquatorialguinea) und Luanda (Angola).



Cargo Human Care schafft Perspektiven

Hilfsorganisation von Lufthansa Cargo und deutschen Ärzten ermöglicht Waisenkindern in Nairobi eigenverantwortlichen Berufseinstieg


 

Erfolg eines kontinuierlichen Engagements: Mit dem Ende des Schuljahres 2013 haben die ersten 18 Jugendlichen aus dem Mothers` Mercy Home (MMH), einem Heim für Waisenkinder, die weiterführende Schule erfolgreich beendet. Das MMH ist eine Wirkungsstätte des Vereins Cargo Human Care (CHC), den Lufthansa Cargo 2007 gemeinsam mit deutschen Ärzten gegründet hat. Die Hilfsorganisation leistet schnelle und unbürokratische Hilfe für notleidende und kranke Menschen in der kenianischen Hauptstadt Nairobi und Umgebung. Über ein Patenschaftskonzept sichert CHC dort unter anderem den Besuch der kostenpflichtigen „Secondary School“ der älteren Kinder des MMH.

„Für Cargo Human Care ist die Nachhaltigkeit unserer Projekte ganz besonders wichtig. Den Waisenkindern des Mothers` Mercy Home wollen wir eine gute Grundlage für ihre berufliche Zukunft mit auf den Weg geben. Dabei steht Bildung an allererster Stelle“, so Gründungs- und Vorstandsmitglied Fokko Doyen, Kapitän und Flottenchef bei Lufthansa Cargo.

Mit dem Schulabschluss ist die erste große Hürde in Richtung Berufsleben geschafft. Doch für den erfolgreichen Einstieg in eine solide Erwerbstätigkeit ist zusätzlich eine Berufsausbildung unabdingbar. Ausbildung und Lebensunterhalt der jungen Erwachsenen finanziert CHC mit Voll- und Teilpatenschaften.

Damit der Sprung in das Erwachsenenleben nicht ins kalte Wasser führt, erhalten die Schützlinge für den Übergang in ein eigenverantwortliches Berufsleben Unterstützung. Die CHC-Arbeitsgruppe „ChiCa“ (Children Care) hat die Koordination und Betreuung der Ausbildungspatenschaften übernommen. Im Vordergrund stehen dabei die Punkte Berufsberatung, Anleitung zur Selbstreflektion und Förderung der Eigeninitiative. Aber auch die Anbindung an die eigene Familie und die Orientierung in der kenianischen Gesellschaft spielen eine wichtige Rolle.



Ein fliegender Pferdestall

Lufthansa Cargo transportiert 65 Pferde nach Teheran


 

65 Pferde, 22 mobile Ställe, ein Flugzeug. Mit einem Sonderflug hat Lufthansa Cargo von Montag auf Dienstagnacht diese rekordverdächtige Zahl an Vierbeinern von Frankfurt in die iranische Hauptstadt Teheran geflogen. Als die Boeing 777F mit der Flugnummer LH8350 um 22:06 Uhr in Frankfurt abhob, war das komplette Hauptdeck mit Pferdecontainern belegt. Rund viereinhalb Stunden war das moderne von Chefpilot Claus Richter gesteuerte Frachtflugzeug unterwegs, bevor es sicher in Teheran landete.

Bereits Stunden zuvor hatten die edlen Zucht- sowie Sportpferde in der Frankfurt Animal Lounge von Lufthansa Cargo eingecheckt und anschließend in neuen und speziell für solche Transporte entwickelten Pferdecontainern Platz genommen. „Die helle, freundliche Innenverkleidung sorgt für mehr Komfort während der Reise und macht das Einsteigen der Pferde in die ungewohnten Container leichter“, erläutert Axel Heitmann, Leiter der Frankfurt Animal Lounge. „Der ‚Sandwichboden‘ mit zwei Blechen sorgt zudem dafür, dass die sensiblen Tiere die Vibrationen während des Verladens kaum spüren. Der gesamte Transport soll schließlich für unsere verbeinigen Gäste so komfortabel wie möglich sein.“

Auch für den Inhaber des für den Gesamttransport verantwortlichen Pferdespediteurs Agricon-Logistic GmbH & Co. KG, Christian Nagel, war der Flug etwas Besonders: „Selbst für uns als Marktführer bei Pferdetransporten in den Nahen und Mittleren Osten ist ein Charterflug mit 65 Pferden immer wieder ein Höhepunkt im laufenden Geschäft. Gemeinsam mit Lufthansa Cargo haben wir den Transport über mehrere Wochen minutiös geplant.“

Dabei mussten die Experten von Agricon-Logistic und Lufthansa Cargo an zahlreiche Details denken. Damit es während des Fluges nicht zu unnötiger Aufregung kommt, wurden die Stuten von den Hengsten getrennt. Die weiblichen Tiere stehen hinten im Flieger, während ihren männlichen Artgenossen der vordere Teil des Decks vorbehalten ist.

Professionelle Pferdebegleiter der Firma Agricon-Logistic und ein Tierarzt waren bei dem Flug mit an Bord, um den sicheren und komfortablen Transport zu gewährleisten: Die Pfleger und der Tierarzt haben während eines solchen Fluges jederzeit Zugang zu ihren Schützlingen, können Wasser und Heu nachfüllen und natürlich auch Streicheleinheiten verteilen.



Lufthansa Cargo grüßt Japan mit „Konnichiwa“

MD-11 Frachter wird fliegender Botschafter


 

Ein MD-11 Frachter von Lufthansa Cargo trägt künftig den Namen „Konnichiwa Japan“ („Guten Tag Japan“) durch die Welt.  Das Flugzeug mit der Kennung D-ALCG wurde auf dem Flughafen Narita in Tokio/Japan von Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, Dr. Hans Carl von Werthern, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Japan und Tokuhisa Takana, Senior Vice President der Narita International Airport Corporation, in einer Zeremonie getauft. Gemäß der japanischen Tradition wurde dazu ein Sakefass geöffnet und das Flugzeug mit dem Nationalgetränk Japans beträufelt. 

Der Taufname des neuen Flugzeugs, „Konnichiwa Japan“, symbolisiert die Bedeutung Japans als einer der wichtigsten Märkte im weltweiten Luftfrachtverkehr. Peter Gerber sagte: „Die Begrüßungsformel ‚Konnichiwa Japan‘ steht für die enge Verbindung zwischen Lufthansa Cargo und Japan. Lufthansa Cargo ist der Marktführer bei Luftfrachttransporten zwischen Japan und Europa.“ Das Unternehmen ist seit 1961 für die Kunden im Land der aufgehenden Sonne im Einsatz, seit 1969 wird es mit eigenen Frachtflugzeugen angesteuert.

Heute bietet Lufthansa Cargo ihren Kunden 47 wöchentliche Verbindungen zwischen Japan und Europa inklusive der Verbindungen der Lufthansa Passage Airlines und Austrian Airlines.

Nachdem bereits vier Boeing 777 Frachter der Lufthansa Cargo Flotte einen Namen erhalten haben, ist die D-ALCG die erste MD-11, die getauft wurde. Der Name orientiert sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte ausgeschrieben hatte. Aus den mehr als 40.000 potenziellen Flugzeugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury unter Beteiligung des Gesamtvorstands für die Leitidee „Say hello around the world“. 

 


Lufthansa Cargo steigert Auslastung

Europas führende Frachtairline setzt weiter auf flexible Angebotssteuerung


 

 

Lufthansa Cargo war in den ersten sechs Monaten des Jahres mit gut gefüllten Flugzeugen unterwegs. Zwar blieb das Marktumfeld auch im zweiten Quartal 2014 anspruchsvoll. Dennoch steigerte Europas führende Frachtairline den Ladefaktor auf mehr als 70 Prozent – ein im Branchenvergleich außergewöhnlich hoher Wert. Die gute Auslastung sicherte Lufthansa Cargo über ein flexibles und nachfrageorientiertes Kapazitätsmanagement. Insgesamt reduzierte die Kranichtochter das Angebot im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent, am stärksten fiel der Rückgang im Verkehrsgebiet Afrika/Nahost aus.

„Wir sehen noch immer keine stabile Erholung der Nachfrage an den weltweiten Luftfrachtmärkten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Frachtairline, Peter Gerber. „In diesem Umfeld ist es wichtig, dass wir achtsam und reaktionsschnell bleiben.“ Der Flugplan werde stetig und flexibel der aktuellen Nachfrage angepasst, um die Profitabilität der einzelnen Verbindungen zu sichern. Dank einer disziplinierten Kapazitätssteuerung hatte es Lufthansa Cargo bereits im Vorjahr geschafft, als eine von wenigen Frachtairlines weltweit solide in der Gewinnzone zu bleiben.

Zudem treibt der Carrier energisch seine Flottenerneuerung voran. „Mit dem Einsatz von mittlerweile vier fabrikneuen Boeing 777-Frachtern haben wir noch mehr Möglichkeiten, unser Netz ideal auf die Bedürfnisse unserer Kunden auszurichten“, unterstrich Gerber. Dabei seien die neuen Flugzeuge vom ersten Tag an mit einem Höchstmaß an Effizienz unterwegs und sorgten so für geringere Kosten und Umweltauswirkungen.

Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten sechs Monate des Jahres wird am 31. Juli bekannt gegeben.



Lufthansa Cargo fliegt auf Brasilien

Pünktlich zum Sporthighlight des Jahres wird der neueste B777-Frachter „Olá Brazil“ getauft


 

Die ganze Welt schaut derzeit gespannt nach Brasilien. Auch bei Lufthansa Cargo ist die Sportbegeisterung groß und so tauft Europas führende Frachtairline ihre vierte Boeing 777F mit der Kennung D-ALFD auf den Namen „Olá Brazil“. Das fabrikneue Flugzeug landete am Donnerstagvormittag das erste Mal in Frankfurt.

Mit der Begrüßungsformel unterstreicht Lufthansa Cargo auch ihr Engagement in dem südamerikanischen Land. Die Frachtairline bietet zahlreiche Frachterverbindungen nach Brasilien und nutzt zudem die Kapazitäten in den Flugzeugbäuchen der Passage-Verbindungen.

Mit der Investition in fünf fabrikneue Boeing 777F im Rahmen des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“ setzt die Frachtairline konsequent auf Modernisierung und Innovation. Jeder der „Triple Seven“-Frachter kann bis zu 103 Tonnen Ladung aufnehmen und diese mehr als 9.000 Kilometer weit transportieren – zum Beispiel nonstop von Frankfurt bis Schanghai.

„Wir freuen uns über die herausragende Zuverlässigkeit und Effizienz der neuen ‚Triple Seven‘- Flugzeuge“, sagt Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations von Lufthansa Cargo: „Die B777F-Flotte ist Pünktlichkeits-Weltmeister und trägt wesentlich dazu bei, dass wir in den vergangenen Monaten die Qualität für unsere Kunden weiter steigern konnten.“

Die Begrüßungsformel „Olá Brazil“ orientiert sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte im Vorfeld der ersten B777F-Ankunft im November vergangenen Jahres ausgeschrieben hatte. Unter den mehr als 40.000 potenziellen Flugzeugnamen entschied sich eine Jury unter Beteiligung des Gesamtvorstands für die Leitidee „Say hello around the world“. Auch die MD-11-Frachter wird Lufthansa Cargo in den kommenden Monaten auf Begrüßungsformeln in vielen landestypischen Sprachen taufen.



Expeditors gewinnt „Planet Award of Excellence“ von Lufthansa Cargo

Frachtairline zeichnet Logistikkonzern für herausragende Zusammenarbeit aus


 

Lufthansa Cargo hat den US-Logistikdienstleister Expeditors mit dem „Planet Award of Excellence“ ausgezeichnet. Der Frachtkranich würdigte damit die herausragenden Leistungen von Expeditors bei der weltweiten Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Die Verleihung fand auf dem diesjährigen Global Partner Council im lettischen Riga statt. Lufthansa Cargo berücksichtigte bei der Auswahl nicht nur die Entwicklung der transportierten Tonnagemenge. Bei der Preisvergabe standen vor allem die Förderung innovativer Vertriebskanäle sowie die zunehmende Digitalisierung der Luftfrachtprozesse im Zusammenspiel beider Unternehmen im Vordergrund. 


„Wir sind stolz, dass Expeditors seit 2007 dem Global Partnership Programm der Lufthansa Cargo angehört. Beiden Unternehmen ist es seitdem gelungen, eine nachhaltige Entwicklung der transportierten Luftfrachtmenge zu erzielen. Das zeugt von einer guten Partnerschaft und von einer anhaltend starken Loyalität beider Unternehmen“, sagte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. 


Gemeinsam mit Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt und Vertrieb der Lufthansa Cargo, übergab Peter Gerber den Preis an Jeffrey S. Musser, CEO Expeditors International, sowie an José Ubeda, Senior Vice President Air Cargo Expeditors International. „Es ist sehr erfreulich, dass es uns im vergangenen Jahr gemeinsam mit Expeditors gelungen ist, die Nutzung innovativer Buchungskanäle voranzutreiben und vermehrt auf papierlose, umweltfreundliche eChannels zu setzen“, betonte Dr. Otto. „Es hat sich erneut gezeigt, dass Lufthansa Cargo Innovationen im Luftfrachtmarkt gemeinsam mit starken Partnern aus dem Global Partnership Programm etablieren und wichtige Branchenthemen wie die Automatisierung von Geschäftsabläufen vorantreiben kann.“ 

Jeffrey S. Musser unterstrich: „Wir bedanken uns, einen solch renommierten Preis von einem unserer wichtigsten Geschäftspartner zu erhalten. Mit Lufthansa Cargo haben wir einen leistungsstarken Partner, der uns einen erstklassigen Service und ein globales Netzwerk garantiert.“ José Ubeda ergänzte: „Durch die Zusammenarbeit mit einer der besten Frachtairlines der Welt ist es uns gelungen, Synergieeffekte zu nutzen und einen einzigartigen Zusatznutzen für unsere Endkunden zu schaffen.“

Das Lufthansa Cargo Global Partnership Programm ist eine wichtige Plattform für nachhaltiges Wachstum. Die elf Global Partner, zu denen neben Expeditors auch die Firmen Agility, CEVA, DACHSER, DB Schenker, DHL Global Forwarding, Hellmann, Kühne+Nagel, Panalpina, UPS und UTi gehören, stehen für rund die Hälfte des Umsatzes von Lufthansa Cargo. Beim Global Partner Council treffen sich Top-Manager der weltweit führenden Speditionen mit dem Vorstand und dem Top-Management von Lufthansa Cargo. 



Lufthansa Cargo mit leichteren Containern unterwegs

Europas führende Frachtairline reduziert weiter Treibstoffverbrauch und Emissionen


 

Lufthansa Cargo hat ihre LD3-Lademittelflotte vollständig auf Leichtgewicht-Container umgestellt. Die aus leichteren Verbundwerkstoffen hergestellten LD3-Standardcontainer reduzieren den Treibstoffverbrauch und die Emissionen bei Europas führender Frachtairline enorm.

Bei rund 500.000 Containerbewegungen pro Jahr bedeuten die gut 14 Kilogramm Unterschied im Vergleich zu herkömmlichen Containern eine Einsparung von sieben Millionen Kilogramm Gewicht. Dadurch reduzieren die Container-Fliegengewichte bei Fracht- und Gepäcktransporten den Kerosinverbrauch um 2.000 Tonnen Kerosin und die CO2-Emissionen um gut 7.000 Tonnen pro Jahr.

„Die neuen, leichteren Container bestehen zu fast 100 Prozent aus Kunststoff, dennoch sind sie extrem robust und belastbar“, sagt Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations bei Lufthansa Cargo. „Durch den vollständigen Austausch unserer LD3-Standardcontainer kommen wir unserem Ziel, unseren spezifischen CO2-Ausstoß bis 2020 um ein Viertel gegenüber 2005 zu senken, ein gutes Stück näher. Auch in Zukunft wollen wir unserer Rolle als Industrieführer gerecht werden und mit innovativen und modernen Technologien dazu beitragen, Luftfracht grüner zu machen.“

 


Lufthansa Cargo mit vollen Flugzeugen im ersten Quartal

Europas führende Frachtairline setzt Kapazitätsangebot vollständig ab


 

Die leichte Marktbelebung in der Luftfracht setzt sich fort. Lufthansa Cargo profitiert von dieser Entwicklung und flog in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 mit volleren Flugzeugen. Eu-ropas führende Frachtairline steigerte die Auslastung ihrer Frachter dank eines disziplinierten Kapazitätsmanagements auf annähernd 72 Prozent – eine im Branchenvergleich außergewöhnlich hohe Quote.

Lufthansa Cargo steuert ihre Kapazitäten weiterhin flexibel und nachfrageorientiert. So wurde das Angebotsplus von 1,6 Prozent im ersten Quartal 2014 vollständig abgesetzt. Mit dem Transport von 399.000 Tonnen beförderter Fracht und Post blieb die Tonnage auf Vorjahresniveau. 

„Die Marktbelebung ist spürbar, aber noch nicht durchgreifend“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Frachtairline, Karl Ulrich Garnadt. Deshalb habe Lufthansa Cargo die Kapazitäten bisher nur vorsichtig ausgebaut. „Ich bin aber sicher, dass wir unsere Marktposition im weiteren Jahresver-lauf mit neuen Boeing 777-Frachtern und einem attraktiven, weltumspannenden Netzwerk aus-bauen werden“, betonte Garnadt. 

Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten drei Monate des Jahres wird am 6. Mai bekannt gegeben.

 

Die Leistungsdaten von Lufthansa Cargo im ersten Quartal 2014 im Überblick:

  2014 Abw. VJ
Fracht- /Post- in tsd Tonnen 399 -0,3%
TKO (Mio.) 2.863 1,6%
TKT (Mio.) 2.061 2,3%
Nutzladefaktor 72,% 0,4%-P.

