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Rasant. Garantiert.

„Zeit ist Geld“ gilt in der Logistik immer – aber besonders für unverzichtbare Ersatzteile zum Beispiel in der Schifffahrt oder der Öl- und Gasindustrie.

Emergency.Solutions heißt das neue Lufthansa Cargo-Produkt für Notfälle. Wer sich dafür entscheidet, hat wenn nötig sogar einen ­kompletten Frachter für sich.

Für Emergency.Solutions stellt Lufthansa Cargo sicher, dass die Eilsendung mit dem nächstmöglichen Flug ans Ziel gebracht wird.

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Ein Hubschrauber knattert über das Kühne + Nagel-Gelände an der Bucht von Tananger zu einer der Bohrinseln draußen in der Nordsee. Vertäute Spezialschiffe schaukeln im eisigen Herbstwind. Wer von hier mit dem Auto durch die nordische Landschaft ins nahe gelegene Stavanger fährt, vorbei an Holzhäusern und über eine Fjordbrücke, hat nicht den Eindruck, im Zentrum der norwegischen Ölindustrie zu sein. Nur wenig deutet darauf hin, dass in der Region Spezialfirmen und -lager extrem wichtige Teile für die Öl-, Gas- und Schifffahrtindustrie auf der ganzen Welt produzieren und bereithalten.

Kühne + Nagel ist ein langjähriger Partner vieler hier ansässiger Firmen. Der Logistikdienstleister hat bei Stavanger 80 Mitarbeiter stationiert, 16 davon für Luftfracht. Neben dem Bürogebäude liegt die Lagerhalle, in der zahllose Einzelteile aufbewahrt werden: Pumpenzubehör, Kompressoren, Bohrköpfe, Stahlseile, Elektronikteile und vieles mehr. Geht irgendwo auf der Welt ein solches Teil im Einsatz kaputt, gilt Alarm­stufe Rot.

Innerhalb kürzester Zeit muss Ersatzmaterial, beispielsweise aus Stavanger, herangeschafft werden. Denn in der Ölförderung oder bei einem aufgehaltenen Schiff verursacht jede verlorene Stunde Kosten von vielen Tausend Euro.

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„Gerade bei Ersatzteilen für die Öl- und Gasförderung und für Schiffe haben wir eine Menge dringender Sendungen“, sagt Synnøve Thormodsæter, die für die Luftfracht bei Kühne + Nagel in Norwegen zuständig ist. „Logistisch wird unsere Arbeit besonders kompliziert bei großen und übergroßen Teilen“, präzisiert die Managerin aus Bergen. In solchen Fällen laufen die Telefone heiß. Es wird organisiert und improvisiert. Unter Druck sind verschiedene Optionen zu prüfen. Unverzügliche Entscheidungen sind gefragt.

Schnell und absolut zuverlässig.

Lufthansa Cargo wurde in den vergangenenen Jahren immer wieder aus verschiedenen Branchen mit Notfallsituationen und enstprechend dringenden Aufträgen konfrontiert – neben Schiffbau und der Öl- und Gasindustrie auch aus den Bereichen Automotive, Aviation oder Maschinenbau.

Daher entschied sich das Unternehmen, ein Produkt anzubieten, das genau für solche Fälle konzipiert ist. Vorgabe: höchste Priorität, kurzfristig und absolut zuverlässig.

Daraus entstand: Emergency.Solutions.

„Außerdem hat unser Produktmanagement unter dem Stichwort ,geplanter Notfall‘ intelligente Bodenprozesse entwickelt, um die Improvisation im Ernstfall auf ein ­Minimum zu reduzieren“, erklärt Christoph Harneid, Norwegen-Chef von Lufthansa Cargo.

Zwar lassen sich nicht alle Unwägbarkeiten von Notfällen vorhersehen, aber definierte Abläufe beschleunigen den Prozess und regeln den Entscheidungsbedarf. Bei Emergency.Solutions ist durch Lufthansa Cargo garantiert, dass die Eilsendung kurzfristig mit dem nächstmöglichen Flug ans Ziel gebracht wird.

„Wir sorgen dafür, dass einer Emergency.Solutions-­Sendung kurzfristiger Zugang gewährt wird. Im Fall der Fälle würden wir sogar einen ganzen Frachter bereitstellen“, sagt Harneid. Die ­Voraussetzungen bei der Frachtfluglinie für ein solches exquisites ­Premiumprodukt sind denkbar günstig. Lufthansa Cargo verfügt über Mitarbeiter mit der ­Erfahrung, verwandte Aufgabenstellungen zu lösen, vergleichbare Prozesse anzubieten, sowie über ein Streckennetz mit zeitnahen ­Verbindungen in die ganze Welt. Da die meisten Flüge ­etablierte Linienflüge sind, müssen in der Regel nicht erst Landegenehmigungen oder Maschinen organisiert werden.

