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Import Control System 2 (ICS 2)

Erforderlich für alle Sendungen in oder über die EU ab dem 01.März 2023

ICS Video

Lufthansa Cargo ist bereit für die Implementierung!

Ab dem 01.März 2023 führt die Europäische Union "Import Control System 2 (ICS2)"- Release 2 ein. Es ist ein neues Zollsystem für Sicherheit und Gefahrenabwehr, das auf einem umfassenden Frachtinformationssystem mit Warenvoranmeldung in einem integrierten EU-Ansatz beruht.

ICS 2 ist erforderlich für alle Air Cargo und Airmail Sendungen, die aus einem Drittland (non-EU) mit Destination oder Transit in der EU befördert werden. Lufthansa Cargo wird nur Sendungen transportieren, die eine entsprechende Freigabe seitens Zollbehörde erhalten haben. Andernfalls sind wir verpflichtet die Sendungen anzuhalten bis alle behördlichen Vorgaben umgesetzt sind.

ICS EU link

Weitere Informationen zu “Import Control System 2 (ICS 2)” sind verfügbar unter folgendem EU-Link:

ICS2 D13_3 1 Process compliance

Wie wir die Einhaltung der Prozesse von unserer Seite aus sicherstellen

Wir beteiligen uns aktiv an den ICS 2 Arbeitsgruppen der EU und der IATA

Wir investieren in angepasste Prozesse und  IT-Landschaft

Wir bieten Kunden Q&A-Sessions an zur gemeinsamen Vorbereitung auf  ICS 2

Wir bieten das optionale multiple party filing an

ICS2 D13_3 2 contribute to implementation

Was ist von Ihnen zur reibungslosen Umsetzung von ICS2 benötigt

Geben Sie die obligatorischen HS-Codes und die consignee EORI, sofern zugewiesen

Liefern Sie aussagekräftige und vollständige Daten wie die Warenbeschreibung, auch auf HAWB-Ebene

Je besser die Daten, desto geringer das Risiko, dass es zu behördlichen Rückfragen kommt

Kontaktieren Sie uns, zur erforderlichen Absprache für das optionale multiple filing

ICS Learn

Möchten Sie erfahren, wie Sie sich auf ICS2 vorbereiten können?

ICS Additional Questions

Haben Sie weitere Fragen zu ICS 2?

ICS FAQ Heading

ICS 2 - Frequently asked questions

ICS FAQ

Ab wann werden die PLACI-Daten verpflichtend vorausgesetzt?

Import Control System 2 tritt ab 01. März 2023 in Kraft, und zwar für General Cargo und Luftpost mit Destination oder Transitpunkt in der Europäischen Union.
Lufthansa Cargo bittet um die Übermittlung der benötigten Daten bereits ab 01. Januar 2023, um eine reibungslose Implementierung zu gewährleisten.

Zu welchem Zeitpunkt überträgt Lufthansa Cargo die PLACI Daten an die EU Zollbehörden?

Sobald uns alle notwendigen Daten vorliegen (aus FWB/FHL).
Im Falle elektronischer Datenübertragung durch den Kunden, leitet unser System die Daten direkt an den Zoll weiter, und stellt so eine Rückmeldung sicher, schon bevor die Fracht an uns übergeben wird. Für den Fall eines Papier-AWBs können wir die Daten erst nach der Erfassung bei Annahme weiterleiten.

Zu welchem Zeitpunkt sollte der Spediteur Lufthansa Cargo die notwendigen Daten zur Verfügung stellen?

Je früher, desto besser, aber auf jeden Fall vor Anlieferung der Sendung.

Welches Format der Datenübertragung an Lufthansa Cargo sollte genutzt werden?

Idealerweise Cargo XML, da es ein geeigneteres Medium für alle benötigten Daten ist. Cargo IMP wird weiterhin akzeptiert. Ein detaillierter Guide zu Messaging Fragen ist auf unserer Webseite veröffentlicht.

Was geschieht zollseitig mit den PLACI-Daten?

Die PLACI Daten gehen nach Eingang beim Zoll in die Risikoanalyse, um anhand der Daten etwaige Sicherheitsrisiken für die Luftfahrt zu identifizieren.

Wird LH IATA Standard-Formate für die Übertragung im Rahmen von ICS2 nutzen?

Ja,  wir werden unseren Anbieter mit CXML Nachrichten beliefern. CIMP wird noch akzeptiert, aber die Präferenz liegt auf CXML.

Wird LH die EDI/eAWB Übertragung weiter pushen?

Elektronische Datenübertragung wird weiter vorangetrieben, deckt aber schon den Großteil unserer Sendungen ab. Je früher die Daten bei der Airline vorliegen, desto früher können sie analysiert warden, was Verzögerungen im Prozess minimiert.

Wird LH Annahmezeiten anpassen, um die neuen Pre-Loading Anforderungen umsetzen zu können, und die Auswirkung von Referrals auf den Prozess zu minimieren?

Das ist derzeit nicht geplant und wir gehen nicht davon aus, dass es notwendig sein wird.

Wie ist das Vorgehen, falls Fracht irrtümlich trotz RFI oder DNL verladen wurde?

Darum kümmert sich Fall-basiert unser zentrales Referral Handling Team in Absprache mit dem ersten Eingangspunkt.

Was passiert, wenn lediglich ein HAWB unter einer Konsolidierung ein Referral bekommt? Fliegt der Rest der Sendung?

Auch wenn nur ein HAWB mit Referral belegt wird, halten wir die gesamte Sendung, bis dieses geklärt ist.

Wird die EORI# fürr ICS2 benötigt? Oder ist das eine Anforderung der vorübergehenden Verwahrung? Falls für die vorübergehende Verwahrung benötigt, kann sie dann erst zu einem späteren Zeitpunkt gefordert werden?

EORI Nummer, oder Trader Identification Nummer generell ist kein Pflichtfeld in den ICS2 Nachrichten, aber eine Zusatzregel besagt, dass sie für den Empfänger anzugeben ist, wenn eine vergeben wurde. Daher ist die Angabe eine ICS2 Anforderung, wird in Zukunft aber auch für die vorübergehende Verwahrung gebraucht.

Was tun, wenn keine EORI vorhanden? Wenn Destination außerhalb der EU liegt, muss dann keine EORI angegeben werden?

Nur wenn der Empfänger (z.B. Privatperson) keine EORI Nummer (oder Trader Identification Number) besitz, ist keine anzugeben. Bei Empfängern in Drittländern, muss die entsprechende Trader Identification number des Ziellandes angegeben werden (falls zugeweisen).

Wenn für eine angenommene BUP ein Screening Request eingeht, wie ist der Prozess und wer ist für die Kosten verantwortlich?

Je nach Kapazität der jeweiligen Station und lokalen Behördenvorgaben kann die Abgangsstation anbieten, das Screening gegen Gebühr durchzuführen (Enthaftung notwendig), oder die Einheit dem Kunden zurückgeben. Kosten für High Risk Screening sind vom Kunden zu tragen.

Ist es zwingend notwendig, alle HS Codes einer Sendung anzugeben oder nur ein paar davon?

Die Vorgabe verlangt die Übertragung aller HS Codes; im Consol Falle auf HAWB Ebene, bei Direktsendungen auf AWB Ebene.