 

Übersichts der Verkehrsgebiete:

  Europa Amerika Asien/Pazifik Afrika/Nahost
  2014 Abw. Vj. 2014 Abw. VJ. 2014 Abw. Vj. 2014 Abw. Vj.
Fracht-/Post- in tsd Tonnen 135 -3,0% 126 2,9 106 4,1% 32 -9,8%
Angebot in TKO (Mio.) 159 5,1% 1.289 3,4% 1.133 1,3% 282 -7,8%
Verkauf in TKT (Mio.) 83 3,4% 932 3,9% 887 3,2% 158 -11,2%
Nutzladefaktor 53,5% -0,8%-P. 72,4% 0,3%-P. 78,3% 1,5%-P. 55,8% -2,1%-P.

 

 



„Ni Hao China“: Lufthansa Cargo schickt neue Boeing 777F täglich nach Schanghai

Europas führende Frachtairline stärkt ihre Präsenz im Wachstumsmarkt China


 

Neues Ziel für die Boeing 777F von Lufthansa Cargo: Der fabrikneue  Frachter steuert  seit vergangener Woche auch den Flughafen Schanghai Pudong an. Es ist die erste Metropole im weltweiten  Streckennetz von Europas führender Frachtairline, die von der neuen „Triple Seven“ mit täglichen Flügen bedient wird.
 „Mit dem Einsatz des besten Frachters seiner Klasse stärken wir unsere Position in China erheblich“, betonte Christian Haug, Regional Director North & Central China von Lufthansa Cargo, vor mehr als 100 Vertretern der Logistikbranche in Schanghai. „Wir sehen schon in den ersten Monaten nach Einführung des neuen Flugzeugmodells, dass die Triple Seven Maßstäbe setzt, auch bei der  Zuverlässigkeit. Mit den neuen Flugzeugen investieren wir für unsere Kunden weiter in unser dichtes und hochfrequentes Netzwerk.“
Schanghai ist für Lufthansa Cargo die größte Frachterstation im globalen Streckennetz. Nach dem Zugang der dritten „Triple Seven“ ist die Flotte inzwischen groß genug, um diese Langstrecke täglich mit den neuen Frachtern bedienen zu können. 
Als Zeichen der besonderen Verbundenheit zu China wurde die  Boeing 777F mit der Kennung D-ALFC nach Ankunft in Schanghai auf den Namen „Ni Hao, China“ („Guten Tag China“) getauft. Der Name orientiert sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte im Vorfeld der B777F-Ankunft ausgeschrieben hatte. Aus den mehr als 40.000 potenziellen Flugzeugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury unter Beteiligung des Gesamtvorstands für die Leitidee „Say hello around the world“. 
Lufthansa Cargo ist im Reich der Mitte traditionell stark aufgestellt. Insgesamt neun Städte auf dem chinesischen Festland, Hongkong und Taiwan werden aktuell mit Frachtern sowie über die Flugzeuge der Lufthansa Passage angeflogen. Wöchentlich bietet die Frachtairline ihren Kunden mehr als 2.200 Tonnen Frachtkapazität in die europäischen Drehkreuze  an. Sehr erfolgreich sind auch die beiden Handlingunternehmen, die Lufthansa Cargo gemeinsam mit chinesischen Partnern in Schanghai und Shenzhen betreibt.



Luftfrachtsicherheit: Lufthansa Cargo fordert Verzicht auf Doppelkontrollen

Sechste Sicherheitskonferenz von Europas führender Frachtairline


 

Lufthansa Cargo hat sich auf der sechsten Sicherheitskonferenz des Unternehmens für mehr Effizienz bei der Durchführung von Luftfrachtsicherheitskontrollen ausgesprochen. Dies müsse Hand in Hand gehen mit den erforderlichen Maßnahmen, das Sicherheitsniveau weiter zu steigen, betonte Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations des Unternehmens.

Rund 250 Vertreter der Logistikindustrie besuchten die Konferenz der Frachtairline, die unter dem Titel „Luftfrachtsicherheit 2020: Risiken erkennen - Allianzen bilden“ ausgerichtet wurde. Neben Spitzen der Branche, sprachen auf den Vorträgen und Podiumsdiskussionen auch ranghohe Behördenvertreter und Politiker, darunter Botschafter a.D. Wolfgang Ischinger, seit 2009 Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz und Jörg Mendel, Präsident des Luftfahrtbundesamtes.

Wesentliches Thema der Konferenz war die anstehende Umsetzung der EU-Verordnung ACC3 (Air Cargo Carrier 3rd Country), die durch Validierungen von außereuropäischen Flughäfen ein einheitliches Sicherheitsniveau in einer geschlossenen Prozesskette sicherstellen soll. „ACC3 ist ein wichtiger Schritt, um die weltweiten Luftfrachttransporte noch sicherer zu machen“, unterstrich Dr. Karl-Rudolf Rupprecht. Lufthansa Cargo sei auf die Umsetzung am 1. Juli bestens vorbereitet, die ersten Validierungen außereuropäischer Stationen liefen bereits, so der Luftfrachtmanager. Er betonte aber zugleich, dass an einigen Stellen der Umsetzung noch Handlungsbedarf seitens der Politik bestünde. Die Forderung nach zusätzlichen Transferkontrollen sei ein „Salto rückwärts“, so Dr. Rupprecht. „Jede Luftfrachtsendung muss zuverlässig überprüft sein, bevor sie das erste Mal in ein Flugzeug verladen wird“, stellte er klar. „Transferkontrollen sorgen nur für höhere Kosten und längere Transitzeiten – ohne die Sicherheit zu erhöhen.“

Positiv äußerte sich das Unternehmen zum Einsatz der Sprengstoffspürhunde. Bei der letzten Sicherheitskonferenz  in Frankfurt vor zwei Jahren hatte Lufthansa Cargo die Zulassung noch vehement eingefordert. Heute seien die Hunde eine bewährte, zuverlässige und auch effiziente Möglichkeit, Sendungen zu kontrollieren.

Dafür dass Logistiker in dem komplexen Themenfeld der Luftfrachtsicherheit stets den Überblick behalten, sorgt das neue „Handbuch Luftfrachtsicherheit“, das im Rahmen der Konferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Buch wurde gemeinsam verfasst von den Wissenschaftlern Prof. Elmar Giemulla und Bastian Rothe sowie dem Sicherheitschef der Lufthansa Cargo, Harald Zielinski. Dieser sagte: „Das Handbuch Luftfracht, das sich in einem ersten Band mit dem Thema Luftfrachtsicherheit beschäftigt, soll als neues Standardwerk Orientierung bieten und klare und faktische Informationen zu aktuellen Sicherheitsauflagen sowie -prozessen liefern. Als Airline wollen wir hier der gesamten Logistikindustrie einen echten Mehrwert bieten und dazu beitragen, dass Luftfracht sicher und effizient transportiert werden kann.“ Um angesichts der stetigen Änderungen der Sicherheitsvorschriften auf dem letzten Stand zu bleiben, wird das Handbuch in digitaler Form stetig aktualisiert. Zu beziehen ist es direkt über Lufthansa Cargo.

 


Lufthansa Cargo plant Gewinnsprung für 2014

Kranich-Tochter will Position als führende Frachtairline in Europa ausbauen


 

Lufthansa Cargo hat im vergangenen Geschäftsjahr einen operativen Gewinn von 77 Millionen Euro erwirtschaftet, 28 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Zahlreiche Projekte des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“ wurden konsequent vorangetrieben, die Flottenmodernisierung erfolgreich eingeleitet. 2014 soll das Ergebnis wieder deutlich steigen.

 

Lufthansa Cargo sei erfolgreich unterwegs, ihre Position als Europas führende Frachtfluggesell-schaft im laufenden Jahr zu festigen und auszubauen, betonte der Vorstandsvorsitzende Karl Ulrich Garnadt bei der Jahrespressekonferenz in Frankfurt: „Wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt, wollen bei der Tonnage um rund fünf Prozent wachsen und planen mit einem deutlich steigenden operativen Gewinn“, sagte Garnadt. 

 

Der Cargo-Chef, der ab 1. Mai den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Passage übernimmt, präsentierte bei Vorlage der Jahresbilanz 2013 ein operatives Ergebnis in Höhe von 77 Millionen Euro (2012: 105 Millionen Euro). Damit blieb Lufthansa Cargo weltweit eine der wenigen Frachtairlines, die sich in einem sehr schwierigen Marktumfeld klar in der Gewinnzone halten konnten. Viele Wettbewerber indes mussten ihr Frachtgeschäft im Zuge anhaltender Verluste deutlich schrumpfen oder ganz einstellen. 

 

Die Nachfrage an den weltweiten Luftfrachtmärkten blieb im Vorjahr spürbar hinter den Erwartungen zurück. Der für Mitte des Jahres prognostizierte Aufschwung zeigte sich erst gegen Jahresende, mit positiven Entwicklungen vor allem auf den Fernoststrecken. In dieser schwierigen Phase setzte Lufthansa Cargo – wie in den Vorjahren – sehr erfolgreich auf eine flexible und nachfrageorientierte Kapazitätssteuerung. Bei leicht rückläufiger Tonnage gelang der Frachtairline damit sogar ein Plus bei der Auslastung. Im Jahresdurchschnitt stieg der Nutzladefaktor auf im Branchenvergleich hohe 69,9 Prozent. Die Durchschnittserlöse blieben angesichts der schwachen Nachfrage allerdings unter Druck. Unterm Strich erwirtschaftete das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro, ein Minus von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 
 

Hohe Investitionen in die Zukunft der Luftfracht 

 

Ein striktes Kostenmanagement ließ die Ausgaben des Unternehmens unter Vorjahresniveau sinken. Dabei lieferte vor allem auch das konzernweite Ergebnisverbesserungsprogramm SCORE deutliche Ergebnisse. Mit zahlreichen Einzelmaßnahmen erzielte Lufthansa Cargo Ergebnisverbesserungen in Höhe von 73 Millionen Euro. Dazu trugen sowohl erlössteigernde Maßnahmen wie "Product Push" bei, ein erfolgreiches Projekt zur intensiveren Vermarktung von Spezialtransporten als auch zahlreiche kostensenkende Projekte.

 

 Lufthansa Cargo wird das strikte Kostenmanagement im laufenden Geschäftsjahr beibehalten: „Die Umsetzung unserer großen Modernisierungsprojekte und Disziplin bei den Ausgaben haben weiterhin erste Priorität“, betonte Dr. Martin Schmitt, Finanz- und Personalvorstand von Lufthansa Cargo. „Neue Flugzeuge, neues Frachtzentrum, neue IT: Wir sind dabei, im Rahmen des Programms ‚Lufthansa Cargo 2020‘ einen 10-stelligen Eurobetrag in die Zukunftssicherheit unseres Unternehmens zu investieren. Wenn wir unser ambitioniertes Programm aber ohne Abstriche umsetzen wollen, benötigen wir zur Finanzierung wieder höhere operative Ergebnisse“, erklärte Dr. Schmitt. Deshalb werde auch das Programm SCORE konsequent weiter ver-folgt.  

 

 „Lufthansa Cargo 2020“: Von der Vision zur Realität

 

Profitieren wird die Airline 2014 in hohem Maße von den mittlerweile drei Boeing 777-Frachtern, die im Nordatlantik-Verkehr sowie ab kommender Woche auch nach Schanghai eingesetzt werden. Der deutlich geringere Treibstoffverbrauch der fabrikneuen Flugzeuge sorgt nicht nur für niedrigere Emissionen, sondern entlastet auch die Kostenseite spürbar. Eine weitere Triple Seven wird im Juni dieses Jahres ausgeliefert. Im Gegenzug plant Lufthansa Cargo mit nur noch 14 der ursprünglich 18 MD-11-Frachter zu fliegen.

 

Auch die weiteren Zukunftsprojekte von „Lufthansa Cargo 2020“ befinden sich in der erfolgreichen Umsetzung. Die Modernisierung der IT-Landschaft  wird Ende 2014 in weiten Teilen abgeschlossen sein, auch die Planungen für das neue Logistikzentrum am Heimatdrehkreuz Frankfurt sollen finalisiert werden. Die Vorbereitungen für den Bau des weltweit modernsten und effizientesten Frachtzentrums (Projektname LCCneo) laufen bereits auf Hochtouren. Auch das 2020-Projekt „Kooperationen“ geht von der Planungs- in die Umsetzungsphase: Bereits bis Jahresmitte soll die erste Partnerschaft mit einer Fluggesellschaft außerhalb der Lufthansa Gruppe besiegelt werden. Über enge bilaterale Kooperationen will sich Lufthansa Cargo künftig Wachstumschancen auf wichtigen Frachtrouten sichern und das weltweite Netz für Kunden noch attraktiver gestalten. 

 

„Lufthansa Cargo 2020 ist kein einfaches Programm, vielmehr treiben wir zahlreiche ambitionierte und aufwendige Zukunftsprojekte parallel voran. Aber wir sind mit einem hervorragenden Team erfolgreich auf Kurs“, unterstrich Karl Ulrich Garnadt. Die ersten Erfolge der Projekte seien bereits heute sichtbar und stärkten die Positionierung im globalen Wettbewerb erheblich. Garnadt: „Wir machen unser Unternehmen damit fit für die nächste Generation.“ Davon profitierten vor allem auch die Kunden von Lufthansa Cargo führte der Vorstandschef aus: „Unsere Kundenzufriedenheit liegt auf Rekordniveau. Dennoch wollen wir unsere Qualität in den kommenden Jahren weiter konsequent verbessern. Die umfangreichen Investitionen in unser Produkt und unsere Infrastruktur sind dafür der wichtigste Schlüssel.“

 

Das Geschäftsjahr 2013 in Zahlen:

Lufthansa Cargo   2013 2012 Veränderungen in %
Umsatzerlöse In Mio. EUR 2.442 2.688 -9,2
Operatives Ergebnis* In Mio. EUR 77 105 -26,7
Operative Marge In Prozent 3,2 3,9 -0,7P.
Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl 4.589 4.606 -0,4
Fracht und Post* In Mio. t 1.715 1.732 -1,0
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer* In Mio. 12.490 12.531 -0,3
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer* In Mio. 8.731 8.728 +0,0
Nutzladefaktor* In Prozent 69,9 69,7 +0,2P.

* Die Vorjahresvergleichswerte wurden aufgrund der Anwendung des geänderten IAS 19 zum 1. Januar 2013 rückwirkend angepasst.

 


Doppelte Auszeichnung für Lufthansa Cargo

Kunden honorieren Innovationskurs von Europas führender Frachtairline mit zwei Awards


 

Das ambitionierte Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020" überzeugt  die Logistikbranche. Bei den renommierten „Air Cargo Excellence Awards" wurde Europas führende Frachtfluggesellschaft im Rahmen des World Cargo Symposiums 2014 in Los Angeles mit dem "Platinum Award" ausgezeichnet. Der amerikanische Logistikdienstleister Expeditors International würdigte Lufthansa Cargo darüber hinaus mit dem „2013 Award of Excellence". Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt und Vertrieb bei Lufthansa Cargo, nahm den Preis bei einer Zeremonie am Expeditors-Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington entgegen.

 

“Die beiden Awards sind nicht nur eine tolle Belohnung für alle Cargo Lufthanseaten, sondern auch Ansporn und Verpflichtung zugleich, in unseren Bemühungen nach ständigen Qualitätsverbesserungen und neuen, innovativen Produkten nicht nachzulassen", sagte Dr. Andreas Otto. Mit den zahlreichen Projekten des laufenden Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020" drehe das Unternehmen „offensichtlich an den richtigen Stellschrauben", um seine Kunden zu überzeugen und für sich zu gewinnen. 

 

Neue Flugzeuge, neue IT, neues Logistikzentrum, mehr Digitalisierung: Mit milliardenschweren Investitionen in die Zukunft des Luftfrachtgeschäfts hat Lufthansa Cargo begonnen, ihre führende Rolle in der Industrie zu festigen und auszubauen. Sichtbarstes Zeichen dieser Zukunftsstrategie sind drei fabrikneue Boeing 777-Frachter, die inzwischen in Diensten des Fracht-Kranichs fliegen. 

 

Die Kunden von Lufthansa Cargo profitieren dank „Lufthansa Cargo 2020“ von schnelleren und effizienteren Prozessen. Höchste Qualität ist für Lufthansa Cargo mehr denn je Top-Thema, unterstrich Dr. Andreas Otto. „Durch höchste Zuverlässigkeit, ein großes und hochfrequentes Netzwerk sowie maßgeschneiderte Transportlösungen wollen wir weiterhin das weltweit beste Luftfrachtprodukt bieten.“

 

Mit der doppelten Auszeichnung bestätigen Kunden aus der Logistikindustrie ihre hohe Wertschätzung für diesen Innovationskurs. So konnte Lufthansa Cargo bei den "Air Cargo Excellence Awards 2014" in diversen Kategorien punkten. Bei der jährlichen Befragung des Fachmagazins "Air Cargo World " wurden Frachtairlines und Flughäfen weltweit insbesondere mit Blick auf Kundenservice, Qualität und Informationstechnologie unter die Lupe genommen. 

 


Lufthansa Cargo fliegt mit Frachtern nach Mailand

Italienisches Wirtschaftszentrum wird enger angebunden.


 

 

Mit der norditalienischen Metropole Mailand nimmt Lufthansa Cargo ein weiteres Ziel in ihr Frachternetz auf. Ab dem 5. März steuern die Flugzeuge von Europas führender Frachtairline die Hauptstadt der Lombardei zweimal wöchentlich an. Zum Einsatz kommen sowohl MD-11 Frachter als auch die neu ausgelieferten Boeing 777F.