Die Transferzeiten am Flughafen werden durch die eingespielten Prozesse extrem kurz gehalten. Man stellt die direkte Umladung vom einen auf das nächste Flugzeug ohne Umweg über das Transitlagerhaus sicher.

Im Bedarfsfall wird auch die Lufthansa Cargo Charter Agency mit ins Boot geholt. So bleibt die Sendung in einer Hand und kann mit nur einem Luftfrachtbrief und einem Abrechnungsweg verschickt werden. Das verringert die Komplexität und vereinfacht die Prozesse. Und während des ganzen Transports behält ein Frankfurter Team die Sendung stets im Auge.

Seit Ende 2011 wird Emergency.Solutions testweise von einigen ­deutschen, europäischen und nordamerikanischen Stationen angeboten – darunter auf dem norwegischen Markt. „Im letzten Jahr hatten wir insgesamt rund 120 Aufträge. Mittelfristig rechnen wir mit 300 bis 400 Fällen pro Jahr“, sagt Harneid.

Bisher waren die Reaktionen von Kundenseite durchweg positiv.

Aus diesem Grund wird das Produkt seit dem 1. Oktober 2012 offiziell weltweit angeboten. Aus Stavanger gehen die Eilsendungen per Truck zu dem Flughafen, von dem aus es die besten Anschluss-­möglichkeiten gibt.

„Dort geht es auf die nächste Maschine in Richtung Zielort, wo die Formalitäten schon im Vorfeld geklärt werden“, erläutert Harneid. „Bisher blieb uns bei schweren und großen Sendungen häufig nur die Möglichkeit, einen Direkt-Charterflug zu organisieren“, sagt Thormodsæter.

Auch Lufthansa Cargo greift im Rahmen von ­Emergency.Solutions in Ausnahmefällen auf Charterflüge zurück. Dabei wird das Charter-Segment mit Linienflügen kombiniert. Das spart Zeit und Kosten.

Schnell und absolut zuverlässig.

Lufthansa Cargo wurde in den vergangenenen Jahren immer wieder aus verschiedenen Branchen mit Notfallsituationen und enstprechend dringenden Aufträgen konfrontiert – neben Schiffbau und der Öl- und Gasindustrie auch aus den Bereichen Automotive, Aviation oder Maschinenbau.

Daher entschied sich das Unternehmen, ein Produkt anzubieten, das genau für solche Fälle konzipiert ist. Vorgabe: höchste Priorität, kurzfristig und absolut zuverlässig.

Daraus entstand: Emergency.Solutions.

„Außerdem hat unser Produktmanagement unter dem Stichwort "geplanter Notfall" intelligente Bodenprozesse entwickelt, um die Improvisation im Ernstfall auf ein ­Minimum zu reduzieren“, erklärt Christoph Harneid, Norwegen-Chef von Lufthansa Cargo.

Zwar lassen sich nicht alle Unwägbarkeiten von Notfällen vorhersehen, aber definierte Abläufe beschleunigen den Prozess und regeln den Entscheidungsbedarf. Bei Emergency.Solutions ist durch Lufthansa Cargo garantiert, dass die Eilsendung kurzfristig mit dem nächstmöglichen Flug ans Ziel gebracht wird.

„Wir sorgen dafür, dass einer Emergency.Solutions Sendung kurzfristiger Zugang gewährt wird. Im Fall der Fälle würden wir sogar einen ganzen Frachter bereitstellen“, sagt Harneid. Die Voraussetzungen bei der Frachtfluglinie für ein solches exquisites Premiumprodukt sind denkbar günstig. Lufthansa Cargo verfügt über Mitarbeiter mit der Erfahrung, verwandte Aufgabenstellungen zu lösen, vergleichbare Prozesse anzubieten, sowie über ein Streckennetz mit zeitnahen Verbindungen in die ganze Welt. Da die meisten Flüge etablierte Linienflüge sind, müssen in der Regel nicht erst Landegenehmigungen oder Maschinen organisiert werden.

Die Transferzeiten am Flughafen werden durch die eingespielten Prozesse extrem kurz gehalten. Man stellt die direkte Umladung vom einen auf das nächste Flugzeug ohne Umweg über das Transitlagerhaus sicher. 

Im Bedarfsfall wird auch die Lufthansa Cargo Charter Agency mit ins Boot geholt. So bleibt die Sendung in einer Hand und kann mit nur einem Luftfrachtbrief und einem Abrechnungsweg verschickt werden. Das verringert die Komplexität und vereinfacht die Prozesse. Und während des ganzen Transports behält ein Frankfurter Team die Sendung stets im Auge. 

Seit Ende 2011 wird Emergency.Solutions testweise von einigen ­deutschen, europäischen und nordamerikanischen Stationen angeboten – darunter auf dem norwegischen Markt. „Im letzten Jahr hatten wir insgesamt rund 120 Aufträge. Mittelfristig rechnen wir mit 300 bis 400 Fällen pro Jahr“, sagt Harneid. 

