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„Wir tragen als Branche eine Verantwortung.“

Es war ein noch nie dagewesenes Szenario, das deutschlandweit über die Bildschirme geflackert ist: Hunderte Flugzeuge, abgestellt und geparkt auf einer Landebahn. Passagierflugzeuge, die in „Prachter“ umgewandelt wurden. Und alle Augen – die der Öffentlichkeit, aber auch der Politik – waren auf Lufthansa Cargo gerichtet. Wir haben den Vorstandsvorsitzenden Peter Gerber gefragt, was Lufthansa Cargo aus der Krise gelernt hat und welche Relevanz Luftfracht in Krisenzeiten besitzt.

Corona hat die Welt aus der Bahn geworfen. Plötzlich haben wir uns weltweit mit einer Krise konfrontiert gesehen, die komplette Geschäftsfelder lahmgelegt hat. Welche Bedeutung bekommt die Luftfracht in solch einer Situation?

Ja, eine Krise solchen Ausmaßes haben wir bisher noch nie erlebt. Lieferketten sind zusammen gebrochen, Grenzen wurden geschlossen – doch Luftfracht hat die Verbindung zwischen den Ländern so gut es ging aufrechterhalten, hat den globalen Handel weiterhin sichergestellt. Deshalb würde ich sagen: Luftfracht hat eine essentielle Bedeutung in der Krise. Es waren Lösungen gefordert, die nur Luftfracht bieten kann. Zum einen die Geschwindigkeit – wenn Masken von heute auf morgen um die halbe Welt gebracht werden sollen, ist Fliegen die einzige Möglichkeit. Wenn die Bänder in Fabriken nicht stillstehen dürfen und die Komponenten zur Fertigung fehlen, ebenfalls. Doch auch für den Lufthansa Konzern hat Luftfracht eine wirtschaftliche Bedeutung: Während die Flotte der Passage auf dem Boden bleiben musste, durften wir fliegen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Auch der sichere Transport von lebensnotwendigen Gütern wie Insulin oder Medikamenten kann nur durch Luftfracht gewährleistet werden. Das heißt, Luftfracht hat auch eine ganz starke gesellschaftliche Bedeutung. Wir tragen als Branche eine Verantwortung und wir werden gebraucht.

Hat sich in der Krise gezeigt, was wir besonders gut können?

Ja, tatsächlich haben sich viele Aktivitäten, Innovationen und Initiativen aus der Vergangenheit bezahlt gemacht, beispielsweise die Digitalisierung. Diese treiben wir bereits seit vielen Jahren voran und davon konnten wir in der Krise profitieren. Der Flugplan hat sich täglich geändert – durch den Einsatz digitaler Technologie und intelligenter Vernetzung konnten wir unsere Kunden dennoch in Echtzeit über entsprechende Kapazitäten informieren und auch viele Abläufe kontaktlos gestalten. Durch die Corona-Krise hat die Digitalisierung bei uns noch einmal einen Schub erhalten, den wir begrüßen. Auch haben wir durch effizientere und flexiblere Transportprozesse überzeugt: Beispielsweise mit den Flugplananpassungen nach Bedarf und unseren Prachter-Flügen.

Gibt es auch etwas, das wir aus der Krise gelernt haben? Gibt es Bereiche, in denen wir mehr tun müssen?

Als Unternehmen tragen wir Verantwortung – das war uns schon immer bewusst und ich denke, unser Engagement zeigt das auch. Die Themen „Umwelt“, „Nachhaltigkeit“ und „gesellschaftliche Entwicklung“ haben seit jeher einen hohen Stellenwert bei Lufthansa Cargo eingenommen. Gerade Initiativen wie „Cargo Human Care“, „Cargo Social Care“, „Cargo Crisis Care“, „Cargo Climate Care“ beweisen, wie stark dieser Nachhaltigkeitsgedanke in unserem Unternehmen seit langem verankert ist. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: Nachhaltiges Engagement ist Teil unserer DNA.