 

Der Flughafen Mailand-Malpensa ist ein Zwischenstopp auf dem Rückflug der Lufthansa Cargo-Flüge aus Kairo nach Frankfurt.  Die Kunden in der wirtschaftsstarken Region im Norden Italiens profitieren damit von einer noch besseren Anbindung an das Drehkreuz der Fluggesellschaft.

 

Im neuen Sommerflugplan, der ab dem 30. März gilt, bietet Lufthansa Cargo wieder ein weltum-spannendes Netz an. Insgesamt bietet Lufthansa Cargo ihren Kunden Verbindungen zu 299 Zielen in 100 Ländern. Insgesamt 50 Städte werden mit Frachtflugzeugen angeflogen, die meisten davon in Asien. Hier bietet Lufthansa Cargo Frachterverbindungen zu 23 Zielen an. In Nordamerika werden neun Städte mit Frachtern angeflogen, in Lateinamerika sind es acht. Von und zum afrikanischen Kontinent stehen vier Frachterziele im Flugplan von Lufthansa Cargo, in Europa sind es sechs Städte.

 


Neue Führungsspitze bei Lufthansa Cargo Tochter

Carsten Hernig wird Geschäftsführer von Jettainer


 

Carsten Hernig (39) ist neuer Geschäftsführer der Jettainer GmbH, dem weltweit führenden Servicepartner für ausgegliederte ULD-Dienstleistungen. Hernig hat seine neue Funktion mit Wirkung zum 1. Januar 2014 übernommen und wird das Unternehmen bis Ende März 2014 gemeinsam mit Alexander Plümacher führen. 

 

„Wir freuen uns, dass wir mit Carsten Hernig nicht nur ein Eigengewächs, sondern auch einen international erfahrenen Manager für diese Position gewinnen konnten“, sagte Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations bei Lufthansa Cargo. Hernig arbeitet bereits seit 15 Jahren für den Lufthansa-Konzern. Der Diplom-Kaufmann war bei Lufthansa Cargo zunächst in Singapur als Manager für Vertriebsteuerung und Kapazitätsplanung der Region Asien-Pazifik tätig. Ab 2003 verantwortete er als Regionaldirektor den Vertrieb für Russland und die GUS-Staaten in Moskau, bevor als er als Manager der Region Südchina, Hong Kong und Taiwan nach Hong Kong wechselte. Zuletzt bekleidete Hernig die Position des Regionalleiters Südasien, Naher Osten und Pakistan mit Sitz in Neu Delhi. Dort war er für den Stationsbetrieb, Verkauf und Marketing in 19 Ländern mit 29 Niederlassungen in Südasien, der Golf-Region und dem Nahen Osten verantwortlich.

 

Carsten Hernig folgt auf Alexander Plümacher, der das Unternehmen sechs Jahre lang führte.

In dieser Zeit gelang es Jettainer, weltweit wichtige Großkunden zu gewinnen. Jettainer wurde unter der Führung von Alexander Plümacher mit außergewöhnlichen Vertriebserfolgen zum Partner u.a. von Etihad Airways, Alitalia, Jet Airways, Air Berlin und Singapore Airlines.

 

Plümacher verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Jettainer Beirat Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, bedauert die Entscheidung: „Unter Alexander Plümacher ist es dem Unternehmen gelungen, sich als globaler Qualitätsanbieter zu positionieren und weltweit Akzeptanz und Beachtung zu finden. Jettainer ist heute die globale Marke für intelligente Verladelogistik.“

 


Ein Blumenmeer für ganz Europa

Mit Sonderflügen bringt Lufthansa Cargo zum Valentinstag 1000 Tonnen Rosen in die Heimat


 

Ein schneller Transport per Luftfracht ermöglicht, dass am Valentinstag Millionen von Menschen mit roten Rosen ihre Liebe zeigen. Denn die langstieligen Blumen sind besonders sensibel und müssen schnell und behutsam aus den Anbauländern in Afrika und Südamerika nach Europa transportiert werden.

Lufthansa Cargo sorgt mit Frachtflugzeugen voller Blumen in diesen Tagen dafür, dass pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar Millionen roter Rosen zur Verfügung stehen. Insgesamt fliegt Europas führende Fracht-Airline in diesem Jahr rund 1000 Tonnen Rosen aus klimatisch warmen Anbauländern nach Frankfurt. Die beförderte Menge entspricht einem Gewicht von etwa 1000 Kleinwagen.

Der logistische Prozess, bis zu 90 Tonnen Rosen in einen einzigen Flugtransport zu packen, ist unterm Strich umweltfreundlicher als die Aufzucht heimischer Rosen. Diese verursachen einer Studie der britischen Cranfield University zufolge mehr CO2, da jede einzelne Blume für ihr Wachstum künstliche Bewässerung und zusätzliche Wärmezufuhr benötigt.

Die größten Exportländer für Rosen sind Kenia, Kolumbien und Ecuador, dessen Hauptstadt Quito auch die „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt wird. Lufthansa Cargo verbindet all diese Blumen-Länder mehrmals wöchentlich mit dem Drehkreuz Frankfurt. Zum Valentinstag wird die normale Frequenz der Verbindungen durch Sonderflüge aufgestockt, um die außergewöhnlich hohe Nachfrage zu bedienen. Eigens für den Transport verderblicher Ware wie Blumen und Lebensmitteln hat Lufthansa Cargo das Spezialprodukt Fresh/td entwickelt.

Die ausgefeilte Logistik der Fluggesellschaft, spezielle Kühlsysteme im Frachtraum und nicht zuletzt die Expertise der Produzenten in den exportierenden Ländern sorgen dafür, dass die Rosen frisch an ihren Zielorten eintreffen.

Nach der Ernte werden die Blumen auf dem schnellsten Weg von der Plantage zum Verpacken und von dort direkt in den Laderaum der Frachtflugzeuge befördert. So landen sie in ihrer vollen Pracht am Frankfurter Flughafen. Von hier aus wird der Weitertransport nach ganz Europa koordiniert.



Lufthansa Cargo und Cool Chain Group arbeiten künftig eng zusammen

To-Door-Services werden für Frischetransporte weiter entwickelt


 

Die Kunden von Lufthansa Cargo werden künftig von einer engen Zusammenarbeit der Frachtairline mit der Cool Chain Group profitieren. Bei Frischetransporten, wie Blumen, Obst oder Gemüse, werden die Unternehmen zukünftig die Direktlieferungen bis zum Empfänger gemeinsam durchführen und weiter entwickeln. Lufthansa Cargo bietet mit dem Produkt „Fresh to door“ bereits seit 15 Jahren entsprechende Services an.

Insgesamt werden die Direktlieferungen zum Kunden künftig an 36 europäischen Zielen von Lufthansa Cargo angeboten. Stark genutzt wird das Angebot vor allem von Unternehmen, die keine eigenen Transportlösungen vom Flughafen zum Empfänger anbieten aber einen sicheren und schnellen Kühltransport benötigen.

Künftig ist von Lufthansa Cargo und der Cool Chain Group auch die Ausweitung des Angebots auf noch mehr Märkte geplant.



Lufthansa Cargo und Cool Chain Group arbeiten künftig eng zusammen

To-Door-Services werden für Frischetransporte weiter entwickelt


 

Eine konsequente Digitalisierung des Luftfrachtgeschäfts sowie weitere spürbare Qualitätsverbesserungen stehen auf der Agenda von Lufthansa Cargo im Jahr 2014 ganz oben. Das unterstrich Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt & Vertrieb von Europas führender Frachtairline, am Mittwoch auf der Veranstaltung „Lufthansa Cargo im Dialog“. Mehr als 200 Vertreter der Logistikindustrie waren an zwei Tagen der Einladung von Lufthansa Cargo gefolgt.

 

„Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir dafür sorgen, dass Güter noch schneller, noch effizienter und noch zuverlässiger ihren Weg durch die komplexe Lieferkette finden“, betonte

Dr. Andreas Otto. „Entscheidend ist dafür eine engere Vernetzung, auch und gerade über digitale Schnittstellen.“ Die massive Ausweitung elektronischer Prozesse ist – neben hohen Investitionen in fabrikneue Flugzeuge und modernste Logistik-Infrastruktur – ein wesentlicher Bestandteil des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“.

 

Die Kranich-Airline hatte ihre Kunden im Vorjahr erstmals zur Teilnahme an einem „e-Award“ aufgerufen. Er soll die rasche Ausweitung digitaler Prozesse zwischen Spedition und Airline wei-ter unterstützen. Als Premieren-Gewinner dieses Wettbewerbs wurden die Firmen Ipsen Logistics (Gesamtsieg) und Kühne + Nagel (Spedition mit mehr als 10.000 Luftfrachtbriefen pro Jahr) ausgezeichnet. Bewertet werden bei dem „e-Award“ unter anderem der Anteil elektronischer Buchungen sowie die Nutzung von eFreight.

 

„Mit dem ‚e-Award‘ wollen wir die Digitalisierung in unserer Industrie vorantreiben. Wir sind im vergangenen Jahr  in München erfolgreich mit dem eAWB gestartet. Im Laufe dieses Jahres werden wir ihn auf allen weiteren deutschen Stationen einführen“, betonte J. Florian Pfaff, Vice President Area Management Germany von Lufthansa Cargo. „Es wird immer deutlicher, dass von der Digitalisierung der Prozesskette alle Beteiligten profitieren: Versender, Spediteure und Airlines.“

 

Bereits zum vierten Mal verlieh die Frachtairline darüber hinaus den Lufthansa Cargo Qualitäts-preis für den deutschen Markt. Als Spedition mit der besten Anlieferqualität im Jahr 2013 wurde MT Logistik ausgezeichnet. Bei den großen Spediteuren mit mehr als 10.000 Luftfrachtbriefen pro Jahr setzte sich SDV Geis durch. Der Lufthansa Cargo Qualitätspreis bewertet unterschiedli-che Qualitätsparameter zur Einhaltung von Lieferumfang und Pünktlichkeit der Anlieferung. 

 

Zwei weitere Preise gingen an Quick Cargo Service (Gesamtsieg) sowie an SDV Geis (Kategorie über 10.000 Luftfrachtbriefe pro Jahr). Beide Unternehmen erzielten sowohl beim Qualitätspreis als auch beim „e-Award“ herausragende Ergebnisse und gewannen so den Preis für die kombi-nierte Wertung.

 


Lufthansa Cargo 2013 mit Plus bei Auslastung

Tonnage bleibt mit 1,7 Millionen Tonnen Fracht und Post fast auf Vorjahresniveau


 

Die Flugzeuge von Lufthansa Cargo waren im vergangenen Jahr gut  ausgelastet. Europas führende Frachtairline steigerte den Nutzladefaktor 2013 auf sehr hohe 69,9 Prozent. Mit 1,7 Millionen Tonnen beförderter Fracht und Post blieb die Tonnage fast auf Vorjahresniveau.

 

Das abgelaufene Geschäftsjahr war – wie schon 2012 – von zurückhaltender Nachfrage an den weltweiten Luftfrachtmärkten geprägt. Lufthansa Cargo setzte in diesem anspruchsvollem Umfeld die sehr flexible und nachfrageorientierte Steuerung des eigenen Angebotes fort. So erzielte die Airline ein Plus bei der Auslastung und war erneut als eine von wenigen Frachtfluggesellschaften weltweit profitabel. Gleichzeitig investierte Lufthansa Cargo für ihre Kunden weiter in das Netzwerk. Unter anderem wurden die mexikanische Metropole Guadalajara und die peruanische Hauptstadt Lima neu in den Flugplan aufgenommen.

 

„Lufthansa Cargo fliegt weiter auf Kurs“, betonte Vorstandschef Karl Ulrich Garnadt. „Wir sind in der Lage, uns auch in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten und haben 2013 die Basis für wichtige Entwicklungen unseres Unternehmens gelegt. Wenn sich die erfreulichen Entwicklungen der vergangenen Wochen an den weltweiten Luftfrachtmärkten – vor allem aber in Asien – fortsetzen, können wir zuversichtlich auf das neue Jahr schauen.“

 

2014 wird Lufthansa Cargo ihre Frachterflotte weiter modernisieren. Im November des vergangenen Jahres hatte das Unternehmen bereits zwei fabrikneue Boeing 777-Frachter erhalten. Zwei weitere der modernen und treibstoffsparenden Flugzeuge werden in den ersten sechs Monaten

des laufenden Jahres an die Airline übergeben. Auch weitere Projekte des Zukunftsprogramms Lufthansa Cargo 2020 erreichen in diesem Jahr wichtige Meilensteine. So wird etwa die IT-Landschaft des Unternehmens grundlegend modernisiert.

 

Das wirtschaftliche Ergebnis des Jahres 2013 wird im März bekannt gegeben.



Lufthansa Cargo grüßt mit „Jambo Kenya“

Der zweite Boeing 777-Frachter erreicht seinen Heimatflughafen Frankfurt


 

Nur eine Woche nach dem ersten kommerziellen Flug einer Boeing 777F bei Lufthansa Cargo ist auch die zweite fabrikneue „Triple Seven“ mit Kranich-Logo sicher in Frankfurt angekommen. Die Boeing 777F mit der Kennung D-ALFB landete am 27. November um 5:49 Uhr Ortszeit auf dem Heimatflughafen von Lufthansa Cargo. Der Taufname des neuen Flugzeugs, „Jambo Kenya“ („Hallo Kenia“), symbolisiert die Bedeutung Afrikas als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte im weltweiten Luftfrachtverkehr. Bereits heute fliegt Lufthansa Cargo vier Ziele innerhalb des aufstrebenden Kontinents an.

Die Begrüßungsformel „Jambo Kenya“ orientiert sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte im Vorfeld der 777-Ankunft ausgeschrieben hatte. Unter den mehr als 40.000 potenziellen Flugzeugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury unter Beteiligung des Gesamtvorstands für die Leitidee „Say hello around the world“: Ent-sprechend werden alle Frachter der Lufthansa Cargo Flotte – ob Boeing 777F oder MD-11F – fortan auf Begrüßungsformeln in mehr als 20 landestypischen Sprachen getauft. 
 
Die Begrüßung „Jambo Kenya“ steht auch für die besondere Verbundenheit des Luftfracht-Carriers zu Nairobi. Lufthansa Cargo fliegt nicht nur viermal wöchentlich in Kenias Hauptstadt, sondern ist auch sozial dort tief verwurzelt. Das im Jahr 2004 von MD-11-Flottenchef Fokko Do-yen gegründete Hilfsprojekt Cargo Human Care e.V. unterstützt seit Jahren Waisenkinder in Nairobi und leistet in Zusammenarbeit mit Ärzten aus ganz Deutschland Tag für Tag medizini-sche Hilfe.

Die zweite Boeing 777F wird am 6. Dezember zum ersten kommerziellen Flug nach Chicago starten. Mit der Investition in fünf fabrikneue Boeing „Triple Seven“ im Rahmen des Zukunftspro-gramms „Lufthansa Cargo 2020“ setzt die Frachtairline nicht nur auf Modernisierung, sondern auch auf Wachstum: Jeder dieser Frachter kann bis zu 103 Tonnen Ladung aufnehmen und dabei nonstop über mehr als 9.000 km transportieren.




Zweiter Hilfsflug aus Frankfurt für Katastrophenopfer auf den Philippinen

Lufthansa Cargo fliegt gemeinsam mit Aktion Deutschland Hilft rund 60 Tonnen Hilfsgüter nach Manila


 

Lufthansa Cargo und Aktion Deutschland Hilft unterstützen die von dramatischen Taifunschäden betroffene philippinische Bevölkerung am heutigen Freitag mit einem weiteren Hilfsflug. Europas führende Frachtairline stellt hierfür einen Sonderflug von Frankfurt nach Manila kostenlos zur Verfügung. Flug LH 8476 startet heute um 12.40 Uhr am Flughafen Frankfurt und erreicht die philippinische Hauptstadt Manila am Samstag, 23. November, voraussichtlich um 11.15 Uhr (Ortszeit) nach einer Zwischenlandung in Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate).

An Bord der Frachtmaschine vom Typ MD-11F befinden sich rund 60 Tonnen Hilfsgüter, die von verschiedenen Organisationen des Nothilfebündnisses Aktion Deutschland Hilft bereitgestellt werden. Zu diesen Organisationen gehören action medeor, Arbeiter-Samariter-Bund, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, Johanniter, Malteser und World Vision. Für sie transportiert Lufthansa Cargo dringend benötigte Nahrungspakete, Medizintechnik, Medikamente, Wasseraufbereitungs-anlagen sowie Zelte. Mit einer Ladung von 60 Tonnen befördert die MD-11F mehr als doppelt so viel Fracht in das philippinische Krisengebiet wie die erste Sondermaschine der Lufthansa, ein Airbus A340-600,  am 10. November. Die Piloten übernehmen den Einsatz für diesen Hilfsflug mit großem persönlichem Engagement aus freien Tagen oder sogar aus dem Urlaub heraus.

„Auch wenn sich die ersten Scheinwerfer wegdrehen: Die Lage in den vom Taifun zerstörten Gebieten auf den Philippinen erfordert weiterhin unsere dringende Unterstützung“, sagte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Eine solche humanitäre Katastrophe verlangt schnellstmögliche Hilfe, die nur Luftfracht leisten kann. Für uns Lufthanseaten ist es selbstverständlich, in dieser Situation zu helfen“. Unter dem Motto „Gemeinsam schneller helfen“ arbeiten Lufthansa Cargo und das Bündnis Aktion Deutschland Hilft seit neun Monaten eng zusammen, um für den Fall einer schweren Katastrophe vorbereitet zu sein und weltweit den Aufbau einer schnellen Logistikkette zu ermöglichen.

