

Am 22. Oktober 2011 hatte die Initiative „Die Fracht braucht die Nacht“ gemeinsam mit der Lufthansa Cargo rund 40 Schülerinnen und Schüler aus der Region eingeladen, sich über die verschiedenen Berufsbilder in der Logistikbranche zu informieren. Der Speditions- und Logistikverband Hessen Rheinland-Pfalz informierte über Ausbildungsmöglichkeiten im Logistik- und Speditionsbereich und Auszubildende von Lufthansa Cargo und DB Schenker stellten ihre Erfahrungen und die Anforderungen an die Ausbildung vor. Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, das Flughafengelände sowie das Lufthansa Cargo Center im Rahmen einer geführten Rundtour näher kennenzulernen.
„Die Logistikbranche wächst weiter und sucht ständig neue Auszubildende. Die Branche bietet jungen Menschen eine Vielfalt an Erfahrungen. Durch die internationale Vernetzung sind auch längere Auslandsaufenthalte möglich“, so Armin Röder, Ausbildungsleiter der Lufthansa Cargo.
Im Rahmen der Fragerunde erkundigten sich einige Schüler über die Auswirkungen des kurzfristigen Nachtflugverbots am Frankfurter Flughafen. „Der Flughafen Frankfurt zählt zu den größten Arbeitsplätzen Deutschlands. Allein in der Cargo City Süd sind seit der Gründung 1996 über 9.000 Arbeitsplätze entstanden. Sollte das endgültige Nachtflugverbot für Frankfurt verhängt werden, müssen die Unternehmen sicherlich auch Personal einsparen. Auszubildende werden dann möglicherweise nicht mehr übernommen“, erklärte Ewald Heim, Geschäftsführer der Initiative „Die Fracht braucht die Nacht“.
Die Initiative „Die Fracht braucht die Nacht“
Die Initiative „Die Fracht braucht die Nacht“ wurde im Juni 2010 von dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV), dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), dem Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz (SLV), dem Air Cargo Club Deutschland und der Lufthansa Cargo AG in Frankfurt gegründet und setzt sich für wettbewerbsfähige Flugzeiten an deutschen Flughäfen ein. Der Zusammenschluss fordert- statt absoluten, undifferenzierten Nachtflugverboten – praktikable Regelungen, die eine faire und gleichberechtigte Abwägung zwischen den Schutzinteressen der Anwohner und den Anforderungen der Logistikindustrie gewährleisten. Mittlerweile zählt die Initiative zehn weitere Mitglieder, darunter den Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) und den Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK). Rund 100 Einzelunternehmen tragen als Unterstützer das Anliegen der Initiative mit. Ehrenamtlicher Geschäftsführer der Initiative ist Ewald Heim.
www.die-fracht-braucht-die-nacht.de