Die aktuelle Krise hat noch einmal verdeutlicht, dass wir allein durch unsere tägliche Arbeit Dinge zum Guten wenden können. Dass wir schnell zur Stelle sind, wenn Hilfe benötigt wird. Dass wir zuverlässig sind – auch in herausfordernden Situationen. Dass wir ein stabilisierender Faktor sind.

Luftverkehr führt Menschen weltweit zusammen, ermöglicht den schnellen Transport werthaltiger Güter, bedeutet Entwicklungshilfe für viele Länder und ermöglicht es den Menschen, andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Das ist alles unverzichtbar in einer freien und globalisierten Welt. Und es schliesst nachhaltiges Handeln nicht aus. Darauf müssen wir verstärkt den Fokus legen – im wirtschaftlichen wie im gesellschaftlichen Sinne.

 

 

Corona hat die Welt aus der Bahn geworfen. Plötzlich haben wir uns weltweit mit einer Krise konfrontiert gesehen, die komplette Geschäftsfelder lahmgelegt hat. Welche Bedeutung bekommt die Luftfracht in solch einer Situation?

Ja, eine Krise solchen Ausmaßes haben wir bisher noch nie erlebt. Lieferketten sind zusammen gebrochen, Grenzen wurden geschlossen – doch Luftfracht hat die Verbindung zwischen den Ländern so gut es ging aufrechterhalten, hat den globalen Handel weiterhin sichergestellt. Deshalb würde ich sagen: Luftfracht hat eine essentielle Bedeutung in der Krise. Es waren Lösungen gefordert, die nur Luftfracht bieten kann. Zum einen die Geschwindigkeit – wenn Masken von heute auf morgen um die halbe Welt gebracht werden sollen, ist Fliegen die einzige Möglichkeit. Wenn die Bänder in Fabriken nicht stillstehen dürfen und die Komponenten zur Fertigung fehlen, ebenfalls. Doch auch für den Lufthansa Konzern hat Luftfracht eine wirtschaftliche Bedeutung: Während die Flotte der Passage auf dem Boden bleiben musste, durften wir fliegen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Auch der sichere Transport von lebensnotwendigen Gütern wie Insulin oder Medikamenten kann nur durch Luftfracht gewährleistet werden. Das heißt, Luftfracht hat auch eine ganz starke gesellschaftliche Bedeutung. Wir tragen als Branche eine Verantwortung und wir werden gebraucht.

Hat sich in der Krise gezeigt, was wir besonders gut können?

Ja, tatsächlich haben sich viele Aktivitäten, Innovationen und Initiativen aus der Vergangenheit bezahlt gemacht, beispielsweise die Digitalisierung. Diese treiben wir bereits seit vielen Jahren voran und davon konnten wir in der Krise profitieren. Der Flugplan hat sich täglich geändert – durch den Einsatz digitaler Technologie und intelligenter Vernetzung konnten wir unsere Kunden dennoch in Echtzeit über entsprechende Kapazitäten informieren und auch viele Abläufe kontaktlos gestalten.

Durch die Corona-Krise hat die Digitalisierung bei uns noch einmal einen Schub erhalten, den wir begrüßen. Auch haben wir durch effizientere und flexiblere Transportprozesse überzeugt: Beispielsweise mit den Flugplananpassungen nach Bedarf und unseren Prachter-Flügen.

Gibt es auch etwas, das wir aus der Krise gelernt haben? Gibt es Bereiche, in denen wir mehr tun müssen?

Als Unternehmen tragen wir Verantwortung – das war uns schon immer bewusst und ich denke, unser Engagement zeigt das auch. Die Themen „Umwelt“, „Nachhaltigkeit“ und „gesellschaftliche Entwicklung“ haben seit jeher einen hohen Stellenwert bei Lufthansa Cargo eingenommen. Gerade Initiativen wie „Cargo Human Care“, „Cargo Social Care“, „Cargo Crisis Care“, „Cargo Climate Care“ beweisen, wie stark dieser Nachhaltigkeitsgedanke in unserem Unternehmen seit langem verankert ist. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: Nachhaltiges Engagement ist Teil unserer DNA.