"Wir bringen heute Hilfsgüter auf den Weg, die von den Menschen vor Ort dringend gebraucht werden, denn die akute Nothilfe auf den Philippinen wird noch mehrere Wochen dauern. Wir sind Lufthansa Cargo sehr dankbar, dass sie uns dabei mit diesem kostenlosen Flug unterstützt", betonte Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.

Von Manila aus wird der Logistikdienstleister Kühne + Nagel gemeinsam mit den Hilfsorganisationen den schnellen Weitertransport in die am schlimmsten betroffenen Gebiete organisieren.

Hilfsflüge in Länder, die von Naturkatastrophen heimgesucht wurden, haben im Lufthansa Konzern eine lange Tradition. Auch bei vergangenen Katastrophen wie dem Erdbeben in Haiti, der Flut in Pakistan oder der Atomkatastrophe in Fukushima stellte Lufthansa Cargo Frachtflüge für Hilfsgüter zur Verfügung.



Lufthansa Cargo startet mit neuem Frachter in Richtung Zukunft

Europas führende Frachtairline fliegt erstmals mit fabrikneuer Boeing 777F


 

Geschichte wiederholt sich: 41 Jahre nach dem weltweiten Erstflug des legendären Jumbo-Frachters startet Lufthansa Cargo erneut mit einem Flug nach New York in eine neue Ära des Fliegens. Der erste Boeing 777-Frachter von Lufthansa Cargo hebt am Dienstagabend das erste Mal im Linienbetrieb von Europas führender Frachtairline ab.  Lufthansa Cargo hat bei dem US-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing insgesamt fünf fabrikneue Frachter bestellt (Listenpreis je Flugzeug: 270 Millionen Dollar). Mit dieser Großinvestition setzt Lufthansa Cargo auf Wachstum und eine Modernisierung der Flotte.

Der Vorstandsvorsitzende Karl Ulrich Garnadt unterstrich bei der Willkommenszeremonie für das neue Flugzeug die Bedeutung der Flotteninvestition: „Die Boeing 777F ist nicht nur der leistungsstärkste, effizienteste und ökologisch beste Frachter der Welt, sondern darüber hinaus ein weithin sichtbares Zeichen unseres Zukunftsprogramms ‚Lufthansa Cargo 2020‘.“ Mit dem Einsatz des zweistrahligen Boeing-Frachters sei ein wichtiger Meilenstein erreicht „auf unserem Weg, ein Unternehmen für die nächste Generation zu formen“, betonte Garnadt. Die Airline hat mit der Strategie „Lufthansa Cargo 2020“ vor zwei Jahren ein umfassendes Zukunftsprogramm aufgelegt. Einige der strategischen Projekte befinden sich bereits in der Umsetzungsphase, neben der Modernisierung der Frachterflotte auch Investitionen in neue IT im Volumen von 100 Millionen Euro. Darüber hinaus plant Lufthansa Cargo in Frankfurt den Bau eines neuen, leistungsfähigen Logistikzentrums, treibt die Digitalisierung der gesamten Prozesskette voran und stärkt gemeinsam mit den Partnern am Standort Frankfurt das wichtigste deutsche Luftfrachtdrehkreuz.

Boeing 777F fliegt zunächst in die USA

Die erste „Triple Seven“ im Lufthansa-Design wird heute zum ersten Mal im Linienverkehr eingesetzt. Seit der Landung nach dem technischen Überführungsflug aus Everett/Washington am 9. November wurden die dafür notwendigen, letzten Vorbereitungen getroffen. Unter anderem wurde das sogenannte Electronic Flight Bag System eingebaut. Alle wichtigen Informationen wie Navigationskarten werden so im Cockpit elektronisch bereitstellt.

Der kommerzielle Erstflug führt das Flugzeug nach New York/JFK und anschließend nach Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. Der Abflug ist für 17:50 Uhr unter der Flugnummer LH8170 geplant. Das nächste Ziel der Boeing 777F ist am Mittwoch Chicago. „Mit der Boeing 777F läuten wir eine neue Ära des Fliegens bei Lufthansa Cargo ein“, betonte der Vorstandsvorsitzende Garnadt. Kunden von Lufthansa Cargo würden von der enormen Reichweite des Zweistrahlers profitieren. Bei voller Nutzlast von 103 Tonnen ist das Flugzeug in der Lage, zehneinhalb Stunden in der Luft zu bleiben. Dabei schafft es eine Strecke von mehr als 9.000 Kilometern nonstop, was Lufthansa Cargo zum Beispiel Direktflüge von Frankfurt an den weltgrößten Frachtflughafen Hongkong ermöglicht.

Weniger Lärm und Treibstoff
 
Die Flottenmodernisierung trägt darüber hinaus zu einer deutlichen Entlastung der Umwelt bei. Garnadt:  „Die spezifischen CO2-Emissionen der Boeing 777F sind um fast 20 Prozent geringer als die unserer bestehenden MD-11-Frachter. Damit unternehmen wir den nächsten großen Schritt, um unsere ehrgeizigen Umweltziele zu erreichen.“ Bis 2020 will Lufthansa Cargo die spezifischen CO2-Emissionen um ein Viertel reduzieren.

Auch für die Anwohner in Flughafennähe ist der Einsatz der „Triple Seven“ eine gute Nachricht. Der fabrikneue Jet ist wesentlich leiser als andere Frachtflugzeuge seiner Klasse. „Wir stehen zu unserer Zusage, die Lärmbelastungen für die Anwohner spürbar zu senken“, unterstrich Garnadt.

Der Lufthansa Cargo-Manager hob zudem die wirtschaftliche Bedeutung der Milliardeninvestition – eine Boeing 777F hat einen Listenpreis von rund 270 Millionen US Dollar –  hervor: „Die neuen Flugzeuge werden fest in Frankfurt stationiert, unserem mit Abstand wichtigsten Drehkreuz. Damit  sind sie eine wichtige Investition in den Standort und sichern hunderte Arbeitsplätze, nicht nur bei Lufthansa Cargo, sondern auch bei Partnerunternehmen.“

Boeing auf den Namen „Good Day, USA“ getauft

Die Boeing 777F, die das Kennzeichen D-ALFA trägt, hat als erstes Flugzeug der aktuellen Flotte einen Taufnamen erhalten. Ein offener Ideenwettbewerb zur Namensgebung der Lufthansa Car-go Frachter hatte bereits in den vergangenen Wochen für hohe Aufmerksamkeit vor allem unter Luftfahrtbegeisterten gesorgt. Die Airline hatte in einem Kreativwettbewerb online dazu aufgeru-fen, der gesamten Flotte von Lufthansa Cargo Namen zu geben. Innerhalb von sechs Wochen wurden dabei mehr als 40.000 Vorschläge eingereicht – und damit weit mehr potenzielle Namen als weltweit Zivilflugzeuge am Himmel operieren. Die Flugzeuge werden künftig die wichtigsten Zielländer der Frachtairline in der Landessprache begrüßen. Die erste „Triple Seven“, die zunächst Ziele in den Vereinigten Staaten anfliegen wird, wurde entsprechend auf den Namen „Good Day, USA“ getauft. Der zweite 777-Frachter soll den Namen „Jambo Kenya“ tragen, der dritte auf die Begrüßungsformel „Ni Hao, China“ getauft werden: „Wir verbinden mit unseren Flugzeugen die Welt der Wirtschaft, wir führen Städte, Länder und ganze Kontinente zusammen“, so Karl Ulrich Garnadt. „Diese wichtige Rolle der zivilen Luftfahrt unterstreichen wir, in dem wir die Menschen an unseren wichtigsten Flugzielen freundschaftlich und sympathisch in ihrer Landessprache begrüßen.“

Die zweite Boeing 777F von Lufthansa Cargo wird Ende November ausgeliefert. Zwei weitere Jets folgen in der ersten Jahreshälfte 2014, ein fünftes Flugzeug 2015. Bislang betreibt Lufthansa Cargo eine Frachterflotte von 18 eigenen MD-11F-Flugzeugen. Die neuen Flugzeuge sollen sowohl Wachstum als auch eine Modernisierung der Flotte ermöglichen, betonte Garnadt. Nach derzeitiger Planung werden die beiden ältesten MD-11F im Laufe des Jahres 2014 aus der Flotte genommen.

Technische Details der Boeing 777F:

Gesamtlänge: 63,7 m
Spannweite: 64,8 m
Heckhöhe: 18,6 m
Zuladung in Tonnen: ca. 103
Reichweite (bei voller Beladung): ca. 9000 km
max. Startgewicht: 347 Tonnen
Reisegeschwindigkeit: ca. 896 km/h


Hinweis für Redaktionen:

Pressebilder sind unter www.lufthansa-cargo.com/777F-Roll-In zum Download verfügbar.



Taifun „Haiyan“: Lufthansa Cargo startet zweiten Hilfsflug auf die Philippinen – Konzern sammelt Spenden

Frachter fliegt mit 55 Tonnen Hilfsgütern ins Katastrophengebiet / Christoph Franz ruft Mitarbeiter zum Spenden auf


 

Lufthansa Cargo startet am 22. November um 12:40 Uhr einen Hilfsflug in Richtung Philippinen. Die Frachtairline der Lufthansa Group führt diesen Sonderflug kostenlos durch. Gemeinsam mit dem Nothilfebündnis „Aktion Deutschland Hilft“ leistet Lufthansa Cargo in Kooperation mit anderen Unternehmen des Konzerns damit schnelle und unbürokratische Hilfe für die vom Taifun schwer getroffene Bevölkerung. 
 
Der Konzern hat eine lange Tradition, bei humanitären Katastrophen schnell und professionell Hilfsflüge in die Krisenregion durchzuführen. Das Frachtflugzeug vom Typ MD-11 der Lufthansa Cargo mit rund 55 Tonnen Hilfsgütern wird mehr als doppelt so viel Fracht ins Krisengebiet bringen als die erste Sondermaschine der Lufthansa in der Vorwoche. Die Hilfsgüter, darunter dringend benötigte Nahrungspakete, Medizintechnik, Wasseraufbereitungsanlagen und Zelte, wurden von verschiedenen Organisationen des Nothilfebündnisses „Aktion Deutschland Hilft“ bereitgestellt – unter ihnen World Vision, Malteser, Help und Action Medeor. Die aufwändige Logistik in Manila wird der Logistikkonzern und enge Lufthansa Cargo Partner DHL übernehmen und gemeinsam mit den Hilfsorganisationen den schnellen Weitertransport gewährleisten. Neben Manila hat DHL bereits seit mehreren Tagen seine sogenannte Katastropheneinsatzteams in der Region Cebu im Einsatz, die sich dort pro bono für die Abwicklung eintreffender Hilfsgüter 
einsetzen. 
 
„Rund eine Woche nach dem verheerenden Taifun ist die Not auf den Philippinen noch immer unvorstellbar groß“, sagte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Gemeinsam mit unserem Partner ‚Aktion Deutschland Hilft‘ und den beteiligten Organisationen wollen wir den Menschen vor Ort professionell und unbürokratisch helfen. Schnelle Transporte per Flugzeug sind dafür unverzichtbar.“ 
 
Der Hilfsflug der Lufthansa Cargo ist bereits der zweite eines Unternehmens der Lufthansa Group binnen kürzester Zeit: Schon am 10. November hatte Lufthansa einen Airbus A340-600 Passagierjet mit 25 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter nach Manila geflogen. Auf Initiative eines Lufthansa Piloten, der die Maschine zur Wartung leer auf die Philippinen geflogen hätte, wurde die Gelegenheit kurzerhand für die lebensrettende Mission genutzt. In einer beispiellosen Aktion schnürten Mitarbeiter von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik am Wochenende zusammen mit den   Organisationen World Vision und I.S.A.R. Germany mit freiwilligem Engagement ein Hilfspaket. 
 
Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG: „Ich danke allen, die diesen Flug mit großem persönlichen Engagement möglich gemacht und dafür gesorgt haben, dass die Hilfsgüter schnell an den Bestimmungsort gekommen sind.“ Gleichzeitig warb er für Spenden an die gemeinnützige Organisation HelpAlliance, die von Mitarbeitern getragen und von der Lufthansa Group unterstützt wird: „Ein Anfang ist gemacht, aber 
hunderttausende Menschen brauchen weiter Hilfe.“ Die Spenden kommen lokalen Organisationen vor Ort für den Wiederaufbau zu Gute. Die Lufthansa Group wird den von ihren Mitarbeitern gespendeten Betrag verdoppeln. 
 
 
Hinweis für Redaktionen: 
 
Am Freitag, 22. November, laden wir vor dem Abflug zu einer Pressekonferenz ein. Diese 
wird auf dem Gelände der Lufthansa Cargo, Airportring – Tor 25, am Frankfurter 
Flughafen, stattfinden. Anschließend besteht auf dem Vorfeld die Möglichkeit zu Film- und 
Fototerminen vor dem Abflug. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an
lufthansa.cargo@dlh.de.



eFreight: Lufthansa Cargo mit weiterem Meilenstein auf dem Weg zur papierlosen Luftfracht

Sicherheitsdaten können ab sofort elektronisch übermittelt werden


 

Die papierlose Luftfracht rückt bei Lufthansa Cargo immer näher: Ab sofort können sen-dungsspezifische Sicherheitsinformationen von den Kunden der Frachtairline elektronisch über-mittelt werden. Die sogenannte electronic Consignment Security Declaration (eCSD) wurde vom Luftfahrtbundesamt für Transporte aus Deutschland offiziell anerkannt.

Ziel der Einführung der eCSD ist es, künftig den Nachweis, dass geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr beim Transport von Luftfracht und Luftpost angewendet werden, auf elektronischem Wege zu erbringen. Dies umfasst unter anderem Informationen, wie, wann und von wem eine Sendung gesichert wurde.

Durch die Standardisierung dieses Verfahrens und die digitale Dokumentation der Nachweise, werden redundante Sicherheitsangaben in verschiedensten Formaten ersetzt. Nach umfangreichen Tests, die Lufthansa Cargo gemeinsam mit Kühne + Nagel und dem Airline-verband IATA durchgeführt hat, stehen der elektronischen Übermittlung der obligatorischen Sicherheitsinformationen keine Hürden mehr im Weg.

„Die erfolgreiche Pilotierung des eCSD Verfahrens erhöht in Deutschland erheblich die Effi-zienz des Luftfrachttransports“, sagte Thilo Schäfer, Vice President Global Handling Mana-gement von Lufthansa Cargo. „Indem alle Informationen zu durchgeführten Sicherheitsmaß-nahmen jederzeit elektronisch verfügbar sind, können mögliche Verzögerungen und Unterbre-chungen im Transportprozess bei allen an der eFreight-Initative Beteiligten deutlich reduziert werden."

Lufthansa Cargo ist in der Branche einer der Vorreiter bei der Umsetzung von eFreight. Bis 2015 soll die papierlose Luftfracht auf allen möglichen Verbindungen von Lufthansa Cargo der Standard sein. 



Lufthansa Cargo in anspruchsvollem Markt mit Plus bei Auslastung

Frachtairline investiert weiter in Streckennetz


 

In einem anspruchsvollen Marktumfeld ist Lufthansa Cargo in den ersten neun Monaten des Jahres mit volleren Flugzeugen geflogen. Die Frachtairline steigerte die Auslastung ihrer Flugzeuge auf 69,3 Prozent.

Die Menge an beförderter Fracht und Post ging in den ersten drei Quartalen leicht um 2,2 Prozent zurück. Insgesamt transportierte Lufthansa Cargo rund 1,3 Millionen Tonnen Luftfracht. Ursprünglich war die Airline von einer stärkeren Nachfragebelebung im Herbst dieses Jahres ausgegangen. Der unverändert anspruchsvollen Lage an den weltweiten Luftfrachtmärkten begegnete das Unternehmen mit einem flexiblen Kapazitätsmanagement und stützte so die Auslastung.

Als eine der wenigen Frachtairlines investiere Lufthansa Cargo aber auch in dem aktuellen Marktumfeld gezielt in neue Flugzeuge, moderne Technologien und ihr Streckennetz. Damit sei das Unternehmen für alle Marktentwicklungen gewappnet, auch für den Fall einer lange erwarteten Nachfragebelebung, betonte der Vorstandsvorsitzende Karl Ulrich Garnadt. „Mit dem ersten Boeing 777-Frachter, der in wenigen Wochen zu unserer Flotte stößt, stellen wir uns noch stärker und zukunftsorientierter auf. Die Triple Seven ist leiser, wirtschaftlicher und zuverlässiger als alle anderen Frachter ihrer Klasse. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden ab Ende Oktober einen sehr attraktiven Winterflugplan, der mit 300 Stationen, alle wichtigen Luftfrachtmärkte der Welt hochfrequent bedient.“

Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten neun Monate des Jahres wird am 31. Oktober bekannt gegeben.



Lufthansa Cargo setzt auf Lateinamerika

Frachtairline erweitert ihr Streckennetz zum Winterflugplan um Perus Hauptstadt Lima


 

Lufthansa Cargo erweitert mit Beginn des Winterflugplans 2013 ihr Standbein im Wachstumsmarkt Lateinamerika. Europas führende Frachtairline wird ab 27. Oktober 2013 die peruanische Hauptstadt Lima in das globale Streckennetz aufnehmen. Der Neuanflug auf Lima erfolgt zweimal wöchentlich mit MD-11-Frachtern. Montags und freitags führt der Hinflug über Dakar (Senegal) und Manaus (Brasilien) nach Peru. Auf dem Rückflug nach Frankfurt werden Stopps in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, sowie in Aguadilla in Puerto Rico eingelegt.

