20 Sendungen, sieben Tage, vier Länder

Das Joint Venture mit ANA ex EU hat in der ersten Woche die ersten Sendungen erfolgreich bewältigt.

Am dritten August um zehn Uhr mitteleuropäischer Zeit war es soweit: Die Buchungssysteme in Europa wurden freigeschaltet für die zweite Phase des Joint Ventures von Lufthansa Cargo und ANA Cargo. „Schon kurz darauf gingen Buchungsanfragen europäischer Kunden ein. Am gleichen Abend wurde dann die erste Express-Sendung transportiert, die von Lufthansa auf einen ANA-Flug von München nach Tokio-Narita gebucht worden war“, blickt Matthias Brazel, Programmleiter Cooperations, zurück.

Die Stationen in Deutschland, Österreich, Großbritannien und Frankreich haben schon in den ersten Tagen eine breite Palette an Buchungen bearbeitet und Sendungen gehandelt: vom Expresspaket über die „einfache“ Buchung auf den Direktflug des Partners bis hin zur 14 Tonnen schweren und 30-teiligen Sendung, die einen Feederflug von Lufthansa in Europa und einen De-Feederflug des Partners in Japan umfasste.
 „Insgesamt ist diese Woche zwischen den Stationen und dem Partner gut gelaufen – von der Buchung über die Steuerung bis zum Handling“, zieht Julia Griese, Projektleiterin ANA-Joint Venture, Fazit. „Es gab auch einige Störungen, aber das ist für ein so komplexes Projekt normal. Da wir nur mit teilautomatisierten Prozessen arbeiten, sind viele Abstimmungen zwischen den Partnern nötig. Wir werden uns jetzt jeden Fall ansehen und nachsteuern, wo nötig.“