
Seit 21. Januar 2011 verbindet Lufthansa Cargo die brasilianische Stadt Manaus (MAO) zweimal pro Woche mit dem weltweiten Netzwerk der deutschen Kranichtocher. Die erste MD-11 landete am Morgen des 22. Januar aus São Paulo/Campinas kommend sanft auf dem Flughafen „Eduardo Gomes“ in der Zwei-Millionen-Metropole..
Die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas liegt mitten im brasilianischen Dschungel, Stunden von der Küste und anderen Metropolen entfernt, und ist praktisch nur per Flugzeug zu erreichen. In den 1960er-Jahren wurde hier eine Freihandelszone eingerichtet, in der sich viele internationale Unternehmen niedergelassen haben, vor allem aus der High-Tech-Branche und dem produzierenden Gewerbe. Einzelne Bauteile werden aus Asien und Europa importiert, zusammengebaut und in ganz Südamerika verkauft. Auch deutsche Unternehmen haben Produktionsstätten in Manaus.
Nach einem kurzen Stopp in Manaus ging es für die MD-11 der Lufthansa Cargo schließlich nach rund zwei Stunden weiter in die ekuadorianische Hauptstadt Quito. Dieses Ziel auf dem südamerikanischen Kontinent wird bereits seit Mai 2009 von der Frachttochter der Lufthansa angeflogen.
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