Perus starke wirtschaftliche Entwicklung wird unterstützt von zahlreichen Freihandelsabkommen, die seit März 2013 auch mit der Europäischen Union bestehen. Lima stellt dabei das wirtschaftliche Zentrum des Landes dar. Ein Schwerpunkt der Exporttätigkeit des aufstrebenden südamerikanischen Landes liegt auf Obst und Gemüse - etwa Spargel, Mangos und Beeren. Signifikante Lufttransportvolumina sind aber auch für zahlreiche nichtverderbliche Waren zu erwarten.

„Die aktuelle Marktlage ist herausfordernd und weiterhin nur mit einem disziplinierten Kosten-   und Kapazitätsmanagement zu bewältigen“, erläutert Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt und Vertrieb von Lufthansa Cargo. „Dennoch gelingt es uns seit Monaten, Marktanteile zu gewinnen und das Streckennetz für unsere Kunden attraktiv zu erweitern, so zum Beispiel mit dem Standort Lima.“

Lufthansa Cargo ist darüber hinaus in Gesprächen mit chinesischen Behörden, um auch das Wirtschaftszentrum Chongqing ab Ende Oktober wieder in das Streckennetz zu integrieren. In der rasant wachsenden Metropole wohnen 32 Millionen Menschen, so viele wie in Tschechien, Slowakei, Österreich und der Schweiz zusammen. Chongqing wurde bereits im Sommerflugplan 2012 angeflogen, jedoch wegen der verhaltenen Nachfrage im Winter 2012 vorerst als Ziel gestrichen.

Lufthansa Cargo bietet ihren Kunden Verbindungen zu 304 Zielen in 95 Ländern. Insgesamt 57 Städte werden mit Frachtflugzeugen angeflogen. Nach Asien offeriert Lufthansa Cargo Frachterverbindungen zu 24 Zielen. Nach Nordamerika stehen neun, in Mittel- und Südamerika zwölf Städte im Flugplan von Lufthansa Cargo. Von und zum afrikanischen Kontinent werden vier Frachterziele von der Kranichtochter bedient.



Neue „Triple Seven“ nimmt Kurs auf Nordamerika

Lufthansa Cargo startet mit der Boeing 777F in eine neue Ära des Fliegens


 

Moderner, leiser, effizienter:  Lufthansa Cargo wird ab November 2013 zum ersten Mal mit fabrikneuen Boeing 777 Frachtern um die Welt fliegen. Die ersten drei Ziele, die für die sogenannte „Triple Seven“ auf dem Plan stehen, erinnern an die Pionierarbeit, die Lufthansa bei der Entwicklung des zivilen Flugverkehrs über den Atlantik geleistet hat. Atlanta, Chicago, New York: Lufthansa Cargo nimmt auch mit der neuen Boeing 777F zunächst Kurs auf Nordamerika - so wie vor 41 Jahren. 

Rückblende: Am 19. April 1972 setzt Lufthansa als erste Airline weltweit die Frachterversion des „Jumbos“ Boeing 747 für Gütertransporte zwischen Europa und den USA ein – und damit das bis dahin größte serienmäßig gebaute Flugzeug der Zivilluftfahrt. Mit 73 Tonnen Fracht und
1,8 Tonnen Post an Bord startet die vierstrahlige Boeing 747-200F ihren ersten Linienflug von Frankfurt nach New York.

Vier Jahrzehnte später braucht Lufthansa Cargo mit ihrem Flotten-Neuling nur noch zwei Triebwerke, um Europa mit Amerika oder Asien zu verbinden. Die Boeing 777F ist in der Lage, mit 103 Tonnen Nutzlast zehneinhalb Stunden in der Luft zu bleiben. Dabei schafft sie eine Strecke von mehr als 9.000 Kilometern nonstop. Darüber hinaus erfüllt das Flugzeug die strengste Lärmschutzklasse in der internationalen Zivilluftfahrt. So bietet sie maximalen Zugang zu Flughäfen mit strengen Lärmschutzgrenzwerten und entlastet die Anwohner in Flughafennähe deutlich.

„Der Frachter stößt mit seiner herausragenden technischen Performance und Zuverlässigkeit in neue Dimensionen vor. Er setzt auch einen Meilenstein auf unserem ambitionierten Weg, die spezifischen Emissionen bis 2020 um 25 Prozent zu senken“, sagt Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations bei Lufthansa Cargo. Die Modernisierung der Flotte ist nur eines von sechs Projekten des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“, mit dem Deutschlands größte Frachtairline ihre Rolle als Industry Leader der Luftfracht halten und ausbauen will. Lufthansa Cargo hat insgesamt in fünf neue „Triple Seven“-Flugzeuge investiert. Der Listenpreis einer Boeing 777F beträgt 270 Millionen Dollar.



Lufthansa Cargo Aufsichtsrat verlängert Vertrag von Dr. Karl-Rudolf Rupprecht

Vorstand Operations vorzeitig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt


 

Der Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo AG hat den Vertrag von Vorstand Dr. Karl-Rudolf Rupprecht verlängert. Der 57-Jährige, der seit April 2011 das Vorstandsressort Operations der Lufthansa Cargo AG leitet, wurde für weitere zwei Jahre - bis zum 31. März 2016 - bestellt. Als Vorstand Operations verantwortet Dr. Rupprecht die Bereiche Flugbetrieb und Transportmanagement, das Fracht-Handling sowie das Sicherheits- und Umweltmanagement. Auch für den Neubau des Lufthansa Cargo Centers (LCCneo), einem Flaggschiff-Projekt des Zukunftsprogramms „Lufthansa Cargo 2020“, zeichnet Dr. Rupprecht verantwortlich.  

Der 1955 in Kassel geborene Manager ist bereits seit 25 Jahren Lufthanseat. Nach seinem Studium des Maschinenbaus an der RWTH-Aachen arbeitete er als leitender Ingenieur am Institut für Hydraulik und Pneumatik, an dem er 1988 promovierte.

Im selben Jahr begann Dr. Rupprecht seine berufliche Karriere bei Lufthansa als Assistent des Bereichsleiters Flugzeugwartung und -überholung in Frankfurt. Zwischen 1989 und 1994 wurden ihm verschiedene Managementaufgaben im Bereich der Flugzeugwartung übertragen. Anfang 1995 wechselte Dr. Rupprecht als Corporate Manager für den Bereich Unternehmensentwicklung nach Hamburg. Im Juli 1995 wurde er zum stellvertretenden Leiter Marketing & Sales der Lufthansa Technik ernannt. Von Oktober 2000 bis September 2004 war Dr. Rupprecht Geschäftsführer der Lufthansa Technik Logistik GmbH. Anschließend wurde er
Leiter des Hub Management Frankfurt der Deutschen Lufthansa AG und verantwortete von Oktober 2004 bis März 2011 das größte Drehkreuz der Deutschen Lufthansa AG.



Der eAWB wird Realität

Erste papierlose Anlieferungen in München


 

Am Mittwoch vergangener Woche ist Lufthansa Cargo in München der papierlosen Zukunft ein großes Stück näher gekommen - die ersten AWB-losen Anlieferungen von ausgewählten Kunden konnten im Rahmen des eAWB Rollout ex MUC problemlos abgefertigt werden. In München wird hierbei ein neuer, kundenfreundlicher Prozess realisiert, bei dem unabhängig von der Destination praktisch alle Sendungen ohne AWB angeliefert werden. 

Bei erfolgreicher Stabilisierung werden weitere Kunden auf breiter Basis angesprochen. Die bisherige Resonanz der Kundschaft auf den neuen, nutzerfreundlichen Prozess ist groß. Zahlreiche Speditionen zeigen  Interesse, in die Datenqualitäts-Phase einzusteigen. In diesem Zeitraum arbeiten Lufthansa Cargo und Kunde an der Beseitigung letzter IT-technischer und prozessualer Herausforderungen.

Ende des Jahres soll die Menge auf 45 Prozent gesteigert werden.



"Name the plane": Der Countdown läuft

Lufthansa Cargo veröffentlicht die zehn besten Ideen


 

Otto Lilienthal, Golden Gate Bridge, Sirius - welche Namen werden die Frachter der Lufthansa Cargo Flotte zukünftig tragen? Es bleibt spannend. 

Ende Mai fiel der Startschuss für den Ideenwettbewerb "Name the plane" von Lufthansa Cargo. Weltweit konnten Mitarbeiter, Kunden, Flugzeugliebhaber und kreative Köpfe ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Nach gut 50 Tagen endete nun die Einreichungsfrist - mit überwältigenden Ergebnissen. Mehr als 6.700 Benutzer wurden auf dem Internetportal registriert, die mehr als 2.700 Leitideen einreichten. Insgesamt wurden mehr als 41.000 einzelne Namensvorschläge gesammelt.

Bereits zur Halbzeit des Wettbewerbs übertraf die Namensliste alle Erwartungen. Die Frachttochter des Kranischs hätte problemlos jedes einzelne Flugzeug, das weltweit zugelassen ist, neu benennen können.

Die besten zehn Leitideen wurden nun ausgewählt und auf die Shortlist gesetzt:

1. Name von Zugvögeln
2. Wonders of the World
3. Say hello around the world* / "Hallo" in unterschiedlichen Sprachen*
4. Diven der Lüfte
5. Famous explorers
6. Global Partner und größte Business Partner von Lufthansa Cargo
7. Deutsche Industrie als Motor der Welt
8. Deutsche Luftfahrtpioniere
9. Imposante und bekannteste Brücken der Welt
10. Namen sehr heller Sterne am Himmel

In den kommenden Wochen wird eine Jury, bestehend aus dem Gesamtvorstand der Lufthansa Cargo und Chefpilot Claus Richter aus den zehn Vorschlägen den Gewinner küren. Diesem winkt eine ganz besondere Einladung. Er wird dabei sein, wenn Lufthansa Cargo ihre erste Boeing 777F in Frankfurt begrüßt und als eine der ersten Personen im Cockpit Platz nehmen.

Erfahren Sie mehr auf dem Portal www.lufthansa-cargo.de/nametheplane

*Sollte dieser Vorschlag von der Jury ausgewählt werden, würden beide User gewinnen. 



Hochbetrieb im Kühlzentrum von Lufthansa Cargo

Rekordhitze sorgt für Herausforderungen am Frankfurter Flughafen

 

Der Wetterbericht verspricht an diesem Wochenende für Frankfurt Rekordtemperaturen von bis zu 37 Grad. Für die Experten von Lufthansa Cargo, die sich am Drehkreuz der Frachtairline um temperaturempfindliche Fracht kümmern, bedeutet das eine ganz besondere Herausforderung. Denn die hochsensiblen pharmazeutischen Produkte, die per Flugzeug befördert werden, müs-sen in einem engen Temperaturkorridor zwischengelagert und transportiert werden - oft bei Mi-nustemperaturen.

„Wir haben in diesen Tagen deutlich mehr Fracht in unseren Hallen“, berichtet Karin Krestan, die das Lufthansa Cargo Cool Center am Frankfurter Flughafen leitet. Auf 4.500 Quadratmetern stehen dort vier unterschiedlich temperierte Kühlräume sowie eine Tiefkühlzelle zur Verfügung, wo auch am heißesten Wochenende des Jahres präzise Minus 18 Grad herrschen. „Bei den extrem hohen Temperaturen ist es noch wichtiger, die Fracht so schnell wie möglich vom Lkw in unsere Kühlräume zu transportieren“, erklärt Krestan. Damit dies bei den wichtigen und empfindlichen Sendungen reibungslos gelingt, hat Lufthansa Cargo an diesem Wochenende das Personal im Kühlzentrum aufgestockt.

Auch die Menge an Trockeneis, das für das Kühlen der Container genutzt wird, steigt bei Sommerwetter an. Pro Woche benötigt allein Lufthansa Cargo in Frankfurt derzeit rund vier Tonnen Trockeneis.



Rekord über den Wolken: 31.000 Ideen

Lufthansa Cargo sammelt bei kreativem Ideenwettbewerb mehr Flugzeugnamen ein, als Jets am Himmel operieren

Lufthansa Cargo sorgt mit einer kreativen Kampagne für Furore im Web. Drei Wochen nach dem Start des offenen Ideenwettbewerbs "Name the plane" hat Deutschlands größte Fracht-Airline bereits 31.000 Vorschläge  zur Benamung ihrer Flugzeugflotte erhalten. Damit haben Luftfahrtfans und kreative Köpfe aus aller Welt auf dem Portal www.lufthansa-cargo.de/nametheplane bereits mehr potenzielle Namen hinterlassen, als Flugzeuge am Himmel operieren. Im jüngsten World Airliner Census des Fachmagazins "Flight International" wird die weltweite Flotte aller Zivilflugzeuge mit 25.378 angegeben.

Auslöser der Kampagne ist die anstehende Auslieferung des ersten fabrikneuen Frachters vom Typ Boeing 777F, den Lufthansa Cargo im Oktober in Frankfurt erwartet. Zu diesem Anlass lässt die Lufthansa-Tochter ihre komplette Flotte mit Taufnamen versehen - und setzt dabei auf die Weisheit der Masse: "Wir sind überwältigt von all den kreativen Vorschlägen - und auch davon, wie viele Menschen weltweit unseren Flugzeugen einen unverwechselbaren Namen geben wollen. Das zeigt uns, dass wir mit der Idee goldrichtig liegen, an der Luftfracht interessierte Menschen an diesem faszinierenden Projekt zu beteiligen“, sagt Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, Vorstand Operations bei Lufthansa Cargo.

Das neue Portal "Name the plane" wurde unter anderem über soziale Kanäle wie Facebook bekannt gemacht und kommt bereits zur Halbzeit des Kreativwettbewerbs auf mehr als 100.000 Zugriffe. Die bisherigen Einträge zeigen nicht nur den Ansturm, sondern auch grenzenlose Fantasie: Ob Sternenbilder, Weltmeere oder berühmte Wolkenkratzer als Flugzeugnamen – am Ende der Einreichungsfrist (15. Juli 2013) wird eine hochkarätige Jury aus allen vier Lufthansa Cargo Vorständen sowie Chefpilot Claus Richter über die Taufnamen entscheiden. Der Gewinner von "Name the plane" reist als VIP-Gast inklusive Begleitung zur emotionalen Roll-In-Zeremonie des fabrikneuen Frachters. Der neue Name des Flugzeugs soll erst bei der feierlichen Übergabe an Lufthansa Cargo enthüllt werden - und der Gewinner als eine der ersten Personen auf dem Kapitänssitz Platz nehmen.



Lufthansa Cargo zeichnet DHL aus

Cargoairline würdigt die außergewöhnliche Zusammenarbeit mit dem „Planet Award of Excellence"


 

Der Logistikkonzern DHL ist erstmals mit dem „Planet Award of Excellence" ausgezeichnet worden. Deutschlands größte Frachtairline Lufthansa Cargo würdigt mit dem Preis traditionell die außergewöhnliche Zusammenarbeit mit ihren wichtigsten Kunden. Im Rahmen des diesjährigen Global Partner Council verlieh Lufthansa Cargo-Chef Karl Ulrich Garnadt gemeinsam mit Produkt- und Vertriebsvorstand Dr. Andreas Otto den Preis an Ken Allen, CEO DHL Global Express, Ingo-Alexander Rahn, Head of Global Air Freight DHL Global Forwarding sowie an Charlie Dobbie, Executive Vice President, Global Network Operations, DHL Express.

Garnadt betonte: „DHL und Lufthansa Cargo arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Wir sind stolz, dass wir mit unserem weltweit größten Kunden auch im schwierigen Jahr 2012 stabile Tonnagen erreichen konnten. Beide Unternehmen verbindet mehr als nur eine Kunden- Lieferanten Beziehung: Unsere gemeinsame Frachtairline AeroLogic ist eine Erfolgsgeschichte, die in unserer Branche bislang noch nicht wiederholt werden konnte." Das gemeinsam von DHL Express und Lufthansa Cargo gegründete Unternehmen fliegt heute mit acht Boeing 777- Frachtern für beide Unternehmen mehr als 20 Ziele an.

Dr. Andreas Otto hob zudem das Streben nach bester Leistung hervor, das DHL und Lufthansa Cargo verbindet: „Unser gemeinsames Qualitätsverständnis ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit haben wir bei den wichtigsten Themen unserer Branche - etwa bei neuen Sicherheitsanforderungen, im Bereich des Umweltmanagements und auch bei der Ausweitung von eFreight - deutliche Verbesserungen für unsere gemeinsamen Kunden erreicht." Dr. Andreas Otto unterstrich, dass es auch im Bereich „Global Mail", einem weiteren Geschäftsbereich von DHL, eine intensive Kooperation gebe.

Ken Allen von DHL-Express betonte ebenfalls die Erfolge der engen Partnerschaft zwischen den beiden Logistikunternehmen: „Wir freuen uns sehr, einen solch renommierten Preis von einem unserer wichtigsten Partner zu erhalten. Die Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. Egal ob im gemeinsamen Joint Venture AeroLogic oder im klassischen Luftfrachtgeschäft: Diesen Erfolgskurs wollen wir fortsetzen und das gemeinsame Geschäft weiterentwickeln."

Ingo-Alexander Rahn ergänzte: „Wir haben in der Partnerschaft mit Lufthansa Cargo die Möglichkeit, auf einer stabilen und erfolgreichen Geschäftsbeziehung aufzusetzen. Gleichzeitig wollen wir aber zusammen neue Wege gehen und Innovationen sowie die Digitalisierung unserer gemeinsamen Prozesse vorantreiben. Eine erfolgreiche Partnerschaft mit einer führenden Airline hilft auch, mutige und zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen."

