

Über 200 Teilnehmer waren der Einladung von Lufthansa Cargo zur zweiten Cargo Climate Care Conference gefolgt. „Diese große Resonanz zeigt den Stellenwert, den das Thema Umwelt heute für die internationale Logistikbranche hat“, so Harald Zielinski, Leiter Security & Environmental Management von Lufthansa Cargo.

„Nach dem großen Erfolg der ersten Cargo Climate Care Conference vor zwei Jahren war es für Lufthansa Cargo selbstverständlich, diese Tagung erneut auszurichten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Airline, Karl Ulrich Garnadt. „Es wird für die gesamte Logistikbranche von entscheidender Bedeutung sein, wie es uns gelingt, die Auswirkungen von Gütertransporten auf die Umwelt weiter deutlich zu reduzieren.“ Ein wesentlicher Baustein dieser Strategie ist dabei die Erforschung und Weiterentwicklung alternativer Kraftstoffe, so Garnadt. „Lufthansa Cargo und der gesamte Lufthansa-Konzern wollen beim Einsatz von Biofuel die führende Rolle in unserer Industrie einnehmen.“
Als Höhepunkt der Veranstaltung verlieh der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo, Karl Ulrich Garnadt, anschließend die Cargo Climate Care Awards an die Preisträger. Ausgezeichnet wurden Kunden, Wissenschaftler und Mitarbeiter für Ihre Ideen für eine klimafreundlichere Luftfracht. Dabei stellte Garnadt das herausragende Engagement der Preisträger und Nominierten heraus. Deren Ideen seien der einzig richtige Ansatz, um die Umwelteffizienz der Logistikindustrie weiter zu verbessern. „Wir können auf keine Idee verzichten. An Forschung und Entwicklung führt kein Weg vorbei“, betonte Garnadt.
Die Schwerpunkte der Konferenz lagen in diesem Jahr bei Themen wie Energieeffizienz und CO2-Reduktion und Berechnung von Carbon Footprints. Dazu haben insbesondere Michael Schneider von der IATA und Prof. ten Hompel vom Fraunhofer-Institut über die Effizienz-Ziele und Maßnahmen in der Luftfahrt und Logistik berichtet. Viel diskutiert wurden die fehlenden einheitlichen Standards zur Berechnung von Emissionen, die eine wesentliche Voraussetzung für die Messbarkeit und Vergleichbarkeit in der Branche sind. Daraus entstand eine spannende Diskussion u.a. mit Vertretern von Schenker und Otto Group darüber, wer der Treiber zu mehr Umweltengagement und Energieeffizienz in der Logistik eigentlich sein muss.
Beim Thema Biofuel waren sich die Vertreter von Boieng und Rolls-Royce einig, dass noch umfangreiche Anstrengungen notwendig sind, um einen Einsatz alternativer Kraftstoffe im Routinebetrieb der Airlines zu ermöglichen. Sowohl der Lufthansa Konzern als auch Vertreter von Umweltbundesamt waren sich darüber einig, dass beim Anbau der für die Erzeugung von Biofuel verwendeten Rohstoffe keine Konkurrenz zu Nahrungsmitteln entstehen darf.
Bilder der Veranstaltung sind in unserem Bildarchiv zu finden (Pfad: Lufthansa Cargo Communications, Intern, Events, 2011, Umweltkonferenz).
Die nächste Cargo Climate Care Conference findet 2013 statt.
Pressemitteilung
Cargo Climate Care Conference
Bilder zur Konferenz
(Pfad: Lufthansa Cargo Communications, Intern, Events, 2011, Umweltkonferenz)