Germany

US Manifest - gleiche Regelung für alle

Die US-Zollbehörde verlangt, dass die Angaben der Versender, des Empfängers und der Sendungsinhalte vollständig und exakt angegeben sind.

Verantwortlich für die Einhaltung der elektronischen Vorabübermittlung von Frachtbrief- und Hausfrachtbriefdaten ist der jeweilige Carrier, deshalb hat sich Lufthansa Cargo dafür entschieden, die Übermittlung der Daten in jedem Falle selbst vorzunehmen.

Oft müssen die Daten jeweils den tatsächlich transportierten Sendungen angepasst werden, z.B. bei Transport von Teil- oder Splittsendungen. Daher verlangt Lufthansa Cargo in jedem Falle die kompletten Daten für solche Sendungen.

Konsolidierte Sendungen können in der Stückzahl zwischen MAWB und der Summe der HAWBs abweichen. Dies tritt des Öfteren dann ein, wenn es sich um vorkonsolidierte Sendungen oder fertig verpackte Sendungen handelt. In solchen Fällen, d.h. falls die Anzahl der Stücke auf dem MAWB kleiner ist als die Summe der Stücke auf allen dazugehörigen HAWBs, wird auf dem MAWB die SLAC (=shipper's load and count) Anzahl benötigt.

Lufthansa Cargo wird keine Umverpackungen öffnen oder Stückzahlen der umverpackten Stücke prüfen. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten und Dokumente liegt im alleinigen Verantwortungsbereich des Versenders.

Consol Fracht, die als Build Up Units (BUPs) angeliefert wird, muss mit dem geladenen Gewicht und den tatsächlichen Stücken gekennzeichnet werden, so dass Lufthansa Cargo auch dann die Daten übermitteln kann, wenn die Fracht auf verschiedenen Flügen geladen wird. Da die US Zollvorgaben kein berechnetes Gewicht erlauben, muß pro BUP Manifest genau das Frachtgewicht und die Stücke vermerkt sein.

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