Das Lufthansa Cargo Global Partnership Program ist eine wichtige Plattform für nachhaltiges Wachstum. Die elf Global Partner, zu denen neben DHL Global Forwarding auch Agility, CEVA, Dachser, Expeditors, DB Schenker, Hellmann, Kühne+Nagel, Panalpina, UPS und UTi gehören, stehen für rund die Hälfte des Umsatzes von Lufthansa Cargo. Das Global Partner Council ist das jährliche Spitzentreffen der weltweit führenden Speditionen mit dem Vorstand und dem Top- Management von Lufthansa Cargo.



Lufthansa Cargo fliegt Red Bull-Raumkapsel von Felix Baumgartner

„Stratos”-Raumkapsel auf dem Weg aus der Wüste Kaliforniens ins österreichische Salzburg


 

Aus Luftfracht wird Weltraumfracht: Lufthansa Cargo hat am Wochenende die Red Bull „Stratos"-Raumkapsel von Los Angeles nach Frankfurt geflogen. Aus dieser war im Oktober 2012 der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner aus einer Höhe von knapp 39 Kilometern gesprungen. In Zusammenarbeit mit der Speditionsfirma „Schaefer Trans Inc.” wurde das Fluggerät auf einem Tieflader aus den Hallen der Herstellerschmiede „Sage Cheshire Aerospace” in der Wüste Kaliforniens an den Los Angeles International Airport (LAX) geliefert. Dort erfolgte die Verladung des 1,45 Tonnen schweren Fluggeräts in eine Boeing 777F der AeroLogic, einem Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Cargo und DHL Express.

Nach dem Transatlantikflug nach Frankfurt wurde die Raumkapsel auf einen Spezial-Tieflader umgeladen und weiter nach Salzburg transportiert. Dort angekommen werden die Kapsel und der dazugehörige Weltraumanzug von Felix Baumgartner im Hangar-7, dem Red Bull eigenen Flugzeugmuseum am Salzburger Flughafen, künftig neben anderen Fluggeräten und Sportwagen zu bestaunen sein.

Für Arthur Thompson, Projektmanager und CEO des Herstellers Sage Cheshire Aerospace, hat der sichere Transport der Raumkapsel höchste Priorität. „Die größte Herausforderung ist, ein Objekt von solcher Größe in einem Stück am Zielort ankommen zu lassen”, erläutert Thompson. „Aus unserer jahrelangen Erfahrung mit von uns gebauten Fahrzeugprototypen, die wir mit Lufthansa Cargo nach Europa transportiert haben, weiß ich, dass das Unternehmen mit großer, schwerer und vor allem auch unersetzbarer Fracht sehr gut umzugehen weiß.”

Der Österreicher Felix Baumgartner war am 14. Oktober 2012 mit Hilfe eines Heliumballons an einer Raumkapsel bis in die Stratosphäre emporgestiegen. In einer Höhe von 38.969 m ist er im freien Fall mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.357,6 km/h Richtung Erde gerast und stellte dabei mehrere Rekorde auf. Neben dem höchsten je von einem Menschen absolvierten Fallschirmsprung, durchbrach Baumgartner auch als erster Mensch im freien Fall die Schallgeschwindigkeit. Der Sprung wurde weltweit über unterschiedliche Medienkanäle und im Fernsehen live übertragen und zählt zu den erfolgreichsten Marketingaktionen aller Zeiten.



Kreative Flugzeugnamen gesucht

Lufthansa Cargo startet offenen Ideenwettbewerb zur Namensgebung der gesamten Flotte


 

Die Passagierflugzeuge der Lufthansa tragen seit Jahren die Namen von Städten und Bundesländern in die weite Welt. Ab Herbst 2013 werden auch alle Flugzeuge der Frachttochter Lufthansa Cargo eigene Namen erhalten. Das Besondere: Über einen offenen und internationalen Ideenwettbewerb haben Menschen quer über den Globus die Möglichkeit, persönliche Vorschläge für das Namenskonzept einzureichen. „Ob Ländernamen, Gebirgszüge oder berühmte Künstler – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, sagt Flugkapitän Claus Richter, Leiter Transport Management & Flight Operations von Lufthansa Cargo.

Die erste Taufe eines Flugzeugs wird Ende Oktober stattfinden, wenn Lufthansa Cargo den ersten von fünf fabrikneuen Boeing 777-Frachtern erhält. Auch jeder weitere Familienzuwachs sowie die aktuell eingesetzten MD-11F-Flugzeuge sollen anschließend getauft werden und ihre frisch auflackierten Namen als besondere Botschafter in die Welt tragen.

Der Gewinner des Kreativ-Wettbewerbs, über den eine hochkarätige Jury bei Lufthansa Cargo entscheidet, wird mit einer spannenden Event-Reise nach Frankfurt belohnt. Beim Auslieferungs-Event der ersten Boeing 777F wird er als VIP-Gast die Taufe des Flugzeugs mitfeiern und als eine der ersten Personen im Cockpit des effizientesten Frachters seiner Klasse Platz nehmen.

Der Ideenwettbewerb läuft bis zum 15. Juli 2013. Auf dem neuen Lufthansa Cargo Portal „Name the plane“ (www.lufthansa-cargo.de/nametheplane) können Ideen eingereicht und die bereits vorhandenen Vorschläge angeschaut werden.



Lufthansa Cargo drückt bei eFreight aufs Tempo

Fluggesellschaft unterzeichnet weltweiten Vertrag über Nutzung von elektronischen Luftfrachtbriefen mit Airlineverband IATA


 

Lufthansa Cargo forciert die Nutzung des elektronischen Luftfrachtbriefes (eAWB): In dieser Woche unterzeichnete die Frachtairline eine Vereinbarung des internationalen Luftfahrtverbandes IATA. Dadurch können elektronische Luftfrachtbriefe künftig deutlich einfacher und effizienter genutzt werden.

Der papierlose Luftfrachttransport wird vor allem für die Kunden von Lufthansa Cargo unkomplizierter. Spediteure, die den eAWB nutzen möchten, brauchen nur noch eine Vereinbarung zur Anerkennung von elektronisch übermittelten AWB Daten mit der IATA zu unterzeichnen. Alle teilnehmenden Airlines sind dann automatisch in diese Vereinbarung mit eingeschlossen. Klare Nutzungsstandards werden vorgegeben, aufwendige bilaterale Definitionen von rechtlichen Rahmenbedingungen und Schnittstellen fallen weg. 

Die Initiative hat Lufthansa Cargo maßgeblich voran getrieben und bereits seit November im Rahmen der Testphase ausführlich auf Praxistauglichkeit geprüft. „Diese branchenweite Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zu einem komplett papierlosen Luftfrachttransport“, betonte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Sowohl unsere Kunden als auch wir als Airline profitieren von einer einfacheren Nutzung des eAWB sowie effizienteren und schnelleren Prozessen.“ Bis 2015 plant Lufthansa Cargo die ausschließliche Verwendung des eAWB. Bereits in diesem Jahr soll der eAWB auf allen deutschen Stationen für alle Zielorte im Lufthansa Cargo Netzwerk Standard sein. 

Lufthansa Cargo ist seit mehreren Jahren Vorreiter auf dem Weg zur papierlosen Luftfracht. Bis heute konnten schon mehr als 60 Kunden weltweit für die Nutzung des eAWB gewonnen werden.



Lufthansa Cargo erneut beste Europäische Frachtairline

Cargo-Fluggesellschaft verteidigt Titel bei den „Cargo Airline of the Year Awards“


 

Gewohntes Bild in London: Bei den „Cargo Airline of the Year Awards“ wurde Lufthansa Cargo wie in den Vorjahren zur besten Europäischen Frachtairline gewählt. Damit bestätigten die befragten Kunden aus der Logistikbranche ihre Wertschätzung für Deutschlands größte Cargo-Linie. 

Bereits seit 30 Jahren verleiht die britische Air Cargo Media Gruppe den prestigeträchtigen Preis. Für Lufthansa Cargo nahm Thomas Egenolf, Director Italy, Malta, UK & Ireland den Award entgegen. „Die erneute Auszeichnung ist ein Beleg für die konstant hohe Qualität, die wir unseren Kunden bieten“, sagte Egenolf und betonte, diese Anstrengungen mit voller Kraft fortzusetzen. „Wir investieren weiter gezielt in unsere Produkte, unser Netzwerk und vor allem die Qualität. So wollen wir für unsere Kunden noch attraktiver werden.“

Für Carsten Wirths, Vice President Europe & Africa von Lufthansa Cargo ist vor allem die starke Nähe zu den Kunden in der Logistikindustrie ein Grund für die Auszeichnung. „Mit mehr als 110 Stationen in ganz Europa bieten wir beste Verbindungen aus allen relevanten Luftfrachtmärkten. Zusammen mit einer intensiven und professionellen Betreuung stellen wir so für Unternehmen aus allen Branchen sicher, dass ihre dringend benötigte Fracht sicher und pünktlich ihr Ziel erreicht.“



Lufthansa Cargo stellt Pläne für grüne Luftfracht vor

200 Teilnehmer bei dritter Umweltkonferenz der Frachtairline in Frankfurt


 

Lufthansa Cargo hat auf ihrer dritten Umweltkonferenz in Frankfurt die ehrgeizigen Pläne bekräftigt, mit denen die Frachtairline ihre Umweltauswirkungen nachhaltig reduzieren will. Vor rund 200 Gästen aus Logistikbranche, Wissenschaft und Medien betonte Operations-Vorstand Dr. Karl-Rudolf Rupprecht, dass Lufthansa Cargo beim Thema grüne Logistik eine Vorreiterrolle einnehme: „Bei unserem ehrgeizigen Ziel, die spezifischen Emissionen bis 2020 um ein Viertel zu reduzieren, liegen wir im Plan und haben die ersten zehn Prozentpunkte bereits erreicht. Dazu arbeiten wir an zahlreichen Maßnahmen und drehen sprichwörtlich an jeder Schraube. Allein in unserem Flugbetrieb haben wir mehr als 50 Maßnahmen entwickelt, um den Treibstoffverbrauch unserer Flugzeuge weiter zu reduzieren.“

Der Ort der Konferenz, an der führende Klimaforscher wie Mojib Latif teilnahmen, war bewusst gewählt: Das Frankfurter Senckenberg Naturmuseum mit seiner großen Dinosaurier- und gleichzeitig stattfindenden Klimaausstellung. In den verschiedenen Bereichen des Museums werden die Vielfalt des Lebens auf der Erde und die Veränderungen über Millionen von Jahren anschaulich erklärt.

Einigkeit gab es unter den Rednern darüber, dass die Logistikindustrie die Umwelt in hohem Maße in Anspruch nimmt. Geschlossen präsentierte sich die Branche auch bei dem Ziel, das Engagement für umweltfreundlicheres Fliegen weiter zu verstärken. Lufthansa Cargo Vorstand
Dr. Karl-Rudolf Rupprecht rief die Teilnehmer der Veranstaltung auf, auch die gemeinsamen Anstrengungen zu intensivieren: „Nur wenn alle Partner der Transportkette sowie Wissenschaft und Politik das Thema gemeinsam in Angriff nehmen, haben wir die besten Chancen, die Umwelt massiv zu entlasten.“

Damit Transportentscheidungen zukünftig stärker anhand ihrer Umweltauswirkungen getroffen werden könnten, müsse die Transparenz deutlich erhöht werden, forderte Dr. Rupprecht. Vor allem zwischen den Airlines sei eine Vergleichbarkeit oft schwierig. Nicht jede Airline weise etwa die spezifischen Emissionen ihrer Flugzeuge aus.

Für Lufthansa Cargo erwartet der Manager ab dem Winter deutliche Reduzierungen der spezifischen Emissionen. Dann werden die ersten zwei der fünf bislang bestellten Boeing 777-Frachter in Betrieb genommen. Der effizienteste und leiseste Frachter seiner Klasse verursacht rund 20 Prozent weniger spezifische CO2-Emissionen als die aktuell eingesetzten MD-11-Frachter.

Zum Abschluss der Konferenz wurde auch in diesem Jahr wieder der Cargo Climate Care Award verliehen. Mit diesem Umweltpreis, der unter dem Motto „Mehr Ideen für weniger Emissionen“ steht, zeichnet die Frachtairline Kunden und Mitarbeiter aus, die sich in besonderem Maße für die Umwelt engagieren.

Der Logistikkonzern Hellmann erhielt den ersten Preis für den erfolgreichen Einsatz von Flüssiggasantrieben im eigenen Fuhrpark. Darüber hinaus wurden die österreichische Spedition Gebrüder Weiss GmbH und die Group 7 AG aus München für ihr Umweltengagement ausgezeichnet.

Oliver Schatz und Dieter Aulehla aus dem Frankfurter Logistikzentrum von Lufthansa Cargo erhielten den ersten Preis in der Kategorie „Mitarbeiter“. Damit wurde der erfolgreiche Einsatz von SmartPads gewürdigt. Durch die Nutzung der Mini-Computer im Frachthandling werden allein in Frankfurt jedes Jahr mehr als 350.000 Seiten Papier eingespart.

Der Verantwortung für Klima und Umwelt wird die gesamte Lufthansa Group in umfassender Weise gerecht. Neben den seit 20 Jahren kontinuierlich begleiteten Klimaforschungsprojekten und der Langzeiterprobung von Biokerosin zielt das aktuelle Projekt Fuel Efficiency auf die Realisierung jeder sich bietenden Chance zur Reduzierung des Kerosinverbrauchs und der damit verbundenen CO2-Emissionen.
Mehr Informationen unter www.lufthansagroup.com/verantwortung.



Lufthansa Cargo steigert Auslastung

Frachtairline setzt im ersten Quartal zurückhaltendes Kapazitätsmanagement fort


 

Lufthansa Cargo hat im ersten Quartal des Jahres die Auslastung ihrer Flugzeuge weiter gesteigert. In einem schwierigen Marktumfeld reduzierte die Frachtfluggesellschaft dafür das Angebot deutlich um 7,4 Prozent. Jedoch fiel das Minus beim Verkauf mit 5,9 Prozent etwas geringer aus, sodass sich die Auslastung um mehr als einen Prozentpunkt auf 71,4 Prozent verbesserte.

Insgesamt beförderte Lufthansa Cargo im ersten Quartal des Jahres rund 400.000 Tonnen Fracht und Post – ein Rückgang um 7,2 Prozent.

Im Verlauf des Jahres erwartet Lufthansa Cargo aber eine spürbare Erholung der Nachfrage, wie Vorstandschef Karl Ulrich Garnadt betonte. „Wir wollen Marktchancen nutzen und auch wieder profitables Wachstum erzielen. Dazu investieren wir in unser Streckennetz und gestalten das Angebot für unsere Kunden noch attraktiver.“

Seit März dieses Jahres steuert Lufthansa Cargo mit zwei wöchentlichen Verbindungen die mexikanische Metropole Guadalajara neu an. Auch in China stockt Lufthansa Cargo im Sommerflugplan das Angebot wieder leicht auf, nachdem die Airline in den vergangenen Monaten die Kapazität in dem schwierigen Marktumfeld zurückgefahren hatte. Schanghai und Hong Kong werden mit einem zusätzlichen Frachterflug pro Woche bedient.

Das wirtschaftliche Ergebnis für die ersten drei Monate des Jahres wird am 2. Mai bekannt gegeben.



Luftfracht wird zum Multimedia-Erlebnis

Lufthansa Cargo präsentiert preisgekröntes Kundenmagazin „planet“ in erweiterter Version als App


 

Lufthansa Cargo treibt die digitale Kommunikation energisch voran. In der neuen App des Kundenmagazins „planet“ bietet Deutschlands größte Frachtairline so viele Multimedia-Inhalte wie nie zuvor. Mit emotionalen Videos, spannenden Fotoreportagen und interaktiven Grafiken präsen-tiert Lufthansa Cargo aktuelle Themen der Luftfracht in besonders anschaulicher Form. Im Fokus der neuen Ausgabe stehen die verschärften Bestimmungen zur Luftfrachtsicherheit, die in Europa ab 29. April gelten und die Logistikbranche vor enorme Herausforderungen stellen.

Neben der gedruckten Ausgabe des Magazins gewinnt die App für mobile Endgeräte stark an Bedeutung: „Der Boom der Tablet-Computer und die ständige Verfügbarkeit von Online-Inhalten verändern die Welt der Kommunikation rasant. Deshalb machen wir die Faszination Luftfracht in einer ganz neuen Form erlebbar: über emotionale Videos und Bilder in der App-Version unseres preisgekrönten Magazins“, sagt Matthias Eberle, Leiter Unternehmenskommunikation bei Lufthansa Cargo. Ziel sei es, "unsere Kunden noch stärker an den spannenden Entwicklungen unseres Unternehmens teilhaben zu lassen", so Eberle.

Bei den renommierten Mercury Excellence Awards in New York, einem der wichtigsten Wettbewerbe für Publikationen aus Unternehmenskommunikation und PR, wurde das Magazin auf inter-nationalem Parkett ausgezeichnet. In der Kategorie „e-Magazin“ gewann Lufthansa Cargo den Gold Award. Die "planet"-App für Tablet-Computer wurde zusätzlich mit dem Award „Honors“ ausgezeichnet.“

Die ersten beiden Ausgaben des digitalen Lufthansa Cargo „planet“ haben bereits mehr als 2.000 Leser heruntergeladen. Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe für iPad-Nutzer gratis bei iTunes im App Store erhältlich. Nutzer anderer Tablet-PCs werden zudem bei GooglePlay fündig.  Die Internet-Version sowie die Links zu den jeweiligen App Stores sind wie gewohnt auch auf www.lufthansa-cargo.de/planet verfügbar.



Lufthansa Cargo lädt zur dritten Cargo Climate Care Conference

Logistikbranche und Wissenschaft diskutieren Herausforderungen für umweltfreundliche Luftfracht


 

Bereits zum dritten Mal veranstaltet Lufthansa Cargo in diesem Jahr die Cargo Climate Care Conference. Am 24. April werden im Frankfurter Senckenberg Naturmuseum rund 200 Vertreter aus Logistik, Politik und Wissenschaft erwartet.