Die aktuelle Krise hat noch einmal verdeutlicht, dass wir allein durch unsere tägliche Arbeit Dinge zum Guten wenden können. Dass wir schnell zur Stelle sind, wenn Hilfe benötigt wird. Dass wir zuverlässig sind – auch in herausfordernden Situationen. Dass wir ein stabilisierender Faktor sind.

Luftverkehr führt Menschen weltweit zusammen, ermöglicht den schnellen Transport werthaltiger Güter, bedeutet Entwicklungshilfe für viele Länder und ermöglicht es den Menschen, andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Das ist alles unverzichtbar in einer freien und globalisierten Welt. Und es schliesst nachhaltiges Handeln nicht aus. Darauf müssen wir verstärkt den Fokus legen – im wirtschaftlichen wie im gesellschaftlichen Sinne.

 

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Was bedeutet das für die Zukunft?

Wir werden unser Engagement verstärken und unseren Einsatz für mehr Stabilität im Wirtschaftssystem, aber auch im Ökosystem intensivieren. Da diese Stabilität nur auf globaler Ebene herbeigeführt werden kann, haben die Vereinten Nationen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung definiert: Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Die Vision dahinter ist, global und gemeinsam Armut und Ungleichheit zu bekämpfen, Ressourcen zu schützen und unseren Planeten für nachfolgende Generationen zu erhalten. Wir stellen uns hinter diese 17 Ziele und werden uns besonders auf fünf Ziele fokussieren.

Von welchen fünf Zielen sprechen wir dabei?

Ziel Nummer 1 ist „No poverty“ – die Bekämpfung von Armut. Hierzu tragen wir durch unsere tägliche Arbeit bei, denn wir ermöglichen allen Regionen den Zugang zum Weltmarkt. Dadurch stärken wir die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern. Ein weiteres Ziel ist „Good Health and Wellbeing“, also ein gesundes Leben zu fördern. Durch die weltweite Versorgung mit sensitiven medizinischen Gütern stellen wir das schon heute sicher – auch in Krisenzeiten.

Das Ziel „Decent Work and Economic Growth“ ist schon etwas abstrakter, aber ebenso relevant: Durch ein nachhaltiges Wachstum und eine dauerhafte Verlässlichkeit sorgen wir für Stabilisierung unseres volatilen Geschäftsumfelds – das wiederum schafft neue Chancen für andere Unternehmen, Menschen, Regionen.

Hinter dem Ziel „Industries, Innovation and Infrastructure“ verbirgt sich die Stärkung von Infrastruktur und technologischem Fortschritt – ein Anliegen, das wir durch zunehmende Digitalisierung und die konsequente Modernisierung unserer Flotte und Hubs unterstützen.

Und Ziel Nummer 5 ist „Climate Action“: Unsere Investitionen in eine neue Flotte und leichteres Gerät, aber auch die Teilnahme an CORSIA machen unser Business zukunftsfähig und das in zweierlei Hinsicht. Wir steigern einerseits die Effizienz und verringern gleichzeitig Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen.

Was bedeutet der Fokus auf die fünf Ziele für unsere tägliche Arbeit?

Wir wollen ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Luftfracht fördern: Wir bewegen nicht nur Güter, wir bewegen auch etwas in der Welt. Die fünf Ziele dienen als Orientierung, um uns künftig noch mehr einbringen zu können – und jeder hat die Möglichkeit, daran teilzuhaben. Um auf diese Veränderung aufmerksam zu machen, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen starke Zeichen setzen. Eines können Sie vielleicht schon bald selbst erleben: Derzeit laufen noch finale Prüfungen, doch wenn alles klappt, werden wir gemeinsam mit der UNESCO ein großes Symbol für unser Engagement für die Sustainable Development Goals auf dem Gelände der Lufthansa Cargo inszenieren. Es handelt sich dabei um ein großes Tor, das „Global Gate“, das in Richtung Vorfeld alle Nachhaltigkeitsziele präsentiert.