Bisher waren die Reaktionen von Kundenseite durchweg positiv.

Aus diesem Grund wird das Produkt seit dem 1. Oktober 2012 offiziell weltweit angeboten. Aus Stavanger gehen die Eilsendungen per Truck zu dem Flughafen, von dem aus es die besten Anschlussmöglichkeiten gibt.

„Dort geht es auf die nächste Maschine in Richtung Zielort, wo die Formalitäten schon im Vorfeld geklärt werden“, erläutert Harneid. „Bisher blieb uns bei schweren und großen Sendungen häufig nur die Möglichkeit, einen Direkt-Charterflug zu organisieren“, sagt Thormodsæter.

Auch Lufthansa Cargo greift im Rahmen von ­Emergency.Solutions in Ausnahmefällen auf Charterflüge zurück. Dabei wird das Charter-Segment mit Linienflügen kombiniert. Das spart Zeit und Kosten. 

Norwegen–Singapur in drei Tagen.

Im Dezember sollte Kühne + Nagel große Teile für die Reparatur eines Spezialschiff-Heliports innerhalb von drei Tagen nach Singapur liefern. Bei über fünf Metern Länge und 1.280 Kilogramm Gewicht wäre keine kurzfristige Zuladung aus Stavanger mehr möglich gewesen. Der Schiffseigner hätte hohe Konventionalstrafen zahlen müssen. Durch die Wahl von Emergency.Solutions und somit der höchsten Priorisierung konnte noch eine rechtzeitige Lieferung über Frankfurt organisiert werden.

„Bei Emergency.Solutions ist der Ausnahmefall die Regel, aber Lufthansa Cargo hat im Vorfeld klare Vorgehensweisen für diesen Ausnahmefall definiert. Wir brauchen in diesem Geschäft Partner mit einer derartig flexiblen Planung“, sagt Thormodsæter.

Gerade zieht ein Spezialschiff aus der Bucht von Tananger auf die offene Nordsee, umkreist von ein paar Möwen. Zeitgleich löst sich in 8.000 Kilometern Entfernung vor der Küste Westafrikas ein Bohrkopf: Ernstfall. Ersatzteil: Emergency.Solutions!

 

Emergency.Solutions in Kürze.

  • Transportlösung fürs kleinste Ersatzteil bis zur größten Maschine
  • Zeitnahe Verfügbarkeit, bei Bedarf binnen weniger Stunden
  • Keine Gewichtsgrenze – bis zur maximalen Frachtkapazität der Maschine
  • Höchste Priorität und Zuverlässigkeit durch persönliche Betreuung
  • Schnellste Verbindung von Airport zu Airport im weltweiten Lufthansa Cargo-Netzwerk – und wenn nötig darüber hinaus

Fotos:

Moritz Schmid

planet 2/2014

Norwegen–Singapur in drei Tagen.

Im Dezember sollte Kühne + Nagel große Teile für die Reparatur eines Spezialschiff-Heliports innerhalb von drei Tagen nach Singapur liefern. Bei über fünf Metern Länge und 1.280 Kilogramm Gewicht wäre keine kurzfristige Zuladung aus Stavanger mehr möglich gewesen. Der Schiffseigner hätte hohe Konventionalstrafen zahlen müssen. Durch die Wahl von Emergency.Solutions und somit der höchsten Priorisierung konnte noch eine rechtzeitige Lieferung über Frankfurt organisiert werden. 

„Bei Emergency.Solutions ist der Ausnahmefall die Regel, aber Lufthansa Cargo hat im Vorfeld klare Vorgehensweisen für diesen Ausnahmefall definiert. Wir brauchen in diesem Geschäft Partner mit einer derartig flexiblen Planung“, sagt Thormodsæter.

Gerade zieht ein Spezialschiff aus der Bucht von Tananger auf die offene Nordsee, umkreist von ein paar Möwen. Zeitgleich löst sich in 8.000 Kilometern Entfernung vor der Küste Westafrikas ein Bohrkopf: Ernstfall. Ersatzteil: Emergency.Solutions!

Emergency.Solutions in Kürze.

  • Transportlösung fürs kleinste Ersatzteil bis zur größten Maschine
  • Zeitnahe Verfügbarkeit, bei Bedarf binnen weniger Stunden
  • Keine Gewichtsgrenze – bis zur maximalen Frachtkapazität der Maschine
  • Höchste Priorität und Zuverlässigkeit durch persönliche Betreuung
  • Schnellste Verbindung von Airport zu Airport im weltweiten Lufthansa Cargo-Netzwerk – und wenn nötig darüber hinaus

 

Fotos:

Moritz Schmid

planet 2/2014