Auf der Konferenz rückt Lufthansa Cargo für die Luftfahrt- und Logistikbranche relevante Umweltthemen in den Fokus. Namhafte Referenten, darunter der Klimaforscher Mojib Latif, werden in Vorträgen und Podiumsdiskussionen aktuelle Klimatrends vorstellen und diskutieren. Anhand verschiedener Zukunftsszenarien zur Entwicklung der globalen Wirtschaft werden die Herausforderungen für eine umweltfreundliche Logistik erörtert.

Zudem verleiht Lufthansa Cargo auch 2013 wieder den Cargo Climate Care Award. Mit diesem Umweltpreis, der unter dem Motto „Mehr Ideen für weniger Emissionen“ steht, zeichnet die Frachtairline Kunden und Mitarbeiter aus, die sich in besonderem Maße für die Umwelt engagieren.

„Luftfracht ist für die globale Wirtschaft unverzichtbar und es ist unsere Aufgabe, die Transporte so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten“, sagt Bettina Jansen, Leiterin des Umweltmanagements von Lufthansa Cargo. „Auf unserer Cargo Climate Care Conference bringen wir die Logistikindustrie mit führenden Klimaforschern zusammen. Dieser Austausch und eine offene und kritische Diskussion sind wichtige Hebel, damit sich das Umweltmanagement in unserer gesamten Branche weiter verbessern kann.“

Die Teilnahme an der Konferenz ist für Vertreter der Logistikindustrie kostenlos möglich.
Ausführliche Informationen und das Anmeldeformular sind unter folgendem Link abrufbar:
www.lufthansa-cargo.de/climatecareconference2013

Der Verantwortung für Klima und Umwelt wird die gesamte Lufthansa Group in umfassender Weise gerecht. Neben den seit 20 Jahren kontinuierlich begleiteten Klimaforschungsprojekten und der Langzeiterprobung von Biokerosin zielt das aktuelle Projekt Fuel Efficiency auf die Realisierung jeder sich bietenden Chance zur Reduzierung des Kerosinverbrauchs und der damit verbundenen CO2-Emissionen.
Mehr Informationen unter www.lufthansagroup.com/verantwortung.

 

Hinweis für Medienvertreter:
Auch Sie können sich online akkreditieren. Ihre Anmeldung nehmen wir aber auch gerne formlos per eMail an lufthansa.cargo@dlh.de entgegen.



Lufthansa Cargo fliegt erneut in die Gewinnzone

Frachtairline erzielt operatives Ergebnis von 104 Millionen Euro / Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020“ erreicht wichtige Meilensteine


 

 

 

 

Mit einem operativen Gewinn von 104 Millionen Euro behauptet die Lufthansa Cargo AG ihre führende Rolle in der weltweiten Luftfrachtindustrie. Der Vorstandsvorsitzende Karl Ulrich Garnadt präsentierte in Frankfurt eine gesunde Bilanz für 2012 sowie bedeutende Fortschritte beim Zukunftsprogramm „Lufthansa Cargo 2020“. Als sichtbarstes Zeichen dieses Innovationsschubs erwartet das Unternehmen im Herbst 2013 zwei fabrikneue Frachter vom Typ Boeing 777F. Für das laufende Jahr rechnet die Frachtairline mit einem Gewinnplus.

Lufthansa Cargo ist es 2012 erneut gelungen, stabil in die Gewinnzone zu fliegen. „Das Ergebnis zeigt, dass wir auch unter schwierigen Bedingungen unsere herausragende Position in der internationalen Luftfrachtbranche verteidigen können“, betonte Vorstandschef Karl Ulrich Garnadt bei der Vorlage der Bilanz in Frankfurt. Dabei hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr - wie die gesamte Luftfrachtindustrie - mit einem sehr schwierigen Marktumfeld zu kämpfen: Die Nachfrage war in allen wichtigen Märkten rückläufig. Lufthansa Cargo reagierte auf diese Entwicklung mit einem flexiblen und nachfrageorientierten Kapazitätsmanagement. „Nur so war es uns möglich, die Auslastung und Profitabilität unserer Flüge hoch zu halten und auch 2012 als eine der wenigen Frachtairlines weltweit einen Gewinn zu erwirtschaften.“ Unterm Strich erzielte Lufthansa Cargo im vergangenen Jahr ein operatives Ergebnis von 104 Millionen Euro (2011: 249 Millionen Euro). Die Umsätze blieben auch aufgrund der disziplinierten Kapazitätssteuerung mit 2,7 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 2,9 Milliarden Euro.

 

Trotz weltweit rückläufiger Nachfrage hat die Lufthansa-Tochter im vergangenen Jahr mit einem umfassenden Programm in die Zukunft investiert. Mit der Strategie „Lufthansa Cargo 2020“ und ihren sechs ambitionierten Projekten will das Unternehmen seine führende Position in der Luftfrachtindustrie sichern und ausbauen. Garnadt sieht in dem Neubau des Logistikzentrums am Drehkreuz Frankfurt sowie hohen Investitionen in eine moderne IT-Landschaft, die im vergangenen Jahr beschlossen wurden, „Weichenstellungen mit Signalkraft“. Mit der Auslieferung der ersten beiden von insgesamt fünf bestellten Boeing 777-Frachtern wird im Herbst 2013 ein weiterer Meilenstein erreicht: „Die 777 ist der leistungsfähigste Frachter seiner Klasse - und nach außen wie nach innen das sichtbarste Zeichen unserer Erneuerung. Der niedrige Treibstoffverbrauch und die hohe Effizienz des Flugzeugs stärken uns im Wettbewerb und entlasten darüber hinaus die Umwelt durch niedrigere Emissionen.“ Zudem sei das Flugzeug deutlich leiser als andere Frachter. Dies bedeute nicht zuletzt eine Entlastung der Anwohner, vor allem am Flughafen Frankfurt.

 

Derzeit arbeitet Lufthansa Cargo intensiv an der Einführung des neuen Flugzeugmodells. Die Produktion des ersten Frachters in den Boeing-Werken in Everett bei Seattle beginnt in den nächsten Wochen. Parallel haben bereits die ersten Lufthansa Cargo Piloten das Training im Simulator der so genannten „Triple Seven“ aufgenommen.

 

„Mit Top-Qualität spürbar vom Wettbewerb abheben“

 

Die Flottenerneuerung unterstützt auch die ehrgeizigen Qualitätsziele von Lufthansa Cargo. „Nachhaltige Qualitätsverbesserungen, mit denen wir uns spürbar von unseren Wettbewerbern abheben, haben für uns höchste Priorität“, sagte Vorstandschef Garnadt. Um dies zu erreichen, hat Deutschlands größte Frachtairline eine breit angelegte Qualitätsoffensive gestartet. Bereits 2012 konnte das Unternehmen bei wichtigen Qualitäts-Parametern wie der Frachter-Pünktlichkeit deutliche Verbesserungen erzielen und fliegt derzeit die pünktlichste MD-11F-Flotte aller Airlines weltweit. Dies spiegelt sich auch in der Zufriedenheit der Kunden wider, die 2012 einen Rekordwert erreichte.

 

Nachhaltige Profitabilität sei die Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des Investitions- und Strategieprogramms „Lufthansa Cargo 2020“, sagte Dr. Martin Schmitt, der seit Januar 2013 im Lufthansa Cargo Vorstand das Ressort Finanzen & Personal verantwortet:  „Wir werden deshalb weiter mit Nachdruck an der Verbesserung unserer Erlös- und Kostenposition arbeiten“, kündigte Dr. Schmitt an. Das konzernweite Programm „SCORE“ sei dafür ein wesentlicher Treiber. So soll das Ergebnis bis 2015 dauerhaft um 70 Millionen Euro gegenüber 2011 gesteigert werden.

 

Für einen positiven Schub sorgten 2012 auch die Beteiligungen der Lufthansa Cargo, etwa die auf das weltweite Lademittel-Management spezialisierte Jettainer GmbH oder das erfolgreiche Joint Venture am Luftfracht-Terminal PACTL in Schanghai. Die Tochterfirma Lufthansa Cargo Charter Agency, die 2001 das Chartergeschäft übernommen hatte, wird zum April dieses Jahres in die Lufthansa Cargo AG integriert. Der Schritt trägt zu einer schlankeren Aufstellung des Unternehmens bei und sichert zugleich die Möglichkeit, auch künftig schnelle und flexible Charterlösungen anzubieten. 

 

Positiver Ausblick für 2013

 

Nach der weltweit rückläufigen Nachfrage im Jahr 2012 erwartet Lufthansa Cargo für 2013 eine positive Entwicklung auf den Luftfrachtmärkten. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte wird mit einer spürbaren Erholung der Nachfrage gerechnet. Lufthansa Cargo wird in diesem Marktumfeld die erfolgreiche Strategie der nachfrageorientierten Kapazitätssteuerung fortführen und auf diese Weise die Auslastung und die Durchschnittserlöse stützen. Das Unternehmen wird sein Angebot im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich im niedrigen einstelligen Prozentbereich anheben. Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet Lufthansa Cargo erneut mit einem operativen Gewinn im dreistelligen Millionenbereich, der das Ergebnis des Vorjahres übertreffen soll.

 

Das Geschäftsjahr 2012 in Zahlen:

Lufthansa Cargo   2012 2011 Veränderung in %
Umsatzerlöse In Mio. EUR 2.688 2.943 -8,7
Operatives Ergebnis In Mio. EUR 104 249 -58,2
Operative Marge In Prozent 3,9 8,5 -4,66PP.
Mitarbeiter zum 31.12. Anzahl 4.606 4.624 -0,4
Fracht und Post In Mio. 1,724 1,885 -8,5
Angebotene
Fracht-Tonnenkilometer
In Mio. 12,532 13,647 -8,2
Verkaufte
Fracht-Tonnenkilometer
In Mio. 8,727 9,487 -8,0
Nutzladefaktor In Prozent 69,6 69,5 0,1PP.

 

 



Lufthansa Cargo ordnet Chartergeschäft neu

Kooperation mit Broker Chapman Freeborn vereinbart


 

Lufthansa Cargo wird sich zum 1. April im Chartergeschäft neu aufstellen. Die bislang im Tochterunternehmen Lufthansa Cargo Charter Agency verantworteten Charteraktivitäten der Fracht-Airline werden dann in die Linienorganisation von Lufthansa Cargo integriert.

 

Das Verchartern der eigenen Frachtflugzeuge für besondere Transporte bleibt weiterhin Teil des Kerngeschäfts. Den Kunden stehen dafür die Ansprechpartner in den weltweiten Verkaufsbüros von Lufthansa Cargo zur Verfügung. Für bestimmte Branchen, etwa im Bereich der Wertfracht, übernehmen die spezialisierten Competence Center von Lufthansa Cargo die Betreuung. So kann in Zukunft noch individueller auf die besonderen Anforderungen komplexer Chartertrans-porte eingegangen werden.

 

Eine neue Kooperation mit dem  weltweit führenden Charterbroker Chapman Freeborn soll eben-falls zu einer stärkeren Vermarktung kurzfristig verfügbarer eigener Flugzeugkapazitäten führen. Einen entsprechenden Vertrag werden Vertreter beider Unternehmen im Verlauf dieser Woche unterzeichnen.

 

Auch bei Charteraufträgen, die Lufthansa Cargo nicht mit eigenem Fluggerät abwickeln kann, profitieren die Kunden von der Kooperation. Für diese Transporte wird Chapman Freeborn mit seinen weltweit 35 Niederlassungen als Partner für die Kunden von Lufthansa Cargo zur Verfü-gung stehen.

 

„Wir bieten unseren Kunden auch in Zukunft flexible und hochwertige Charterlösungen an“, unterstrich Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt und Vertrieb von Lufthansa Cargo. „Mit der angepassten Struktur sind wir schlanker und fokussierter aufgestellt und können eigenes Fluggerät noch schneller und unkomplizierter anbieten. Darüber hinaus haben wir mit Chapman Freeborn, dem weltweiten Marktführer für Charterlösungen, einen neuen und starken Partner gewonnen.“

 

Russi Batliwala, CEO von Chapman Freeborn, betonte: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo als eine der weltweit führenden Fracht-Airlines. Unsere  gemeinsamen Kunden werden von dieser Kooperation profitieren und haben die Garantie, jederzeit die passende Charterlösung zu finden.



Lufthansa Cargo zur besten internationalen Frachtairline gewählt

US-amerikanischer Speditionsverband zeichnet deutsche Fluglinie aus


 

Die Qualitätsoffensive von Lufthansa Cargo trägt Früchte. Die Kranich-Tochter ist von ihren Kunden in Nordamerika zur besten internationalen Frachtfluggesellschaft gewählt worden. Auf ihrer jährlichen Mitgliederkonferenz in Las Vegas hat die Airforwarders Association, der Verband der in den USA tätigen Spediteure, Lufthansa Cargo auf den Spitzenplatz gewählt.

Deutschlands größte Frachtairline konnte bei Kunden in zahlreichen Kategorien punkten. Die Spediteure bewerteten unter anderem den Kundenservice, die Pünktlichkeit, die Zuverlässigkeit sowie das Sicherheitsmanagement der verschiedenen Carrier.

Achim Martinka, Vice President The Americas, bedankte sich bei der Zeremonie in Las Vegas im Namen aller Lufthansa Cargo Mitarbeiter: „Diese Auszeichnung ist eine tolle Belohnung für die täglichen Anstrengungen, die unser Team unternimmt und darüber hinaus ein großer Ansporn,  konsequent an der weiteren Verbesserung unserer Services und Leistungen zu arbeiten.“

Der Preis wurde im dritten Jahr verliehen und ging dabei zum zweiten Mal an Lufthansa Cargo. Auf dem Nordatlantik ist die deutsche Fluglinie – gemessen an der Tonnage – der Marktführer. Neben den Passageverbindungen bietet Lufthansa Cargo zusätzliche Frachterflüge von und zu sieben Städten in den USA an.



Lufthansa Cargo neu nach Guadalajara

Fracht-Airline stärkt Präsenz im Wachstumsmarkt Mexiko


 

Lufthansa Cargo wird die mexikanische Stadt Guadalajara ab dem 2. März neu mit MD-11-Frachtern anfliegen. Zweimal pro Woche verbindet die Fracht-Airline die Metropole im mexikanischen Hochland dann mit dem Drehkreuz Frankfurt. Der Flug aus Frankfurt über Chicago und Mexiko-Stadt findet jeweils mittwochs und samstags statt, der Rückflug (ebenfalls mit Zwischenstopp in den USA) jeweils donnerstags und sonntags.

Vor allem für Unternehmen aus der Hightech-Industrie ist Guadalajara ein wichtiges Zentrum. In den vergangenen zehn Jahren haben sich mehr als 600 Firmen aus der Hightech-Branche in der Region etabliert. Auch die Autoindustrie hat die Region um Guadalajara als Standort für neue Fabriken entdeckt.

Ein weiterer Schwerpunkt im Exportgeschäft der Millionenstadt, 500 Kilometer westlich von Mexiko- Stadt, ist die Agrar-Branche. Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Produktion Mexikos entfällt auf den Nordwesten des Landes.

„Die Industrie in der Region um Guadalajara hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt“, betonte Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt & Vertrieb bei Lufthansa Cargo. „Mit dem Neuanflug stärken wir unsere Präsenz im mexikanischen Wachstumsmarkt und gestalten das globale Netz für unsere Kunden noch attraktiver.“

Im Sommerflugplan, der am 31. März in Kraft tritt, bietet Lufthansa Cargo ihren Kunden Verbindungen zu 317 Zielen in 106 Ländern. Insgesamt 48 Städte werden mit Frachtflugzeugen angeflogen, die meisten davon in Asien. Hier bietet Lufthansa Cargo Frachterverbindungen zu 25 Zielen an. In Nordamerika werden acht Städte mit Frachtern angeflogen, in Lateinamerika sind es neun. Von und zum afrikanischen Kontinent stehen vier Frachterziele im Flugplan von Lufthansa Cargo.



Lufthansa Cargo Aufsichtsrat verlängert Vertrag von Karl Ulrich Garnadt

Vorstandsvorsitzender für weitere drei Jahre im Amt bestätigt


 

Der Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo AG hat den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Karl Ulrich Garnadt verlängert. Garnadt, der das Unternehmen seit Januar 2011 führt, wurde für weitere drei Jahre - bis zum Dezember 2016 - bestellt. Damit sorgt der Aufsichtsrat des Unternehmens zum frühestmöglichen Zeitpunkt für Kontinuität an der Spitze von Lufthansa Cargo.

Karl Ulrich Garnadt (geboren 1957) ist bereits seit mehr als 33 Jahren Lufthanseat. Nach seiner Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann hatte er verschiedene Positionen im Controlling, der Netz- und Streckenplanung sowie im Produktmanagement inne.

Im Oktober 2004 wurde Karl Ulrich Garnadt zum Konzernbeauftragten und Leiter Hubmanagement München ernannt. Dort war er unter anderem verantwortlich für die Stationsleitung, die kaufmännische Leitung, Bodenprodukt und -prozesse sowie die Hubentwicklung München.

Von Januar 2007 bis Dezember 2010 war Karl Ulrich Garnadt Mitglied des Vorstands der Lufthansa Passage Airlines. Er leitete in dieser Funktion das Ressort Hubmanagement und Passagier-Service. Damit war er verantwortlich für das Kabinenpersonal, die Hubmanagements Frankfurt und München mit der operativen Netzplanung und -steuerung sowie für die übrigen deutschen Stationen mit ihren Direktdiensten.



