„Gemeinsam an einem Strang ziehen“

Zum internationalen Tag der Menschenrechte lud die Aktion Deutschland Hilft in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt am vergangenen Donnerstag zum Dialogforum in das historische Museum Frankfurt ein.

Wie kann Humanitäre Hilfe effektiver werden und welchen Beitrag kann die Wirtschaft dazu leisten? Wie können strategische Partnerschaften zwischen auslandsaktiven Unternehmen und humanitären Akteuren zu einer „Win-Win-Situation“ werden? Diese Fragen stand im Zentrum des Dialogforums „Unternehmen als humanitäre Akteure“.

Das Dialogforum bildet den Auftakt der Initiative „CSR humanitär“, die unter der Schirmherrschaft von Michael Brand MdB (Vorsitzender im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe) sowie Christoph Strässer MdB (Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe) steht und den Austausch zwischen humanitären Akteuren und der Wirtschaft fördern will.

Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kamen zusammen und auch Lufthansa Cargo war vertreten: Flugbetriebsleiter Wolfgang Raebiger erzählte von seinen Erfahrungen bei der Planung und Durchführung der Hilfsflüge nach Manila und in die Ebola Regionen in Sierra Leone. „Kern dieser Veranstaltung ist der Austausch mit den anderen Teilnehmern und das Voneinander-lernen. Nur so können wir unsere Hilfe künftig noch weiter optimieren“, betonte Raebiger.

„Bei dieser Auftaktveranstaltung haben wir einen Dialogprozess angestoßen, der mit dem heutigen Tag nicht endet“, freute sich Moderatorin Heike Leitschuh über den regen Austausch. Bereits im nächsten Jahr ist eine Anschlussveranstaltung in Berlin geplant.
Denn eines ist unumstritten: Humanitäre Hilfe wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Thema bleiben. Nach einer aktuellen Prognose der Bundesregierung werden im Jahr 2016 voraussichtlich 125 Millionen Menschen  humanitäre Hilfe zum Überleben brauchen.