Schön dabei ist: Lufthansa Cargo konnte hier wieder im Sinne von #EnablingGlobalBusiness als Möglichmacher dienen und diese Präsentationsfläche bereitstellen. Lassen Sie sich überraschen. Ich freue mich jedenfalls sehr, gemeinsam mit Ihnen einen positiven Beitrag für die Welt von Morgen zu liefern – und all unsere Kunden und Partner auf diese Reise mitzunehmen.

 

Was bedeutet das für die Zukunft?

 

Wir werden unser Engagement verstärken und unseren Einsatz für mehr Stabilität im Wirtschaftssystem, aber auch im Ökosystem intensivieren. Da diese Stabilität nur auf globaler Ebene herbeigeführt werden kann, haben die Vereinten Nationen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung definiert: Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Die Vision dahinter ist, global und gemeinsam Armut und Ungleichheit zu bekämpfen, Ressourcen zu schützen und unseren Planeten für nachfolgende Generationen zu erhalten. Wir stellen uns hinter diese 17 Ziele und werden uns besonders auf fünf Ziele fokussieren.

Von welchen fünf Zielen sprechen wir dabei?

Ziel Nummer 1 ist „No poverty“ – die Bekämpfung von Armut. Hierzu tragen wir durch unsere tägliche Arbeit bei, denn wir ermöglichen allen Regionen den Zugang zum Weltmarkt. Dadurch stärken wir die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern.
Ein weiteres Ziel ist „Good Health and Wellbeing“, also ein gesundes Leben zu fördern. Durch die weltweite Versorgung mit sensitiven medizinischen Gütern stellen wir das schon heute sicher – auch in Krisenzeiten.

Das Ziel „Decent Work and Economic Growth“ ist schon etwas abstrakter, aber ebenso relevant: Durch ein nachhaltiges Wachstum und eine dauerhafte Verlässlichkeit sorgen wir für Stabilisierung unseres volatilen Geschäftsumfelds – das wiederum schafft neue Chancen für andere Unternehmen, Menschen, Regionen.

Hinter dem Ziel „Industries, Innovation and Infrastructure“ verbirgt sich die Stärkung von Infrastruktur und technologischem Fortschritt – ein Anliegen, das wir durch zunehmende Digitalisierung und die konsequente Modernisierung unserer Flotte und Hubs unterstützen.

Und Ziel Nummer 5 ist „Climate Action“: Unsere Investitionen in eine neue Flotte und leichteres Gerät, aber auch die Teilnahme an CORSIA machen unser Business zukunftsfähig und das in zweierlei Hinsicht. Wir steigern einerseits die Effizienz und verringern gleichzeitig Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen.

Was bedeutet der Fokus auf die fünf Ziele für unsere tägliche Arbeit?

Wir wollen ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Luftfracht fördern: Wir bewegen nicht nur Güter, wir bewegen auch etwas in der Welt. Die fünf Ziele dienen als Orientierung, um uns künftig noch mehr einbringen zu können – und jeder hat die Möglichkeit, daran teilzuhaben. Um auf diese Veränderung aufmerksam zu machen, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen starke Zeichen setzen. Eines können Sie vielleicht schon bald selbst erleben: Derzeit laufen noch finale Prüfungen, doch wenn alles klappt, werden wir gemeinsam mit der UNESCO ein großes Symbol für unser Engagement für die Sustainable Development Goals auf dem Gelände der Lufthansa Cargo inszenieren. Es handelt sich dabei um ein großes Tor, das „Global Gate“, das in Richtung Vorfeld alle Nachhaltigkeitsziele präsentiert.

Schön dabei ist: Lufthansa Cargo konnte hier wieder im Sinne von #EnablingGlobalBusiness als Möglichmacher dienen und diese Präsentationsfläche bereitstellen. Lassen Sie sich überraschen. Ich freue mich jedenfalls sehr, gemeinsam mit Ihnen einen positiven Beitrag für die Welt von Morgen zu liefern – und all unsere Kunden und Partner auf diese Reise mitzunehmen.