Gemeinsam schneller helfen: Lufthansa Cargo und Aktion Deutschland Hilft starten Kooperation

Vereinbarungen mit Nothilfebündnis Aktion Deutschland Hilft und Bündnispartner World Vision Deutschland unterzeichnet


 

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo wird zukünftig eng mit dem Nothilfebündnis Aktion Deutschland Hilft zusammenarbeiten, um im Falle schwerer Katastrophen weltweit die schnelle Lieferung von Hilfsgütern zu ermöglichen. Vertreter der Organisationen unterzeichneten heute am Frankfurter Flughafen einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Die Schirmherrschaft für die Kooperation hat Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer übernommen.

„Bei verheerenden Katastrophen, etwa nach Erdbeben, Tsunamis oder Wirbelstürmen, geht es zuallererst um die Rettung von Menschenleben – auf jede Stunde kommt es an, ganz besonders auch bei der Organisation der humanitären Logistik“, erklärt Rudi Frick, Vorstandsvorsitzender von Aktion Deutschland Hilft. „In solchen Situationen ist es im Sinne der Hilfe für die betroffene Bevölkerung ein großer Gewinn, wenn Hilfsorganisationen und Logistikunternehmen ein funktionierendes Netzwerk darstellen, in dem Abläufe vorher abgestimmt sind und Leistungen auf Abruf erfolgen können.“

Schirmherr Ramsauer begrüßt die Kooperation: „Die Logistik nimmt in der humanitären Hilfe eine Schlüsselrolle ein. Diese Kooperation ist eine gute Nachricht aus Deutschland für Katastrophenopfer überall auf der Welt. Ein Zeichen dafür, dass deutsche Logistikunternehmen ihrer besonderen Unternehmensverantwortung nachkommen.“

Lufthansa Cargo hat bereits in der Vergangenheit immer wieder Hilfsorganisationen im Katastrophenfall beim Hilfsgütertransport unterstützt. „Zeit ist bei schweren Katastrophen der entscheidende Faktor, um der notleidenden Bevölkerung helfen zu können. Ein schneller Hilfstransport ist dafür unverzichtbar. Durch die Kooperation mit Aktion Deutschland Hilft können wir in Zukunft noch schneller und professioneller dafür sorgen, dass Hilfe da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird“, sagt Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo.

Nach der Vertragsunterzeichnung präsentierten Rudi Frick und Karl Ulrich Garnadt ein Frachtflugzeug vom Typ MD-11, das als Botschafter der Kooperation das Logo des Hilfsbündnisses in die Welt tragen wird. Das Flugzeug mit dem acht Meter breiten Schriftzug „Aktion Deutschland Hilft“ wird künftig im weltweiten Streckennetz von Lufthansa Cargo eingesetzt.

Durch die neue Kooperation mit dem Bündnis können 22 renommierte deutsche Hilfsorganisationen das logistische Know-How und die Leistungsfähigkeit von Lufthansa Cargo bei Auslandseinsätzen nutzen. Eine der Mitgliedsorganisationen ist World Vision Deutschland. Die Hilfsorganisation war am Zustandekommen der Kooperation maßgeblich beteiligt und unterzeichnete zusätzlich eine eigene Vereinbarung.

Viele Hilfsgüter können bei Katastrophen in der entsprechenden Region beschafft werden. „Transporte mit dem Flugzeug spielen aber dann eine wichtige Rolle, wenn benötigte Güter, etwa Medikamente oder Trinkwasseraufbereitungsanlagen, im Land nicht in passender Qualität und Menge beschafft werden können“, sagt Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. Dann müsse es schnell gehen. „Hilfsorganisationen wie World Vision sind darauf vorbereitet, jederzeit Einsatzteams in Katastrophenregionen zu entsenden. Nun sind wir mit einem hochprofessionellen Partner auch logistisch für die schnelle Hilfe noch ein Stück besser vorbereitet.“



1000 Tonnen Rosen an Bord

Lufthansa Cargo fliegt zum Valentinstag Millionen von Blumen


 

Mit ganzen Frachtflugzeugen voller Blumen sorgt Lufthansa Cargo in diesen Tagen dafür, dass pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar Millionen roter Rosen in Europa zur Verfügung stehen. Insgesamt fliegt die Fracht-Airline rund 1000 Tonnen Rosen aus Afrika und Südamerika nach Frankfurt.

Die größten Exportländer für Rosen sind Kenia, Kolumbien und Ecuador. Lufthansa Cargo verbindet diese Länder mehrmals wöchentlich mit dem Drehkreuz Frankfurt. Zum Valentinstag wird die normale Frequenz der Verbindungen durch Sonderflüge aufgestockt, um die hohe Nachfrage zu bedienen. Blumen sind besonders sensibel und müssen schnell und behutsam transportiert werden. Eigens für den Transport von verderblicher Ware wie Blumen und Lebensmitteln hat Lufthansa Cargo das Produkt Fresh/td entwickelt, das von einem eigenen Competence-Team betreut wird.

Die ausgefeilte Logistik der Fluggesellschaft, spezielle Kühlsysteme im Frachtraum und nicht zuletzt die Expertise der Produzenten in den exportierenden Ländern sorgen dafür, dass die Rosen frisch an ihren Zielorten eintreffen.

Nach der Ernte werden die Blumen auf dem schnellsten Weg von der Plantage zum Verpacken und von dort direkt in den Laderaum der Frachtflugzeuge befördert. So landen sie in ihrer vollen Pracht am Frankfurter Flughafen. Von hier aus wird der Weitertransport nach ganz Europa koordiniert.

Neben Nairobi und Bogota erreicht Frankfurt ein beachtlicher Teil der Rosen aus der Hauptstadt Ecuadors, Quito, auch bekannt als die Stadt des ewigen Frühlings. Das stets gleichbleibende milde Klima bietet den Rosen-Produzenten aus Übersee ideale Wachstumsvoraussetzungen. Die Blumen blühen dort das ganze Jahr über und so kann man sich auch hierzulande zu jeder Saison an der Blütenpracht erfreuen. Trotz des Transports per Flugzeug sind die importierten Blumen umweltfreundlicher als heimisch aufgezogene Rosen. Denn diese verursachen laut einer Studie der britischen Cranfield University mehr CO2, da künstliche Bewässerung und zusätzliche Wärmezufuhr für das Wachstum notwendig sind.



ITG gewinnt Quality Award von Lufthansa Cargo

Fluggesellschaft führt erstmals Wettbewerb zur Nutzung elektronischer Kanäle ein


 

Die Münchener Spedition ITG hat mit deutlichem Vorsprung den Quality Award von Lufthansa Cargo gewonnen. Im vergangenen Jahr hatte ITG die höchste Buchungsqualität und die nied-rigste No Show Rate aller am Wettbewerb teilnehmenden Speditionen ereicht. J. Florian Pfaff, Leiter Area Management Deutschland von Lufthansa Cargo, übergab den Award im Rahmen der von der Fracht-Airline ausgerichteten Jahrestagung des Deutschen Speditions- und Logistikver-bandes (DSLV).

Die Niederlassungsleiter der ITG Frankfurt und München, Luigi Petrelli und Ralph Biller, nahmen den Award entgegen. Biller betonte: „Der Quality Award ist eine Auszeichnung für jede Mitarbei-terin und jeden Mitarbeiter von ITG. Gemeinsam mit unseren Partnern engagieren wir uns täglich für höchste Qualität. Diese Auszeichnung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Petrelli ergänzte: „Sie motiviert uns weiterhin hart an dieser Entwicklung zu arbeiten und unsere Ziele konsequent weiterzuverfolgen."

Die Qualitätsinitiative der Lufthansa Cargo trägt offensichtlich Früchte. Noch nie war das Quali-tätsniveau der Erstplazierten, aber auch das Gesamtniveau, so hoch wie in 2012. "Höchste Quali-tät ist nur im Zusammenspiel zwischen Spedition, Versender und Airline möglich. Davon profitiert die Qualität der gesamten Logistikkette", betonte Pfaff.

Lufthansa Cargo hat den Qualitätspreis bereits zum dritten Mal im deutschen Markt durchgeführt. Bei dem Award werden unterschiedliche Qualitätsparameter zur Einhaltung von Lieferumfang und Pünktlichkeit der Anlieferung berücksichtigt.

Den zweiten Rang hinter ITG belegte die Firma Quick Cargo Service (QCS), gefolgt von der Spe-dition Streck. Unter den Speditionen mit „mehr als 10.000 AWBs“ belegte Streck den Spitzenplatz und verwies die Spedition Geis/SDV und die Spedition Dachser auf die weiteren Ränge.

J. Florian Pfaff kündigte auf der Tagung an, in diesem Jahr neben dem Qualitätspreis  einen wei-teren Award einzuführen: Unter den 40 größten Kunden von Lufthansa Cargo im deutschen Markt soll der neue eAward verliehen werden. Ziel ist die deutliche Ausweitung der digitalen Pro-zesse zwischen Spedition und Airline. Berücksichtigt werden unter anderem der Anteil elektroni-scher Buchungen sowie die Nutzung von eFreight.

Hintergrund dieser Initiative: Papierlose Prozesse sparen nicht nur Kosten, sondern verbessern auch die Prozessqualität, da manuelle Fehlerquellen vermieden werden. Und Sie schonen die Umwelt, denn das Dokumentenvolumen wird bei allen Partnern in der Logistikkette signifikant reduziert.



Hessens Ministerpräsident bezeichnet Luftfracht als „herausragenden Standortvorteil“

Volker Bouffier zu Besuch bei Lufthansa Cargo: „Ohne schnellen Warentransport stünden Förderbänder der Industrie still“

 

Volker Bouffier hat bei einem Besuch der Lufthansa Cargo AG auf die bedeutende Funktion der Luftfracht für die Exportnation Deutschland hingewiesen. Der Frankfurter Flughafen sei nicht nur die größte Arbeitsstätte in unserem Land und Tor zur Welt, wie der hessische Ministerpräsident sagte: "Deutschlands größter Airport ist auch ein Frachtzentrum von herausragender Bedeutung für den weltweiten Handel. Ohne einen schnellen und sicheren Warentransport wären die Regale im Einzelhandel leer und die Förderbänder in der Industrie stünden still. Der schnelle Lufttransport ist ein herausragender Standortvorteil für die Wirtschaft in Hessen und der Bundesrepublik", sagte Bouffier.

Bei einem Rundgang durch das Lufthansa Cargo Center mit Unternehmensvertretern verschaffte sich Bouffier einen Eindruck über die Arbeitsweise von Deutschlands größter Fracht-Airline. „Wir freuen uns sehr darüber, dass der Ministerpräsident die Bedeutung eines leistungsfähigen Luftfrachtstandorts für Wirtschaft und Wohlstand anerkennt“, sagte Karl Ulrich Garnadt, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. Deutschlands führende Fracht-Airline werde diesen Standortfaktor für Hessen in den nächsten Jahren mit hohen Zukunftsinvestitionen verteidigen, betonte Garnadt. Lufthansa Cargo investiert derzeit in den Neubau eines hochmodernen Frachtzentrums sowie in fabrikneue Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F. Bereits Ende 2013 wird Lufthansa Cargo erstmals mit dem effizientesten und leisesten Standard-Frachter der Welt abheben. 

Ministerpräsident Bouffier betonte, dass die Landesregierung gemeinsam mit der Luftverkehrswirtschaft einen fairen Ausgleich zwischen der Entwicklungsperspektive des Flughafens und den Lebensbedingungen der Anwohner schaffe. „Die ‚Allianz für Lärmschutz‘ setzt ein umfassendes Paket von 19 Maßnahmen des aktiven Schallschutzes um. Darin enthalten ist ein europaweit einmaliges Programm mit 335 Millionen Euro für Maßnahmen des passiven Schallschutzes“, sagte der Ministerpräsident. „Unser Flughafen ist Motor für den Wirtschaftsstandort Hessen und ein maßgeblicher Faktor für unseren Wohlstand. Deshalb braucht der Airport auch in Zukunft Entwicklungsperspektiven“, erläuterte Bouffier



Global Traveler zeichnet Lufthansa Cargo als beste Frachtairline der Welt aus

Fluggesellschaft nimmt Preis in Los Angeles entgegen


 

Hohe Auszeichnung für Lufthansa Cargo: Die Frachtairline ist vom Magazin Global Traveler als beste Frachtfluggesellschaft der Welt ausgezeichnet worden. In Los Angeles wurde der Preis vergangene Woche an das Unternehmen überreicht.

Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt & Vertrieb von Lufthansa Cargo betonte: „Auf Platz Eins aller Frachtairlines weltweit gewählt zu werden ist eine große Ehre und zugleich ein Ansporn für das gesamte Team, unsere Kunden weiter mit höchster Qualität und Leistung zu überzeugen.“

Der Global Traveler Award wurde 2012 zum neunten Mal in Folge verliehen. Die Leser des Magazins, überwiegend Entscheidungsträger unterschiedlichster Branchen, bewerten in insgesamt 71 Kategorien unter anderem Fluggesellschaften und Hotels.



Lufthansa Cargo zeichnet Innovationen aus

328 Teilnehmer aus 109 Ländern entwickelten auf einer offenen Online Plattform gemeinsam 185 Ideen


 

Die gesamte Öffentlichkeit am Innovationsmanagement eines Unternehmens zu beteiligen – was nach Utopie klingt, wurde bei Lufthansa Cargo in den vergangenen Wochen wurde bereits zum zweiten Mal umgesetzt. 328 Teilnehmer aus 109 Ländern entwickelten auf einer offenen Online Plattform gemeinsam 185 Ideen. 
Die zwei vielversprechendsten Vorschläge, das „LH Cargo Student Certification Program“ – eine Online-Akademie mit der Möglichkeit zum Erwerb von Abschlusszertifikaten und „Cargo TRIS“, ein Handyspiel zur virtuellen Planung und Verladung von Fracht, wurden von der hochkarätigen Jury, bestehend aus Vorstandsmitgliedern und Management von Lufthansa Cargo, zum Sieger gekürt. Auf den dritten Platz kam „CargoPedia“ – ein Portal, das Wissen sammelt und wichtige Informationen für Kunden zur Verfügung stellt.
Der Frachtkranich fährt aktuell ein breit gefächertes Zukunftsprogramm – die Entwicklung von Innovationen steht hierbei ganz oben auf der Agenda. Mit dem Konzept einer Online Plattform wurden externe Ideengeber angesprochen, um alle Potentiale zu bündeln. 
„Der Blick über den Tellerrand ist für uns entscheidend, um neue, innovative Lösungsansätze zu finden, die auch unsere Zukunftsstrategie Lufthansa Cargo 2020 stärken“, sagte Dr. Andreas Otto, Vorstand Produkt & Vertrieb von Lufthansa Cargo, zum Start. Im Fokus des diesjährigen Wettbewerbs stand das Thema Kundenservice. 
 „Innovationen treiben die Weiterentwicklung der Branche an“, weiß Benjamin Pfeifer, Projektleiter der Innovation Challenge. „Die Perspektive von außen gibt uns wertvolle Einblicke, durch die wir noch stärker auf die Wünsche unserer Kunden eingehen können“, so sein Blick in die Zukunft. 



Jettainer und Lufthansa Cargo testen Anwendung für Smartphones

Effiziente Erfassung und bessere Qualität von Daten im Lademittelmanagement


 

Die neue Applikation soll der „mobile Arm“ des Jettainer eigenen JettWare Systems zum professionellen Steuern von Lademittelflotten werden. Der Praxistest läuft derzeit an den Lufthansa Cargo-Stationen in Frankfurt, Düsseldorf, München und Singapur. Insgesamt wird die Anwendung von rund 40 Mitarbeitern auf 10 Smartphones getestet. Auf dem Prüfstand stehen sämtliche Funktionen der JettApp – von der Dokumentation der Übergabe der Lademittel an Kunden über die ULD-Historie bis hin zur Überwachung von Lademittelbeständen.

Für den Testlauf kommen zunächst mobile Endgeräte auf Android-Basis zum Einsatz – später können wahlweise auch Geräte mit anderen Betriebssystemen genutzt werden. Mit Hilfe der JettAPP können alle Arten von Barcodes, wie QR und RFID/NFC, fehlerfrei erfasst werden. Zudem hat Jettainer die Applikation mit einer elektronischen Unterschriftenfunktion ausgestattet: Die Übergabe der Einheiten an Dritte kann direkt auf dem mobilen Endgerät per Signatur auf dem Display quittiert werden.

„Die Testphase der JettApp ist ein wichtiger Bestandteil des breit angelegten Innovationsprogramms von Lufthansa Cargo. Mit dem Einsatz der mobilen Anwendung wollen wir Effizienz und Datenqualität bei der Erfassung von ULD-Bewegungen steigern und damit die Umlaufkontrolle unserer Lademittel weiter professionalisieren“, betont Thilo Schäfer, Vice President Global Handling, von Lufthansa Cargo.


„Die Verbesserung der Geschäftsprozesse durch den Einsatz mobiler Endgeräte wird die Wertschöpfungskette zwischen Airlines und Luftfracht-Lademittelmanagement weiter optimieren.  Wir bei Jettainer freuen uns über das hohe Interesse an der von uns entwickelten Innovation.“ erklärt Alexander Plümacher, Geschäftsführer von Jettainer. „In nur einem Jahr haben wir die Applikation  realisiert und freuen uns, nun gemeinsam mit Lufthansa Cargo die Alltagstauglichkeit der Anwendung zu testen. Schon im nächsten Jahr möchten wir das Produkt flächendeckend bei unseren Kunden einführen.“


Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase und Pilotierung wird die Applikation im Laufe des Jahres 2013 fest in die Prozesse von Jettainer integriert und den Kunden zur Verfügung gestellt. Lufthansa Cargo wird im Frühjahr 2013 über die Einführung der Applikation im Regelbetrieb entscheiden.



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